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Der iranische Sumpf im Irak wird immer größer

NWRI – Ein US Kommandeur im Irak sagte, dass die Entführer, die im vergangenen Monat fünf britische Bauarbeiter entführten, vom Iran finanziell unterstützt, ausgebildet und bewaffnet wurden.

In den Kommentaren, die in einer früheren Ausgabe der The Times am Mittwoch veröffentlicht wurden, bezeichnete General David Patreaus die Gruppe als eine Geheimzelle der Mahdi Armee, einer schiitischen Miliz im Irak, die dem Kleriker Moqtada al-Sadr treu ergeben ist.

Kuweit protestiert gegen Angriff auf Diplomaten im Iran

KUWAIT CITY (Agenturen) – Kuwait protestierte entschieden gegen den physischen Angriff auf einen seiner Diplomaten in Teheran und forderte eine Entschuldigung, so die staatliche Nachrichtenagentur KUNA am Mittwoch.

Der Untersekretär des Außenministeriums, Khaled Al Jarallah, bestellte den iranischen Botschafter, Ali Jannatil, am Donnerstag und übergab ihm eine offizielle Protestnote, mit der er eine Untersuchung des Vorfalls forderte, veröffentlichte KUNA.

Iranische Waffen kommen immer noch in den Irak

Agenturen- Irak – Geschmuggelte Waffen und Sprengkörper kommen immer noch aus dem benachbarten Iran in den Irak und töten weiter amerikanische Soldaten, sagte ein hoher US General am Donnerstag.

"Es hat sich nichts verändert. Der Zustand ist immer noch relativ gleich geblieben. Die Wege aus dem Iran in den Irak funktionieren immer noch", teilte Generalmajor Rick Lynch Reuters in einem Interview mit.

Die Vereinigten Staaten beschuldigen ihren alten Gegner der Unterstützung von Militanten im Irak, obwohl Teheran diese Anschuldigung von sich weist. Die Botschafter der beiden Länder trafen sich am 29. Mai zu seltenen persönlichen Gesprächen, um über die Sicherheit in Bagdad zu diskutieren. Aber Lynch sagte, es wäre unrealistisch, eine Änderung auf dem Kriegsschauplatz in solch einer kurzen Zeit zu erwarten.

Studenten der Technischen Universität verurteilen Folter gefangener Kommilitonen

NWRI – In einem am Samstag, dem 16. Juni, herausgegebenen Statement verurteilten die Studenten der Technischen Universität in Teheran die physische und psychische Folter der gefangenen Studenten durch Agenten des Sicherheitsministeriums der Mullahs im Block 209 des berüchtigten Evin Gefängnisses.

In der Erklärung steht: Die unschuldigen Technik-Studenten sind Tag und Nacht im Block 209 des Evin Gefängnisses, obwohl keine Gründe dafür vorliegen. Die Nachricht von ihren physischen und psychischen Folterungen, um Geständnisse aus ihnen herauszupressen hat große Beunruhigung verursacht.

Niederlage der Geheimdienstagenten des iranischen Regimes in Paris

Die schändliche Niederlage der Geheimdienstagenten der Mullahs in Paris

Mohammad Hossein Sobhani und zwei andere Agenten des iranischen Regimes wurden verhaftet, weil sie iranische Dissidenten in Paris mit Messerstichen verletzten.

NWRI – Am Sonntag, nach dem eine Zahl politischer Flüchtlinge und iranischer Dissidenten von einer Gruppe des Ministeriums für Geheimdienst und Sicherheit (MOIS) der Mullahs und von Vertretern der Botschaft in Paris verwundet wurden, nahm die französische Polizei Mohammad Hossein Sobhani und zwei andere Mitarbeiter des MOIS in Gewahrsam. Sie werden strafrechtlich verfolgt. Zusätzlich zu diesen Drei, die weiter in Polizeihaft bleiben, werden weitere Mitarbeiter des MOIS von den französischen Behörden gesucht. Die iranischen Dissidenten, die bei den gewalttätigen Ausschreitungen verletzt wurden, erstatteten Strafanzeige gegen die Angreifer.

