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Iran: Fortgesetzte Chemieangriffe auf Mädchenschulen in Teheran, Urmia, Hamedan und Dezful

Das Regime führte heute, Mittwoch, den 19. April, weitere chemische Angriffe auf Schülerinnen durch. Schülerinnen der Ommat-Mädchenoberschule und der Yahya-Mädchenschule in Teheran, der Nasiri- und Abouzar-Mädchenoberschule in Urmia, der Chamran-Oberschule in Hamedan und der Pishtazan Mädchen-Hochschule in Dezful wurden mit Gas vergiftet. Viele von ihnen wurden zur Behandlung in medizinische Zentren gebracht.
Die Täuschung des Regimes hat ein alarmierendes Ausmaß erreicht, wie Ahmad Hossein Falahi, ein Mitglied der Bildungskommission des Regimes im Parlament, betonte. Falahi erklärte: „Es scheint, dass der Fokus des Bildungsministers und der Sicherheitskräfte nach mehr als fünf Monaten auf der Installation von Kameras und der Überwachung und Identifizierung von Frauen ohne Kopftuch liegt, nicht auf den Tätern der Vergiftungen … Die Sicherheitskräfte sollten ernsthafter arbeiten, denn es scheint, dass sie sich mit diesem Thema oberflächlich befassen und möglicherweise keine guten Folgen für das System haben … In den Nachrichten der Medien und offiziellen Nachrichtenagenturen wurde behauptet, dass eine Gruppe von Personen festgenommen worden sei, die Taten wie das Entleeren von Abwehrsprays begangen hätten, aber meiner Meinung nach ist das Problem der Vergiftung von Studenten mehr als die Bosheit einiger Studenten“.

Die staatliche Website Eqtesad 24 schrieb heute: „Fünf Monate sind vergangen, seit die ersten Nachrichten über Schülervergiftungen in Schulen veröffentlicht wurden, aber es gibt immer noch keine Nachrichten über die Identifizierung der Täter. Unter diesen Bedingungen nennen die Behörden die Vergiftung der Schüler „Schlechtigkeit“ und „kindischen Unfug“.

Die anhaltende Straffreiheit, die die Vertreter und Sicherheitskräfte des Regimes seit 44 Jahren der Morde und Verbrechen genießen, hat sie ermutigt, weitere Gräueltaten wie die Vergiftung von Studentinnen zu begehen. Der iranische Widerstand fordert erneut eine gründliche und unabhängige Untersuchung dieses schweren und systematischen Verbrechens durch ein internationales Untersuchungskomitee.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
19. April 2023

April 19 – Hamadan, western #Iran
Aftermath of regime operatives launching a chemical gas attack targeting the Chamran School, leaving a number of students poisoned and in need of medical care.#IranChemicalAttacks pic.twitter.com/IafvQKLZJz
— People’s Mojahedin Organization of Iran (PMOI/MEK) (@Mojahedineng) April 19, 2023

19. April – Hamadan, West#iran
Nachwirkungen eines Chemiegasangriffs von Agenten des Regimes auf die Chamran-Schule, bei dem eine Reihe von Schülern vergiftet und medizinisch versorgt werden musste .#IranChemicalAttacks pic.twitter.com/IafvQKLZJz
– Organisation der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) (@Mojahedineng) 19. April 2023

 

19. April – Teheran, #Iran
Aktivisten des Regimes starteten einen Chemiegasangriff auf die Ommat-Mädchenschule im Bezirk Teheranpars der Hauptstadt, bei dem eine Reihe von Schülern vergiftet wurden und die medizinische Versorgung benötigten. #IranChemicalAttacks https://t.co/JLthapiaDM
– Organisation der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) (@Mojahedineng) 19. April 2023

 

 

Iran: Rebellische Jugendliche greifen Zentren und Symbole des Regimes an


Defiant Youths Target Regime’s Centers and Billboards in Response To Oppressive Actions, Including Compulsory Hijab and Chemical Attacks on Girls’ Schools
Rebellische Jugendliche greifen die Zentren des Regimes und ihre Symbole als Antwort auf repressive Maßnahmen, Zwangsverschleierung und Chemieangriffe auf Mädchenschulen an

Rebellische Jugendliche führten am 17. April dreizehn mutige Kampagnen als Reaktion auf die Unterdrückungsaktionen von Ali Khamenei durch, darunter der obligatorische Hijab und chemische Angriffe auf Mädchenschulen.

