Tuesday, February 7, 2023
StartTerrorregimeBericht : Iranisches Regimes droht hochrangigem Atominspekteur „Leid anzutun“

Bericht : Iranisches Regimes droht hochrangigem Atominspekteur „Leid anzutun“

Anführer des iranisches Regimes hinderten einen hochrangigen Vertreter der Atomenergiebehörde der UN (IAEA) daran, Dokumente über geheimen Nebenabsprachen zwischen der Agentur und Teheran offen zu legen. Dabei drohten sie ihm. Das berichte der Washington Free Beacon am Dienstag.

 

Yukiya Amano, der Generaldirektor der IAEA, hüllte sich in Schweigen über die Natur von Nebenabsprachen gegenüber US Vertretern, weil er befürchtet, dass solche Offenlegungen zu Racheakten des Iran führen könnten. Das sagte ein Sprecher der internationalen Atomenergiebehörde des Iran (AEOI). 

Amano war kürzlich in Washington, um Mitglieder des US Kongreß über das Atomabkommen zu informieren. Bei dem Treffen ließ er Fragen zu Absprachen mit Teheran unbeantwortet, weil die USA darüber nicht informiert werden darf. 

Das iranische Regime hatte erst vor kurzem Amano in einem Brief gedroht, dass er keine detaillierten Informationen über die Organisation und Durchführung der Inspektionen geben soll. Das sagte der Sprecher der AEOI, Behrouz Kamalvandi.

„Die Enthüllung dieses Briefes jedoch hat nur die Spekulationen erhärtet, dass der Iran den Vorsitzenden der Atomenergiebehörde einschüchtern will und das die Obama Administration eine Schlüsselkomponente im Atomabkommen verschweigen will.“, schrieb The Washington Beacon.“ 

„In einem Brief an Yukiya Amano unterstrichen wir die Notwendigkeit der Geheimhaltung des Abkommens (Aktionsplan zwischen dem Iran und der IAEA). Sollten diese Inhalte offengelegt werden, dann verlieren wir unser Vertrauen in diese Agentur. Er sollte diese auch nicht auf Druck des US Kongreß offen legen.“, wurde Kamalvandi am Montag im Rahmen eines Treffens mit iranischen Politikern von der staatlichen Fars Nachrichtenagentur in Teheran zitiert.

„Wenn er das tut, dann könnte ihm Leid zugefügt werden.“, ergänzte Kamalvandi.

Teheran sagte bereits in den letzten Wochen, dass die USA nicht in den Besitz der Details über die Absprachen der IAEA mit dem Iran über die Inspektionen gelangen darf. Diese Aussagen sorgten prompt für Ärger in vielen Kreisen in Capitol Hill. 

„Der Iran hat anscheinend mehr Einfluß in der IAEA bekommen, denn er hat das sogenannte Zusatzprotokoll nicht unterschrieben, welches den Iran zwingt, wichtige Details über das Atomprogramm gegenüber der IAEA offen zu legen. Das ist elementar wichtig, um zu bestätigen, dass Teheran nicht an einem geheimen Atomprogramm arbeitet“, schrieb Washington Free Beacon.

Selbst Unterstützer des Abkommen sehen nun einen steigenden “Einfluß“ des Iran in der IAEA. 

Eine Quelle, die sehr nah am Streit um das Atomabkommen im Parlament steht, erklärte, dass die Ablehnung des Irans zur Unterzeichnung der Dokumente ihm weitere acht Jahre gibt, die IAEA einzuschüchtern.

„Die IAEA versuchte verzweifelt, den Iran von der Unterzeichnung der Zusatzprotokolle als Teil des Abkommen zu überzeugen, damit er in formelle Verpflichtungen gebracht wird, die dauerhaft sind“, erklärte die Quelle gegenüber The Washington Free Beacon. „Die Obama Administration ist darin gescheitert, diese Zusage zu bekommen, statt dessen hat der Iran nun weitere acht Jahre Zeit, diese Zusagen hinaus zu zögern.“ 

„Somit können die Iraner die IAEA weitere acht Jahre unter Druck setzen. Reizt uns nicht zu sehr, oder wir werden in acht Jahren wieder ablehnen, ist nun ihre Devise“, sagte die Quelle. 

In der Zwischenzeit haben am Montag Vertreter des iranischen Regimes bekannt gegeben, dass jeder Inspekteur, der im Namen der IAEA den Iran betritt, erst einmal vorher vom iranischen Geheimdienst beleuchtet wird. 

Teheran hat 24 Tage nach der Bekanntgabe des Besuchs eines Inspektors Zeit, bevor dieser suspekte Anlagen zum Bau von Kernwaffen besuchen kann. US Inspektoren haben generell laut des Abkommens keinen Zugang zu jeglichen Anlagen im Iran.