Steinbach: Beabsichtigte Steinigung ist Tiefschlag für Menschenrechte im Iran

Berlin (ots) – Anlässlich diverser Presseberichte über die Wiederaufnahme der Steinigung im Iran erklärt die Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach MdB:
Presseberichten zufolge soll es im Iran erstmals seit Jahren wieder zu einer Steinigung kommen. Die Mutter von drei Kindern und der Vater ihres jüngsten Kindes wurden von einem iranischen Gericht bereits vor elf Jahren wegen Ehebruch zum Tode durch Steinigung verurteilt. Seitdem befinden sich beide in Haft. Ein Richter hatte jetzt die Durchführung dieser grausamen Todesstrafe für den heutigen Donnerstag angeordnet. Zwar kam es kurzfristig zu einer Aussetzung der Hinrichtung, es bleibt jedoch zu befürchten, dass es jederzeit zur Aufhebung der Aussetzung kommen kann.

Iran: Mullah-Regime nimmt öffentliche Steinigungen wieder auf

Es ist eine überaus barbarische Tötungsform. Erstmals seit Jahren sind in Iran zwei Menschen zu einer öffentlichen Steinigung verurteilt worden – entgegen einer Verpflichtung, die das Regime der EU gegeben hat. Menschenrechtler sehen in dem Urteil eine politische Kampagne des Ahmadinedschad-Regimes.

Von Mohammad Reza Kazemi
Spiegel Online- Auf einem Gelände gegenüber dem Hauptfriedhof von Takistan, einer kleinen Stadt im Norden Irans, sind vor einigen Tagen zwei Gräben angelegt worden. Für Leichen sind sie eigentlich zu schmal – dennoch sind sie für Menschen gedacht. Für lebende Menschen.

Als Terroristen gebrandmarkt

KNUT PRIES – Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
SCHWARZE LISTE. Europäische und nationale Parlamentarier kritisieren Zwangsmaßnahmen gegen exiliranische Mullah-Gegner.

BRÜSSEL. Der Feind meines Feindes ist auch mein Feind. Nicht plausibel? Warum gibt sich dann die Europäische Union bis zur Verbiegung ihrer eigenen Regeln Mühe, eine Exil-Organisation iranischer Regimegegner finanziell auszutrocknen? Das Verständnis dafür kommt zunehmend auch EU-Volksvertretern abhanden. Dennoch wollen die Regierungen jetzt ihre umstrittene Maßnahme erneut verlängern.

„Wir sind keine Terroristen“

Iranische Opposition sieht sich zu Unrecht verdächtigt

Von Reinhard Urschel
HAZ – Berlin. Für den 30. Juni haben Exil-Iraner zu einer Demonstration in Paris aufgerufen, erwartet werden mehrere Zehntausend Teilnehmer. Der Hintergrund ist tragisch: Am 18. Juni 2003 starb eine Frau aus dem Iran an den schweren Verbrennungen, die sie sich am Vortag selbst zugefügt hatte. In Rom und Bern zündeten sich damals drei Exil-Iraner vor den französischen Botschaften an.

Agenten des iranischen Geheimdienstministeriums griffen iranische Dissidenten in Paris brutal mit Me

Veranstaltung des VEVAK fehlgeschlagen und mehrere seiner Mitarbeiter verhaftet

Am 17. Juni 07 wurde dem iranischen Ministerium für Nachrichtendienst und Sicherheit (VEVAK) eine herbe Niederlage versetzt und ihre Veranstaltung im Fiat Gebäude in Paris verhindert, zu der eine Reihe seiner Mitarbeiter aus Frankreich und anderen europäischen Ländern gekommen waren. Die Polizei löste das Treffen auf und verhaftete mehrere VEVAK Agenten.