Die Kampagnen richteten sich gegen zwei IRGC-Bassidsch Stützpunkte in Robat Karim und Tonekabon, ein dem Regime angeschlossenes Seminar in Amol, zwei Justizzentren des Regimes in Isfahan und Koohdasht und den Koordinationsrat für Propaganda in Shahriar. Sie wurden mit Molotow-Cocktails in Brand gesetzt.

Außerdem zündeten sie das Schild des Spionagehauptquartiers des Geheimdienstministeriums in Borujerd und Nowshahr, das Schild des obligatorischen Hijab in Kalar Abad, Mazandaran, Transparente zum Quds-Tag in Isfahan und Minab und Bilder von Ali Khamenei und Chomeini in Naziabad in Teheran und Rafsanjan an.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
19. April 2023

 

Die iranischen Arbeiter schuften, aber das Regime passt die Löhne nicht an die Inflation an


Das iranische Regime hat zu Beginn des persischen Neuen Jahrs im März viel über die Erhöhung der Löhne der Arbeiter um 27 % hinaustrompetet. Obwohl sie das als unzureichende Lohnerhöhung angesichts der in die Höhe schießenden Inflation bezeichnet haben, haben die Behörden es nicht einmal geschafft, ihre eigenen Versprechungen zu erfüllen.

Die staatlichen Nachrichte Website Tejarat vom 13. November 2022 sagt: „Die absolute Armutslinie für eine zweiköpfige Familie in Teheran liegt bei 329 Millionen Toman“, und „150 Millionen Rial für eine zweiköpfige Familie in den Außenbezirken der Stadt“.
Der Lohn von 14 Millionen Arbeitern liegt bei etwa 40 Millionen Rial; selbst wenn die staatlichen Stellen ihn um 27% erhöht hätten, läge er bei 50 Millionen Rial. Zugleich schwappt die Inflation über 40 %“.

„Es wurde eine Erhöhung der Löhne um 27 % verabschiedet, aber der magere Ertrag bleibt hinter der ständig wachsenden Inflation zurück. Sie können deshalb nicht die Kosten für ihren Lebensunterhalt bestreiten“, so die staatlichen Tejarat Nachrichten vom 26. März.

„Die ungezügelte Inflation nimmt den Arbeitern die Möglichkeit eines angemessenen Lebens. Der Lohn der Arbeiter liegt immer unter der Armutslinie. Selbst wenn sie 100 Millionen Rial verdienen würden, was ihnen nicht bei der Bestreitung der Kosten für den Lebensunterhalt helfen würde, müssten sie Steuern zahlen und es bleibt für sie gegenüber den hohen Preisen für Konsumgüter kein Pfennig mehr übrig“, fügt das Medium hinzu.
Mit anderen Worten: Das Regime hat es nicht nur abgelehnt, die Löhne iranischer Arbeiter zu erhöhen, sondern es greift den Leuten stattdessen immer tiefer in die Taschen.

Am 21. März zitierte die staatliche Website Eghtesad Nachrichten [„Wirtschaftsnachrichten“] Ali Babaei Karnami, den Präsidenten des Arbeitsausschusses im Parlament: „Die Entscheidung des Obersten Arbeitsrates, den Mindestlohn der Arbeiter um 27 % zu erhöhen, entspricht nicht der Inflationsrate und dem Bedarf der Haushalte für den Lebensunterhalt“.

Die sehr niedrige Erhöhung der Löhne widerspricht dem eigenen Arbeitsgesetz des Regimes: „Laut den Paragraphen 1 und 2 des Artikel 41 des Arbeitsgesetzes, müssen die Kosten einer dreiköpfigen Familie vom Mindestlohn abgedeckt sein“, schrieben die staatlichen IMNA Nachrichten am 13. April.

Das Medium schreibt in diesem Artikel: „Der Mindestlohn von Arbeitern wird von dem Prozentsatz der Inflationsrate bestimmt, wie er von der Zentralbank der Islamischen Republik des Iran bekannt gegeben wird“, schreibt das Medium und fügt hinzu: „ Die Regierung hat zwei Raten von 47 % und 43,7 % als allgemeine Inflation und 63 % als Punkt zu Punkt Inflation angegeben. Zugleich wird die Erhöhung der Arbeiterlöhne nach der Inflation als 27-28 % berechnet, was nicht mit der wirklichen Inflation im Einklang steht“.

