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Der Mythos der Inflationskontrolle im Iran: Raisis Unwahrheiten entschleiert


Seit der Amtsübernahme 2021 hat der Präsident des Regimes Ebrahim Raisi zahlreiche falsche Behauptungen aufgestellt. Aber seine Lügen und leeren Versprechungen über eine Kontrolle der Inflation sind noch weitaus lächerlicher.

Fast zwei Jahre nach seiner Ernennung zum Präsidenten des Regimes haben Raisis verheerende Politik und sein Missmanagement die finanziellen Kalamitäten im Iran verschärft mit einer Inflation von über 50 % und Preisen für Konsumgütern, die beständig in den Himmel schießen.

Was war Raisis Reaktion? Er machte hohle Versprechungen! Hier eine Liste seiner Lügen seit 2021:

• „Die Kontrolle der Inflation ist für mich in Sicht,” 5. August 2021.
• „Wir bemühen uns, die Inflation unter Kontrolle zu bringen,” 15. Juli 2022.
• „Das Kontrollieren der Inflation ist das permanente Ziel der Regierung,” 27. Juli 27, 2022.
• „Wir werden gewiss die Inflation unter Kontrolle bringen,” 18. Februar 2023.
• „Wir werden die Inflation unter Kontrolle bringen durch eine Steigerung der Produktion,” 27. April 2023.
• „Die Regierung bemüht sich eifrig um eine Kontrolle der Inflation,” 6. Mai 2023.
Dennoch ist Raisi seit seiner Ernennung 2021 elend an der „Kontrolle der Inflation“ gescheitert. Sogar die manipulierten Statistiken in den staatlichen Medien des Iran und in den Institutionen zeigen eine galoppierende Inflation und bisher ungekannt hohe Preise. Zum Beispiel sind vom Mai 2022 bis Mai 2023 die Preise für rotes Fleisch, Speiseöl, Zucker und Molkereiprodukte um jeweils 34, 32, 27 und 26 Prozent gestiegen.

Laut den eigenen Statistiken des Regimes liegt die durchschnittliche Punkt-zu-Punkt Inflation zwischen 70 und 100 Prozent und die beständig steigenden Preise für Immobilien und öffentliche Dienstleistungen wirken sich für die Menschen ganz und gar verheerend aus.

Infolgedessen macht man sich in den staatlichen Medien über Raisis unwahre Behauptungen über eine Kontrolle der Inflation lustig. „Raisis Regierung und der Mythos der Kontrolle über die Inflation“, schrieben die staatlichen Tejarat Nachrichten („Handelsnachrichten”) im November 2021.

„Vor der Amtsübernahme haben Sie versprochen, eine einstellige Inflationsrate zu realisieren. Anderthalb Jahre später machen Sie immer noch Versprechungen? Meinen Sie nicht, das ist ein bisschen spät?“, verspottete Abdolnasser Hemnati, der frühere Zentralbankchef, der übrigens selbst für seine Korruption bekannt ist, Raisi am 28. März.
„Wie kann es sein, dass die Kabinettsperiode der Regierung mit einem Anstieg von 70% bei den Fahrzeugpreisen und von 76% bei den Preisen für Medikamente zusammenfiel?

Was meinen Sie zu den steigenden Preisen für Nahrungsmittel?“, schrieb die staatliche Zeitung Jomhuri-e Eslami („Islamische Republik“) am 8. April.
Die Last der Inflationskrise im Iran liegt auf den Schultern der Bürger des Iran. Die Preise für Spezialmedikamente, öffentlichen Transport und Milch sind jeweils um 67, 40 und 25 Prozent gestiegen.

Statt die Probleme zu lösen, hat Raisi versucht, die schon hingebogenen Preise über die finanzielle Misere des Landes zu zensieren.
„Anders als in den Vorjahren hat das Statistikzentrum des Iran in den letzten zwei Monaten keine Inflationsrate veröffentlicht“, schrieb die staatliche Website Donyay-e Eghtesad („Welt der Wirtschaft“) am 2. Mai und prangerte die „kollektive Zensur der Daten“ an.
„Diese kollektive Zensur beschränkt sich nicht auf die Inflationsrate und wir können sehen, wie Statistiken für den Bergbau, das Wohnungswesen und den Handel zensiert werden. Anscheinend sind die Behörden nicht an der Veröffentlichung von Statistiken interessiert, weil das ihre falschen Versprechungen und Behauptungen entlarven würde“, fügt das Medium hinzu.

Während die Iraner daran verzweifeln, in einer der reichsten Nationen der Welt über die Runden zu kommen, kommen täglich neue Fälle von Korruption im Regime an die Oberfläche.

In den letzten Tagen bestimmten die Nachrichten über die Absetzung von Raisis Minister für Industrie, Bergbau und Handel und darüber, wie sein Ministerium SUVs an MPs stiftete, um den Grad der Korruption im Regime zu verbergen, die Schlagzeilen.

Nur nebenbei wird der Bankrott der Regierung offengelegt in ihrem Scheitern daran, ihre Schulden für die Organisation des Landes für Soziale Sicherheit (SHASTA) zurückzuzahlen.

„Die Regierung begleicht immer einen Teil ihrer Schulden an die SHASTA dadurch, dass sie ihr Anteile an bankroten Unternehmen überträgt. Das hilft nicht nur nicht dabei, die finanzielle Krise der SHASTA zu beheben, sondern diese bankrotten Unternehmen bewirken, das nur noch mehr Ressourcen der Organisation für Soziale Sicherheit aufgezehrt werden“, schrieb die staatliche Zeitung Sharq („Osten“) am 10. Mai.
Der absolute wirtschaftliche Bankrott der Regierung schadet dem Obersten Führer des Regimes Ali Khamenei, der sich dafür entschieden hatte, in seinem Regime „die Macht zu konsolidieren“, indem er Raisi zum Präsidenten ernannt und handverlesene MPs eingesetzt hat.

Die sogenannte Konsolidierung war Khameneis Strategie, um künftigen Aufständen entgegen zu treten, nicht um wirtschaftliche Probleme zu lösen. Dennoch hat Raisis Unfähigkeit, die grundlegendsten Krisen anzugehen, die Proteste im Volk und den Hass auf das Regime angeheizt. Dieser erhöht, verbunden mit dem derzeitigen landesweiten Aufstand, nur die Wahrscheinlichkeit eines schnellen Zusammenbruchs des Systems.

