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„DIE ZEIT“ geht den iranischen Mullahs auf den Leim

Buchvorstellung: Eine Analyse zweier Artikel des ZEIT-Magazin bzw. von ZEIT-Online gegen die iranischen oppositionellen Volksmojahedin

Das iranische Regime steht im Fokus der Weltpolitik. Auf mehreren Ebenen verletzt es Menschenrechte und internationale Konventionen und ist daher ein ständiger Konfliktherd für internationale Organisationen und Regierungen in aller Welt. Wie soll man mit dem iranischen Regime umgehen? Wie kann man das iranische Volk in seinem Wunsch nach Freiheit unterstützen? Diese Fragen beschäftigen viele Menschen in aller Welt.

Eine Option, um einen freien Iran in Zukunft zu erhalten, ist der Blick auf die organisierten Kräfte, welche die derzeitige klerikale Diktatur im Iran stürzen und Demokratie im Land in einer geordneten Form herstellen wollen. Hierbei fällt der Blick unweigerlich auf die Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) und den Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI), die seit Jahrzehnten einen hohen Preis im Kampf um die Freiheit im Iran gezahlt haben.

Das iranische Regime ist sich bewusst, dass die organisierte Opposition die größte Bedrohung seiner Existenz ist und diese Bedrohung ist im Rahmen zunehmender internationaler Isolation sowie steigender sozialer und wirtschaftlicher Probleme und Aufstände im Iran die größte Gefahr für das Regime und die Volksmojahedin Iran stehen als Erzfeind der klerikalen Diktatur von Beginn seiner Existenz an erster Stelle.

Neben der gewalttätigen Unterdrückung der Mojahedin im Iran und im Exil, bei der Zehntausende Mitglieder der Opposition starben, spielte vor allem auch die ideologische Deutungshoheit immer eine Rolle. Das Regime nutzt dafür nicht nur seine medialen Kanäle im Iran, um Propaganda gegen die iranische Opposition zu verbreiten, sondern auch ein Netzwerk von Lobbyisten, „befreundeten“ Journalisten und „Iran-Experten“, die weltweit unter diversen Deckmänteln das Narrativ verbreiten sollen, dass es keine Alternative zum Regime gibt. Dabei machen sie sich auch westliche Medienkanäle zu eigen, um dort über „Iran-Experten“ und „Journalisten“ das Narrativ zu verbreiten, dass es keine andere Wahl gibt, als mit diesem aktuellen Regime umzugehen.

Dieses Büchlein beleuchtet einen Fall einer Art dieser Desinformation gegenüber der größten organisierten Opposition zum Regime. Es zeigt auf, mit welchen Methoden das Regime arbeitet, wie es sich über deutsche Leitmedien Legitimität verschafft und welche Kernthemen es in dieser Hinsicht verbreitet. Die Broschüre zeigt auch auf, wie sich der iranische Widerstand gegen diese Vorgehensweise wehrt und welche Möglichkeiten er hat und welche nicht.

Tauchen sie ein in eine interessante Thematik, die weitreichende Konsequenzen für das iranische Volk und seinen organsierten Widerstand, aber auch für die Bewertung von Pressefreiheit hat. Das Büchlein haben – mit Unterstützung des iranischen Widerstandes – zwei deutsche Menschenrechtsaktivisten, Christian Zimmermann und Dirk Holzhüter, verfasst, die sich seit über einem Jahrzehnt aktiv für den iranischen Widerstand in Deutschland engagieren.

Projektarbeiter im Öl- und Gas-Sektor des Iran sind im vierten Tag im Streik


Vierter Tag der Streiks von Projektarbeitern in Betrieben für Öl, Gas, Petrochemie, in Kraftwerken, in der Stahlindustrie und in Kupferminen: Sie erstrecken sich auf 97 Zentren und Industrieunternehmen in 32 Städten in 12 Provinzen

Am Montag, dem 24. April, sind die Streiks von Projektarbeitern in Betrieben für Öl, Gas, Petrochemie, in Kraftwerken, in der Stahlindustrie und in Kupferminen, die am Freitag, dem 21. April angefangen hatten, in den vierten Tag gegangen und sie waren mittlerweile auf 97 Zentren von Industrieunternehmen in 32 Städten in 12 Provinzen verteilt.

Die benachteiligten Arbeiter dieser industriellen Sektoren, die hauptsächlich unter der Kontrolle der Revolutionsgarden und der mit Khamenei verbundenen Mafia stehen, haben ihre Arbeit beendet aus Protest gegen das geringe Maß der Entlohnung, wegen Nichtauszahlung der Löhne und Zuschüsse, zermürbender Arbeitsbedingungen und dem Fehlen an Aufmerksamkeit für ihre Forderungen.

Diese Streiks erstreckten sich auf Städte (und Orte) wie Ardabil, Dehlran, Isfahan, Assaluyeh, Kangan, Bushehr, Dscham, Lordegan, Hafshedschan, Abadan, Bandar Mahshahr, Dasht Azadegan, Shadegan, Chabahar, Shiras, Neyriz, Lamard, Sirdschan, Kerman, Baft, Shahrbabak, Gachsaran, Dschask, die Insel Lavan, Bandar Abbas, Qeshm, Parsian, Yazd und Bahabad.