Zusätzlich zur Inflation schießen die Preise für Konsumgüter weiter in die Höhe und hindern iranische Arbeiter daran, ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen. „Die Preise der Grundnahrungsmittel sind seit Anfang des Jahres gewachsen. Zum Beispiel hat der Preis für ein Kilo Geflügel, der im letzten Jahr 600 000 bis 700 000 Rial betrug, jetzt die Höhe von 840 000 Rial erreicht. Die Preise für Taxi- und Busfahrten in Teheran sind im Durchschnitt um 40 % gestiegen“, schrieb die staatliche Zeitung Setar-e Sobh [„Morgenstern“] am 15. April.

Dennoch hat die Regierung Ebrahim Raisis es abgelehnt, die Erhöhung von 27 % zu verabschieden, weil das Regime andere Prioritäten hat als das Wohlergehen der Menschen, wie das Finanzieren seiner terroristischen Ableger oder, wie es sie nennt, die „Achse des Widerstands“.

„Wir erklären klar und öffentlich, dass das System auf der Unterstützung der Achse des Widerstands in der Region besteht und dass wir dabei keinen Schritt zurückweichen“, verkündete Raisi lauthals am 14. April.

Die Iraner, besonders die Arbeiter, verstehen schon lange, dass das Regime und seine rechtswidrigen Aktivitäten der Grund für die finanziellen Kalamitäten des Landes sind. Die jetzt laufenden Proteste und die Streiks iranischer Arbeiter legen davon Zeugnis ab und der populäre Slogan der Iraner „Armut, Korruption und hohe Preise, wir werden weitermachen bis zum Wechsel des Regimes“ zeigen, was sie als Lösung ihrer Probleme betrachten.

Statt mit der herrschenden Theokratie zu verhandeln und ihr Anreize zu geben, die ihr nur dabei helfen, Terrorismus und Repression zu finanzieren, sollte die globale Gemeinschaft das Verlangen des iranisches Volkes nach einem Regimewechsel unterstützen und den Druck auf das herrschende Regime verstärken.

 

In verschiedenen Städten des Iran wurden wieder Schülerinnen vergiftet


In Karadsch, Sanandadsch, Gilan-e-Gharb, Shiras, Kermanshah, Divandarreh, Saqqez, Bokaan, Dezful, Urmia und Täbris wurden Schülerinnen vergiftet

Am heutigen Montag, dem 17. April, wurde gemeldet, dass die Vergiftung von Schülerinnen in verschieden Städten weitergegangen ist; das heißt, dass in Gilan-e-Gharb (Esma und Khadijah Kobra High schools, 17 Shahrivar Schule und Andisheh Konservatorium), Sanandadsch (Nasibeh), Karadsch (Malekzadeh, Imam Dschafar Sadegh und Mohammad-Baqer Konservatorium), Täbris (Aseman), Bookaan (Fadschr und Esmat), Kermanshah (Moalem), Dezful (Om-Salmeh), Divandarreh (Hadschar), Urmia (Mowlana), Saqqez (Ghazze) und Shiras (Hadsch-Tavahidi) weitere Schülerinnen mit Giftgas angegriffen wurden.

Viele dieser Schülerinnen wurden in medizinische Zentren gebracht, eine beträchtliche Anzahl von ihnen ist in einem kritischen Zustand.
In den letzten fünf Monaten haben Agenten des Regimes mehr als 500 Mädchenschulen in mehr als 110 Städten im ganzen Land mit Giftgas angegriffen und Tausende von Schülerinnen vergiftet. Kräfte der Sicherheit, der Politik und der Propaganda des Regimes haben das vertuscht, darüber hinweggetäuscht und gelogen.
Der Iranische Widerstand ruft einmal mehr die internationale Gemeinschaft auf, sofort Maßnahmen zu ergreifen, um diesem großen Verbrechen ein Ende zu setzen und eine unabhängige und er fordert eine umfassende Untersuchung der Internationalen Kommission zur Tatsachenermittlung
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
17. April 2023

 

Weitere Vergiftungen von Studentinnen in mehreren Städten im Iran


Vergiftungsfälle in Teheran, Eslamshahr, Karaj, Qazvin, Ardabil, Urmia, Babolsar und Baharestan

Proteste von Studenten mit dem Slogan: „Studenten werden vergiftet, Lehrer sind im Gefängnis, der Hijab ist ihre Ausrede.“

Heute, am Sonntag, dem 16. April, gab es Berichte über die fortgesetzten Vergiftungen von Schülerinnen in Mädchenschulen in verschiedenen Städten, darunter Teheran (Setaiesh- und Tolou-Schulen), Karaj (Soleimani-Schule), Qazvin (Yas Nabi Schule), Islamshahr (Etrat-Schule), Ardabil (Meraj-Schule), Urmia (Taravat-Schule), Babolsar (Amanat-Schule) und Baharestan durch Agenten von Khamenei. Viele Studentinnen wurden deshalb in medizinische Zentren gebracht. Allein in Urmia wurden über 40 Schülerinnen ins Krankenhaus eingeliefert.

