Thursday, December 8, 2022
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Iranisches Regime lässt Waffenfabrik bauen und baut die Präsenz der Revolutionsgarden in Syrien aus

According to reports received from the mullahs’ regime, Revolutionary Guards’ (IRGC) Maj. Gen. Mohammad Bagheri, the head of the Iranian regime’s Armed Forces, has made an urgent trip to Syria on October 17, 2017. Some details are as follows:
Berichte aus dem Mullahregime zeigen, dass der Generalmajor der Revolutionsgarden, Mohammad Bagheri, als Leiter der bewaffneten Einheiten des iranischen Regimes am 17. Oktober 2017 einen dringenden Besuch in Syrien abstattete. Hier einige Details: 

1.    Während des Besuches war ein Treffen zwischen Bagheri und dem syrischen Diktator Bashar al-Assad, seines Verteidigungsminister und dem Leiter der Armee im Assad Regime geplant. Diese Termine wurden nur einige Tage im Voraus getroffen und fanden in einer ungewöhnlichen und speziellen Art und Weise statt.

2.    Bei dem Besuch sollte – unter der Anweisung von Chamenei und unter seiner direkten Aufsicht – ein formelles militärisches Abkommen mit der Regierung von Bashar al-Assad abgeschlossen werden. Darin ging es um eine Expansion der Präsenz der Revolutionsgarden in Syrien sowie um eine rechtliche und international vertretbare Rechtfertigung dafür.

3.    Ein weiteres Abkommen, dass bei dem Besuch abgeschlossen werden sollte, war der Bau einer neuen Waffenfabrik und der Wiederaufbau von Waffenfabriken von Assad durch die Revolutionsgarden in Syrien. Außerdem sollte Bagheri im Namen des Mullahregimes weitere Waffenlieferungen an die Armee von Assad zusagen.

4.    Ein weiteres Abkommen, welches zwischen Bagheri und dem syrischen Regime abgeschlossen werden sollte, war ein Rückzahlungsabkommen für die Kosten, welche das iranische Regime im Bürgerkrieg in Syrien investiert hatte.

Bagheris wahrer Name ist Mohammad Hossein Afshordi. Er wurde im Juli 2016 von Chamenei persönlich zum Leiter des Generalstabes der bewaffneten Einheiten ernannt. Er war zuvor ein Mitglied der sogenannten Studentischen Gefolgsleute der Linie der Imame, welche 1979 an der Geiselnahme in der US Botschaft in Teheran beteiligt war. 1980 wurde er ein Mitglied der Revolutionsgarden und nahm von Beginn an an der Ermordung von Kurden teil. 

1983 wurde er zum Leiter des Geheimdienstes der Bodentruppen der Revolutionsgarden ernannt und nach dem Iran/Irak Krieg stieg er zum Leiter der Operationen des Geheimdienstes der Revolutionsgarden auf. Zu seiner kriminellen Historie zählten 1996 terroristische Operationen gegen die Oppositionsgruppe der iranischen Kurden im Irak. 2008 wurde Bagheri von Chamenei zum Generalmajor ernannt. Vor seiner Ernennung als Leiter des Generalstabes der bewaffneten Einheiten war er dort als Stellvertreter tätig.

Die Intensivierung der Einmischung des Regimes in Syrien fällt in eine Zeit, wo das dritte Komitee der Vereinten Nationen in seiner Resolution vom 16. November 2017 zum Rückzug der Qods Force, der Revolutionsgarden und von Milizen wie der Hisbollah aus Syrien aufrief.

Wie der iranische Widerstand bereits mehrfach deutlich gemacht hat, ist der einzige Weg zu Frieden und Stabilität in der Region und des Endes der Krise in Syrien die Vertreibung des Mullahregimes aus der Region, der Rückzug der Revolutionsgarden und seiner militanten Söldnergruppen aus dem Irak, Syrien und Jemen sowie die Verhinderung von Truppen- und Waffenlieferungen durch das iranische Regime in diese Länder.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
20. November 2017