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Aufbegehrende Jugendliche nehmen in 13 Kampagnen mit dem Regime verbundene Zentren ins Visier als Reaktion auf die Hinrichtung von 20 Landsleuten


Das iranische Regime hat in mehreren Gefängnissen im ganzen Land eine neue Welle von Hinrichtungen in Gang gesetzt, darunter in Gohardasht, Minab, Neishabur, Bandar Abbas, Mashhad, Birdschand, Iranshahr und Zahedan.

Die Hinrichtungen, die vom 29. April bis zum 3. Mai stattfanden, waren dazu gedacht, einzuschüchtern und Aufstände abzuwenden. Unter den 20 Opfern waren 14 belutschische Landsleute, darunter 2 Frauen.

Als Reaktion auf diese brutalen Maßnahmen haben am 4. Mai aufbegehrende Jugendliche 13 Kampagnen durchgeführt und Zentren der Repression und Ausplünderung ins Visier genommen und Symbole des Regimes und Bilder von Khamenei und Qassem Soleimani in Brand gesetzt.

Zu den Zielen gehörten Justizzentren in Dscham Bushehr, die Organisation für Strafen nach Ermessen in Gachsaran, zwei Stadthallen im Distrikt 10 von Teheran und im Distrikt 11 von Isfahan, zwei Basidsch Zentren in Saravan und Arak und das Khomeini Hilfskomitee in Saravan, die mit Molotow Cocktails angegriffen wurden.

Sie verbrannten auch Banner, Zeichen zur Propagierung des zwangsweisen Hidschab in Chalus, die Spionage Basis des Ministeriums für Nachrichtendienste in Karadsch und Bilder von Khomeini und Qassem Soleimani in Abyek, Behshahr, Kashak und Kerman.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
5. Mai 2023

 

 

 

 

Irans Pensionsfondkrise ist eine tickende Zeitbombe


Am 1. Mai hat Sadschad Padam, der Chef der Organisation für soziale Sicherheit des Iran, eingeräumt, dass es noch einen anderen Aspekt der wirtschaftlichen Malaise des Landes gibt, und auf die Rolle des Regimes bei deren Schaffung hingewiesen.

„Wir werden bald an den Punkt kommen, wo wir die Inseln Qeshm und Kish verkaufen müssen, um die Pensionen der Rentner zu bezahlen. Unsere Situation ist so kritisch, dass wir auch dann, wenn wir drei Millionen Barrel Öl täglich verkaufen und über die vollen Einkünfte daraus unter Umgehung der Sanktionen verfügen können würden, nicht die Probleme der Rentner lösen könnten“, erklärte er.

Dieses sein Eingeständnis hat im Regime viel Wirbel ausgelöst und die iranischen Rentner und Arbeiter weiter erbost, die gegen ihre beklagenswerte Situation und mageren Renten aufbegehren. Aus Angst vor einem öffentlichen Rückschlag hat der Präsident des Regimes Ebrahim Raisi Padam gefeuert. Als er seine Büroarbeitsstelle verließ, meinte dieser : „Ok, ich gehe, aber ihr habt Klarheit und Ehrlichkeit geopfert, weil euch [die Wahrheit] nicht gefällt“.

Natürlich waren Padams Enthüllungen Teil der zunehmenden inneren Kämpfe im Regime um den Anteil an der Macht. Trotzdem hat sein Eingeständnis ein weiteres Licht auf die Rolle der herrschenden Kleptokratie bei der Verheerung der Wirtschaft des Iran geworfen.

In einem Artikel vom 4. Mai unter der Überschrift „Padam ist weg, aber die Zeitbombe ist immer noch da“, schrieb die staatliche Zeitung Etemad („Vertrauen“): „Padam hat nur wiederholt, was Wirklichkeit ist und was das Problem ist, vor dem Ökonomen und andere Experten immer wieder gewarnt haben. Die Zukunft der Pensionsfonds ist düster. Aber die Regierung kann es nicht akzeptieren, dass ein von ihr ernannter Manager die Wirklichkeit benennt“.

