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Iran: Zwei Gefangene in Zahedan gehängt

NWRI- Zwei Gefangene, die nur mit ihren Initialen benannt wurden, wurden durch die Justiz der Mullahs durch Erhängen getِötet. Die beiden Gefangenen wurden mit H.F und A.N bezeichnet und wurden in der südِstlichen Stadt Zahedan erhangen.

Claudia Roth zahlt den Mullahs im Iran Vorkasse vor ihrem Teheranbesuch

Erwiderung des NWRI-Deutschlandbüros auf die Pressemitteilung von Claudia Roth (MdB) vom 27. Nov. 2008

Die Grünen Bundestagsabgeordnete Claudia Roth verteidigt in ihrer Presseerklärung vom 27. November 2008 die fortgesetzte Beschwichtigung des Mullah-Staats, indem sie einen Katalog von unbegründeten, unwahren Vorwürfen gegen die Hauptkraft der iranische Opposition auf den Tisch legt  und zieht daraus den Schluss, dass der iranische Widerstand „kein geeigneter Gesprächspartner für die deutsche Politik gegenüber dem Iran“ sei. Allerdings kann jeder vernünftiger Mensch verstehen, dass mit der "deutschen Politik" hier Frau Roth gemeint ist, die anscheinend die Mullahs als die besten und einzigen "Gesprächspartner" in Bezug auf den Iran sieht.

Iran: Mullahregime foltert und tötet nationale Athleten

A young man arrested by the mullahs' police NWRI- Der dreifache nationale Bodybuildingmeister Behrouz Talori wurde am 11. November in der westlichen Provinz Lorestan von der staatlichen Sicherheitspolizei erschossen. Er fuhr in einem Peugeot PKW auf der Kohdasht – Korramabad Schnellstrasse. Dies berichten Quellen des Widerstandes im Iran (siehe auch: content/view/1947/1/).
Im letzten Jahr ereignete sich ein ähnlicher Vorfall, als Mojtaba Asaveshi, ein nationaler Boxmeister, unter mysteriösen Umständen im Khorramabad Gefängnis starb. Es gab Gerüchte, die vom Regime gestreut wurden, dass er eine verdorbene Dose Thunfisch im Gefängnis gegessen hatte. Aber es wird von den Anwohnern angenommen, dass er von Polizisten der Mullahs im Gefängnis ermordet wurde.

Vorstand des DEUTSCHEN FRAUENRATES unterstützt oppositionelle Frauen im Iran

Der DEUTSCHE FRAUENRAT fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, dafür Sorge zu tragen, dass eine der fünf oppositionellen Gruppen des Nationalen Widerstandsrates im Iran, die PMOI, von der Liste der EU mit angeblich terroristischer Vereinigungen gestrichen wird. Darüber hinaus fordert er die Bundeskanzlerin auf, sich dafür einzusetzen, dass BewohnerInnen des Camps Ashraf auch weiterhin unter dem Schutz der USGeführten Multinationalen Truppen stehen.

Der Vorstand des DEUTSCHEN FRAUENRATES hatte in den letzten Tagen Gelegenheit, mit Frauen vom Nationalen Widerstandsrates Iran zu sprechen. Dabei wies die Präsidentin des Rates, Frau Maryam Rajavi, ausführlich auf die menschenrechtswidrige Situation der Opposition im Iran und vieler beteiligter Frauen hin. Zahlreiche Familien haben – so die Berichte – Tote und Folteropfer zu beklagen, wobei viele der Opfer Mädchen und Frauen sind.

Iran: Gesundheitszustand von Mansour Osanlou verschlechtert sich

Mansour OsanlouNWRI- Der Gesundheitszustand von Mansour Osanlou, dem Präsidenten der Arbeitergewerkschaft von Teheran und der Busvereinigung der Teheraner Vororte (SWTSCB) verschlechtert sich in den Händen der Gefängniswärter der Mullahs, berichten Widerstandsgruppen im Iran. Er erlitt einige Krankheiten, die sich auf unzureichende medizinische Versorgung zurückführen lassen.
Am 2. November wurde Osanlou vom berüchtigten Gohardasht Gefängnis (40 km westlich der Hauptstadt) in das Labafi – Nejad Krankenhaus in Teheran verlegt.

