Tuesday, December 6, 2022
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Iran: Kriegerische Einmischungen in Syrien

Ein Kommandeur der Revolutionsgarde erklärt: 130 000 Mitglieder der Bassij-Milizen warteten auf ihren Einsatz in Syrien / Es wurde extra ein logistisches Hauptquartier gebildet

 

Generalmajor Hossein Hamedani, ranghoher Kommandeur des Corps der Revolutionären Garden (IRGC), erklärte in beispielloser Offenheit: „Heute warten 130 000 ausgebildete Mitarbeiter der Bassij-Milizen auf ihren Einsatz in Syrien. Heute kämpfen wir in Syrien für die Sache der Islamischen Revolution; diese Verteidigung ist dieselbe wie die heilige Verteidigung (d. i. der iranisch-irakische Krieg).“ Er fügte hinzu: „Wir haben 

70 000 junge ‚Alewiten’, ‚Sunniten’ und ‚Schiiten’ in 42 Heeresgruppen und 128 Bataillonen aufgestellt; mit ihnen kämpft das IRGC in Syrien. … Dank der Weisheit des Höchsten Führers und unserer Taktik im städtischen Krieg hat sich die Zahl der in jenem Land Getöteten verringert; bis zu einem gewissen Grade ist Sicherheit geschaffen worden.“ (Nachrichtenagentur Fars am 4. Mai)

Mit bezug auf den Einsatz der gegen das Volk kämpfenden Bassij-Miliz in Syrien sagte er: Diese Truppe „wurde in 14 Provinzen Syriens aufgestellt; sie hat Operationen gegen die bewaffneten Kräfte der Opposition durchgeführt. … In den letzten drei Jahren waren 70% Syriens in den Händen der bewaffneten Truppen, doch glücklicherweise sind jetzt 75% des syrischen Territoriums gesäubert worden; die Gefahr eines Sturzes des syrischen Regimes ist gebannt.“ (Nachrichtenagentur Tasnim, verbunden mit der terroristischen Quds-Truppe, am 4. Mai)

Drei Tage zuvor wies Hamedani während einer Reise in die Stadt Rasht darauf hin, daß Khamenei die Notwendigkeit, Assad zu unterstützen, betont habe. Er sagte: „Der Krieg in Syrien ist ein Stellvertreterkrieg. … Syrien kämpft für die Muslime gegen die Arroganz und die Terroristen der Welt. … Das syrische Volk kämpft für den Export der Islamischen Revolution des Iran. … Wenn die Hisbollah heute große Sprünge nach vorne gemacht hat, so geschah es wegen Syrien. … Durch Syrien unterstützten wir die Hisbollah. Heute hat die Welt des Widerstands Form angenommen. Das einzige Land, das in der arabischen Welt verblieb, ist Syrien; kein anderes Land befindet sich an der Front des Widerstandes. Syrien ist das Feldlager des islamischen Widerstandes und der Bruder des Iran. Es ist heute unsere Pflicht, Syrien zu stützen. Wir sollten nicht verschweigen, daß Syrien die Islamische Revolution unterstützt.“ (Tasnim am 1. Mai)

Hamedani war nach Rasht gekommen, um das Eigentum und die Einrichtungen des Volkes für den syrischen Krieg zu plündern, die Beraubung des iranischen Volkes um Mrd. Dollars zu rechtfertigen und diese für den aggressiven Krieg zu vergeuden. Er sagte: „Diplomatisch gesprochen, sollte man für solch ein Land, was die Wirtschaft betrifft, ein besonderes Konto eröffnen.“ In dieser Hinsicht berichtete der IRGC-Kommandeur Hamedani von der „Einrichtung eines logistischen Hauptquartiers für die Unterstützung des syrischen Volkes und seiner Regierung im Krieg“ und sagte: „Unter solchen Umständen sollten die syrische Regierung und das syrische Volk sich der Unterstützung durch die iranische Regierung und das iranische Volk erfreuen können. … Ganz wie in der Zeit des auferlegten Krieges (d. i.: des Krieges zwischen dem Iran und dem Irak) sollte jeder soviel helfen, wie er kann. … In allen Provinzen des Iran sind Hauptquartiere zur Unterstützung des syrischen Volkes errichtet worden; in den zurückliegenden Tagen wurde durch eine Konferenz in Teheran der Anteil aller Provinzen an dieser Hilfe für Syrien festgelegt.“ (Nachrichtenagentur Fars am 4. Mai)

Eine weitere Entwicklung: Am 27. April beschrieb Alireza Zakani, ein Abgeordneter des Regimes, mit bezug auf den Einsatz chemischer Waffen gegen die wehrlose Menschen Syriens – ein gewaltiges Verbrechen an der Menschheit – den besonderen Einsatz des geistlichen Regimes bei der Verhinderung eines Angriffs der USA auf Syrien im Jahre 2013. Er sagte: „Khamenei entschied, die Vereinigten Staaten sollten ohne Abgabe eines Schusses den Angriff auf Syrien aufgeben.“ Nach Zakani „drohte das Kommando der Quds-Truppe durch eine hohe irakische Autorität, die für diese Art von Botschaften an die Amerikaner zur Verfügung steht, sie werde dadurch zurückschlagen, daß sie amerikanische Interessen in der Region aufs Korn nehmen werde,“ und: „die Hisbollah drohte Israel durch den deutschen Geheimdienst, der für gewöhnlich Botschaften zwischen ihr und den Besetzern Jerusalems übermittelt.“

Der iranische Widerstand hatte schon vorher enthüllt: In der Nacht des 27. August eilte Qasem Soleimani, Kommandeur der Quds-Truppe, nach Bagdad, kam um Mitternacht mit Maliki zusammen und besprach mit ihm abschließend ein Abkommen zum Angriff auf Ashraf und die Möglichkeit eines Angriffs der USA auf Syrien; am nächsten Tage flog ein Vertreter Malikis nach Washington. 

Inzwischen sagte der IRGC-Admiral Radavi, Kommandeur der Marine des IRGC, auf absurd muskelprotzende Weise: „Heute wissen die Amerikaner und die ganze Welt: Eines unserer operativen Ziele ist die Auslöschung der US-Marine.“ (Website Tabnak am 6. Mai)

Wenn die internationale Gemeinschaft und besonders die Regierung der USA von den Schandtaten des Mullah-Regimes in Syrien, im Irak und in anderen Ländern der Region wegsehen, ermutigen sie damit die Mullahs energisch zu weiterem Kriegsschüren und zu Abenteuern in fremden Ländern, die sie verzweifelt benötigen, um – während der Verlust ihrer Macht nahe ist – ihre Herrschaft zu erhalten.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

7. Mai 2014