Am gleichen Tag haben sich Rentner der sozialen Sicherheit in Shush, Krankenschwestern der medizinischen Wissenschaften Kurdistan und medizinisches Personal in Sanandadsch versammelt und haben einen Protestmarsch veranstaltet gegen Armut, hohe Preise und das Vorenthalten ihrer Löhne.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
24. April 2023

Rebellische Jugendliche nehmen in Mazandaran das Gebäude der mit dem Regime verbundenen Justiz ins Visier


Rebellische Jugendliche nehmen in Mazandaran das Gebäude der mit dem Regime verbundenen Justiz ins Visier als Reaktion auf den Angriff der Kräfte des Regimes auf das Dorf Danial

In der Nacht des Samstag, des 22. April, haben Jugendliche als Reaktion auf den Angriff der Regimekräfte auf das Dorf Danial in Motel Qu am 15. April, der unter den bedrängten Bauern zwei Tote und fünf Verletzte hinterließ, das Gebäude der Justiz des Regimes in Abbas Abad in Mazandaran ins Visier genommen. In dem Gebiet waren mehrere laute Explosionen zu hören.

Am 15. April haben Regimekräfte, die von Unterdrückungskräften begleitet wurden, ein Schreiben ohne rechtliche Grundlage zur Eintreibung von Spenden, das in Zusammenarbeit mit dem Stiftungsbüro erstellt worden ist, zur Rechtfertigung benutzt, um Land der Bauern in Danial zu beschlagnahmen. Mutige Jugendliche haben sich dem widersetzt, aber die verbrecherischen Kräfte eröffneten, ohne zu zögern, das Feuer. Zwei unschuldige Jugendliche, Siyamak und Miza-Ali Kalari, wurden getötet und fünf andere verletzt.

Seit einiger Zeit werden Land, Berge, Wälder, Ebenen und Seen, die für das IRGC und Mafia-ähnliche Organe des Regimes große Einkommensquellen bieten können, angeeignet mit Hilfe von Dokumenten, die ohne rechtliche Grundlage vom Stiftungsbüro und Regimekräften erstellt werden, womit immer mehr Menschen in Armut und Obdachlosigkeit getrieben werden.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
24. April 2023

 

Spielt das iranische Regime mit der Erhöhung der Benzinpreise mit dem Feuer?

Es gab Gerüchte über steigende Treibstoffpreise im Iran. Während Vertreter des Regimes dies bestreiten, bestätigen sie die Berichte stillschweigend durch Maßnahmen wie das Einziehen von staatlich ausgestellten Tankkarten. Unterdessen betrachten viele steigende Kraftstoffpreise als ein Spiel mit dem Feuer mit schwerwiegenden Folgen für die herrschende Theokratie.

Das Staatsfernsehen spricht immer wieder von der Notwendigkeit, die Treibstoffpreise aufgrund der Abwertung der iranischen Landeswährung Rial zu erhöhen, was eine „enorme finanzielle Belastung der Regierung“ bedeute, weshalb dem Regime keine andere Wahl bleibt, als die Treibstoffpreise zu erhöhen.

Das Regime testete am 4. April die Toleranz der Öffentlichkeit, indem es eine nicht unterzeichnete Erklärung herausgab, in der es den Anstieg der Treibstoffpreise bestätigte. „Der Wächterrat und die Regierung haben eine Erhöhung der Kraftstoffpreise auf 50.000 Rial für rationiertes Benzin und 750.000 Rial für regulären Kraftstoff ratifiziert“, heißt es in der Erklärung.

Aus Angst vor einer öffentlichen Gegenreaktion übernahm keines der Leitungsgremien des Regimes die Verantwortung für diese Erklärung. Nun versuchen Staatsbeamte unter dem Vorwand, den Benzinschmuggel zu bekämpfen, der sich auf 50 Millionen Liter täglich beläuft, Tankkarten zu entziehen. Sogar einige staatliche Verkaufsstellen haben diese falsche Behauptung zurückgewiesen.

„Das Fassungsvermögen des Tankwagens ist sehr variabel, mit einer maximalen Schwelle von 35.000 Litern. Um dies ins rechte Licht zu rücken, müssen täglich über 1.500 Straßentankwagen mit hoher Kapazität das Land verlassen, um unglaubliche 50 Millionen Liter Kraftstoff zu schmuggeln!“ schrieb am 18. April die staatliche Tageszeitung Etemad.

Treibstoffschmuggel im Iran ist Realität. Doch das Regime trägt dafür die Schuld, da die Grenzen, Häfen und die Öl- und Gasindustrie des Landes von den Revolutionsgarden (IRGC) kontrolliert werden.
„Natürlich können Straßentanker nicht 50 Millionen Liter Benzin pro Tag schmuggeln. Selbst wenn Schmuggler Tankwagen oder Lastwagen mit Anhängern benutzen, die eine geringe Kapazität haben, müssten Hunderttausende von Fahrzeugen täglich an den Grenzen Schlange stehen, um diese Benzinmenge zu schmuggeln.

