
Das Amtsgebäude des sogenannten Revolutionären Anklägers im 10. Bezirk von Teheran an der Jeyhoun-Straße in Teheran

Das Amtsgebäude des sogenannten Revolutionären Anklägers im 10. Bezirk von Teheran an der Jeyhoun-Straße in Teheran

Mitte November 2019 reagierte das iranische Regime brutal auf Hunderttausende wütende Iraner, welche auf die Straßen gingen, um ihren Unmut über erhöhte Benzinpreise kund zu tun. Die schnelle Ausweitung des Aufstandes auf mehr als 190 Städte und Dörfer im ganzen Land sowie die bald folgende explizite Forderung nach einem Sturz des korrupten Regimes hat die iranischen Machthaber dazu veranlasst, alles zu tun, um die landesweiten Proteste im Iran zu unterdrücken.

Der Februar ist der Monat, den die iranische Diktatur benutzt, um Kundgebungen und Shows zu arrangieren, um sich als stabile und einflussreiche Regionalmacht darzustellen in dem Bemühen, die fehlende Legitimität im Inland zu verdecken, was nur noch mehr internationale Isolation zur Folge hat.

Das iranische Regime steht sowohl im Inland als auch im Ausland unter enormen Druck. Es braucht seine Scheinwahlen am 21. Februar, um sich ein sogenanntes „demokratisches Image“ zu verleihen. Der Tag der Wahl rückt näher und das Regime befürchtet einen Boykott und daher rufen seine Vertreter wiederholt zur Teilnahme an der Wahl auf.

Am Mittwoch, den 5. Februar 2020 fand im italienischen Parlament eine Konferenz zum Protest gegen den Besuch des Hohen Vertreters der Europäischen Union für auswärtige Angelegenheiten, Josep Borrell, im Iran statt.

Iran: Der Führer des Regimes stimmt aus Angst vor einem entschiedenen Wahlboykott einen plärrenden Gesang an
Wer die Wahl schwächt, gehört zum Lager des Feindes. Die Scharia befiehlt die Wahlbeteiligung; die Sorge um die Sicherheit gebietet sie.
Aus Angst vor einem massiven Boycott der Maskerade der Parlamentswahl haben die Anführer der Mullahs – nachdem sich der Höchste Führer Ali Khamenei am Mittwoch entsprechend geäußert hatte – einer nach dem anderen die Bühne betreten, um das Publikum zur Teilnahme an dieser Farce zu drängen.

Studenten protestieren an der Medizinischen Universität von Isfahan
Das Netzwerk der MEK im Iran berichtete am 3. Februar 2020, dass es Proteste gegen eine neue Einrichtung durch die Fakultät gibt.

6. Februar 2020, Iran: Rebellische Jugendliche greifen das Büro des Klerikers Ahmad Alam al-Hoda an, einem der berüchtigtsten Kriminellen und Mörder im Mullahregime

Maryam Rajavi: Es ist eine patriotische Pflicht, die illegitime Wahl der Mullahs zu boykottieren; es ist der Tribut, den die Nation den Märtyrern des Aufstandes schuldet
Maryam Rajavi: Der stärker werdende Fraktionskampf innerhalb des Regimes vertieft die innere Spaltung
Es ist eine patriotische Pflicht, die illegitime Wahl zu boykottieren
Der Höchste Führer des iranischen Regimes, Ali Khamenei, der nach den November-und-Januar-Aufständen seinen Sturz befürchten muß und an den Folgen der Schlages leidet, den die Ausschaltung von Qassem Soleimani ihm zufügte, ist entschlossen, sein Regime zu vereinheitlichen.

von Struan Stevenson
Struan Stevenson hat in einem Artikel, der am 3. Februar in United Press International (UPI) veröffentlicht wurde, erläutert, dass die Proteste im Iran dauerhaft sind und dass das iranische Regime ihrer nicht Herr wird