Heute haben die Studenten der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Teheran und der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Allamah eine Kundgebung organisiert, um gegen die repressiven Maßnahmen des Regimes zur Einführung des obligatorischen Hijab und gegen das Verbrechen der Vergiftung von Mädchen zu protestieren. Dabei wurden Parolen wie “Schüler werden vergiftet, Lehrer sind im Gefängnis, Hijab ist ihre Entschuldigung” skandiert.

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI), nannte die fortgesetzte Vergiftung von Studentinnen ein schweres und systematisches Verbrechen, das von Khameneis Regime inszeniert wurde, um Aufstände zu unterdrücken. Sie forderte die internationale Gemeinschaft auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um diese menschliche Tragödie zu stoppen und forderte eine gründliche und unparteiische Untersuchung durch einen internationalen Untersuchungsausschuss.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
16. April 2023

16. April – Qazvin, Nordwest-äiran
Eltern von Schülern der Yas Nabi Hochschule für Mädchen versammelten sich vor der Einrichtung, nachdem Agenten des Regimes heute mit einem chemischen Gasangriff auf den Standort abzielten. #IranChemicalAttacks pic.twitter.com/w1QNSfZjDH
– Organisation der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) (@Mojahedineng) 16. April 2023

16. April – Rasht, Nord-#Iran
Die Behörden hinderten Frauen unter dem Vorwand, sich nicht an die strengen Vorschriften des Regimes zu halten, am Betreten der Taleshan-Universität. #IranProtests pic.twitter.com/H7fH2qgWLO
– Organisation der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) (@Mojahedineng) 16. April 2023

 

 

Die Macht der dynamischen Gesellschaft des Iran: Eine Bedrohung für die herrschende Theokratie


Während die im Iran herrschende Theokratie ihre repressiven Maßnahmen verstärkt, warnen staatliche Medien und Amtsträger vor den Reaktionen des Volkes und meinen, die Pläne des Regimes könnten nach hinten losgehen und dem ganzen Establishment schaden.
In einem Artikel vom 11. April mit der Überschrift „Die dynamische Natur der Gesellschaft des Iran“ schreibt die Zeitung Sharq [„Osten“]: „Die iranische Gesellschaft ist eine der außereuropäischen Gemeinschaften mit einer reichen Geschichte der sozialen Bewegungen.

In diese Phase ist sie früher als andere Gesellschaften eingetreten. Diese Bewegung hat sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausgebildet und sie zentrierte sich um den Kampf gegen ausländischen Einfluss und gegen die heimische Tyrannei“.

„Diese dynamische Natur hat in den letzten 150 Jahren mindestens fünf Mal Machtübergänge verursacht“, so heißt es in dem Artikel und er spielt damit an auf die konstitutionelle Revolution, den Putsch Reza Khans und die Herstellung einer neuen Tyrannei, Aufstieg und Fall von Dr. Mohammad Mossadeqs nationaler Regierung und die antimonarchische Revolution, die von der herrschenden Theokratie vereinnahmt worden ist.

Natürlich unterlässt es Sharq, den Kampf des iranischen Volkes für die Freiheit und die führende Rolle der organisierten Widerstandsbewegung, der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK), zu erwähnen, die diese Dynamik schafft und aufrecht erhält.

Jedoch warnt der Artikel den Obersten Führer Ali Khamenei davor, dass die Gesellschaft „ihre Dynamik aufrecht erhält und dass diese sich in den letzten Jahren wegen großer sozialer Bewegungen verstärkt hat. Die Autoritäten sollten sich vor den Forderungen der Gesellschaft und ihrer Macht in Acht nehmen. Sonst werden sie das gleiche Schicksal haben wie frühere gefallene Systeme“.