Ein solches Szenario ist nicht realisierbar. Um den Schmuggel wirksam zu bekämpfen, müssen die Behörden daher die strukturierten Netzwerke und Einrichtungen auflösen, die innerhalb offizieller Häfen und Grenzen operieren und Zugang zu ihren eigenen privaten Pipelines haben“, fügt die Zeitung hinzu.

In einem anderen Artikel vom 21. April räumte Etemad ein, wie die Behörden mit den Kraftstoffpreisen spielen und sich dafür entscheiden, die Menschen weiter auszuplündern, während sie ihre Reaktion fürchten.

„Da viele Fahrer immer noch auf Tankkarten warten, haben die jüngsten Nachrichten über Benzinpreiserhöhungen, das Einsammeln von Tankkarten und die Ablehnung solcher Erhöhungen durch die Behörden zu erheblichen sozialen Unruhen geführt. Die plötzliche Erhöhung der Kraftstoffpreise durch die Regierung im November 2019, die Beamte noch einen Tag zuvor geleugnet hatten, sind der Gesellschaft noch immer in Erinnerung.

Die Nachwirkungen dieses Vorfalls erwiesen sich als beschwerlich für die Öffentlichkeit. Folglich spekulieren Experten, dass das aktuelle Katz und Maus Spiel der Behörden in Bezug auf Kraftstoffpreiserhöhungen ein Versuch ist, die Geduld der Öffentlichkeit abzuschätzen“, schrieb die Zeitung und warnte vor den Folgen, indem sie an die großen Proteste im November 2019 erinnerte, die das Fundament des Regimes erschütterten.

Durch die Erhöhung der Treibstoffpreise wird sich das Regime selbst ins Bein schießen. Doch die herrschende Theokratie braucht dringend Geld, um ihren Unterdrückungsapparat und ihre Terrorismusmaschinerie zu finanzieren. Die Regierung von Ebrahim Raisi hat ein riesiges Haushaltsdefizit von rund 11 Milliarden Dollar. Dennoch beinhaltet sein Haushaltsentwurf eine satte Erhöhung um 131 % für die IRGC, die wichtigste Unterdrückungsmacht des Regimes.

Schauen Sie, wie sich die Abgeordneten des Regimes über die steigenden Preise für Haushalts#gas beschweren und beurteilen Sie, ob dies etwas mit #IranRevolution2023 pic.twitter.com/1tdAsvVjZg zu tun hat
– NCRI-FAC (@iran_policy) 30. Januar 2023

In der Zwischenzeit schreibt ein Gesetzentwurf einen Mindestlohn von 70 Millionen Rial pro Monat oder umgerechnet 171 US-Dollar vor. Im März schätzte das Arbeitsministerium die Armutsschwelle auf etwa 150 Millionen Rial oder 341 US-Dollar monatlich. Darüber hinaus mangelt es den iranischen Bürgern an jeglicher Form staatlicher Unterstützung, einschließlich Sozialhilfe und medizinischer Versorgung. Raisi will das Haushaltsdefizit seiner Regierung durch Steuererhöhungen ausgleichen und tiefer in die Taschen der Menschen greifen, indem er die Preise für Grundbedürfnisse wie Treibstoff erhöht.
Durch die Erhöhung der Kraftstoffpreise werden auch die Preise anderer Konsumgüter in die Höhe schießen, was den Druck auf die iranische Bevölkerung, die aufgrund der finanziellen Katastrophe des Landes ihrer Grundbedürfnisse beraubt wird, weiter erhöht. Laut der staatlichen Webseite Donyaye Eqtesad werden die Taxipreise ab dem 24. April um 45 % steigen und Aftab News berichtete von einer gleichzeitigen Erhöhung der Teheraner U-Bahn-Tickets um 23 %
Die Inflation liegt bei über 50 %, die Preise schießen in die Höhe und laut iranischen Staatsmedien leben über 80 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.
Der Albtraum des Untergangs, insbesondere inmitten des anhaltenden landesweiten Aufstands, verfolgt das klerikale Regime. Die iranische Gesellschaft steht am Rande einer weiteren sozialen Explosion und alles könnte zu einem verheerenden Ende für das Regime führen. Das iranische Regime bewegt sich auf dünnem Eis, da die Menschen einen Punkt erreicht haben, an dem sie nichts mehr zu verlieren haben und Maßnahmen wie die Erhöhung der Treibstoffpreise den Untergang des Regimes nur beschleunigen könnten.

 

Parteiübergreifendes Gremium im US Kongress vereint in der Stärkung iranischer Frauen und der Verurteilung des frauenfeindlichen Regimes

Die Abgeordneten Sheila Jackson Lee (D-TX) und Nancy Mace (R-SC) des US-Repräsentantenhauses veröffentlichten am Donnerstag die Gründung einer einflussreichen, überparteilichen Fraktion, die aus fast 20 Gesetzgebern besteht und die sich ausschließlich der Verteidigung der Sache der iranischen Frauen widmet.

