Thursday, December 1, 2022
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Frauen in Ashraf bedroht

Maryam Rajavi ruft dazu auf, die Frauen von Ashraf zu beschützen und die weiblichen politischen Gefangenen freizulassen

Maryam Rajavi calls for protection of Ashraf women and release of female political prisoners in Iran

 

Weltweiter Aufruf für die Freilassung der Geiseln, den Abzug der irakischen Kräfte von Camp Ashraf und den Schutz Ashrafs durch amerikanische Kräfte

Am Sonntag, den 16. August 2009, am zweiten Tag der “Internationalen Solidarität mit den Frauen von Ashraf und den Frauen des Aufstands” fand im Hauptquartier des NWRI, in Auvers-sur Oise in der Nähe von Paris, ein Treffen unter Beteiligung der vom Nationalen Widerstandsrat Irans gewählten Präsidentin, Maryam Rajavi, statt.

An dieser Versammlung nahmen Frauenrechtsaktivistinnen, Menschenrechtsanwälte und politische Persönlichkeiten teil und hielten Reden.

Frau Rajavi stellte in ihrer Rede fest: Im Verlauf des Angriffs auf Ashraf haben irakische Kräfte Frauen mit Erniedrigung und sexuellem Missbrauch bedroht. Sie haben ihnen sogar gedroht, alle Männer in Ashraf umzubringen, damit sie dann in die Wohnungen der Frauen eindringen könnten. Solche Drohungen wurden durch Kriminelle ausgesprochen, die entweder direkt vom Teheraner Regime nach Ashraf gebracht worden waren oder anderweitig mit den in Teheran herrschenden Mullahs verbunden waren. Ihre Komplizen haben sich seit Jahren überall im Iran solcher abstoßenden Gewalttätigkeit gegen Frauen hingegeben. Kürzlich enthüllte der ehemalige Majlispräsient (Parlamentspräsident) der Regimes, dass inhaftierte Jungen und Mädchen in den Gefängnissen brutal vergewaltigt werden und danach nicht mehr fähig sind, ein normales Leben zu führen.

Frau Rajavi führte hinzu: Heute werden die Frauen von Ashraf mit der Wiederholung brutaler Angriffe bedroht. Die bewaffneten Angreifer haben sich in aggressiver Weise mit den gleichen Waffen und Todesinstrumenten in Ashraf formiert und planen, erneut in Ashraf auf Wunsch der im Iran herrschenden Mullahs hin Blut zu vergießen und noch mehr Frauen und Männer zu ermorden. Gleichzeitig ignorieren amerikanische Kräfte, die die Vierte Genfer Konvention verletzt und entgegen den von ihnen eingegangenen internationalen Verantwortlichkeiten den Schutz Ashrafs auf irakische Kräfte übertragen haben, sogar ihre Überwachungsrolle. Die amerikanischen Kräfte sind von den ersten Minuten des Angriffs auf Ashraf an unmittelbar Zeuge der horrenden Vorkommnisse gewesen und haben sie videogefilmt. Aber sie haben nichts getan.

Frau Rajavi rief die UN-Kommission für den Status der Frauen, die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, den UN-Sonderberichterstatter zur Gewalt gegen Frauen sowie Frauen- und Menschenrechtskomitees in verschiedenen Parlamenten dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Frauen in Ashraf vor den Drohungen der kriegslüsternen Verbrecher zu schützen.

Um die Fortsetzung der gewalttätigen Unterdrückung der Frauen im Iran und eine weitere Katastrophe in Ashraf zu verhindern, bat Frau Rajavi die internationale Gemeinschaft und insbesondere die USA, die EU und die UNO, zu versuchen, dafür zu wirken, dass den folgenden Forderungen nachgekommen werde:

1. Freilassung der politischen Gefangenen im Iran, vor allem der weiblichen Gefangenen;

2. Freilassung der 36 Bewohner Ashrafs, die von den irakischen Kräften als Geiseln genommen wurden, und Abzug der irakischen Kräfte von Ashraf;

3. Zeitweilige Übernahme des Schutzes von Ashraf durch die USA. In der gegenwärtigen Lage verlangt Artikel 45 der Vierten Genfer Konvention, dass die USA das tun.

4. Etablierung einer internationalen Kraft zum Schutze von Ashraf und eines UN-Beobachterteams in Ashraf

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
16. August 2009