 

Bild von Maryam Rajavi in Teheran und Behbahan mit dem Slogan “Wir können und müssen den Iran befreien” ausgestellt


Am Sonntagabend, dem 7. Mai, haben die Widerstandseinheiten mit Hilfe von Projektoren ein Bild von Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI), zusammen mit dem Slogan “Wir können und müssen den Iran befreien” um 22:45 Uhr auf der Resalat Schnellstraße in Teheran und um 21:30 Uhr auf dem Arjan-Platz in Behbahan gezeigt.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)

9. Mai 2023

Iran: Sieben Gefangene, darunter zwei belutschische Landsleute, am 8. Mai hingerichtet

Aus Angst vor einem weiteren Aufstand setzt Ali Khamenei seine unerbittliche Hinrichtungs- und Tötungsmaschinerie fort und lässt jeden Tag mehr Gefangene hängen.

Am Montag, den 8. Mai, richteten Agenten des Regimes einen Gefangenen im Gefängnis von Dezful hin, weil er einen SSF-Offizier (State Security Force) getötet hatte. Am selben Tag wurden drei weitere Gefangene, darunter die beiden Belutschen Yunus Rigi Rakhshani und Yaser Rakhshani, in den Gefängnissen von Adelabad bzw. Zahedan gehängt, und Mohammad Ahmadi wurde im Gefängnis von Isfahan hingerichtet. Damit stieg die Zahl der am 8. Mai hingerichteten Gefangenen auf insgesamt sieben, einschließlich der beiden am Vortag in Arak hingerichteten Gefangenen.

Der iranische Widerstand appelliert erneut an die Vereinten Nationen, ihre Mitgliedsstaaten und Menschenrechtsaktivisten, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um das Leben der von der Hinrichtung bedrohten Gefangenen zu retten. Schweigen und Untätigkeit gegenüber einem Regime mit einer Historie von Hinrichtungen ist eine eklatante Missachtung der allgemein anerkannten Menschenrechtswerte.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
9. Mai 2023

 

 

 

Geheime Deals und Geiselspiele: Durchgesickerte Dokumente enthüllen Irans Versuche, Assadi zu befreien


Iranische Dissidenten haben dem repressiven Außenministerium die Kontrolle über 210 Websites, Softwareanwendungen, Server und Datenbanken entrissen.

Die Gruppe „Ghiam ta Sarnegouni“ (Aufstand bis zum Umsturz) veröffentlichte Tausende von Dokumenten, darunter auch solche, die sich auf Assadollah Assadi beziehen, einen der diplomatischen Terroristen des Regimes, der in Belgien im Gefängnis sitzt.

Assadi und seine drei Komplizen wurden zu hohen Haftstrafen verurteilt, weil sie als Drahtzieher eines vereitelten Bombenanschlags auf den “Free Iran-Konferenz” der iranischen Opposition 2018 in Paris verantwortlich waren. Die Dokumente, die bei der kürzlichen Abschaltung der Website des Außenministeriums enthüllt wurden, zeigen, dass die Freilassung Assadis eines der wichtigsten diplomatischen Anliegen Teherans war.

Eine diplomatische Top-Priorität

In einem dieser Dokumente heißt es: “Das Thema der Verhaftung und des grausamen Prozesses gegen den Diplomaten unseres Landes, Herrn Assadi, hatte von Anfang an eine sehr hohe Priorität auf der Agenda des Außenministeriums und der regionalen Büros”.

In dem Dokument heißt es: “Die Angelegenheit von Herrn Assadi fällt in den Aufgaben- und Verantwortungsbereich des Geheimdienstministeriums der Islamischen Republik Iran, und alle damit zusammenhängenden Bewegungen und Aktivitäten nach der Verhaftung von Herrn Assadi wurden von diesem Ministerium verwaltet und geleitet, und die Aufzeichnungen über alle ergriffenen Maßnahmen sind ebenfalls vorhanden.”

Aber aufgrund der Verbindungen Assadis zum Ministerium für Geheimdienst und Sicherheit (MOIS) des Regimes “stehen die Aufzeichnungen über alle Maßnahmen des Außenministeriums dem Ministerium für Geheimdienst zur Verfügung, aber das Außenministerium hat zusammen mit dem Ministerium für Geheimdienst alle seine Möglichkeiten genutzt, um sich zu beraten und bei der Verwaltung der Angelegenheit von Herrn Assadi zu helfen.”

Die durchgesickerten Dokumente des Außenministeriums zeigen, dass das Dilemma auf höchster Ebene des Regimes ein wichtiges Anliegen war. In den als Verschlusssache eingestuften Papieren ist die Rede von der Einsetzung einer “Sonderarbeitsgruppe in der Generaldirektion Europa des Außenministeriums”.

Diese Arbeitsgruppe legt ihre Lösungen und Berichte dem Obersten Führer des Regimes, Ali Khamenei, und seinem Büro vor. “Diese Arbeitsgruppe hat bisher mehrere Berichte erstellt und sie an das Büro des Obersten Führers, die Leiter der drei Zweige und den Obersten Nationalen Sicherheitsrat geschickt”, heißt es in dem Bericht.

Wie die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI), Maryam Rajavi, während des Diplomaten-Terrorismus-Prozesses des Regimes als Hauptziel seiner vereitelten Anschläge aussagte, handelte Assadi auf Anweisung von Spitzenbeamten des Regimes. Diese Tatsache wurde später vom Gericht bestätigt, das den Terroranschlag von 2018 als einen Akt des “Staatsterrorismus” bezeichnete.

Ein terroristischer Staat auf der Suche nach dem Wohlbefinden seines Agenten

Aus den Dokumenten, die die iranischen Dissidenten erhalten haben, geht auch hervor, dass Teheran außerordentliche Anstrengungen unternommen hat, um das Wohlergehen Assadis im belgischen Gefängnis zu gewährleisten. Wollte man ihm mit diesen Maßnahmen helfen, in einem bereits verlorenen Fall nicht die Moral zu verlieren, da er auf frischer Tat ertappt wurde?

Wie auch immer die Antwort lauten mag, das im Iran herrschende Terrorregime war sehr besorgt über Assadis Forderungen und vergeudete Tausende von Euro. Gleichzeitig suchten Millionen von Iranern verzweifelt nach einem Einkommen.