Dieses Gremium, das als Iranian Women Congressional Caucus bezeichnet wird, wird Kongressmitgliedern als wirksame Plattform dienen, um Fragen zur Förderung der Freiheit und Demokratie von Frauen im Iran anzusprechen.

Die erste entscheidende Aktion des Komitees war die einstimmige Verabschiedung der gemeinsamen Resolution H. Res 310, in der der chemische Angriff auf iranische Schulmädchen angeprangert, das iranische Regime verurteilt und Solidarität mit Tausenden von Frauen und Mädchen geäußert wurde, die friedliche Proteste für einen atomwaffenfreien, demokratischen und säkularen Iran abhalten.

H. Res 310 verurteilt das iranische Regime für seine Untätigkeit im Umgang mit der Vergiftung iranischer Schulmädchen, den Töchtern der iranischen Revolution. Die Resolution hebt die weit verbreiteten Proteste und Forderungen nach sozialer Freiheit und politischem Wandel hervor, die von Frauen und Jugendlichen im Iran angeführt werden.

Die Resolution stellt fest, dass seit den ersten Angriffen in der Stadt Qom im November 2022 mehr als 5.000 Schulmädchen in 29 der 31 iranischen Provinzen von Giftgas getroffen wurden. Sie erwähnt, dass das iranische Regime nur langsam reagiert hat und dass die Eltern wütend sind und das Regime herausfordern. Sie bezeichnen die Angriffe als „gezielt und vorsätzlich“, um Mädchen davon abzuhalten, eine Ausbildung zu erhalten.

In der Resolution heißt es, dass in mehr als einem Dutzend Städten im ganzen Iran Proteste gegen die Vergiftung Tausender Schulmädchen ausgebrochen sind und das Regime nicht in der Lage ist, die wachsende Krise mit Slogans wie „Tod dem Kindertötungsregime“ einzudämmen. Sie stellt auch fest, dass Sicherheitskräfte in mehreren Städten Tränengas gegen Menschen eingesetzt haben, die friedlich gegen die mangelnden Maßnahmen der Regierung protestiert haben, um Schutz und Sicherheit für Schulmädchen zu gewährleisten.

Die Entschließung weist weiter darauf hin, dass die iranische Justiz Journalisten, die über die Vergiftungen der Schülerinnen berichtet haben, ins Visier genommen und ihnen vorgeworfen hat, „Lügen und Gerüchte zu verbreiten“. Die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen (UN) haben das iranische Regime aufgefordert, die mutmaßlichen Vergiftungen von Schulmädchen umfassend zu untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich wegen dieser Vorfälle auch an nationale Gesundheitsbehörden und medizinisches Fachpersonal gewandt, um bessere Beweise zu sammeln.

Ich begrüße die parteiübergreifende Resolution, die im Repräsentantenhaus des 118. Kongresses eingebracht wurde, welche die anhaltende Vergiftung der iranischen Schulmädchen verurteilt.
Das frauenfeindliche Regime der Mullahs hat in einem vorsätzlichen Verbrechen an einer Kettenvergiftung von Schülerinnen in Mädchenschulen in…
– Maryam Rajavi (@Maryam_Rajavi) 20. April 2023

Die Resolution verurteilt den iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi, der die Angriffe mehr als 100 Tage lang ignoriert und danach Demonstranten für die Gasangriffe auf Schulmädchen verantwortlich gemacht hat.

Sie hebt auch die Ähnlichkeiten in Slogans und Taktiken hervor, die in landesweiten Protesten verwendet werden, was die übergeordneten Forderungen des iranischen Volkes widerspiegelt und auf den organisierten Charakter der Proteste hinweist.

Darüber hinaus weist die Resolution auf die langjährigen Menschenrechtsverletzungen im Iran hin, darunter willkürliche oder rechtswidrige Tötungen, Hinrichtungen für Verbrechen, die nicht dem internationalen Rechtsstandard der „schwersten Verbrechen“ entsprechen, oder für Verbrechen, die von jugendlichen Straftätern begangen wurden sowie Hinrichtungen ohne ordentliches Verfahren.

Darin wird erwähnt, dass der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen über die Menschenrechtssituation im Iran die „umfangreichen, vagen und willkürlichen Gründe im Iran für die Verhängung des Todesurteils hervorgehoben hat, die diese Strafe schnell zu einem politischen Instrument machen können“.

Die Resolution erwähnt auch das Massaker von 1988 an Tausenden politischen Gefangenen, darunter Frauen und Schulmädchen, die dem iranischen Widerstand treu blieben. Das Massaker wurde auf der Grundlage einer Fatwa zur Hinrichtung aller politischen Gefangenen durchgeführt und anschließend wurden Todeskommissionen gebildet, zu deren Mitgliedern der derzeitige Präsident des iranischen Regimes, Ebrahim Raisi, gehörte, der damals als Vertreter des Geheimdienstministeriums und Staatsanwalt agierte und der diese Fatwa umsetzte.