Die Organisation für Soziale Sicherheit im Iran (SHASTA) ist seit Jahren bankrott. Die Shasta ist eine Holding, die 187 Gesellschaft beaufsichtigt, die sich über verschiedene Sektoren wie Öl, Gas, Petrochemie, Medizin, Zement, Fliesen, Strom, Energie, Bankwesen, Versicherungen, Transport über Land und See, Landwirtschaft und Nahrungsmittel erstrecken.
Obwohl sie Eigentum der Arbeiter und Rentner ist, werden ihr CEO und Vorstand vom Minister für Kooperative, Arbeit und Soziale Wohlfahrt ernannt, ohne dass den Besitzern irgendeine Verwaltungsmöglichkeit bleibt. Obwohl nicht Teil der Regierung, ist die Shasta öffentliches Eigentum und sie wurde auf Geheiß Rohanis privatisiert und die Anteile an ihr werden an der Börse in Teheran verkauft.

Nachdem Rohanis Regierung nicht mehr ihre Schulden an die Verwaltung der Sozialen Sicherheit bezahlen konnte, fing sie damit an, Anteile an der Shasta zu verkaufen. Das hatte schließlich den Bankrott einiger Pensionsfonds zum Ergebnis und brachte Arbeiter und Rentner in eine schwierige finanzielle Position.

Das raubgierige Bedürfnis der herrschenden Theokratie nach Geldmitteln, um ihre gesetzwidrigen Aktivitäten im In- und Ausland zu finanzieren, hat zu einer riesigen Plünderung am hart erarbeiteten Geld der Arbeiter und Rentner geführt. Die Krise, vor der die Pensionsfonds des Iran stehen, ist kein neues Phänomen, sondern eher ein Problem, das schon lange besteht. Eingerichtet in den ersten Jahren nach 1900 und nach der konstitutionellen Revolution des Iran, wurde der Pensionsfonds mit dem primären Ziel geschaffen, die Sicherung der Pensionen der Rentner zu sichern.

Der Pensionsfonds funktioniert formal so, dass jeder entlohnte Arbeiter verpflichtet ist, einen Prozentsatz seines Monatseinkommens als Beitrag an den Pensionsfonds zu zahlen, womit ein stetiges Einkommen in den Jahren nach der Verrentung sichergestellt werden soll. Nach dem Gesetz darf keine Person oder Institution etwas von diesen Konten entnehmen außer zur Zahlung von Pensionen an Rentner.

Weil jedoch in diesen Pensionsfonds beträchtliche Geldummen angehäuft wurden und werden, haben sowohl das autokratische Regime der Pahlevis als auch die jetzt herrschende Theokratie sich ausgiebig an den Pensionsfonds bedient.
Die herrschende Kleptokratie hat ihr Ausplündern der Pensionsfonds in den letzten Jahren zu einem beispiellosen Ausmaß gesteigert. Obwohl die Armutslinie zwischen 180 und 320 Millionen Rial liegt, zahlt das Regime an die Rentner nur magere 68 Millionen Rial.

In den letzten Jahren haben iranische Rentner wöchentlich Kundgebungen abgehalten und gegen ihre erbärmliche Situation protestiert. Sie haben in ihren Protesten unterstrichen, dass die institutionalisierte Korruption die finanzielle Situation der Iraner bewirkt und gerufen: „Unsere Hände sind leer, aber ihr seid in einer guten Situation“ und „Plünderer, Schande über euch, verlasst unser Land“.

Im November 2022 hat Raisi den Manager des Pensionsfonds aus Angst vor potentiellen Protesten entlassen. Jedoch hat fünf Monate später der Minister für Kooperative, Arbeit und Soziale Wohlfahrt Solat Mortazavi zugegeben, dass die Entlassung von Managern alleine nicht ausreichen werde, etwas gegen die missliche Lage der Rentner zu tun.
„Der nationale Pensionsfonds ist zu 75 % unterfinanziert. 1404 (2025-2026) wird unser Streitwert 80 Trillionen Rial für das Minister für Kooperative, Arbeit und Soziale Wohlfahrt betragen“, äußerte er am 22. April.

