Tuesday, December 6, 2022
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Zwei politische Gefangene heute im Iran gehängt

Maryam Radjavi Justiz der Mullahs verhängt gegen 11 politische Gefangene die Todesstrafe
Maryam Rajavi: Die engagierten Volksaufstände werden trotz der barbarischen Strafen bis zum Sturz des Regimes weiter gehen

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, beschrieb die Todesurteile für 11 politische Gefangene und das Erhängen von weiteren zwei Gefangenen für die Anschuldigung des “mohareb” (im Krieg mit Gott befindend) als eine neue Phase der mittelalterlichen Barbarei des Regimes. Sie betonte, dass dies ein klares Signal für die Schwäche des Regimes ist im Lichte der landesweiten Aufstände ist. Die Verübung solcher Verbrechen stärke nur den Willen des Volkes zum Ende der religiösen Diktatur, ergänzte sie. Das Volk des Iran und insbesondere seine Jugend wird ohne Frage mit ihren couragierten Aufständen fortführen, bis das klerikale Regime in Gänze gestürzt ist und Freiheit und Demokratie in ihrem Land Einzug hält, sagte Frau Rajavi.

Die zwei politischen Gefangenen die heute für “das Organisieren von Demonstrationen” gehängt wurden, hatten angeblich Verbindungen zu den “aktuellen Unruhen”, obwohl sie drei Monate vor dem Beginn der landesweiten Aufstände nach den beschämenden Wahlen im Juni verhaftet wurden. Sie waren während der ganzen Zeit in Gefangenschaft.

Der stellvertretende Minister für Geheimdienste und Sicherheit im Mullahkabinett sagte gestern: “Mehr als 20 Mitglieder der Volksmohajedin (PMOI) waren bei der Organisierung der Unruhen beteiligt und wurden unter der Anklage des moharebeh verhaftet.“

Zuvor sagte der erste Stellvertreter der Justiz: “Im Lichte der Tatsache, dass die Bewegung eine organisierte Bewegung ist…..ist jeder, der ihnen auf welche Weise auch immer hilft, ein Mohareb (Staatliches TV Sender Channel 2, 30. Dezember 2009).

Frau Rajavi rief den UN Generalsekretär, die UN Sicherheitsrat, den UN Hohekommisar für Menschenrechte und alle relevanten internationalen Gremien auf, sofortige Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Hinrichtungen von politischen Gefangenen zu verhindern und auf die Freilassung der Inhaftierten während der aktuellen Aufstände zu drängen. Sie wiederholte, dass Inaktivität der internationalen Gemeinschaft in Richtung des blutdürstigen Regime nur zur Fortsetzung von Ermordungen und zu weiteren Greueltaten führt. 

Sie rief zu einer Sitzung über die Menschenrechtsverletzungen und der brutalen Unterdrückung der Volksaufstände vor dem UN Sicherheitsrat auf, damit bindende Maßnahmen, darunter auch eine Anklageerhebung gegen die Regimeführer und deren Handlanger, die für Unterdrückung, Ermordung und Folter verantwortlich sind, stattfindet. Politische und ökonomische Verbindungen mit der Regime müssen in Gänze von der Menschenrechtssituation im Iran abhängig gemacht werden, betonte sie, und ergänzte, dass dies das Mindeste sei, was das iranische Volk von der internationalen Gemeinschaft erwarte.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
28. Januar 2010