 

 

Als Reaktion auf Giftgasanschläge in Mädchenschulen greifen rebellische Jugendliche eine IRGC Basis in Kermanshah an


Am Freitag, dem 1. Februar, haben rebellische Reaktion als Reaktion auf Khameneis Gasattacken auf Mädchenschulen und die Vergiftung von Schulmädchen die IRGC Basis in der Provinz Kermanshah angegriffen, die als Nabi Akram Garnison bekannt ist. Die Explosionen waren im ganzen Gebiet zu hören.

Das Befehlshauptquartier des IRGC in Kermanshah ist in der Nabi Akram Garnison stationiert. Die Hauptaufgaben dieser Basis sind die Unterdrückung von Bürgeraufständen und widerstrebender Kräfte in Dschavanrud in Kermanshah und die Entsendung von Söldnern nach Syrien.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
23. April 2023

Zwei Reden von Khamenei: Bilden sie nicht ein erniedrigendes Debakel für das Regime im Iran?


Der Oberste Führer des iranischen Regimes Ali Khamenei hat in dieser Woche zwei Reden gehalten, aus denen klar wurde, dass der landesweite Aufstand und dessen Andauern die herrschende Theokratie in eine Sackgasse gebracht hat.

Obwohl er seine Rhetorik der Überwindung der „Krawalle“ und andere protzige Behauptungen wiederholte, unterstrich Khamenei noch einmal die Notwendigkeit der Unterdrückung und außerdem, dass er keinen Schritt zurückweichen könne gegenüber dem steigenden Druck.

Referendum
Bei seinen Äußerungen am Dienstag sprach Khamenei vor den sogenannten „Universitäts-Basidsch“ und dort verwarf er noch einmal die Idee des Abhaltens eines „Referendums“, das von sogenannten reformistischen Figuren innerhalb des Regimes als einziger Weg zur Rettung der Herrschaft der Mullahs vorgeschlagen wurde.
„Wie können wir die verschiedenen Probleme des Landes in ein Referendum bringen?

Würden alle Teilnehmer qualifiziert genug sein dafür, diese Probleme zu analysieren? Was ist das für ein Unsinn? Wie kann es ein Referendum geben? Sie sprechen über das Abhalten eines Referendums in sechs Monaten, um die Gesellschaft zu polarisieren. Nein, das kann nicht passieren“, meinte er.

Diejenigen, die sich für ein Referendum aussprechen, wollen damit die herrschende Theokratie retten und einen größeren Machtanteil bekommen.
Obwohl sie wahrnehmen, wie volatil die Gesellschaft des Landes ist wegen der Jahrzehnte der Korruption, der Unfähigkeit und der Unterdrückung des Regimes, versuchen diejenigen, die ein Referendum anstreben, die Ausdehnung des Aufstandes zu verhindern.
Sie versuchen damit verzweifelt, die sogenannten „Potentiale des Systems“ zu benutzen, als ob es eine Lösung innerhalb des Regimes geben könnte, das die gesamte iranische Bevölkerung stürzen will.
Khamenei kennt die besten Interessen des Regimes, weil sein Geschick an die Existenz des Regimes gebunden ist. Er hat die Menschen klar hören können, wenn sie riefen: „Tod für Khamenei“ und „Armut, Korruption, hohe Preise, wir machen weiter bis zum Regimewechsel“, und er weiß auch um ihre unerschütterliche Entscheidung dafür, das Kleriker Regime zu stürzen.

Indem er dreist das Recht des iranischen Volkes auf Selbstbestimmung in Bezug auf die Zukunft ihres Landes verwirft, versucht Khamenei verstehen zu geben, dass er seinen Griff zur Macht nicht ein bisschen lockern will.

Eingeständnis, dass das Regime bankrott ist

Die „Privatisierung“ sieht Khamenei in seiner Rede als einzige Lösung für die üble wirtschaftliche Lage des Landes.
„Das Volk sollte die wichtigen wirtschaftlichen Sektoren kontrollieren. Ich habe mehrfach gesagt, dass staatliche und halbprivate Unternehmen nicht mit dem privaten Sektor konkurrieren sollten. Wir haben gedacht, dass die Regierung wirtschaftliche Gerechtigkeit bringen könne, aber das tat sie nicht. Jetzt müssen das Volk und der private Sektor Einkommen generieren“, erklärte er.

Die Ausdrücke „privater Sektor“ oder „dem Volk“ wirtschaftliche Gelegenheiten geben, dienen als Euphemismen, die Khamenei verwendet, wenn er die Revolutionsgarden (IRGC) und ihre Wirtschaftsapparate neben das vorherrschende Konglomerat des Obersten Führers des Regimes meint. Jedes Unternehmen, das im Iran substanzielle wirtschaftliche Macht erlangen möchte, muss Verbindungen zum IRGC haben.

Stillschweigend fordert Khamenei die Regierung Ebrahim Raisis auf, den sogenannten „Plan öffentlicher Vermögen“ umzusetzen. Dieser Plan wird von einer Delegation von sieben hochrangigen Amtsträgern beaufsichtigt, die die volle Autorität haben, zu entscheiden, was verkauft werden soll. Er soll das massive Defizit des Budgets der Regierung überdecken, das weitgehend dem IRGC zugeordnet ist..