Die tiefsitzende Korruption des iranischen Regimes hat es unfähig gemacht, die wirtschaftlichen Krisen des Landes aufzulösen. Um an der Notlage der Rentner etwas zu verbessern, müssen die Behörden zuerst der durchgehenden Korruption innerhalb des Regimes Herr werden.

Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass das geschieht, weil das Regime mit Korruption durchsetzt ist, und eine solche Maßnahme würde bedeuten, dass das System sich ins Bein schießt.
Wie die staatliche Tageszeitung schreibt: „Die Krise der Pensionsfonds ist wie andere soziale und wirtschaftliche Probleme so etwas wie eine Zeitbombe. Sie sollte bald entschärft werden, sonst wird sie verheerende Konsequenzen haben“.

Iranischer Widerstand verurteilt die Hinrichtung von Habib Chaab


Der iranische Widerstand fordert Schweden und die Europäische Union auf, entschiedene Maßnahmen zu ergreifen und das kriminelle Regime der Mullahs zur Rechenschaft zu ziehen
Die Nachrichtenagentur des Regimes, Mizan, gab heute die Hinrichtung von Habib Farajullah Chaab, auch bekannt als Habib Asuyd, bekannt.

Der iranische Widerstand verurteilt diesen grausamen Akt, den die Justiz des Regimes an seinem arabischstämmigen Landsmann Habib Chaab verübt hat, aufs Schärfste. Habib Chaab, der die schwedische Staatsbürgerschaft besaß, wurde im Oktober 2020 von Agenten des Geheimdienstministeriums durch eine Agentin entführt und in einem kriminellen Akt der Entführung in den Iran gelockt.

In seinen Erklärungen vom 1. November 2020 und 12. März 2023 forderte der iranische Widerstand die schwedische Regierung, die Europäische Union und die Vereinten Nationen unmissverständlich auf, den herrschenden religiösen Faschismus im Iran zur Rechenschaft zu ziehen und entschiedene Maßnahmen zu ergreifen, um diese Hinrichtung zu verhindern.

Wie es in der Erklärung vom 1. November 2020 heißt: “Der iranische Widerstand verurteilt unabhängig von der politischen Einstellung von Herrn Habib Asuyd und der Gruppe, der er angehört, diese Entführung und das eindeutige Verbrechen, das unter Verletzung internationaler Gesetze begangen wurde, aufs Schärfste.

Der iranische Widerstand fordert die Vereinten Nationen, die Europäische Union und die schwedische Regierung auf, unverzüglich zu handeln, um Asyud, der einen schwedischen Wohnsitz hat, zurückzubringen. Es ist inakzeptabel und empörend, dass andere Länder, insbesondere die Nachbarländer des Irans, die Entführung iranischer Flüchtlinge und Dissidenten, die gegen das iranische Regime sind, erleichtern und sie in den Iran zurückschicken.

Zuvor hatte das Regime Ruhollah Zam und Jamshid Sharmahd mit verschiedenen Tricks gefangen genommen und in den Iran entführt. Die Machenschaften und Taktiken des Regimes sowie alle relevanten Details müssen offengelegt und veröffentlicht werden.
Die Rechte von Asyud, Sharmahd und Zam müssen im Einklang mit den internationalen Gesetzen und der Überwachung durch die schwedische, deutsche und französische Regierung voll und ganz respektiert werden.”

Der iranische Widerstand wiederholt seine Forderung, dass die Führer des iranischen Regimes für ihre kriminellen Handlungen, einschließlich der im Ausland durchgeführten Hinrichtungen, Entführungen und Ermordungen, zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Den Agenten und Söldnern des Regimes sollten die Pässe entzogen werden, und sie sollten strafrechtlich verfolgt und ausgewiesen werden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
6. Mai 2023

 

Das Repräsentantenhaus von Arizona erklärt sich solidarisch mit dem Aufstand und dem Widerstand im Iran


Das Gesetzgebungsorgan des Staates von Arizona hat eine Proklamation der Legislative verabschiedet, worin das Volk im Iran unterstützt wird, das für sine fundamentalen Rechte und Freiheiten protestiert hat, besonders jetzt seit dem September 2022.