Aus den Dokumenten geht hervor, dass das Außenministerium “regelmäßige wöchentliche konsularische Treffen in Deutschland und Belgien mit Herrn Assadi, Botschaftern, Missionsberatern und Sicherheitsexperten der Vertretung unseres Landes” anordnete.

Die oberste Priorität des Außenministeriums des Regimes war es, “Assadis Telefonate mit seiner Familie zu gewährleisten sowie das Problem der Abschaltung der Heizung in seiner Zelle zu lösen.”

Am 11. September 2020 trafen sich der Berater des Regimes und sein Stellvertreter mit Assadis Anwalt und gaben ihm “15.000 Euro und erhielten eine Quittung.”

In der Zwischenzeit wusste das Regime, dass “es keine Möglichkeit gibt, den Fall von Herrn Assadi wieder aufzunehmen. Vielleicht kann er nach Verbüßung der Hälfte seiner Strafe freigelassen werden.” In dem Dokument heißt es weiter: “Die Vollstreckung von Herrn Assadis 20-jähriger Haftstrafe hat rechtlich keine Auswirkungen auf seinen Zustand und sein Haftregime, aber praktisch können Änderungen vorgenommen werden.”

اقدامات صورت گرفته در خصوص پرونده آقای اسدی 25-4-1401#نه_سلطنت_نه_رهبری_دمکراسی_برابری#درود_بر_رجوی PIC.TWITTER.COM/JOP1E21SBF

— GHIAM SARNEGOUNI (@GHIAMSARNEGOUNI) MAY 8, 2023

Ein schmutziger Deal

Die mögliche Freilassung von Assadi im Rahmen eines Gefangenenaustauschs zwischen Belgien und der iranischen Theokratie hat in den letzten Monaten für Schlagzeilen gesorgt.

Aus den Dokumenten geht hervor, dass Teheran eifrig um den Abschluss eines “Abkommens über die Überstellung von Gefangenen zwischen der Islamischen Republik Iran und dem Königreich Belgien” bemüht war.

Das Außenministerium skizziert mehrere Schritte, darunter “Übermittlung des Entwurfs der belgischen Seite (Gegenstand der Note der belgischen Botschaft in Teheran an das Außenministerium unseres Landes vom 22.10.2020) an die inländischen Justizbehörden im November 2020 – Vorlage der von unserem Land vorgeschlagenen endgültigen Fassung an die belgische Seite am 31.05.2021 und schließlich Zustimmung der belgischen Seite zum endgültigen Text.”

Das iranische Regime hat die belgische Regierung mit der Methode der Geiselnahme dazu gezwungen, dieses Abkommen zu akzeptieren. Teheran bietet nun an, Assadi gegen einen unschuldigen belgischen Entwicklungshelfer, Olivier Vandecasteele, auszutauschen.

Aus den durchgesickerten Dokumenten geht jedoch hervor, dass das Regime die Verhaftung von Vandecasteele als Mittel benutzt hat, um seine Position bei den Verhandlungen zu stärken.

Einem Bericht der belgischen Nachrichten-Website DeMorgen zufolge, der sich auf die freigegebenen Dokumente stützt, konzentrierte das Kabinett von Vincent Van Quickenborne seine Verhandlungen mit dem iranischen Regime ursprünglich auf die Freilassung von Ahmadreza Djalali, einem schwedisch-iranischen Doppelbürger, der in Belgien unterrichtet. Dschalali wurde im Iran verhaftet und unter fingierten Anschuldigungen zum Tode verurteilt.

Nach der ursprünglichen Vereinbarung im Jahr 2021 und vor dem Abschluss des Abkommens am 11. März 2022 verhaftete das Regime Vandecasteele. Es folgte ein Scheinprozess, der mit einer ungeheuerlichen Strafe von 40 Jahren Haft, 74 Peitschenhieben und einer exorbitanten Geldstrafe von 1 Million Dollar endete.

Die durchgesickerten Dokumente entlarven den kalkulierten Plan des Regimes, Vandecasteele als Geisel in einem bösartigen Spiel zu halten, das speziell zu Assadis Gunsten ausgearbeitet wurde.

Die Dämonisierungskampagne des Regimes enthüllt

Die Dokumente, die „Ghiam ta Sarnegouni“ erhalten hat, zeigen, wie Irans herrschende Theokratie versucht hat, den NWRI und seine wichtigste Gruppierung, die Volksmojahedin (MEK), systematisch zu dämonisieren, oder wie das Regime sie abwertend nennt, die „Monafeqin“ (Heuchler im religiösen Kontext).

In einem der Dokumente des Außenministeriums ist die Rede von einem “Treffen des Abgeordneten und Beraters der Vertretung mit dem Reporter der reichweitenstarken Zeitung ‘La Libre’ am 23.07.2020, um ein Medienbriefing durchzuführen, bei dem die politische Immunität von Herrn Assadi betont und der terroristische Charakter der Monafeqin-Gruppe hervorgehoben wurde.”

Teheran versuchte verzweifelt, die MEK zu dämonisieren, indem es seine Kontakte zu einem bekannten belgischen Medienunternehmen nutzte, um die Absicht Assadis, den größten angeblichen Terroranschlag in Europa durchzuführen, und die jahrzehntelangen Verbrechen und den Terrorismus des Regimes zu vertuschen.

In den vergangenen vier Jahrzehnten hat das klerikale Regime versucht, seine schlagkräftigste Oppositionsgruppe mit verschiedenen Methoden zu dämonisieren. Teheran bedient sich eines Netzwerks so genannter “befreundeter Journalisten” im Ausland, um seine Argumente gegen die MEK nachzuplappern. Die Wiederholung dieser abgenutzten Behauptungen ermöglicht es dem Regime, Iraner, die mit der MEK verbunden sind, ungehindert zu unterdrücken und seine terroristischen Aktivitäten gegen iranische Dissidenten im Ausland zu rechtfertigen.

In einem Interview mit einem vom iranischen Regime finanzierten Fernsehsender enthüllte Ali Fallahian, der ehemalige Geheimdienstminister, der in den abscheulichen Bombenanschlag auf die AMIA verwickelt war, der am 18. Juli 1994 in Buenos Aires, Argentinien, 85 Menschenleben forderte, in einer schockierenden Enthüllung die Anwesenheit verdeckter iranischer Geheimdienstagenten, die in verschiedenen Ländern im Verborgenen operieren.