Kurz gesagt: Das Gejammer Khameneis um die Interessen des privaten Sektors zeigt einmal mehr, dass das Regime keine Lösung für die finanziellen Probleme des Landes hat und dass es weiter um das Ausplündern öffentlicher Vermögen geht.
Kann Khamenei mit seinen Plänen im Regime vorankommen? Seiner Rede am Samstag zum Eid-al-Fitr Gebet ist zu entnehmen, dass er das nicht kann.

Das Scheitern des sogenannten „vereinten“ Systems
In seiner Rede am Samstag gab Khamenei zu, dass die Konsolidierung der Macht in seinem Regime und unter den drei Zweigen gescheitert ist.
„Eine sehr wichtige Strategie ist die Kooperation zwischen den Chefs der drei Zweige. Sie sollten alle kooperieren und zu einer Synthese gelangen.

Die Verfassung hat eine perfekte Gelegenheit für sie geschaffen, zusammen zu arbeiten; wenn sie das tun, können sie jedes Problem bewältigen. Ich rate den Chefs der drei Zweige, nicht gegenseitig ihre Wege zu blockieren und stattdessen gegenseitig die Wege zu ebnen“, führte er aus.

In der Folge des großen Novemberaufstands von 2019, der die Fundamente des Regimes erschüttert hat, erkannte Khamenei, dass die kleinste Uneinigkeit in seinem Regime zum Abtreten der herrschenden Theokratie führen kann.

Deshalb fing er damit an, „die Macht zu konsolidieren“. Er entfernte zuerst die Kandidaten der rivalisierenden Fraktion bei den vorgetäuschten Parlamentswahlen im Jahr 2020 und mit den buchstäblich handverlesenen Parlamentariern.

Im Juni 2021 sicherte sich Khamenei den Sieg Ebrahim Raisis bei den vorgetäuschten Präsidentenwahlen trotz eines beispiellosen Boykotts und der düsteren Menschenrechtsbilanz Raisis. Wenige Wochen später setzte der Oberste Führer Gholam Hossein Mohseni-Edsche’i, einen anderen berüchtigten Kriminellen, als Chef der Justiz ein.
Khamenei bezeichnete die Präsidentschaft Raisis als das „süßeste Ereignis” im Jahr 2021. Weniger als zwei Jahre später hat Raisis Scheitern bei der Überwindung der wirtschaftlichen und sozialen Krisen des Landes die inneren Kämpfe im Regime verstärkt. Mit der Entlassung bzw.

den Rücktritten von fünf wichtigen Mitgliedern des Kabinetts, vier Ministern und dem Chef der Organisation für Planung und Budget, hält Raisi den Rekord der Veränderungen im Kabinett in den letzten 44 Jahren. Zudem gibt es immer lauter werdende Rufe im Parlament des Regimes nach seiner Amtsenthebung.

Die Beständigkeit des landesweiten Aufstands in den vergangenen sieben Monaten trotz des heftigen Vorgehens des Regimes und die Aussicht auf eine noch ausgedehntere und verheerendere Welle des Dissenses haben die inneren Kämpfe im Regime verschärft, was Khamenei daran gehindert hat, die Macht in seinem Regime zu konsolidieren.

Da Ali Khamenei nicht gerade dafür bekannt ist, sich der Kritik auszusetzen und da er öffentliche Auftritte wenn immer möglich meidet, war es nach seiner „Sieges-“Rede ein erniedrigendes Debakel für ihn, dass er sich zweimal in weniger als einer Woche an seine Unterstützer gewandt hat und zur Einigkeit aufgerufen hat. Die unerschütterliche Entschlossenheit des iranischen Volkes, das Kleriker Regime zu stürzen, hat seine Schwäche und seine trübe Zukunft offenbart.

 

 

Interparlamentarische Gruppe des italienischen Senats veröffentlicht Erklärung zur Konferenz für einen demokratischen Iran

Das Interparlamentarische Komitee für einen freien Iran in Italien gab am 12. April eine Erklärung zu einer Konferenz am selben Tag im italienischen Senat mit dem Titel „Der Fahrplan für einen demokratischen Iran“ ab.

Die Konferenz fand im Pressekonferenzraum des italienischen Parlaments unter dem Vorsitz der Abgeordneten Elisabetta Gardini statt. Mehrere Abgeordnete und Senatoren nahmen an der Konferenz teil und drückten ihre Unterstützung für den Kampf des iranischen Volkes für eine säkulare und demokratische Republik und den Zehn-Punkte Plan der gewählten iranischen Oppositionspräsidentin Maryam Rajavi aus.

Wie die Erklärung betonte, war die Konferenz im italienischen Parlament zum Fahrplan für einen demokratischen Iran, eine Plattform für verschiedene italienische Parlamentarier, um ihre Unterstützung für den Kampf des iranischen Volkes für Freiheit und Demokratie zum Ausdruck zu bringen und den Westen aufzufordern, seine Politik in Richtung Iran zu überprüfen und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um das Regime zu isolieren und den Widerstand zu unterstützen.