Die Stellungnahme hält fest, dass das iranische Volk seiner fundamentalen Freiheiten beraubt worden ist und die monarchische Diktatur und die religiöse Tyrannei verwirft.

Es wird darin hervorgehoben, dass das amerikanische Volk den Wunsch des iranischen Volkes nach einer demokratischen, säkularen und atomwaffenfreien Republik im Iran unterstützt.Zudem begrüßt die Erklärung den Zehn Punkte Plan für die Zukunft des Iran, der von Frau Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats (NWRI), vorgelegt worden ist.

Parlamentssprecher Ben Toma, ein Förderer dieser Erklärung, lud die Mitglieder des Repräsentantenhauses ein, sich ihm darin anzuschließen, dass er solidarisch zum Volk des Iran stehe und dessen Bestrebungen für eine demokratische und säkular republikanische Regierungsform unterstütze, die die Menschenrechte und die Würde aller Individuen respektiere.

Hier der vollständige Text dieser Proklamation und der Ausführungen des Parlamentssprechers Toma.

Proklamation der Legislative des Staates Arizona für die Unterstützung des Strebens des iranischen Volkes nach einem freien Iran

Mit Rücksicht darauf, dass wir unabhängig von der Pateizugehörigkeit als Mitglieder des staatlichen Gesetzgebungsorgans, der Generalversammlung oder des Generalrates in den Vereinigten Staaten von Amerika die Unterstützung des Volkes im Iran schriftlich zum Ausdruck bringen, das in den letzten Jahren mutig für seine fundamentalen Rechte und Freiheiten protestiert, besonders seit dem September 1922.

Mit Rücksicht darauf, dass diese Proteste in mehr als vier Jahrzehnten des organisierten Widerstandes gegen die iranische Diktatur verwurzelt sind, der von Frauen geführt wurde und wird, die Folter, sexuelle und geschlechtsbezogene Gewalt und Tod erlitten haben.

Mit Rücksicht darauf, dass das iranische Volk seiner fundamentalen Rechte beraubt wird und es die monarchische Diktatur und die religiöse Diktatur verwirft, was seine Slogans des Protests belegen. Und mit Rücksicht darauf, dass das iranische Regime auch willkürlich immer wieder ethnische und religiöse Minderheiten unterdrückt, darunter die iranischen Kurden, Belutschen, Araber, Christen, Juden, Bahai, Zoroastrier und sogar sunnitische Muslime und sie ihrer fundamentalen Menschenrechte beraubt und in vielen Fällen hingerichtet hat.

Mit Rücksicht darauf, dass das amerikanische Volk den Wunsch des iranischen Volkes nach einer demokratischen, säkularen und atomwaffenfreien Republik im Iran unterstützt. Diese Sympathie hat sich in der Unterstützung der absoluten Mehrheit des US Repräsentantenhauses und des 118. Kongresses für HR 100 manifestiert, wo es Unterstützung für den Zehn Punkte Plan für die Zukunft des Iran der Oppositionsführerin Frau Maryam Rajavi bekundet, der ein universelles Recht der Stimmabgabe, freier Wahlen und Marktwirtschaft fordert und sich für Gleichberechtigung der Geschlechter, der Angehörigen verschiedener Religionen und Ethnien einsetzt, zudem eine Außenpolitik, die auf friedlicher Koexistenz und einen atomwaffenfreien Iran basiert.

Diese Jeffersonsche Plattform verdient mit vollem Recht den Rückhalt eines jeden Amerikaners. Deshalb lädt Parlamentssprecher Ben Toma die Mitglieder des Repräsentantenhauses ein, sich ihm darin anzuschließen, in Solidarität zum Volk des Iran zu stehen und seine Bestrebungen für eine demokratische und säkular republikanische Regierungsform, bei der die Menschenrechte und die Würde aller Individuen respektiert werden, zu unterstützen. Datiert vom 26. April 2023.

Der Abgeordnete Ben Toma, Sprecher des Hauses: Ihnen allen vielen Dank. Vor einigen Jahren hatte ich das Privileg, an einer der Konferenzen für einen Freien Iran in Europa teilzunehmen. Und zu sehen, wie 100 000 Menschen zu einer Konferenz gekommen waren, ist keine Kleinigkeit. Aber ich fühlte mich geehrt, dort zu sein.