“Das Ministerium braucht eine Deckung für seine Arbeit, um sowohl innerhalb als auch außerhalb des Landes Informationen zu sammeln. Es liegt auf der Hand, dass wir keinen Agenten nach Deutschland oder Amerika schicken und zum Beispiel sagen: Okay, ich bin ein Agent des Informationsministeriums und ich bin hier, um Informationen zu sammeln; bitte gebt mir diese. Natürlich würde er unter dem Deckmantel von Geschäften oder anderen Jobs arbeiten, auch als Reporter. Sie wissen, dass viele unserer Reporter eigentlich Agenten des Ministeriums sind”, sagte Falahian.

Es ist erwähnenswert, dass das Regime, wie aus den durchgesickerten Dokumenten hervorgeht, “den terroristischen Charakter der Monafeqin-Gruppe hervorhebt”. Der Zweck dieser Betonung besteht darin, die öffentliche Meinung strategisch zu nutzen und die Medien zu instrumentalisieren, um den angeblichen Gefangenenaustausch zu rechtfertigen.

Paradoxerweise steht dieser Ansatz des Regimes in krassem Gegensatz zur Legitimierung seiner eigenen Verbrechen und dient als Katalysator für die Fortsetzung der westlichen Beschwichtigungspolitik gegenüber Teheran. Das Bestreben des Regimes, den Ruf der MEK durch eine Verleumdungskampagne zu schädigen, ist Ausdruck einer Strategie, mit der die öffentliche Wahrnehmung beeinflusst und die internationale Dynamik manipuliert werden soll, um so die eigene Machtposition zu festigen.

Protestversammlungen von Lehrern in 13 Provinzen, in Sanandadsch werden Lehrer verprügelt


Am heutigen Dienstag, dem 9. Mai, haben sich trotz erhöhter Sicherheitsmaßnahmen in 13 Provinzen Lehrer zum Protest versammelt. Die Demonstranten wandten sich kämpferisch gegen die Verletzung ihrer Grundrechte, die Verhaftung von Kollegen, das Fehlen von Einstufung und Gleichstellung der Gehälter und anderes mehr.

Die Lehrer protestierten gegen die fehlende Umsetzung des Gesetzes zu Bewertungen, das ursprünglich Lehrer ermutigen und anspornen sollte, stattdessen aber zu einem Werkzeug für Gehorsamkeitsprüfungen geworden ist. Sie protestierten dagegen, dass man seit einem Jahrzehnt auf eine Angleichung der Pensionsbezüge wartet, psychische Unsicherheit erleben muss und dass die Gesundheit insbesondere von Schülerinnen bedroht ist. Zudem sind Gewerkschaftsaktivisten beständiger Registrierung und dem Druck auf ihre Sicherheit ausgesetzt.

Diese Protestbekundungen fanden statt in Teheran vor dem Gebäude des Parlaments des Regimes und ebenso in Rasht, Ardabil, Dscholfa, Torbat Heydarieh, Arak, Qazvin, Takestan, Isfahan, Kermanshah, Islamabad Gharb, Harsin, Ahvaz, Khusistan, Abdanan, Sanandadsch, Hamadan, Shush und vor den Gebäuden der Bildungsverwaltung in den Provinzen.
Die Lehrer riefen Slogans wie: „Lasst die Lehrer aus den Gefängnissen frei“, „Lehrer können sterben, werden aber niemals Demütigungen akzeptieren“ und „Keine Versprechungen mehr, unsere Tische sind leer“.

Sie trugen Schilder mit Botschaften wie „Das Volk leidet schwer unter den hohen Preisen und der Inflation“, „Hört auf mit der Einleitung von Verfahren gegen Mitglieder der Lehrergewerkschaften“ und „Das Gefängnis ist nicht der richtige Platz für Lehrer, die Antwort auf Forderungen kann nicht das Bringen hinter Gittern sein“. In einigen Städten stimmten die Protestierenden auch Sprüche an wie „Tod dem Unterdrücker, ob Schah oder Führer (Khamenei)“, „Es lebe Rajavi“, „Lehrer sind wachsam, sie hassen Schah und Scheich“.

In Sanandadsch war es den Lehrern nicht möglich, sich an einem Hauptpunkt zu versammeln wegen einer großen Zahl von Anti-Aufruhr Agenten, deshalb bildeten sie mehrere kleinere Gruppen. Eine dieser Gruppen wurde jedoch auf der Taleghani Straße von repressiven Agenten verprügelt. Als Antwort stellten sich die Lehrer den Agenten mit dem Slogan „SSF (Staatssicherheitskräfte), ihr seid unser IS“ entgegen.

Die Lehrer in Sanandadsch riefen auch „Politische Gefangene sollten freigelassen werden“ bei ihren Demonstrationen. In Hamedan hinderten repressive Harasat Agenten Lehrer daran, sich vor dem Gebäude der Bildungsverwaltung zu versammeln, aber sie haben ihre Versammlungen auf der Straße abgehalten.

Am 9. Mai wurden auch noch andere Proteste veranstaltet. Arbeiter auf dem Behescht Friedhof in Teheran protestierten gegen die Nichtzahlung ihrer Gehälter seit sieben Monaten. Auch die von der Ramak Khodro Gesellschaft in Teheran, städtische Arbeiter in Bandar Khomeini und Ziegelarbeiter in Isfahan sahen sich geprellt und hielten Versammlungen ab und Angestellte der Kerman Bahn und technische Einrichtungen setzten ihren Streik fort, der am 8. Mai begonnen hatte aus Protest gegen niedrige Löhne.

Am 8. Mai hielten Rentner der Telecom Gesellschaft in den Provinzen Luristan, Ilam, Makazi, Kermanshah, Gilan, Khusistan, Ost Aserbeidschan, Razavi Khorasan, Zandschan, Sistan und Belutschistan, Hormusgan, Ardabil, Isfahan und Kurdistan Protestkundgebungen ab und marschierten, um für ihre Forderungen einzutreten. Außerdem haben Studenten und Jugendliche in Kermanshah Gedenkveranstaltungen gemacht für den revolutionären Lehrer Farzad Kamangar und seine zu Märtyrer gewordenen Kameraden, wobei sie Feuer anzündeten und riefen „Freiheit, Freiheit, Freiheit“ und „Tod für Khamenei“.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
9. Mai 2023

 

 

 

 

 

Sieben Hinrichtungen in den Gefängnissen Gohardasht und Qezelhessar


Sieben Hinrichtungen in den Gefängnissen Gohardasht und Qezelhessar, zornige Angehörige protestieren und repressive Kräfte reagieren mit Gewalt

Frau Maryam Rajavi: Khamenei versucht, den Zorn des iranischen Volkes zu ersticken, aber der religiöse Faschismus kann seinem unvermeidlichen Sturz nicht entgehen. Es ist dringend notwendig, dass die Führer des Regimes für ihre Handlungen zur Verantwortung gezogen werden.
Am heutigen Mittwoch, dem 10. Mai, wurden früh morgens vier Gefangene im Gefängnis Gohardasht und drei Gefangene im Gefängnis Qezelhessar erhängt, zwei davon saßen schon neun Jahre im Gefängnis.

