Tuesday, November 29, 2022
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Iranische Kampfflugzeuge zur Bombardierung im Irak eingesetzt

Das iranische Regime hat drei in Rußland hergestellte Kampfflugzeuge in den Irak entsandt, um Nouri al-Maliki im Kampf gegen militante Sunniten zu unterstützen. Das sagten amerikanische und irakische Regierungsvertreter am Dienstag.

 

Die Entsendung des Su-25-Flugzeuges, das nach Auskunft amerikanischer Regierungsvertreter Einsätze im Westen und im Norden des Irak durchführt, ist die jüngste Hilfeleistung des Iran für Premierminister al-Maliki – so berichtet die „New York Times“. 

Ein Vertreter der amerikanischen Regierung, der ungenannt bleiben wollte, weil er geheimdienstliches Material erörterte, sagte der Zeitung, mindestens eines der Flugzeuge sei von einem iranischen Pilot gesteuert worden. 

Die Entsendung von Su-25-Flugzeugen, die, wie das irakische Verteidigungsministerium zeigte, mit Bomben und anderer Munition beladen waren, erfolgte in einer Zeit, in der berichtet wurde, ein Pilot des iranischen IRGC sei unlängst in der Nähe von Samarra getötet worden. 

Zwei Mitarbeiter der amerikanischen Regierung sagten, der Pilot, den die iranische Nachrichtenagentur IRNA als Oberst Shoja’at Alamdari Mourjani identifizierte, habe sich bei einer iranischen Drohnen-Einheit befunden und sei von einem Mörserangriff getroffen worden. 

Ein anderer Vertreter der amerikanischen Regierung sagte, Su-25-Flugzeuge hätten Einsätze über Ramadi und Falluja im westlichen Irak sowie über die Baiji-Raffinerie im nördlichen Irak durchgeführt. 

Er sagte nicht, daß das Flugzeuge Bomben abgeworfen habe, fügte aber hinzu, der Iran habe weitere Bodentruppen der Revolutionsgarden und Luftwaffensoldaten in den Irak geschickt. 

Der Pressesprecher des Pentagon, Admiral John F. Kirby, bestätigte am Dienstag, das iranische Regime habe Militärflugzeuge, Waffen, Munition und Luftwaffenpersonal in den Irak geschickt. 

Truppen der irakischen Stämme und Menschenrechtsorganisationen hatten schon früher berichtet, es seien Zivilpersonen von Regierungstruppen mit grausamen Waffen wie z. B. Faßbomben angegriffen worden.

Human Rights Watch erklärte in einem Bericht: „Seit Anfang Mai haben Regierungstruppen über Quartieren von Falluja und Umgebung Faßbomben abgeworfen; es gehörte zu einer intensiven Kampagne gegen bewaffnete Oppositionsgruppen, darunter den ‚Islamischen Staat des Irak und des Sham (ISIS)’.“

„Diese gestreuten Angriffe haben Zivilpersonen getroffen und tausende von Einwohnern in die Flucht gejagt.“