Thursday, February 9, 2023
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Iran: In vier Tagen neun Gefangene hinrichtet

Urteile zur Fingeramputation und zum Augenausstechen

Aus Angst vor der Reaktion des Volkes zeigen die SSFC eine hohle Show der Gewalt

Das iranische Regime hat einen Gefangenen in Birjand, einen Insassen in Khorramabad, zwei Gefangene im Adel Abad Gefängnis in Shiraz, einen Gefangenen in Sari und vier Gefangenen jeweils am 18., 15. und 14. August erhängt.

Die Online Ausgabe der Tageszeitung Etemad („Vertrauen“) meldete am 16. August, dass die Richter in der Abteilung 13 des Justizministeriums in Teheran ein Urteil aussprachen, dass ein junger Mann geblendet werden sollte. Es war der vierte barbarische Urteilsspruch zum Augen Ausstechen seit dem Beginn dieses iranischen Jahres. Dasselbe Blatt meldete am 2. August, dass eine Frau und zwei Männer zum Augen Ausstechen verurteilt worden sind, deren Akten an die Kriminalabteilung der Staatsanwaltschaft in Teheran geschickt worden seien, um die Vollstreckung der Urteile vorzubereiten.

Am 17. August wurde bekannt gegeben, dass die Amputation der rechten Hand eines Gefangenen namens Seyed Mohammad Hosseini im Gohardasht Gefängnis in den kommenden Tagen vollstreckt werde. Er war am 26. Juli verurteilt worden für den Diebstahl von 18 Millionen Rial (weniger als 60 Dollar). Dazu ist anzumerken, dass Amir Hossein Ghazizadeh Hashemi, der Präsident der mit Khamenei verbundenen Stiftung für die Angelegenheiten der Märtyrer und Veteranen im vergangenen Monat die Unterschlagung von 50 Billionen Rial enthüllt hat, die in einem Tochterunternehmen des Instituts mit dem Namen Bank-e Day stattgefunden hat. Das staatliche Medium Eghtesad News („Wirtschaftsnachrichten“) meldete am 25. Juli, dass das nur einer der Fälle von Unterschlagung in den Firmen in besagter Stiftung gewesen sei.

Aus Angst vor dem Ausbruch des Zorns der Bevölkerung kann das Mullah Regime seine Terrormaschinerie, seine Hinrichtungen, Amputationen und das Augen Ausstechen auch nicht einen einzigen Tag lang stoppen. Die Website Teheran Press zitierte Brig. Gen. Hossein Rahimi, den Befehlshaber des Kommandos der Staatssicherheitskräfte in Teheran (SSFC), der am 17. August geäußert habe: „In der dritten Phase des Plans der Behörde der Sicherheitspolizei wurden 304 Schurken verhaftet, die Untaten und Gewalttaten begangen haben“. Unter Verweis auf Angriffe von Bürgern auf Regime Agenten, die unter dem Vorwand von ‚Anordnung des Guten und Verbieten des Bösen‘ Jugendliche einsperren und foltern, erklärte er: „Wir werden mit aller unserer Macht und Kraft die verteidigen, die im Feld der Anordnung des Guten und des Verbots des Bösen aktiv sind; sie werden von der Polizei voll unterstützt werden“. Er ergänzte: „In diesem Projekt FATA (Farsi Ausdruck für die Polizei im Gebiet der Produktion und des Austauschs von Informationen) haben dessen Beamte 116 Menschen verhaftet, die im Cyber Space Gesetzesübertretungen begangen haben“.

Der Iranische Widerstand ruft die Vereinten Nationen und alle Verteidiger der Menschenrechte ebenso wie die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten auf, die Hinrichtungen und mittelalterlichen Bestrafungen zu verurteilen. Als Schandfleck der Menschheit in unserer Zeit muss das Mullah Regime von der Weltgemeinschaft geächtet und müssen seine Führer, besonders Khamenei und Raisi, vor Gericht gestellt werden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
18. August 2022