Unter Verweis auf die großen Aufstände im Iran in den allerletzten Jahren schreibt Sharq: „Einmal angenommen, man ignoriert den Prozess der Bewältigung einer individuellen oder sozialen Krise, dann kann man sich drei Folgen vorstellen für das Individuum oder die Gesellschaft: Leiden und Verwirrung, Frustration und Ärger, und Rebellion. Deshalb sollten die Autoritäten sich vor den Dimensionen und Folgen dieser [sozialen] Krise in Acht nehmen“.

Am 8. April hat sich die staatliche Tageszeitung Setar-e Sobh [„Morgenstern“] ihrerseits zahlreichen anderen Medienäußerungen angeschlossen und die Amtsträger vor der Verstärkung der Repression gewarnt: „Haben die ganze Vorgehensweise und die Strenge zu Beginn der Revolution sich bewährt? Warum also verstärken sie die Amtsträger zur Kontrolle der Gesellschaft?“, fragt das Blatt.

„Die Gesellschaft wird nicht zu dem Zustand von vor fünf Monaten zurückkehren“, schreibt Setar-e Sobh. Das ist sicher ein unverletzliches Prinzip, aber was passiert, wenn das herrschende System alle Reformen von sich weist, mit denen es sich an die neue Situation anpassen könnte?

Das ist die derzeitige Situation im Iran, die die mit dem Regime verbundenen Analysten und staatlichen Medien nicht deutlich benennen können. Entgegen der Rhetorik und täuschenden Behauptungen ist die selbst ernannte „Regionalmacht“ fragiler, als man es zugibt und das Regime hat nicht die Fähigkeit auch nur zur geringsten Reform.

Der große Aufstand im Iran hat die Schwäche des Regimes bloßgelegt und die Entschlossenheit des Volkes, um jeden Preis zur Freiheit zu gelangen. Die Welt weiß, dass die Situation im Iran nicht die gleiche sein wird.

Die herrschenden Kleriker haben keine andere Lösung als die Zunahme der Repression und sie wissen, dass das Volk einen Kilometer verlangen wird, wenn ihm auch nur ein Zoll Freiheit gewährt wird. Auf der anderen Seite vermehrt der vom Regime auferlegte Druck die Unruhe in der Gesellschaft und den Hass des Volkes auf ein System, das Gewalt benutzt, um seine berechtigten Forderungen zu unterdrücken.

Aber die „dynamische Gesellschaft“ des Iran sehnt sich nach Freiheit und Demokratie und lehnt jede Form von Diktatur ab. Und sie ist bereit, dafür den höchsten Preis zu zahlen. Die Weltgemeinschaft sollte den Ruf des iranischen Volkes nach Freiheit und Demokratie anhören. Die internationale Gemeinschaft sollte über Lippenbekenntnisse der Unterstützung und der Verurteilung hinausgehen und das Recht der Iraner auf Selbstbestimmung und Selbstverteidigung anerkennen.

 

Iran: Zwei Tote in Daniyal Mazandan nach gewaltsamen Einsatz von Regimeagenten bei der Beschlagnahmung von Land

Am Samstag, dem 15. April, widersetzten sich Bewohner des Dorfes Daniyal in Motel-Qoo, Abbas Abad (Provinz Mazandaran), dem Versuch der Stiftungsorganisation des Regimes, ihr Land zu beschlagnahmen. Als Reaktion darauf eröffneten die Repressionskräfte das Feuer, was zum Tod von zwei Bewohnern und der Verletzung von fünf weiteren führte.

Die Agenten der Staatsanwaltschaft gingen in Zusammenarbeit mit der Stiftungsabteilung mit einem gefälschten Stiftungsbrief in das Dorf Daniyal, begleitet von der repressiven Polizei, um große Teile des Landes und der Weiden der Menschen zu beschlagnahmen.

Die Dorfbewohner erhoben sich, um sich der Übernahme zu widersetzen und wurden mit Repressionen konfrontiert, was zum Tod von zwei jungen Männern namens Siamak Kalari und Mirza Ali Kalari aufgrund von Schusswunden führte.

Nach dem Verbrechen machten sich wütende Einheimische auf den Weg ins Stadtzentrum von Motel-Qoo und setzten das Stiftungsbüro des Regimes und das Büro des Freitagsgebets-Imams in Brand. In einem Versuch, die Menschen davon abzuhalten, die Leichen zu begraben, versuchten die repressiven Kräfte, sie aus dem Leichenschauhaus wegzubringen, stießen jedoch auf starken Widerstand der Einheimischen. Den Menschen gelang es, die Behörden zu überwinden und die Verstorbenen am Sonntag zu beerdigen.