Ich fühlte mich geehrt, ihre Leidenschaft zu sehen, mit der sie für Freiheit und Menschenrechte kämpften. Wir sind in diesem Land gesegnet. Und sie brauchen unsere Unterstützung. Deshalb danke ich Ihnen allen.

Danke.

 

 

Hinrichtung von 12 belutschischen Landsleuten in vier Tagen, darunter 2 Frauen


Am Dienstag, dem 2. Mai, wurden zwei belutschische Gefangene, Mousa Gorgij und Ehsan Gorgij im Gefängnis von Bandar Abbas von Khameneis Regime erhängt.

Am Montag, dem 1. Mai, wurde Aminullah Karimi Qaljaei im Vakil Abad Gefängnis in Maschad erhängt und außerdem wurde am 30 April Madineh Sabzevan, eine Mutter von fünf Kindern aus der Region Shirabad in Zahedan, zusammen mit zwei anderen belutschischen Landsleuten namens Abdullah Zarouzehi und Mohammad Shabik von Schurken des Regimes im Gefängnis von Birdschand hingerichtet.

Zuvor ging am 30. April aus einer Bekanntmachung hervor, dass sechs weitere belutschische Landsleute, darunter eine Frau, in den Gefängnissen von Zahedan und Iranshahr hingerichtet wurden. Damit ergibt sich die Gesamtzahl von 12 belutschischen Landsleuten, die zwischen Samstag und Dienstag vom Mullah Regime hingerichtet wurden, darunter zwei Frauen.

Weiterhin starb Nasser Hassanpour, ein kurdischer Gefangener aus Bukan, der an einer Herzkrankheit litt, am 1. Mai im Gefängnis von Urmia, weil ihm keine medizinische Behandlung zuteilwurde und die Agenten des Regimes dagegen waren, ihn ins Krankenhaus zu bringen.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), erklärte am 30. April, dass der herrschende religiöse Faschismus mit diesen kriminellen Hinrichtungen versuche, das Feuer des Zorns der Menschen zu ersticken, besonders dass der belutschischen Landsleute, und sich vor dem unvermeidlichen Sturz zu retten.

Sie ersuchte die Vereinten Nationen und die Mitgliedstaaten dringend, sofort etwas zu unternehmen, um das Leben von Gefangenen zu retten, die zum Tode verurteilt wurden. Sie betonte, dass das Dossier mit den Verbrechen des Regimes an den UNO Sicherheitsrat übergeben und seine Führer für Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid zur Verantwortung gezogen werden sollten.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
2. Mai 2023

 

Hinrichtung von 6 belutschischen Landsleuten

Frau Maryam Rajavi sagte, das Regime versuche vergeblich, dem Feuer des Volkszorns, insbesondere der belutschischen Landsleute, zu begegnen und sich vor dem Sturz zu retten. Sie forderte die Vereinten Nationen auf, unverzüglich Maßnahmen zur Rettung der zum Tode verurteilten Gefangenen zu ergreifen, und verlangte, dass die Führer des Regimes vor Gericht gestellt werden.

Das menschenfeindliche Regime der Mullahs hat die Hinrichtungen von Belutschen in Zahedan und anderen Städten aus Angst vor einem Aufstand der belutschischen Landsleute verschärft.

Am Sonntag, den 30. April, wurden im Zentralgefängnis von Zahedan eine weibliche Gefangene und ein 21-jähriger Mann namens Gol Mohammad Naroei gehängt. Am Samstag, den 29. April, wurden drei Gefangene namens Eid Mohammad Shadman, Abdul Sattar Shahouzahi und Nematullah Rigi Ladiz (Abdul Hamid Rudini) im Gefängnis von Zahedan hingerichtet, und Mahmoud Rahmani wurde im Gefängnis von Iranshahr hingerichtet. Mahmoud Rahmani und Eid Mohammad Shadman wurden hingerichtet, nachdem sie 12 bzw. 11 Jahre im Gefängnis verbracht hatten.

