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Iran: Trennung der Geschlechter in Teheran – diesmal durch getrennte Freizeit-Zentren

NWRI – Die Stadtverwaltung Teherans setzt die Trennung der Geschlechter fort: Sie plant den Bau zweier Freizeit-Zentren namens „Shardokht“; sie sollen Schülerinnen vorbehalten sein.

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur ISNA sagte der Generaldirektor der Abteilung für Frauen bei der Teheraner Stadtverwaltung am Mittwoch, den 18. Januar, es würden in den Teheraner Bezirken 1 und 3 zwei Freizeitzentren errichtet werden; „diese Stätten können Mädchen als gesunde Nischen dienen.“

Die Stadtverwaltung von Teheran und das niedergebrante Plasco-Gebäude

NWRI – Nach dem Einsturz des Plasco-Gebäudes in Teheran am 19. Januar hat die staatliche Nachrichtenagentur ILNA wie folgt einen Rechtsanwalt namens Kambiz Noroubi zitiert: „Nach dem Desaster des Plasco-Gebäudes versuchen kommunale Beamte Teherans sowie der Vorsitzende des Stadtrates, den Bürgermeister von jeglicher Schuld zu entlasten, indem sie zum Beispiel angeben, die Stadt habe in den vorigen Jahren 14 das Gebäude betreffende Sicherheitswarnungen ergehen lassen.“

„Eine Warnung, die nicht zum Handeln führt, ist,“ so fügt Norouzi hinzu, „zwecklos und kann die Stadt von ihrer Verantwortung nicht entbinden.“

Empörung nach Verurteilung einer Mutter aus London zu 5 Jahren Haftstrafe im Iran

Presseerklärung, 23. Januar 2017

Die Bestätigung einer 5 Jahre langen Haftstrafe für eine junge Mutter aus London mit dem Namen Nazanin Zaghari-Ratcliffe sorgte bei Struan Stevenson für „Empörung“. Stevenson ist ein Experte für den Mittleren Osten und ein früheres Mitglied des EU Parlamentes. In Schottland sagte Stevenson bei einer Rede:“ Nazanin Zaghari-Ratcliffe wurde im April letzten Jahres am Imam Chomeni Flughafen in Teheran verhaftet, als sie nach einem Urlaub mit ihrer zwei Jahre alten Tochter Gabrilla nach Großbritannien zurück kehren wollte. Die 38 Jahre alte Frau arbeitet in Hampstead (Nordwest – London) für eine Wohltätigkeitsorganisation und ist mit Richard Ratcliffe verheiratet. Sie hat sowohl die britische wie auch die iranische Staatsbürgerschaft. Der Iran erkennt doppelte Staatsbürgerschaften nicht an, daher kann sie keine Hilfe von einem Konsulat erhalten. 

Jetzt ist die Zeit gekommen, sich dem iranischen Regime entgegenzustellen

Der Iran hat sich gewandelt, aber zum Schlimmeren: Das Lager für eine Politik der Einbindung des Iran hat lange dafür plädiert, dass eine Atomvereinbarung zu einer Liste zahlreicher Änderungen führen werde, die im Regime angestrebt werden würden, was zu jedermanns Nutzen rundum gereichen werde. Jetzt ist mehr als ein Jahr auf diesem Weg verbracht worden und die Welt wurde Zeuge vieler Veränderungen im Iran. Aber es gibt keine, deren man sich rühmen könne, schreibt Heshmat Alavi am 21. Januar in Forbes. Der Artikel geht folgendermaßen weiter:

Die Unterstützung für Assad zahlt sich jetzt aus

Fünfeinhalb Jahre hat Teheran während des brutalen Bürgerkriegs in Syrien in Treue fest zu Assad gestanden. Mehr als 1.000 iranische Kämpfer sollen in Syrien umgekommen sein. Nun wird die Islamische Republik vom Assad-Regime mit lukrativen Kontrakten und Aufträgen belohnt.

Von Reinhard Baumgarten

Deutschlandfunk – Lange hat Teheran geleugnet, aktiv im syrischen Bürgerkrieg mitzumischen. Doch die ständig wachsende Zahl gefallener Offiziere und Soldaten war ein deutlicher Beleg dafür, dass der Iran nicht nur verbal an der Seite von Präsident Assad stand. Inzwischen ist in der Islamischen Republik von mehr als 1.000 Märtyrern die Rede, die auf dem syrischen Schlachtfeld getötet wurden. Einer von ihnen war dieser Offizier der Sepah-e Pasdaran genannten iranischen Revolutionswächter: Die Front, an der sie kämpften, sei keine Front des syrischen Staates gegen seine Bevölkerung. Sie sei vielmehr die islamische Front gegen den Unglauben.

Den Hungerstreik von politischen Gefangenen öffentlich herauszustellen, wird als Verbrechen angesehen, erklärt der Chef der Justiz des iranischen Regimes

Donnerstag, den 19. Januar 2017 um 20:18 Uhr

NWRI – Bezug nehmend auf den Hungerstreik von politischen Gefangenen bezeichnete der Chef der Justiz des iranischen Regimes das Berichten über und das Herausstellen von solchen Dinge als ‚kriminelle Handlung‘ und rief die Justizbehörden des Regimes auf, sich nicht beeinflussen zu lassen von dem, was er ‚das von den Medien geschaffene Klima‘ nannte.

„Le Monde“: Die internationalen Banken sind auf die Verstöße gegen die über das iranische Regime verhängten Sanktion aufmerksam geworden

NWRI – Nach der französischen Zeitung „Le Monde“ widerstrebt es den großen internationalen Banken immer noch, in Handel und Industrie Verträge mit dem iranischen Regime finanziell zu fördern; sie sorgen sich um die von den USA erzeugten rechtlichen Risiken, die Verhandlungen mit dem iranischen Regime mit sich bringen.

Konferenz „Entwicklungen im Mittleren Osten – Annäherung aus Frankreich und Europa“

Maryam Rajavi: Das iranische Regime ist der Hauptgrund für Krieg und Krisen in der Region; Seine Ausweisung aus der Region ist Grundbedingung für den Frieden

Streitigkeiten im iranischen Regime über Atomdeal

NWRI – Zum Jahrestag des Atomdeals des iranischen Regimes mit den Weltmächten rügte die staatliche Zeitung Kayhan die Regierung von Hassan Rohani und schrieb:“ Die aktuelle Regierung hat ohne Fragen einen zu erwartenden irreversiblen Schaden für das Regime hinterlassen. Und dennoch besteht die Regierung auf die Fortsetzung der Prinzipien des Iran Deals, der alles andere als erfolgreich war.

Botschafter des iranischen Regimes im Irak: Unsere Frontlinien liegen in Mosul, im Libanon, in Aleppo und in Syrien überhaupt

Montag, den16. Januar 2017 um 08:19 Uhr

NWRI – Der führende Berater von Kassem Soleimani, dem Befehlshaber der terroristischen Qods Armee im IRGC, Iraj Masjedi, der vor kurzem zum Botschafter des iranischen Regimes im Irak ernannt worden ist, erklärte, dass Mosul, der Libanon, Aleppo und Syrien überhaupt die Frontlinien des Regimes seien.