Ein weiterer Gefangener wurde in Kermanshah erhängt.
Währenddessen protestierten die Angehörigen und Verwandten der im Gefängnis Qezelhessar Hingerichteten vor der Einrichtung und prangerten die ungerechte Behandlung ihrer Kinder an. Die repressiven Kräfte reagierten jedoch mit Gewalt, sie setzten Schlagstöcke, Tränengas, Brandbekämpfungsmittel und Farbkugeln gegen die Angehörigen ein. Trotzdem schrien die Angehörigen die Beamten an und warfen mit Steinen auf sie und ein Protestierender musste wegen schwerer Verletzungen, die er in der Auseinandersetzung erhielt, ins Krankenhaus.

Am Tag zuvor wurde ein belutschischer Gefangener namens Es’haq Zehi im Gefängnis von Semran erhängt. Noch ein Tag davor wurde ein Gefangener in Dezful hingerichtet für die Tötung eines SSF Agenten im August 2021. Das alles ist Teil einer neuen Welle von Hinrichtungen, die in der letzten Woche begonnen hat und zum Tod von 67 Gefangenen führte, darunter 26 belutschische Landsleute.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), lobte die Angehörigen, die gegen die Hinrichtungen protestierten, und stellte fest, Khamenei versuche damit, dass er diese Hinrichtungen vollstrecken lasse, den Zorn des iranischen Volkes zu ersticken, aber das sei ein fruchtloses Bemühen, weil dem religiösen Faschismus bestimmt sei zu fallen. Sie schloss die Bemerkung an, dass diese Gräueltaten nur dazu dienten, die Erhebung des iranischen Volkes gegen das Regime zu befeuern. Die Führer des Regimes würden bald zur Rechenschaft gezogen für ihre Handlungen.

Sie forderte auch die Vereinten Nationen, die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten auf, sofort und wirksam etwas zu unternehmen, um das Leben von Gefangenen zu retten, die vor der Hinrichtung stünden. Sie führte aus, dass die Untätigkeit gegenüber der vier Jahrzehnte lang andauernden Kette der Verbrechen gegen die Menschlichkeit diesem Regime in schwerem und flagranten Konflikt mit den Prinzipien und Fundamenten stehe, auf denen die Vereinten Nationen und die Europäische Union gegründet seien.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
10. Mai 2023

Raisi bricht den Rekord… im Lügen

Raisi bricht den Rekord… im Lügen

Am Sonntag hat der Präsident des Regimes Ebrahim Raisi behauptet, seine Regierung habe Export Rekorde gebrochen mit 50 Milliarden $ an Exporten. Aber selbst staatliche Medien geben jetzt zu, dass er den Weltrekord im Lügen gebrochen hat und seine Position als Chefscharlatan des am meisten mit Täuschungen arbeitenden Regimes gefestigt hat.
Einer der wirklichen Leistungen Raisis ist eine beispiellose Zensur der für sich schon hingebogenen Statistiken, die von den Zentren der Regierung für Statistik geliefert werden.
„Anders als in den Vorjahren hat das Statistikzentrum des Iran in den letzten zwei Monaten keine Inflationsrate veröffentlicht“, schrieb die staatliche Website Donyay-e Eghtesad („Welt der Wirtschaft“) am 2. Mai und prangerte die „kollektive Zensur der Daten“ an.
„Die kollektive Zensur beschränkt sich nicht auf die Inflationsrate und wir können sehen, wie Statistiken für den Bergbau, das Wohnungswesen und den Handel zensiert werden. Anscheinend sind die Behörden nicht an der Veröffentlichung von Statistiken interessiert, weil das ihre falschen Versprechungen und Behauptungen entlarven würde“, fügt das Medium hinzu.
Raisi, der viel Aufhebens um die „wirtschaftliche Prosperität“ gemacht hat, will sich nicht eingestehen, dass die Inflation über 50% beträgt, die Produktionsrate unter 3% dahin kümmert, die Immobilienpreise um 150% gewachsen und, und, wie am 27. März die staatliche Taadol geschrieben hat, die Warenpreise allgemein um 200% gestiegen sind“.

Raisi kennt beim Lügen keine Grenzen. Indem er befiehlt, dass die Preise „aufhören sollen zu steigen“ und verspricht, innerhalb von zwei Wochen werde die Armut ausgemerzt sein, in einem Jahr würden eine Million Häuser gebaut und es werde eine zweistellige Rate des Wirtschaftswachstuns erreicht, hat Raisi neue Grenzen der Doppelzüngigkeit gezogen.
„Es gibt keine Institution, die die Behauptungen über wirtschaftliche Prosperität prüft und beobachtet, ob die Regierung wirklich das geleistet hat, was sie behauptet hat zu tun. Dies ist nicht das erste Mal, dass die Autoritäten lügen, aber niemand zieht sie zur Verantwortung“, erklärte am 6. Mai Ali Saadvandi, ein mit dem Regime verbundener Ökonom.
Mit der institutionalisierten Korruption wird jeder Glaube an Klarheit in der herrschenden Kleptokratie weit unrealistischer als der Glaube an die Zahnfee.
Der Absturz des Wertes der Nationalwährung des Iran, des Rial, ist ein weiterer „Rekord“, den Raisis Regierung gebrochen hat. „In den fast zwei Jahren seit Raisis Aufrücken in die Präsidentschaft ist der Wechselkurs des Dollar im April 2023 von 230 000 Rial auf 500 000 Rial gesprungen“, räumte am 8. April 2023 die staatliche Tageszeitung Etemad („Vertrauen“) ein.
Die Preise schießen von Minute zu Minute in die Höhe. „Mit einem Augenzwinkern sehen wir die Preise von Konsumgütern um 30-40% steigen. Die Amtsträger kümmert das nicht und die Stimmen aus dem Volk werden nicht gehört. Es stimmt einfach, dass viele Iraner nicht ihr Brot verdienen können“, äußerte Hossein Ghomi, eine mit dem Staat verbundener Kleriker am 7. Mai.
Die derzeitigen finanziellen Kalamitäten des Iran und Raisis Scheitern dabei, sie zu beseitigen, sind ein wahrhaft demütigendes Debakel für den Obersten Führer des Regimes Ali Khamenei, der Raisi zum Präsidenten ernannt hat und seine Präsidentschaft 2021 als das „süßeste Ereignis“ bezeichnet hat.