Darüber hinaus wurden am Montag, den 24. April, ein Gefangener namens Ahmad Nikoyi im Zentralgefängnis von Karaj und ein Gefangener namens Mohammad Chahargosheh im Gefängnis von Gohardasht gehängt.

Am Mittwoch, dem 5. April, wurden die drei Gefangenen Yousef Juma Hosseini, Kazem Rasouli und Ali Hossein Sadeghzadeh im Adel-Abad-Gefängnis in Shiraz hingerichtet. Am Dienstag, den 4. April, wurde ein Gefangener namens Horroldin Shokri im Langroud-Gefängnis in Qom gehängt.

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI), erklärte, dass der herrschende religiöse Faschismus vergeblich versucht, dem Zorn des Volkes, insbesondere der belutschischen Landsleute, mit diesen kriminellen Hinrichtungen zu begegnen und sich vor dem unvermeidlichen Sturz zu retten. Sie rief die Vereinten Nationen und die Mitgliedstaaten auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um das Leben der zum Tode verurteilten Gefangenen zu retten, und betonte, dass das Regime von der internationalen Gemeinschaft abgelehnt werden sollte, dass die Akte seiner Verbrechen an den Sicherheitsrat verwiesen werden sollte und dass seine Führer für vier Jahrzehnte Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord vor Gericht gestellt werden sollten.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
30. April 2023

Iran: Rebellische junge Menschen greifen Kommandozentrum der staatlichen Sicherheitskräfte in Mahabad an


Rebellische junge Menschen in Mahabad reagierten auf die Ermordung hart arbeitender kurdischer Arbeiter mit einem Angriff auf das Hauptquartier der Staatssicherheitskräfte (SSF) in der Stadt. Der Knall mehrerer Explosionen hallte durch die Gegend.

Bei ihrer jüngsten Gräueltat überfuhren die Agenten des Grenzregiments der repressiven SSF in Baneh Mohammad Latif Ahmadpour, einen kurdischen Landsmann, rücksichtslos mit einem Auto. Er erlag seinen Verletzungen nach vier Tagen im Krankenhaus. Der Gouverneur von Baneh nahm Kontakt zu Ahmadpours Familie auf und drohte ihr, dass sein Leichnam um Mitternacht heimlich und unter Ausschluss der Öffentlichkeit beigesetzt werden solle.

Das repressive SSF-Kommando in Mahabad trägt die Verantwortung für die Unterdrückung der kurdischen Peshmerga und die Niederschlagung der Aufstände und Proteste der Bevölkerung und der jungen Bevölkerung der Stadt.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
25. April 2023

 

Irans Inflation und Wohnungskrise, andere Aspekte des völligen Versagens des Regimes


Der oberste Führer des iranischen Regimes, Ali Khamenei, nannte das persische Neujahr 1402 “das Jahr der Kontrolle der Inflation und des Produktionswachstums”. Einen Monat nach Beginn des neuen Jahres ist die ohnehin schon niedrige iranische Produktionsrate zurückgegangen, während die Inflation dramatisch ansteigt. Die steigenden Wohnungs- und Mietkosten sind ein Beweis dafür.

Die Punkt-zu-Punkt-Inflation bei Lebensmitteln und Wohnungsmieten ist innerhalb eines Monats auf 60 % gestiegen.

“Der alarmierende Anstieg der Wohnungs- und Lebensmittelpreise ist unbestreitbar ein Beweis für das klägliche Versagen der Regierung bei der Eindämmung der Inflation. Nur einen Monat nach Beginn des neuen Jahres sind die Behörden bei der Eindämmung der exorbitanten Preise für lebenswichtige Güter wie Eier, Geflügel und Öl völlig gescheitert”, schrieb die staatliche Website Jamaran am 18. April.

Seit er 2021 Präsident des Regimes wurde, hat Ebrahim Raisi viele leere Versprechungen gemacht und falsche Behauptungen aufgestellt. Dazu gehörten die “Schaffung von einer Million Wohneinheiten pro Jahr” und die “Beseitigung der Armut in zwei Wochen”. Anderthalb Jahre später werden immer mehr Iraner unter die Armutsgrenze gedrängt und viele können aufgrund der steigenden Inflation ihre Miete nicht mehr bezahlen, geschweige denn ein Haus kaufen.