Iran: Politische Gefangene müssen als Gegenleistung für Besuch das Freitagsgebet besuchen

Arrests made by the mullahs' suppressive policeNWRI- Ein Journalist, der wegen des Verfassens von Anti-Regierungsschreiben im berüchtigten Evin Gefängnis saß, beschrieb es als eine Vorbedingung, dass er, um seine Familie einmal in der Woche zu sehen, an den Freitagsgebeten teilnehmen musste. Dies berichten Quellen des Widerstandes im Iran. Er und andere Gefangene aus dem Zellenblock 350 wurden in das Büro des Gefängnisleiters geführt, wo sie mitgeteilt bekamen, dass sie an den Freitagsgebeten teil zu nehmen haben, wenn sie weiterhin ihre wöchentlichen Besuche empfangen wollen. 

Iran: Frau zum Tod durch Steinigung verurteilt

NWRI- Der oberste Gerichtshof der Mullahs hat am Donnerstag die Steinigung einer jungen Frau mit dem Namen Afsahneh R. beschlossen. Damit wurde ein Gerichtsbeschluss eines Gerichtes in der südöstlichen Stadt Shiraz bestätigt.
Ihr Berufungsverfahren wurde am 4. August beendet, am selben Tag, an dem Alireza Jamshidi (der Sprecher des Justizministeriums der Mullahs) erklärte, dass Steinigungen vom Iranischen Strafrecht gestrichen werden.

Maryam Rajavi verurteilt Terrorangriffe in Indien

Maryam Rajavi condemns terrorist attacks in IndiaNWRI- Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes hat mit sehr deutlichen Worten die terroristische und verbrecherische Katastrophe in Mumbai verurteilt und sprach ihr Mitgefühl für die indische Bevölkerung und besonders für die Hinterbliebenen Familien der Opfer aus. In einer Nachricht an den Premiereminister von Indien erklärte Frau Rajavi, dass das unmenschliche Regime im Iran das Zentrum für den islamischen Fundamentalismus ist und, dass der Terrorismus dort seinen Ursprung hat. „Das ominöse Phänomen des islamisch-fundamentalistischen Terrorismus begann, als die religiöse Diktatur im Iran an die Macht kam und wird nur beendet sein, wenn das Regime durch einen demokratischen Wandel beendet wird.“, wiederholte sie.

Unterschriften gegen das Terroretikett

In Berlin tritt die Präsidentin des "Nationalen Widerstandsrats Iran" dafür ein, dass ihre Organisation von der EU-Terrorliste gestrichen wird. Im Bundestag findet sie breite Unterstützung.

Von Wulf Schmiese
Frankfurter Allgemeine Zeitung / BERLIN, 26. November. Der Vorsitzende des Rechtsausschusses im Deutschen Bundestag lobt, empfängt und begleitet dieser Tage eine Iranerin durch Deutschland, die der Bundesregierung als Anführerin einer terroristischen Vereinigung gilt. Der Ausschussvorsitzende Andreas Schmidt von der CDU sieht das anders. "Eine mutige Frau" nennt er Mariam Radschawi, die im Pariser Exil lebt und sich "iranische Oppositionsführerin" oder auch "Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran" nennt. Am Dienstag besuchte sie mit Schmidt und weiteren Bundestagsabgeordneten das Holocaust-Mahnmal. Am Abend zuvor war Frau Radschawi auf Einladung der "Gesellschaft für bedrohte Völker" und des "Deutschen Solidaritätskomitees für einen freien Iran" Gast etlicher Bundes- und Landtagstagsabgeordneter im Haus der Parlamentarischen Gesellschaft gegenüber dem Reichstag. Allein deshalb gilt ihr erster Deutschland-Besuch als großer Erfolg für die iranische Widerstandsbewegung, die nach wie vor umstritten ist.

Exil-Iraner legen Blumen an Holocaust-Denkmal nieder

Berlin – Agenturen – 25-11-2008 / In Opposition zum iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, der mehrfach den Holocaust geleugnet hat, haben Exil-Iraner am Dienstag vor dem Berliner Holocaust-Denkmal Blumen nieder. Die Führerin der iranischen Exil-Opposition, Maryam Rajavi, wollte nach eigenen Angaben mit dieser Geste den Opfern des Holocaust gedenken und ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben im Nahen und Mittleren Osten setzen. Die Leugnung des Holocausts durch Ahmadinedschad bezeichnete Rajavi als »unerträglich«. Begleitet wurde die Widerstandskämpferin von mehreren Bundestagsabgeordneten und Vertretern von Menschenrechtsorganisationen.

Maryam Rajavi ist Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats im Iran (NWRI) und lebt im Pariser Exil.