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Niederlage der Geheimdienstagenten des iranischen Regimes in Paris

Die schändliche Niederlage der Geheimdienstagenten der Mullahs in Paris

Mohammad Hossein Sobhani und zwei andere Agenten des iranischen Regimes wurden verhaftet, weil sie iranische Dissidenten in Paris mit Messerstichen verletzten.

NWRI – Am Sonntag, nach dem eine Zahl politischer Flüchtlinge und iranischer Dissidenten von einer Gruppe des Ministeriums für Geheimdienst und Sicherheit (MOIS) der Mullahs und von Vertretern der Botschaft in Paris verwundet wurden, nahm die französische Polizei Mohammad Hossein Sobhani und zwei andere Mitarbeiter des MOIS in Gewahrsam. Sie werden strafrechtlich verfolgt. Zusätzlich zu diesen Drei, die weiter in Polizeihaft bleiben, werden weitere Mitarbeiter des MOIS von den französischen Behörden gesucht. Die iranischen Dissidenten, die bei den gewalttätigen Ausschreitungen verletzt wurden, erstatteten Strafanzeige gegen die Angreifer.

Steinbach: Beabsichtigte Steinigung ist Tiefschlag für Menschenrechte im Iran

Berlin (ots) – Anlässlich diverser Presseberichte über die Wiederaufnahme der Steinigung im Iran erklärt die Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach MdB:
Presseberichten zufolge soll es im Iran erstmals seit Jahren wieder zu einer Steinigung kommen. Die Mutter von drei Kindern und der Vater ihres jüngsten Kindes wurden von einem iranischen Gericht bereits vor elf Jahren wegen Ehebruch zum Tode durch Steinigung verurteilt. Seitdem befinden sich beide in Haft. Ein Richter hatte jetzt die Durchführung dieser grausamen Todesstrafe für den heutigen Donnerstag angeordnet. Zwar kam es kurzfristig zu einer Aussetzung der Hinrichtung, es bleibt jedoch zu befürchten, dass es jederzeit zur Aufhebung der Aussetzung kommen kann.

Iran: Mullah-Regime nimmt öffentliche Steinigungen wieder auf

Es ist eine überaus barbarische Tötungsform. Erstmals seit Jahren sind in Iran zwei Menschen zu einer öffentlichen Steinigung verurteilt worden – entgegen einer Verpflichtung, die das Regime der EU gegeben hat. Menschenrechtler sehen in dem Urteil eine politische Kampagne des Ahmadinedschad-Regimes.

Von Mohammad Reza Kazemi
Spiegel Online- Auf einem Gelände gegenüber dem Hauptfriedhof von Takistan, einer kleinen Stadt im Norden Irans, sind vor einigen Tagen zwei Gräben angelegt worden. Für Leichen sind sie eigentlich zu schmal – dennoch sind sie für Menschen gedacht. Für lebende Menschen.

Als Terroristen gebrandmarkt

KNUT PRIES – Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
SCHWARZE LISTE. Europäische und nationale Parlamentarier kritisieren Zwangsmaßnahmen gegen exiliranische Mullah-Gegner.

BRÜSSEL. Der Feind meines Feindes ist auch mein Feind. Nicht plausibel? Warum gibt sich dann die Europäische Union bis zur Verbiegung ihrer eigenen Regeln Mühe, eine Exil-Organisation iranischer Regimegegner finanziell auszutrocknen? Das Verständnis dafür kommt zunehmend auch EU-Volksvertretern abhanden. Dennoch wollen die Regierungen jetzt ihre umstrittene Maßnahme erneut verlängern.

„Wir sind keine Terroristen“

Iranische Opposition sieht sich zu Unrecht verdächtigt

Von Reinhard Urschel
HAZ – Berlin. Für den 30. Juni haben Exil-Iraner zu einer Demonstration in Paris aufgerufen, erwartet werden mehrere Zehntausend Teilnehmer. Der Hintergrund ist tragisch: Am 18. Juni 2003 starb eine Frau aus dem Iran an den schweren Verbrennungen, die sie sich am Vortag selbst zugefügt hatte. In Rom und Bern zündeten sich damals drei Exil-Iraner vor den französischen Botschaften an.

Agenten des iranischen Geheimdienstministeriums griffen iranische Dissidenten in Paris brutal mit Me

Veranstaltung des VEVAK fehlgeschlagen und mehrere seiner Mitarbeiter verhaftet

Am 17. Juni 07 wurde dem iranischen Ministerium für Nachrichtendienst und Sicherheit (VEVAK) eine herbe Niederlage versetzt und ihre Veranstaltung im Fiat Gebäude in Paris verhindert, zu der eine Reihe seiner Mitarbeiter aus Frankreich und anderen europäischen Ländern gekommen waren. Die Polizei löste das Treffen auf und verhaftete mehrere VEVAK Agenten.

Vier Gefangene in Bandar Abbas erhängt

NWRI – "Die Handlanger der Mullahs hängten vier Gefangene – Malek S., Javad S., Qasem und Kavoos – in Bandar Abbas." (staatliche Nachrichtenagentur ISNA, 17. Juni 2007)

Seit Maibeginn hat das Mullahregime zahlreiche Gefangene im Rahmen eines neuen Planes, der so genannten "Öffentlichen Sicherheit", gehängt. Die Zunahme der verabscheuungswürdigen Hinrichtungen ist ein deutliches Zeichen für die Frustration des herrschenden religiösen Faschismus im Kampf gegen den desolaten Zustand der Gesellschaft.

In den letzten drei Tagen wieder sieben gehängt

NWRI – Im Iran hat eine neue Welle brutaler Hinrichtungen als Antwort auf die jüngsten Volksaufstände begonnen. Aus Meldungen der staatlichen Nachrichtenagenturen geht hervor, dass in nur drei Tagen sieben Gefangene gehängt wurden. Vier Menschen, die als Mohsen, Abdolreza, Esmail und Mohsen identifiziert wurden, wurden in Teheran erhangen. Die Handlanger der Mullahs hängten zwei andere in Hasarak und Fardis, zwei Vorstädte der Hauptstadt Karaj. Der letzte Gefangene wurde im Norden in Gorgan erhängt (Berichte aus Etemaad am 14. Juni und IRNA am 10. und 13. Juni).

Italienisches Parlament ruft zur Einhaltung des Urteils des EuGH auf

NWRI – Das italienische Parlament rief die Regierung auf, die Einhaltung des Urteils des Europäischen Gerichtsurteils über die iranischen Volksmudschaheddin (PMOI) voll zu unterstützen.

Am Vorabend der Sitzung des Rates der Außenminister der EU in Luxemburg verabschiedete der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten des italienischen Parlaments eine Resolution, die von allen größeren politischen Parteien Italiens unterstützt wurde.

Straßenblockaden von Arbeitern

NWRI – 5.000 Arbeiter in Neishekar (Zuckerrohr) Fabrik in Haft Tapeh in der Provinz Khuzestan blockierten eine Straße und stießen mit den Einheiten des Regimes zusammen, weil ihre Proteste keinen Gehör fanden. Die Polizeieinheiten des Regimes griffen die Arbeiter an, um sie zu zerstreuen, stießen aber auf Widerstand.

Am Mittwoch morgen blockierten die Arbeiter der Neishekarfabrik in Haft Tapeh die Straße zum Markt von Haft Tapeh, um zu protestieren, weil sie seit zwei Monaten keinen Lohn erhielten und weil Millionen Tonnen Zucker importiert wird, was die Zuckerindustrie des Landes in eine Krise gestürzt hat.