Thursday, December 1, 2022
StartTerrorregime„Finanziert das iranische Regime nicht“

„Finanziert das iranische Regime nicht“

US Firmen, die Geschäfte mit dem theokratischen Regime im Iran tätigen, finanzieren unweigerlich die Qods Einheiten der Revolutionsgarden, welche für die Verbreitung des weltweiten Terrorismus verantwortlich sind. Das sagten Exiliraner in den USA gegenüber Newsmax.

„Amerikaner, welche Geschäfte mit dem Iran tätigen, können davon ausgehen, dass nicht ein Penny der Gebühren der Regierung an die Armen gehen wird. Über 70 Prozent der Teenager und Jugendlichen bis Mitte 20 sind arbeitslos, Lehrer bekommen seit über sechs Monaten keinen Lohn mehr“, sagte Allen Tasslimi aus New Jersey, ein Risikokapital – Anleger und Präsident der Vereinigung von US – Iranern in New Jersey, dessen jüngerer Bruder in den 80er Jahren vom klerikalen Regime hingerichtet wurde. 

Tasslimi sagte voraus, dass das Geld, was das Regime in Teheran aus US Geschäften bekommt, „direkt an die iranischen Qods Einheiten“ weiter geleitet wird, die eine brutale Abteilung der Revolutionsgarden ist und die für ihre Verbreitung von Terrorismus in der ganzen Region bekannt ist, schrieb Newsmax am Mittwoch. 

Leiter der Qods Einheiten ist der berüchtigte General Ghasem Soleimani, der von Senator John Mc Cain als „kaltblütiger Killer“ bezeichnet wurde, weil er die Herstellung von gepanzerten Kugeln leitete, die mehr als 500 US Marines getötet haben, so der Bericht weiter. 

Tasslimi, glaubt fest daran, – zusammen mit anderen Exillanten – dass verbesserte Qods Einheiten „noch mehr bei terroristischen Aktionen eingebunden werden, als es Khamenei und das Regime bereits schon jetzt tun: Die Hisbollah im Libanon, die Hutis, welche die Regierung im Jemen stürzten und die Assads mörderisches Regime am Leben halten, haben erheblich dazu beigetragen, dass nun Tausende nach Europa fliehen.“ 

Diese Attacke gegen US Firmen wurde am Samstag lautstark von Iranern unter den 200 Gästen zum 50. Jahrestag der Gründung der Volksmojahedin Iran (PMOI) – in Washington D.C geäußert, so Newsmax weiter.

Eine Stimme der Vergangenheit unterstützt ihre Aussagen. In einem Buch, welches vor dem Ausbruch des Krieges mit Nazi – Deutschland geschrieben wurde, wurden auch US Firmen mit den gleichen Argumenten für ihre Geschäfte kritisiert.

„Ihr könnt keine Geschäfte mit Hitler machen“ wurde wie ein Leitfaden auf der Versammlung von Exiliranern am Wochenende. In dem Buch dokumentiert Autor Douglas Fuller, wie US Geschäftsleute in den 30er Jahren mit Hitler Geschäfte machten und die später dafür heftig kritisiert wurden, dass sie Teil der industriellen Kriegsmaschinere wurden, die später zum Verhängnis für die deutschen Nachbarn wurde.  

„Ihre Mentalität besteht aus einem Handeln mit der Außenwelt im Affekt, dies ist eine offene und zynische Mißachtung von Wahrheit und Gerechtigkeit, die bei den Verhandlungen um Krieg und Frieden eine entscheidende Rolle gespielt hat.“, schrieb Fuller an einem Wirtschaftsattaché in der US Botschaft in Berlin in den 30er Jahren. 

So wie es auch Tasslimi voraussagt, sagte auch Fuller 1941 voraus: „Die gesamte Wirtschaftspolitik Deutschlands dient nur einem Zweck: Der deutschen militärischen Vormachtstellung.“   

Die Worte von Tasslimi erinnern zudem sehr stark an die des Restaurateurs Hossein Panah aus Nordvirginia, der wie Tasslimi in den 70er Jahren aus dem Iran in die USA floh, als er noch ein Teenager war. 

„Die Amerikaner sollten keine Geschäfte mit der aktuellen iranischen Regierung machen“, sagte er gegenüber Newsmax, „weil seit den letzten 30 Jahren das Ziel des Regimes die Ausweitung seines Einflusses im Mittleren Osten ist, vom Irak über Syrien bis hin nach Algerien.“ 

Panah denkt, dass der Wunsch der USA zu Investitionen im Iran „mit jemandem, der für dauerhafte Probleme mit den Nachbarländern sorgt, so ist, als würde man jemandem mit einem Gewehr „ein Maschinengewehr geben und dann glauben, er würde sich dann benehmen.“ 

Er sagte, dass die US Geschäfte „nicht im Iran ankommen. Man muss den Druck auf das Regime aufrecht erhalten, damit er seine atomaren Ambitionen und die Unterstützung von Terroristen in Nachbarstaaten stoppt. US Geschäftsleute sollten lieber Geschäfte machen, welche den Oppositionsgruppen helfen.“ 

Newsmax schrieb weiter:“ 1965 gründete sich die MEK als Opposition zum Schah von Iran und nun sind sie die Opposition zu den Mullahs in Teheran. Die MEK ist eine Plattform, welche universelles Wahlrecht, Gleichheit der Geschlechter, Trennung von Kirche und Staat und einen atomwaffenfreien Iran propagiert. Zu ihrem Jahrestag gab die Gruppe die Wahl einer neuen Führung bekannt, die aus einem 1000 Mitglieder starken Zentralrat besteht, der sich ausschließlich aus Frauen zusammen setzt.“