Thursday, December 8, 2022
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Persische Neujahrsfeier mit französischen Unterstützern des Iranischen Widerstands

Maryam Rajavi: Nowruz stärkt die Solidarität unter den Menschen, indem Unterschiede überwunden und Freundschaften vertieft werden; deshalb sind die Mullahs entschieden dagegen.

Auvers-sur-Oise, 3. April 2016 – Das persische Neue Jahr wurde mit mehreren Bewohnern des Val d’Oise und mit französischen Unterstützern des Iranischen Widerstandes im Hauptquartier des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) gefeiert.
Maryam Rajavi hieß die Nachbarn in Auvers-sur-Oise und Unterstützer aus den nächst gelegenen Städten willkommen.
Sie sprach über die Philosophie von Nowruz und außerdem über die Situation im heutigen Iran und führte aus: Die Philosophie dieser Festlichkeiten besteht darin, die Solidarität unter den Menschen zu stärken, indem Unterschiede überwunden und Freundschaften vertieft werden.
Es braucht einen nicht zu wundern, dass die Mullahs so stark gegen Nowruz sind. Sie haben unter ihrer Herrschaft enorme Anstrengungen unternommen, die Nowruz Feierlichkeiten zu ächten, aber ohne Erfolg. Unter den Mullahs haben die Menschen im Iran Nowruz begeisterter gefeiert denn je, um zu zeigen, dass ihre Kultur größer ist als das, was die Mullahs vertreten. Sie haben auf diese Weise ihre Hoffnung auf eine Ablösung des Mullah Regimes zum Ausdruck gebracht.
In ihrer Würdigung der Ereignisse des letzten iranischen Jahrs machte die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands darauf aufmerksam: Unsere Landsleute haben  mehr als 6500 große und kleine Demonstrationen und Protestveranstaltungen unternommen. Lehrer haben die Schule abgesagt und Demonstrationen in den Städten des ganzen Landes veranstaltet. Auch Arbeiter haben zahlreiche Demonstrationen abgehalten.
Politische Gefangene sind mehrfach in den Hungerstreik getreten. Angehörige von Märtyrern und politischen Gefangenen haben zu Kundgebungen vor den Gefängnissen aufgerufen. Krankenschwestern, Schüler und Studenten, Regierungsangestellte und Bauern haben auch bei mehreren Anlässen protestiert.
Mit fast 1000 Hinrichtungen im Laufe des vergangenen Jahres beläuft sich die Gesamtzahl der Hinrichtungen unter Rohani auf 2300 entgegen allem Anspruch auf Mäßigung.
Die internationalen Sanktionen wurden aufgehoben, aber die wirtschaftliche Situation hat sich weiter verschlimmert. Arbeitslosigkeit und Armut sind durchgängig vorhanden. Heute ist eine von zwei Personen arbeitslos, weil die Mullahs die Einkünfte des Landes in den Krieg in Syrien gesteckt haben, um Bashar Assad an der Macht zu halten.
Vor ein paar Tagen hat der oberste Führer Ali Khameni eingeräumt, dass 60 Prozent aller iranischen Fabriken zugemacht haben und dass die Arbeiter in den noch laufenden Fabriken auch keinen Lohn bekommen.
Die Mullahs haben versucht, das Bild ihrer Unterdrückung zu verdecken, in dem sie eine Scheinwahl abgehalten haben.
Es war jedoch keine echte Wahl, sondern der Wettbewerb zwischen zwei Gruppen von Vertretern des Regimes, die sich Folter und Hinrichtungen haben zu schulden kommen lassen. Die überwiegende Mehrheit der Nation hat sich nicht an der Wahl beteiligt. In dem Augenblick nämlich, wo die Mullahs eine freie Wahl und die Freiheit der Rede und von Versammlungen akzeptieren, wird ihre Macht schnell dahin schwinden.
Sie alle wissen, dass das iranische Regime im vergangenen Jahr einen größeren Anschlag ausgeführt hat, um den Iranischen Widerstand zu beseitigen. Am 29. Oktober 2015  haben sie einen beispiellosen Raketenangriff gegen Camp Liberty gestartet. Vierundzwanzig der Bewohner wurden getötet und Dutzende andere verwundet. Die Mullahs waren entschlossen, die meisten Mitglieder der PMOI (Organisation der Volksmudschahedin des Iran – MEK) bei diesem Angriff umzubringen, zum Glück war dieser Plan nicht erfolgreich.
Maryam Rajavi betonte, dass es noch mehr Solidarität bedarf, um den Bedrohungen der religiösen Diktatur zu begegnen, die im Iran herrscht. Sie hob hervor: Indem sie die Diktatur von Assad unterstützt und Terrorgruppen im Libanon, im Jemen, im Irak und an anderen Orten Rückendeckung gegeben haben, haben die Mullahs die gewünschte Atmosphäre  der Ausbreitung des Terrors geschaffen.
Um dem Regime zu begegnen, benötigen wir noch mehr Solidarität zwischen Ihnen und uns und zwischen den Völkern in Europa und im Mittleren Osten, die alle unter dem Terror zu leiden haben. Wir benötigen Solidarität, um die Regierungen daran zu hindern, eine Beschwichtigungspolitik gegenüber der Diktatur im Iran zu betreiben.
Die Krise im Mittleren Osten ist eine Bedrohung für die ganze Welt. Die Lösung liegt in der Hand der Menschen der Region. Die Mullahs sind der Hauptgrund für die Instabilität im Mittleren Osten und der Hauptfeind des Friedens. Die Lösung, um dem Regime zu begegnen, liegt in der Hand des iranischen Volkes und des Widerstands.