Der exorbitante Anstieg der Wohnungspreise hat die Hoffnungen und Bestrebungen mittelloser iranischer Arbeiter, die darum kämpfen, über die Runden zu kommen, rücksichtslos zunichte gemacht. In den letzten fünf Jahren sind die Löhne der Arbeiter aufgrund der Inflationsspirale auf weniger als ein Drittel gesunken, während die Wohnungspreise im gleichen Zeitraum um das Zehnfache in die Höhe geschnellt sind.

“Aus den Zahlen des Ministeriums für Straßen und Stadtentwicklung geht hervor, dass die Wohnkosten unglaubliche 70 % des Haushaltseinkommens verschlingen. Bei fast 40 Millionen berufstätigen Familien würde es, selbst wenn sie jeden Cent sparen würden, 42,5 Jahre dauern, bis sie sich eine 75 m²-Wohnung leisten könnten.

Schockierenderweise sind mehr als die Hälfte der Bevölkerung Teherans und 42 % der Einwohner anderer Städte gezwungen, wegen der explodierenden Immobilienpreise zur Miete zu wohnen”, schrieb die staatliche Zeitung Setar-e Sobh am 9. April

Während fast 80 % der Iraner unterhalb der Armutsgrenze leben und nur ein geringes Einkommen haben, müssten sie zwei oder drei verschiedene Jobs haben, um sich ein Dach über dem Kopf leisten zu können. Viele müssen ihre Häuser in den Städten verlassen, was zu einer überwältigenden Abwanderung in die Stadtrandgebiete und Elendsviertel führt.

Anstatt diese Probleme anzugehen, erzählt Raisi immer wieder seine verleumderischen Lügen und macht falsche Behauptungen und Versprechungen. “Der Präsident wies die für den Wohnungsbau zuständigen Beamten an, den Plan des Ministeriums für Straßenbau und Stadtentwicklung umzusetzen”, berichtete das staatliche Fernsehen am 18. April.

Da er keine Lösung für die sozioökonomische Krise des Irans hat und die widerspenstige Gesellschaft unterdrücken soll, kann Raisi nur lächerliche Versprechen und Gesten machen. “Raisis Versuche, die Inflation einzudämmen, waren trotz seiner wiederholten Anordnungen völlig unwirksam.

Im September setzte er einen Ausschuss zur Überwachung der Inflation ein, der jedoch keine greifbaren Ergebnisse brachte. In einem vergeblichen Versuch, das Problem zu lösen, ordnete er im März die Einsetzung einer weiteren Arbeitsgruppe an”, schrieb die staatliche Website Fararu am 16. April.

Raisis leere Versprechungen haben in Khameneis angeblich “einheitlichem” Regierungssystem für Chaos gesorgt. Selbst handverlesene Abgeordnete haben begonnen, an Raisis Kompetenz zur Führung der Exekutive zu zweifeln. Am 18. April spitzte sich die Situation zu, als mehrere Abgeordnete seinen Rücktritt forderten.

Die Auseinandersetzungen verschärften sich so sehr, dass Khamenei am Samstag aufforderte, zusammenzuhalten. “Eine sehr wichtige Strategie ist die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen. Sie sollten alle zusammenarbeiten und sich zusammenschließen.

Die Verfassung hat eine perfekte Gelegenheit für sie geschaffen, um zusammenzuarbeiten; wenn dies der Fall ist, können sie jedes Problem überwinden. Ich rate den Leitern der drei Zweige, sich nicht gegenseitig den Weg zu versperren und stattdessen den Weg füreinander zu ebnen”, sagte er.

Nach dem Aufstand im November 2019 erkannte Khamenei, dass jede Uneinigkeit innerhalb seines Regimes zu dessen Sturz führen könnte. Um seine Macht zu festigen, wählte er die Mitglieder des Parlaments handverlesen aus und sorgte dafür, dass Raisi trotz seiner miserablen Menschenrechtsbilanz den Sieg davontrug.

