Tuesday, December 6, 2022
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Eine geheime Arbeitsgruppe des iranischen Regimes wurde aufgedeckt, die die IAEA bei der Untersuchung einer möglichen militärischen Dimension des Nuklearprojekts täuschen soll

Das Netzwerk der Volksmojahedin (MEK) im Iran befindet sich im Besitz verläßlicher Informationen darüber, daß eine streng geheime Arbeitsgruppe damit beauftragt worden ist, für die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bestimmte Auskünfte zu einer möglichen militärischen Dimension von Teherans Nuklearprojekt zu entwerfen;

das wurde am Mittwoch auf einer Pressekonferenz der iranischen Opposition in Washington bekanntgegeben. 

Die Arbeitsgruppe setzt sich aus ranghohen Beamten des Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) und der Versorgungsabteilung des Verteidigungsministeriums (MODADFL) zusammen – so Alireza Jafarzadeh, der stellvertretende Direktor der Vertretung des Nationalen Widerstandsrates des Iran in den Vereinigten Staaten. 

Den Enthüllungen zufolge wurden diese Beamten beauftragt, Antworten auf die Anfragen der IAEA, die die mögliche militärische Dimension betreffen, zu formulieren, um die bestehenden militärischen Dimensionen zu vertuschen. Sie sollen die diesbezügliche Diskussion durch Fälschung von Szenarien eines nicht-militärischen Zweckes des Programms, die der IAEA einleuchten können, beenden und auf diese Weise die internationale Gemeinschaft davon überzeugen, daß der Iran niemals nach einer Atombombe gestrebt habe. 

Die Arbeitsgruppe hat die der IAEA vorgelegten Antworten zu der Frage nach einer möglichen militärischen Dimension am 15. August 2015 formuliert.

Zu den wichtigsten mit der Frage nach einer möglichen militärischen Dimension verbundenen Angelegenheiten gehören die Zünder, die EBW (Exploding Bridge Wire – ‚Brückendraht zur Explosion’) genannt werden – integraler Bestandteil eines Programms zur Entwicklung einer nuklearen Implosionsanlage. 

In einem Bericht hatte die IAEA im September 2014 erklärt, der Iran habe „in der der Agentur ausgehändigten Übersicht über die Arbeit des Iran seit 2007 Informationen zur Anwendung von EBW-Zündern in der Öl- und Gasindustrie vorgelegt, die mit besonderen Praktiken der Industrie verträglich waren“.

Teheran fälschte Dokumente und Kommunikationen zwischen dem Öl- und dem Verteidigungsministerium, um zu beweisen, daß die EBW-Zünder nur von der Ölindustrie produziert und benutzt würden. 

Doch nach einer umfassenden Untersuchung des iranischen Widerstands, die Dutzende von Quellen auswertete, hat die „National Iranian Drilling Company (NIDC)“ (‚Iranische Bohrerfabrik’), die für alle Öl- und Gasbohrungen verantwortlich ist, nicht einen der vom Verteidigungsministerium produzierten EBW-Zünder erhalten. Damit sind die Behauptungen des Regimes widerlegt.