Die Erklärung unterstreicht, dass Frau Rajavis Plan jede Form der Diktatur ablehnt, sei es die des Schahs oder der Religiosität.
Frau Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates, sprach online auf der Konferenz und sagte, dass die jüngsten Unruhen die Instabilität und Zerbrechlichkeit des iranischen Regimes der Welt offengelegt hätten. Sie forderte Italien und die Europäische Union auf, die Revolutionsgarden (IRGC) als terroristische Organisation zu bezeichnen und den Kampf des iranischen Volkes für den Sturz des Regimes anzuerkennen.

Die italienische Parlamentsdelegation unter der Leitung von Senator Giulio Terzi war kürzlich nach Ashraf gereist, der Heimat Tausender Mitglieder der wichtigsten iranischen Oppositionsbewegung, der Organisation der Volksmojahedin Iran (MEK).

Italienische Gesetzgeber drängen auf politische Änderungen, um die demokratiefreundliche Opposition im Iran zu unterstützen… https://t.co/FdoomFFNBf @theglobalnewsit @GlobalCRL @FratellidItalia
– Giulio Terzi (@GiulioTerzi) 16. April 2023

In der Erklärung wurde auch betont, dass Senator Terzi eine von der Mehrheit der italienischen Senatoren unterzeichnete Erklärung „zur Unterstützung des iranischen Volkes in seinem Kampf für eine säkulare und demokratische Republik“ vorgelegt habe.

Die Teilnehmer der Konferenz forderten auch Italien und die Europäische Union auf, die IRGC als terroristische Organisation zu bezeichnen und den Kampf des iranischen Volkes für den Sturz des Regimes anzuerkennen.

Mehrere italienische Gesetzgeber teilten ihre Erfahrungen über dem Besuch von Ashraf und dem Treffen mit Frau Rajavi und Mitgliedern der MEK, drückten ihre Solidarität mit dem iranischen Widerstand aus und forderten konkrete Maßnahmen und diplomatische Methoden, um Druck auf das iranische Regime auszuüben.

Die Konferenz forderte eine Umkehr der Politik gegenüber dem Iran und die Isolierung des theokratischen Regimes.
Während der Konferenz teilte Senator Terzi auch seinen Bericht über den Besuch der italienischen Parlamentsdelegation in Ashraf 3 mit. Er lobte die Entschlossenheit des iranischen Volkes, Freiheit und Demokratie zu erringen und betonte die Notwendigkeit, dass der Westen an ihrer Seite steht und seine Politik gegenüber dem Iran anpasst.

Arbeiter in der Petrochemie- und Ölindustrie beginnen massiven Streik in verschiedenen Städten

Die Kontrolle über die Öl-, Gas- und petrochemische Industrie liegt hauptsächlich in der Hand der IRGC und der Stiftungen von Ali Khamenei. Diese Organisationen beuten die Arbeiter aus und unterdrücken jede Art von Dissens

Am Samstag, dem 22. April, traten Arbeiter der Öl- und petrochemischen Industrie in mehreren iranischen Städten wie Gachsaran, Assalouyeh, Dehloran, Schiras, Bushehr, Lordegan, Sirjan, Jask, Kangan, Kerman, Bandar Mahshahr, Bandar Abbas, Isfahan und Yazd aus Protest wegen ihrer niedrigen Löhne, Nichtzahlung von Löhnen und Sozialleistungen, zermürbenden Arbeitsbedingungen und mangelnder Beachtung ihrer Forderungen in den Streik.
Einige dieser Streiks sind:
• Gachsaran, Ölarbeiter von Tiam Sanat
• Assalouyeh, Arbeiter von Abschnitt 14, Apadana Abschnitt, Damavand Petrochemie, Farzanegan Raffinerie, Unternehmen Exir Sanat, Sadaf Petrochemiearbeiter des Unternehmens Ide Sazan
• Dehloran, Arbeiter der Firma IGC Dasht Abbas
• Schiras, Arbeiter der petrochemischen Unternehmens Jundi Shapur und Hengam
• Beschäftigte der Firma Jahan Pars und Petrochemie-Beschäftigte von Sadaf, Bushehr
• Mitarbeiter des Unternehmens Panah Sanat, Lordegan
• Sirjan, Arbeiter des Stahlentwicklungsunternehmens
• Mitarbeiter des Unternehmens Jask, Hidrosazan in der Jask Petro-Raffinerie und Projektmitarbeiter, die in der Petrochemie arbeiten
• Beschäftigte der Firma Kangan, Pars Lian und der Stahlfirma Kushan
• Kerman, Arbeiter der Firma Karangstar Sarcheshme
• Bandar Mahshahr, Arbeiter von Kian Saze Bunova
• Bandar Abbas, Arbeiter der Firma Aftab
• Isfahan, Arbeiter der Sepidaneh Gostar Foulad
• Yazd, Arbeiter einer Eisenerzfirma
Die iranische Öl-, Gas- und petrochemische Industrie erwirtschaftet astronomische Einnahmen, aber leider werden sie hauptsächlich von den Revolutionsgarden und mit Khamenei verbundenen Institutionen kontrolliert. Diese Organisationen nutzen ihre Regierungsbefugnisse, um Arbeiter auszubeuten und jede Form von abweichendem Widerspruch oder Protest zu unterdrücken.

