Sunday, December 4, 2022
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G8: Maryam Rajavi fordert Sanktionen gegen das Regime und Wahlen unter UN-Aufsicht

Maryam Rajavi calls on G8 to impose comprehensive sanctions against Iranian regime and oblige it to accept free UN-supervised electionsMaryam Rajavi ruft G8 auf, wirkungsvolle Sanktionen gegen das Regime zu verabschieden und es zu verpflichten, freie Wahlen unter UN – Aufsicht abzuhalten

Während sich die Gruppe der 8 größten Industrienationen (G8) auf ein Treffen in Italien vorbereitet, betonte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran, die Notwendigkeit der Verabschiedung einer härteren Politik gegenüber dem religiös faschistischem Regime im Iran. Sie rief ebenfalls zur Debatte über das Regimedossier seiner Verbrechen von dem UN Sicherheitsrat, sowie seiner Verpflichtung zur Zustimmung freier Wahlen unter UN Aufsicht auf.

Frau Rajavi sagte, dass eine überwältigende Mehrheit des iranischen Volkes ihre Stimme für den Wunsch des Wandels und die Gründung einer Demokratie und Volkssouveränität während der aktuellen landesweiten Aufstände erhoben habe. Zu einer Zeit, in der das Regime kriminell gegen schutzlose Demonstranten vorgeht und Wut und Empörung in der ganzen Welt verursacht, sind Vereinbarungen oder Verhandlungen mit dem Regime, in dem Zugeständnisse gemacht werden, komplett illegitim.

Die Verabschiedung einer klaren Politik im Hinblick auf das Mullahregime ist nicht nur für die Forderungen des iranischen Volkes wichtig, sie ist auch die Grundvoraussetzung für Frieden und Sicherheit im Mittleren Osten und in der Welt. Ansonsten sieht das Regime, das in Krisen im Land versinkt, nur einen einzigen Weg im Überleben, nämlich in dem Erhöhen der Unterdrückung, dem steigenden Einmischen in der Region und dem Ausbau seiner Nuklearwaffenprojekte.

Frau Rajavi ruft die Anführer der acht führenden Industrienationen sowie den UN Generalsekretär und den UN Sicherheitsrat auf, folgende Maßnahmen zu verabschieden:

1. Abbruch aller diplomatischen Beziehungen und Verabschiedung wirkungsvoller Sanktionen gegen das Regime, darunter auch das Verbot von Auslandsbesuchen der Regimemitarbeiter, bis die Unterdrückung komplett zum Erliegen gekommen ist;

2. Das Regime dazu zu zwingen, die Ergebnisse der beschämenden Wahl zu annullieren und freie Wahlen unter UN Aufsicht durchzuführen, welche unter der Souveränität des Volkes und nicht unter der absoluten Regentschaft des Klerus stehen;

3. Übergabe des Verbrechensdossiers des Regimes an den UN Sicherheitsrat und die verantwortlichen Personen für die Unterdrückung und Ermordung von politischen Gefangenen, darunter vor allem Ali Khamenei und Mahmoud Ahmadinejad, vor ein internationales Gericht zu bringen.

Während der Volksaufstände im Iran wurden mehr als 200 Menschen getötet, Tausende andere verletzt oder verhaftet. Augenzeugen berichten von entlassenen Personen, die in den Gefängnissen des Regimes barbarisch gefoltert wurden, welche in einigen Fällen zum Tod führte. Dennoch, trotz aller Brutalität und Grausamkeit, die Menschen im Iran fahren mit den Protesten gegen das Regime fort und gehen in ihre vierte Woche. Die Rufe der Jugendlichen wie “Gott ist die größte” und Tod dem Diktator” erschallen weiter in allen Landesteilen des Irans.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
8.Juli 2009