Khameneis primäres Ziel war die Konsolidierung der Macht in seinem Regime, um künftigen Aufständen entgegen zu treten. Raisis Hauptaufgabe bestand in der Unterdrückung einer unruhigen Gesellschaft und nicht in der Beschäftigung mit ihren Problemen.

Derweil befeuert mitten in dem derzeitigen landesweiten Aufstand das Scheitern des Kleriker Regimes dabei, mindestens zeitweise gegen die Wirtschaftskrise des Landes anzugehen, den öffentlichen Hass und es kann den Weg für mehr öffentliche Proteste bahnen.
„Die galoppierende Inflation und die zunehmende Armut und das Elend verschlimmern die Situation des Volkes mit rasender Geschwindigkeit. Die systematische und institutionalisierte Korruption im System ist ein weiteres beunruhigendes Zeichen der neuen Situation.

Was die Basis im Volk anbetrifft ist die Islamische Republik in ihrer am meisten gefährdeten Phase und in jedem Moment kann eine Rebellion ausbrechen“, warnte am 5. Mai Mehdi Nasiri, der frühere Chefherausgeber der Tageszeitung Keyhan, das als Sprachrohr Khameneis bekannt ist.

Eine fortgesetzte Welle von brutalen Hinrichtungen, die einen verzweifelten Versuch des Umgangs mit Aufständen und Krisen bildet


Die Beschuldigungen der Mullahs wie Beleidigung des Propheten des Islam, kein Tragen des Hidschab oder unzureichende Verschleierung sind mittelalterliche Entschuldigungen mit dem Zweck, zu verhindern, dass ein Aufstand ausbricht
Die Welle der brutalen und kriminellen Hinrichtungen, die in der vergangenen Woche angefangen hat, fegt weiter durch den ganzen Iran.

Am Montag, dem 8. Mai, hat das religiös faschistische Regime zwei Gefangene im Gefängnis von Arak hingerichtet, Yousef Mehrdad und Sadrullah Fazeli, die seit 2020 im Gefängnis saßen für angebliche Beleidigung des Propheten des Islam.

Das erinnert an das Dekret von Ruhollah Khomeini, Salman Rushdie zu töten, das nach dessen Tod von Ali Khamenei bestätigt worden ist inklusive der Aussetzung einer Belohnung für den Vollzug.
Jetzt steigert Khamenei die repressiven Maßnahmen zum Ersticken von Aufständen mit einer Beschleunigung der Hinrichtungsmaschinerie. Das schließt auch die Beschuldigungen des Nicht-Tragens des Hidschab oder der unzureichenden Verschleierung ein.
Es wurde bestätigt, dass am Freitag, dem 5. Mai, zwei weitere Gefangene, Mehdi Taymuri and Dawud Mahmoudyar, im Gefängnis von Urmia erhängt wurden. Das bringt die Gesamtzahl der Hinrichtungen zwischen dem 28. April und dem 5. Mai auf 46. Die

Erklärung des NWRI vom 6. Mai spricht von 44 Hinrichtungen in diesem Zeitraum.
Außerdem starben zwei belutschische Gefangene, Madschid Diyargar und Mahmud Sabetzadeh am Samstag, dem 29. April, im Gefängnis von Gonbadkavus unter verdächtigen Umständen an Vergiftung und noch sechs andere Gefangene wurden vergiftet.
Am Samstag, dem 6. Mai verlegten Agenten des Regimes sechs politische Gefangene in das Sheyban Gefängnis in Ahwaz zur Hinrichtung und es wurden neun Gefangene im Gohardasht Gefängnis in Karadsch zum Tode verurteilt. Am Sonntag, dem 7. Mai, wurde ein weiterer belutschischer Gefangener im Adel Abad Gefängnis in Shiras zur Hinrichtung verlegt.
Der Iranische Widerstand verurteilt die Hinrichtung von Gefangenen in Arak und ruft die Vereinten Nationen und deren Mitgliedstaaten dazu auf, die neue Welle der Hinrichtungen anzuprangern und sofort etwas zu unternehmen, um dieser Barbarei Einhalt zu gebieten und das Leben der Gefangenen zu retten, die vor der Hinrichtung stehen. Ein Regime, dessen Fundamente auf Folter, Hinrichtungen, Terrorismus und Kriegstreiberei stehen, sollte von der Weltgemeinschaft ausgeschlossen werden und seine Führer sollten vor Gericht gestellt werden für vier Jahre des Genozid und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
8. Mai 2023

 

Reaktion auf Hinrichtungen im Iran: Rebellische junge Menschen zielen auf Bassidsch-Stützpunkt in der Provinz Teheran

Am Sonntag, dem 7. Mai, griffen aufmüpfige junge Menschen in Baharestan (Provinz Teheran) den Stützpunkt der Bassidsch namens Abulfazl an, der dem für die Sicherheit der Provinz Teheran zuständigen Hauptquartier der IRGC, Seyyed al-Shohada, angegliedert ist, und reagierten damit auf die 44 Hinrichtungen, die innerhalb einer Woche auf Befehl von Ali Khamenei durchgeführt wurden. In dem Gebiet waren laute Explosionen zu hören.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)

