NCRI – In der vorigen Woche wurden im Norden des Iran die Leichen zweier junger Afghanen, die im Kampf für den syrischen Diktator gefallen waren,
bestattet.
Die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim nannte die Namen der beiden Männer: Mohammad Mahdi Hosseini und Mostafa Karimi. Sie wurden am 26. Dezember in der Stadt Semnan beerdigt.
Das Corps der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hat tausende von afghanischen Flüchtlingen zum Kampf gegen das syrische Volk rekrutiert.
Den afghanischen Flüchtlingen werden das Aufenthaltsrecht im Iran und zum Kampf für Bashar Assad ein Einkommen von monatlich $500 gewährt; in diesem Sinne zitierte „Wall Street“ im Mai afghanische und westliche Politiker.
Ein Video von CNN, das syrische Rebellen im vorigen November erbeuteten, zeigt einen afghanischen Gefangenen, der sagt: „Die Iraner bezahlen Leute wie mich, die hierher (nach Syrien) kommen und kämpfen. Ich bin von Afghanistan und in den Iran eingewandert. Die Iraner brachten uns zum Kampf nach Syrien.“
Er sagte, für den Militärdienst würden ihm im Monat ungefähr $500 bezahlt. Viele afghanische Immigranten haben im Iran Schutz vor dem jahrzehntelangen Krieg gesucht, der ihr Land zerreißt.
Inzwischen veranstaltete eine Gruppe von Bewohnern Kabuls eine Demonstration vor der Botschaft des iranischen Regimes; sie forderten, dem Mißbrauch afghanischer Flüchtlinge im Nachbarland müsse ein Ende gemacht werden.
Die Demonstranten erklärten, die afghanischen Flüchtlinge seien im Iran lange Zeit und in jüngster Zeit zunehmend mißhandelt worden.
Sie forderten die afghanische Regierung und die Vereinten Nationen zu Maßnahmen auf, die geeignet wären, die Mißhandlung der Afghanen im Iran zu beenden; auch sollten die jüngsten Vorfälle dieser Art untersucht werden.