Die eskalierenden Machtkämpfe sind ein eindeutiger Beweis für Khameneis klägliches Versagen. Die Unfähigkeit Raisis, die zunehmenden Krisen des Landes zu bewältigen, hat die Unruhe in der Gesellschaft weiter angeheizt. Angesichts des jüngsten großen Aufstands, der das Regime in seinen Grundfesten erschüttert hat, könnte dies durchaus der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt und den Untergang der herrschenden Theokratie beschleunigt.

Einrichtungen der IRGC und der SSF von rebellischen Jugendlichen im mehreren Städte im Iran angegriffen


Basij center, seminary and looting foundations affiliated with the regime, IRGC and SSF signs, compulsory hijab and Khamenei images were targeted in support of striking workers in the oil and gas, petrochemical, mining, copper and steel industries
Mit dem Regime verbundene Bassidsch-Zentren, Seminare und ausplündernde Stiftungen, IRGC- und SSF-Embleme, Bilder zum obligatorischen Hijab und von Khamenei wurden zur Unterstützung streikender Arbeiter in der Öl-, Gas-, Petrochemie-, Bergbau-, Kupfer- und Stahlindustrie ins Visier genommen

Rebellische Jugendliche zeigten am 23. April in 12 mutigen Kampagnen in 27 Städten in 11 Provinzen ihre Unterstützung für streikende Arbeiter in der Öl-, Gas-, Petrochemie-, Bergbau-, Kupfer- und Stahlindustrie.
Sie zielten mit Molotow-Cocktails auf Bassidsch-Stützpunkte der IRGC in Täbris, Qom und Ardabil, ein dem Regime angeschlossenes Seminar in Ahvaz und die Ausplünderungs- und Korruptionsstiftung des Regimes in Jam (Busher). Außerdem setzten sie ein IRGC-Emblem in Täbris, das obligatorische Hijab-Banner in Sari, das Schild der Staatssicherheitskräfte (SSF) in Pasargad sowie die Transparente und Bilder von Ali Khamenei und Qasem Soleimani in Dezful, Sari, Babolsar, und Teheran in Brand.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)

25. April 2023

 

 

Iran: Jugendliche Belutschen stoßen mit SSF nach Mord an einem 16-jährigen Jungen zusammen: Mehrere Verletzte durch Schüsse

Am Dienstag, dem 25. April, umzingelten Jugendliche aus Fanuj in der Provinz Sistan und Belutschistan die Station der staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) und bewarfen sie mit Steinen, um gegen den Mord an einem 16-jährigen Motorradfahrer und die Verletzung zweier weiterer Motorradfahrer zu protestieren, die von den Repressionsagenten der SSF überfahren wurden.

Die SSF reagierte, indem sie das Feuer auf die wütenden Demonstranten eröffnete, die regierungsfeindliche Parolen skandierten, was zu mehreren Verletzungen durch direkte Schüsse führte. Aus Protest gegen diese Verbrechen blockierte die Jugend von Fanuj mehrere Straßen, indem sie Feuer legte.

Unter Berufung auf den IRGC-Oberst Ali Rahimi, den stellvertretenden SSF-Sozialkommandanten von Sistan und Belutschistan, berichtete die IRGC-Nachrichtenagentur FARS: „Bei Sonnenuntergang am 25. April kollidierten zwei Motorräder miteinander, wobei eine Person starb und zwei andere verletzt wurden … Die Polizeistreife kam auch am Ort des Vorfalls an… Durch die Anwesenheit von Polizeibeamten am Tatort spannten einige Leute die Atmosphäre an, indem sie vorschlugen, dass der Unfall auf die Kollision des Polizeiautos mit den Motorradfahrern zurückzuführen war.“
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
26. April 2023

25. April – Fanuj, Südost#iran
Demonstranten umzingelten eine Polizeistation des örtlichen Regimes #IranProtests pic.twitter.com/P62VRwzXz0
– Organisation der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) (@Mojahedineng) 25. April 2023

25. April – Fanuj, Südost#iran
Mehr Aufnahmen von den Unruhen in dieser Stadt pic.twitter.com/mVMCripXY3
– Organisation der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) (@Mojahedineng) 26. April 2023