  1. Mai 2023

Irans staatliche Medien warnen vor der Verschärfung der sozioökonomischen Krise Der Iran befindet sich derzeit in einer schweren wirtschaftlichen Krise, die durch zügellose Korruption und Misswirtschaft verursacht wurde. Die Inflation ist auf ein noch nie dagewesenes Niveau gestiegen, und die iranische Währung hat einen schweren Schlag erlitten und viel von ihrem Wert verloren. Trotz der Versuche von offizieller Seite, den Ernst der Lage herunterzuspielen, haben die staatlichen Medien die unbestreitbare Finanzkatastrophe, die das Land heimgesucht hat, nur widerwillig anerkannt. Dieses wirtschaftliche Debakel ist die schlimmste Krise, die der Iran seit einem Jahrhundert erlebt hat. Es ist offensichtlich, dass die höchsten Ränge des Regimes, einschließlich Ali Khamenei und die Revolutionsgarden (IRGC), die Schuld daran tragen. Ihre Einmischung und ihr ruchloser Einfluss haben die ohnehin schon prekäre Lage nur noch verschlimmert. Im Folgenden finden Sie einige aktuelle Bestätigungen und Warnungen der staatlichen Medien. “Auf die Frage eines Reporters, ob die Arbeitnehmer mit einem Mindestlohn leben können, antwortete der Arbeitsminister Solat Mortazavi, dass sie mit dem zufrieden sind, was sie haben! Aber wir sollten dem Minister sagen, dass es schon eine Weile her ist, dass die Arbeiter etwas hatten! Wie um alles in der Welt können sie mit dem mageren Gehalt von 84 Millionen Rial ihren Lebensunterhalt bestreiten?”, schrieb die staatliche Ebtekar Daily am 4. Mai. “Der Minister hat nicht gesagt, wie die Arbeiter ihre Mieten bezahlen können. Ein alleinstehender Arbeiter, der keine Wohnung hat, hat es schwer, sich Lebensmittel zu leisten, ganz zu schweigen von einem verheirateten Arbeiter. Experten zufolge sollten Arbeitnehmer, die ein Haus in der ländlichsten Gegend der Hauptstadt kaufen wollen, ihr Gehalt mindestens 12 Monate lang nicht anrühren, aber niemand sagt, wie sie mit den ständig steigenden Lebenshaltungskosten und der rasanten Inflation zurechtkommen sollen”, so die Zeitung weiter. “Abgesehen von ihrer finanziellen Notlage können viele Menschen keine Hoffnung für die Zukunft haben, vor allem diejenigen, deren Gehalt nicht der Inflation entspricht. Die Verteilung von Lebensmittelkörben mag ihnen nur wenig helfen, aber die in die Höhe schießenden Lebenshaltungskosten und die Inflation lassen den Menschen keine Hoffnung. Keine Hoffnung für die Zukunft zu haben, ist sehr gefährlich. Die Behörden sollten sich unverzüglich mit der Wirtschaftskrise befassen oder die verheerenden Folgen abwarten”, schrieb Ebtekar am 14. Mai in einem anderen Beitrag. “Die Gesellschaft leidet unter Ineffizienz, aber es ist nicht die Gesellschaft, die ineffizient ist. Es ist das herrschende System, das mit Missmanagement behaftet ist. Unsere Gesellschaft leidet unter der Anhäufung von Problemen. Vor fast zehn Jahren haben wir gesagt, dass die iranische Gesellschaft eine Gesellschaft der ungelösten Probleme ist”, schrieb die Zeitung Sharq am 4. Mai. “Die Gesellschaft hat das Gefühl, dass niemand Probleme wie Luftverschmutzung, Wasserknappheit, hohes Verkehrsaufkommen, Arbeitslosigkeit, Inflation, städtische Unterentwicklung und massive Abwanderung von Fachkräften lösen kann. Die Menschen sehen die Anhäufung der Probleme und die Ineffizienz der Regierung. Gleichzeitig hat die Gesellschaft das Gefühl, dass sie sich zunehmenden internationalen Spannungen ausgesetzt sieht. Jetzt haben Sie es mit einer rechtschaffen unzufriedenen Gesellschaft zu tun. Das bedeutet, dass man von den Menschen nicht mehr verlangen kann, dass sie das tolerieren”, heißt es in dem Papier weiter. “Leider wird die Kluft zwischen den Menschen und dem herrschenden System täglich größer. Diejenigen, die wie ich die Tribüne und die Macht haben, vergrößern diese Kluft, anstatt sie zu verkleinern. Sie haben diesem Land, das vorgab, Diener des Volkes zu sein, wirklich geschadet. Brot und ein Gebetszeichen auf der Stirn zu haben, macht einen nicht zu einem Heiligen. Die Menschen hassen korrupte Beamte, und sie hassen meine Verwandten, die sich weigern, die Korruption anzuprangern”, schrieb die staatliche Zeitung Sharq am 6. Mai und zitierte einen imaginären Freitagsgebetsführer, der über die Probleme der Menschen spricht. “Wenn die Regierung sich weigert, die Realität zu sehen oder sie verdreht, verlieren die Menschen ihr Vertrauen. Wenn in der Gesellschaft Misstrauen herrscht, geht alles schief. Wie könnten die Behörden ihre Wirtschaftspläne, wenn sie denn welche haben, in einer Gesellschaft umsetzen, in der die Menschen an nichts glauben? Der besorgniserregende Trend des wachsenden öffentlichen Misstrauens ist auf die Unfähigkeit und das Missmanagement der Regierung zurückzuführen”, schrieb die staatliche Zeitung Setar-e Sobh am 8. Mai. “Die absolute Herrschaft des Klerus, insbesondere von Herrn Khamenei, hat im Iran eine Tyrannei geschaffen. Ein Volksaufstand steht unmittelbar bevor. Khamenei regiert seit 34 Jahren und hat die Islamische Republik zu ihrem schlimmsten Stand in der Bevölkerung geführt. Welche Regierung tötet innerhalb von drei Jahren Hunderte von Menschen bei friedlichen Demonstrationen? Die Behörden haben Hunderte von Menschen geblendet und noch viel mehr abgeschlachtet”, warnte Mehdi Nasiri, ehemaliger Chefredakteur von Keyhan Daily, einem Blatt, das als Sprachrohr von Khamenei bekannt ist, am 5. Mai. “Die grassierende Inflation und die zunehmende Armut und das Elend verschlimmern die Situation für die Menschen rapide. Die systematische und institutionalisierte Korruption im System ist ein weiteres beunruhigendes Zeichen für die neue Situation. Die Islamische Republik befindet sich in ihrer gefährlichsten Phase, was die Basis des Volkes betrifft, und eine Rebellion könnte jeden Moment stattfinden”, fügte er hinzu.

Der Iran befindet sich derzeit in einer schweren wirtschaftlichen Krise, die durch zügellose Korruption und Misswirtschaft verursacht wurde.