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI), grüßte die streikenden Arbeiter in der iranischen Öl- und petrochemischen Industrie in verschiedenen Städten. Sie betonte die Tatsache, dass, während die hart arbeitenden Menschen und Arbeiter des Iran ihrer Grundrechte beraubt werden und darum kämpfen, über die Runden zu kommen, die Führer des Anti-Arbeiter Regimes, einschließlich der IRGC-Kommandeure und korrupten Kinder der Elite des Regimes, weiterhin den Reichtum des Landes in astronomischen Ausmaßen ausplündern. Dieselben Führer verschwenden die Ressourcen der Nation für antipatriotische Nuklear- und Raketenprojekte sowie für ausländische Kriegstreiberei, um das berüchtigte Velayat-e Faqih System aufrechtzuerhalten. Frau Rajavi betonte, dass der einzige Weg, um Freiheit, Gerechtigkeit und Souveränität für das iranische Volk zu erreichen, der Widerstand und ein Aufstand zum Sturz des derzeitigen Regimes ist.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
22. April 2023

 

 

Iran: Fortgesetzte Vergiftungen von Studentinnen in Teheran und anderen Städten – Vertuschungsversuche des Regimes

Am Dienstag, dem 18. April, wurde die Vergiftung von Schülerinnen in Schulen durch die Agenten des Regimes fortgesetzt. Schülerinnen in Teheran (Kowsar-, Sa’ad-, Abrar- und Makkeh-Schulen) und mehreren anderen Städten, darunter Karaj (Tahdhib- und Rezvan-Schulen), Islamshahr (Saypa-Schule), Kermanshah (Nabovat-, Esmat- und Effat-Schulen), Ahvaz (zwei weiterführende Schulen) waren betroffen. in der Gegend von Pardis und Urmia (Hadaf-Sekundarschule) fanden ebenfalls Vergiftungen statt. Die Opfer wurden in medizinische Zentren gebracht, von denen einige in kritischem Zustand sind.
Gestern waren Schülerinnen in mindestens 23 Mädchenschulen in Teheran und Städten wie Karaj, Golshahr, Täbris, Shahin Shahr, Isfahan, Khorramabad, Urmia, Bokan, Saqqez, Sanandaj, Kermanshah, Mahdasht, Divandarreh, Gilangharb, Schiras und Dezful mit Gas vergiftet worden und Hunderte wurden zur Behandlung in medizinische Zentren gebracht.
Die Nachrichtenagentur der IRGC (Fars) setzte die betrügerischen Praktiken des Regimes fort und behauptete: „Jüngsten Ermittlungen zufolge wurden mehr als 90 Prozent der Fälle von Studenten während ihrer Teenagerjahre gemeldet und die umfassende Berichterstattung in den Medien hat eine Art Wettbewerb unter den Studenten in dieser Hinsicht ausgelöst.

In einigen Fällen kam es zu Verstößen von Lehrern und Ermittlungen zu ihrem Fehlverhalten sind im Gange. Die Ursache für die Gesundheitsprobleme von Studenten, die in medizinische Zentren verlegt wurden, wird zu etwa 80 % auf Simulation und zu etwa 20 % auf Indoktrination zurückgeführt. Darüber hinaus betreffen einige Fälle bereits bestehende Erkrankungen wie Asthma, Lungen- oder Herzprobleme und Beschwerden, die durch unangenehme Gerüche oder Stress verursacht werden.“

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI), sagte, dass das Regime aus Angst vor dem Aufstand von Mädchen, Frauen und Jugendlichen das abscheuliche Verbrechen der Vergiftung von Schulmädchen in Teheran und vielen anderen Städten im Iran gestern und heute fortgesetzt habe. Es sollte jedoch wissen, dass der Slogan „Mörder Khamenei, wir werden dich begraben“ immer noch im ganzen Iran widerhallt und dass dieses korrupte und kriminelle Regime seinem unvermeidlichen Schicksal des Sturzes nicht entrinnen kann, wie die Geschichte gezeigt hat.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
18. April 2023

Fearing an uprising by Iranian girls, women, and youth, Khamenei continued to commit the heinous crime of poisoning schoolgirls in Tehran and many other cities of #Iran yesterday and today. But the people’s call for justice remains strong, as the chant “Khamenei, we will bring…
— Maryam Rajavi (@Maryam_Rajavi) April 18, 2023

Aus Angst vor einem Aufstand iranischer Mädchen, Frauen und Jugendlicher beging Khamenei gestern und heute weiterhin das abscheuliche Verbrechen, Schulmädchen in Teheran und vielen anderen Städten des #Iran zu vergiften. Doch der Ruf der Menschen nach Gerechtigkeit bleibt stark, unter anderem im Slogan „Khamenei, wir werden…
– Maryam Rajavi (@Maryam_Rajavi) 18. April 2023