Sunday, December 4, 2022
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USA wehren sich gegen das Weitermachen Russlands bei einem Verkauf von Raketen an den Iran – berichtet Fox News

Trotz des Banns auf Waffenlieferungen an den Iran nach den internationalen Sanktionen scheint Russland bereit zu sein, mit dem Verkauf von fortgeschrittenen S-300 Boden-Luftraketen an das Regime  weiterzumachen – eine Entwicklung, die Beanstandungen von der Obama Administration auslöst,

hat Fox News am Mittwoch berichtet.

„Wir haben schon seit langem unsere Besorgnisse über Berichte über einen möglichen Verkauf dieses Raketensystems an die Iraner geäußert“, gab der Sprecher des US Pentagons Capt. Jeff Davis   gegenüber Fox News an.

Russland war mit den USA und anderen ein Teilnehmerstaat bei dem kürzlich vereinbarten Atomabkommen mit dem Iran, das das Waffenembargo für fünf weitere Jahre aufrecht erhält.  Ein Vertreter des Außenministeriums teilte gegenüber Fox News mit, dass dieses besondere S-300 Raketensystem nach den Sanktionen der Vereinten Nationen oder dem Atomabkommen nicht untersagt ist. Aber das Ministerium möchte nicht, dass es mit dem Verkauf weitergeht.

„Wir sprechen uns ganz gewiss dagegen aus“, so der Außenamtssprecher John Kirby gegenüber Reportern.

Reuters hat zuerst berichtet, dass Teheran plant, einen Vertrag über vier der russischen S-300 Raketen schon in der kommenden Woche zu unterzeichnen.

„Der Vertragstext ist fertig und unsere Freunde werden kommende Woche nach Russland reisen, um den Vertrag zu unterzeichnen“, soll Berichten zufolge der Verteidigungsminister des iranischen Regimes Hossein Dehgran erklärt haben.

Auf die Bitte, die Leistungsfähigkeit von Russlands S-300 Luftabwehrsystem zu beschreiben, hat ein Vertreter des US Verteidigungsministeriums mit Kenntnissen über Russlands Waffensysteme gegenüber Fox News geantwortet: „Das ist ein sehr leistungsfähiges Waffensystem, das US amerikanische oder israelische Flugzeuge abschießen kann“.

Man weiß, dass die Obama Administration schon früher Einwände erhoben hat. Als Russland zuerst im April seine Pläne, den Verkauf zum Abschluss zu bringen, bekannt gegeben hat, erklärte der Pressesekretär des Weißen Hauses: „Die Vereinigten Staaten haben schon zuvor ihre Einwendungen gegen diesen Verkauf öffentlich geäußert. Wie ich höre, hat Außenminister Kerry die Gelegenheit gehabt, diese Besorgnisse vor kurzem noch einmal in einem Gespräch mit seinem russischen Kollegen zur Sprache zu bringen“.

Die Ankündigung erfolgt zu einer Zeit, in der Russland und das iranische Regime ihre diplomatischen und militärischen Beziehungen in den Wochen nach der Atomübereinkunft, die am 14. Juli in Wien getroffen wurde, vertieft haben.