Die Inflation ist auf ein noch nie dagewesenes Niveau gestiegen, und die iranische Währung hat einen schweren Schlag erlitten und viel von ihrem Wert verloren. Trotz der Versuche von offizieller Seite, den Ernst der Lage herunterzuspielen, haben die staatlichen Medien die unbestreitbare Finanzkatastrophe, die das Land heimgesucht hat, nur widerwillig anerkannt.

Dieses wirtschaftliche Debakel ist die schlimmste Krise, die der Iran seit einem Jahrhundert erlebt hat.

Es ist offensichtlich, dass die höchsten Ränge des Regimes, einschließlich Ali Khamenei und die Revolutionsgarden (IRGC), die Schuld daran tragen. Ihre Einmischung und ihr ruchloser Einfluss haben die ohnehin schon prekäre Lage nur noch verschlimmert.

Im Folgenden finden Sie einige aktuelle Bestätigungen und Warnungen der staatlichen Medien.

“Auf die Frage eines Reporters, ob die Arbeitnehmer mit einem Mindestlohn leben können, antwortete der Arbeitsminister Solat Mortazavi, dass sie mit dem zufrieden sind, was sie haben! Aber wir sollten dem Minister sagen, dass es schon eine Weile her ist, dass die Arbeiter etwas hatten! Wie um alles in der Welt können sie mit dem mageren Gehalt von 84 Millionen Rial ihren Lebensunterhalt bestreiten?”, schrieb die staatliche Ebtekar Daily am 4. Mai.

“Der Minister hat nicht gesagt, wie die Arbeiter ihre Mieten bezahlen können. Ein alleinstehender Arbeiter, der keine Wohnung hat, hat es schwer, sich Lebensmittel zu leisten, ganz zu schweigen von einem verheirateten Arbeiter. Experten zufolge sollten Arbeitnehmer, die ein Haus in der ländlichsten Gegend der Hauptstadt kaufen wollen, ihr Gehalt mindestens 12 Monate lang nicht anrühren, aber niemand sagt, wie sie mit den ständig steigenden Lebenshaltungskosten und der rasanten Inflation zurechtkommen sollen”, so die Zeitung weiter.

“Abgesehen von ihrer finanziellen Notlage können viele Menschen keine Hoffnung für die Zukunft haben, vor allem diejenigen, deren Gehalt nicht der Inflation entspricht. Die Verteilung von Lebensmittelkörben mag ihnen nur wenig helfen, aber die in die Höhe schießenden Lebenshaltungskosten und die Inflation lassen den Menschen keine Hoffnung. Keine Hoffnung für die Zukunft zu haben, ist sehr gefährlich. Die Behörden sollten sich unverzüglich mit der Wirtschaftskrise befassen oder die verheerenden Folgen abwarten”, schrieb Ebtekar am 14. Mai in einem anderen Beitrag.

“Die Gesellschaft leidet unter Ineffizienz, aber es ist nicht die Gesellschaft, die ineffizient ist. Es ist das herrschende System, das mit Missmanagement behaftet ist. Unsere Gesellschaft leidet unter der Anhäufung von Problemen. Vor fast zehn Jahren haben wir gesagt, dass die iranische Gesellschaft eine Gesellschaft der ungelösten Probleme ist”, schrieb die Zeitung Sharq am 4. Mai.

“Die Gesellschaft hat das Gefühl, dass niemand Probleme wie Luftverschmutzung, Wasserknappheit, hohes Verkehrsaufkommen, Arbeitslosigkeit, Inflation, städtische Unterentwicklung und massive Abwanderung von Fachkräften lösen kann. Die Menschen sehen die Anhäufung der Probleme und die Ineffizienz der Regierung.

Gleichzeitig hat die Gesellschaft das Gefühl, dass sie sich zunehmenden internationalen Spannungen ausgesetzt sieht. Jetzt haben Sie es mit einer rechtschaffen unzufriedenen Gesellschaft zu tun. Das bedeutet, dass man von den Menschen nicht mehr verlangen kann, dass sie das tolerieren”, heißt es in dem Papier weiter.

“Leider wird die Kluft zwischen den Menschen und dem herrschenden System täglich größer. Diejenigen, die wie ich die Tribüne und die Macht haben, vergrößern diese Kluft, anstatt sie zu verkleinern.

Sie haben diesem Land, das vorgab, Diener des Volkes zu sein, wirklich geschadet. Brot und ein Gebetszeichen auf der Stirn zu haben, macht einen nicht zu einem Heiligen. Die Menschen hassen korrupte Beamte, und sie hassen meine Verwandten, die sich weigern, die Korruption anzuprangern”, schrieb die staatliche Zeitung Sharq am 6. Mai und zitierte einen imaginären Freitagsgebetsführer, der über die Probleme der Menschen spricht.

“Wenn die Regierung sich weigert, die Realität zu sehen oder sie verdreht, verlieren die Menschen ihr Vertrauen. Wenn in der Gesellschaft Misstrauen herrscht, geht alles schief. Wie könnten die Behörden ihre Wirtschaftspläne, wenn sie denn welche haben, in einer Gesellschaft umsetzen, in der die Menschen an nichts glauben? Der besorgniserregende Trend des wachsenden öffentlichen Misstrauens ist auf die Unfähigkeit und das Missmanagement der Regierung zurückzuführen”, schrieb die staatliche Zeitung Setar-e Sobh am 8. Mai.

“Die absolute Herrschaft des Klerus, insbesondere von Herrn Khamenei, hat im Iran eine Tyrannei geschaffen. Ein Volksaufstand steht unmittelbar bevor. Khamenei regiert seit 34 Jahren und hat die Islamische Republik zu ihrem schlimmsten Stand in der Bevölkerung geführt.

Welche Regierung tötet innerhalb von drei Jahren Hunderte von Menschen bei friedlichen Demonstrationen? Die Behörden haben Hunderte von Menschen geblendet und noch viel mehr abgeschlachtet”, warnte Mehdi Nasiri, ehemaliger Chefredakteur von Keyhan Daily, einem Blatt, das als Sprachrohr von Khamenei bekannt ist, am 5. Mai.
“Die grassierende Inflation und die zunehmende Armut und das Elend verschlimmern die Situation für die Menschen rapide. Die systematische und institutionalisierte Korruption im System ist ein weiteres beunruhigendes Zeichen für die neue Situation. Die Islamische Republik befindet sich in ihrer gefährlichsten Phase, was die Basis des Volkes betrifft, und eine Rebellion könnte jeden Moment stattfinden”, fügte er hinzu.