
Von Mahmoud Hakamian
Die Lastwagenfahrer und Ladenbesitzer in Isfahan streiken am zweiten Tag in Folge. Eine große Menge, vor allem junge Iraner, protestierte am 1. August in den Hauptstraßen der Stadt.

Von Mahmoud Hakamian
Die Lastwagenfahrer und Ladenbesitzer in Isfahan streiken am zweiten Tag in Folge. Eine große Menge, vor allem junge Iraner, protestierte am 1. August in den Hauptstraßen der Stadt.

Die frustrierten Bürger von Karaj protestierten vom Nachmittag des 31. Juli an auf dem Gohardasht Platz und riefen:“ Hohe Preise! Inflation!

Experten gehen davon aus, dass der Iran die schlimmste und extremste Dürre der letzten vier Jahrzehnte erlebt.

Am Morgen des 31. Juli gingen neben den Lastwagenfahrern und Ladenbesitzern auch große Gruppen von Bürgern und Jugendlichen in Isfahan auf die Straße, um im Industriebezirk Amirkabir (umbenannt in Neu Shapour) gegen steigende Preise, wiederholte Stromausfälle und die inhumane Politik des klerikalen Regimes zu protestieren.

Aufruf von Maryam Rajavi zur Unterstützung der Streikenden und sofortige Maßnahmen zur Freilassung der Inhaftierten.

Die Nachrichten und Analysen im Medienumfeld des iranischen Regimes sind in diesen Tagen voll mit Beiträgen zu einem brandaktuellen Thema: Hassan Rohanis Kabinettsumbildung.

Laut Amir Khojaste, dem Chef der Fachgruppe des Parlaments für den „Kampf gegen wirtschaftliches Betrugswesen“, gibt es eine schockierende Anzahl von Gesetzesverletzungen, die im Ministerium für Industrie, Bergbau und Handel zu verzeichnen ist; bis jetzt habe es mehr als 34 000 Fälle illegal registrierter Waren gegeben, wobei nur ein kleiner Teil die Autos betrifft.

In den letzten Monaten sank der Welt des Rial um 120%.
Vahid Shaghaghi, ein iranischer Wirtschaftsdozent an der Teheraner Kharazmi Universität, glaubt:“ Ende des Jahres wird die Inflation um 20% steigen und im schlimmsten Fall gar um 50%.“

12% weniger Importe von iranischem Öl nach Indien im Juni wegen Angst vor Sanktionen
Die indischen Raffinerien haben im Juni rund 12 Prozent weniger Öl als im Mai aus dem Iran importiert. Die USA gab bekannt, dass sie die Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft setzt und so sind die Verkäufe bereits um 50% seit dem letzten Jahr gesunken.

Seit 2014 wurden Tausende afghanische Schiiten für den Kampf im Namen des iranischen Regimes in Syrien rekrutiert.