Die regimenahen Medien versuchten, den Konflikt als Streit unter den Einheimischen darzustellen. Die offizielle Nachrichtenagentur des Regimes bestätigte jedoch: „Heute, am 15. April 2023, um 9:00 Uhr versuchte die Direktion der Allgemeinen Stiftungstreuhänder von Daniyal, einen Zaun zu errichten und einen Container für den Landbesitz in diesem Dorf aufzustellen, was auf Widerstand der Einheimischen stieß.

Infolge des Angriffs der Beamten wurden zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt und vier Autos der Polizei und des Vertreters der Stiftung wurden zerstört.“ Wie das staatliche Nachrichten-Network berichtete, erklärte Shams al-Din Hosseini, ein Abgeordneter, heute, dass „aufgrund der Gier einer oder mehrerer Personen, die versuchten, Land im Dorf unter dem Deckmantel einer Stiftung unter Verwendung eines unbekannten Stiftungsbriefes zu erlangen, wurden zwei Personen getötet und mehrere Dorfbewohner verletzt … Es liegt in der Verantwortung der Polizei, der Justiz und der Stiftungsorganisation, zur Rechenschaft gezogen zu werden und Gerechtigkeit für den ungerechten Tod dieser beiden unschuldigen Dorfbewohner zu suchen.“

Die Beschlagnahmung von Ackerland, Bergen, Wäldern, Ebenen und Meeren ist zu einer Haupteinnahmequelle für die IRGC und andere mit dem Regime verbundene kriminelle Organisationen geworden. Leider hat diese Ausbeutung dazu geführt, dass ein größerer Teil der Bevölkerung verarmt und obdachlos geworden ist.

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI), drückte den Familien der Verstorbenen ihr Beileid und Mitgefühl aus und wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung. Sie lobte auch die Menschen in Daniyal Mazandaran dafür, dass sie sich gegen die Unterdrückung und Ausplünderung durch Khameneis Regime und seine repressiven Kräfte erhoben haben.

Frau Rajavi forderte die Jugendlichen auf, sich der Brutalität des Regimes zu widersetzen und seine Söldner zum Rückzug zu zwingen. Sie betonte, dass dieses Regime nur die Sprache der Festigkeit und Entschlossenheit verstehe.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
16. April 2023

 

 

Iran: Rebellische Jugendliche greifen Polizeizentrale in Behbahan an

Defiant youths targeted police headquarters in Behbahan in response to threats made by the police chief against women and for imposing mandatory hijab
Rebellische Jugendliche greifen als Antwort auf Drohungen des Polizeichefs gegen Frauen und wegen der Hijab – Pflicht Polizeizentrale in Behbahan an

Rebellische Jugendliche in Behbahan gingen am Donnerstagabend, dem 13. April, als Reaktion auf Drohungen des Polizeichefs Ahmad-Reza Radan gegen Frauen und wegen der Auferlegung des obligatorischen Hijab gegen das Polizeipräsidium vor. Das Echo mehrerer Explosionen war in der Gegend zu hören.
Die Polizeizentrale von Behbahan arbeitet an vorderster Front der Unterdrückung und Konfrontation mit rebellischen Jugendlichen und Menschen, die dieses Regime satt haben. Dieses Zentrum entsendet unterdrückerische Söldner, insbesondere aus Spezialeinheiten, um Kugeln und Tränengas abzufeuern und die Menschen bei Protesten zu schlagen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
15. April 2023

13. April – Behbahan, Südwest-#Iran
Rebellische Jugendliche griffen das Hauptquartier der örtlichen Staatspolizei an, als Reaktion auf Drohungen des Polizeichefs der Mullahs gegen iranische Frauen und wegen der Einführung obligatorischer Hijab-Beschränkungen. #IranRevoIution pic.twitter.com/sWzEgmftTA
– Organisation der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) (@Mojahedineng) 15. April 2023

 

 

Bischof Jacques Gaillot: Ein Freund des Iranischen Widerstands, sein Erbe lebt weiter


Bischof Jacques Gaillot, ein zuverlässiger Unterstützer des Iranischen Widerstands und der Sache der Freiheit im Iran, ist nach einer plötzlichen Krankheit verstorben. Sein Fortgehen lässt uns mit schweren Herzen zurück und wir bezeugen seiner Familie, seinen Freunden und der Gemeinschaft des Iranischen Widerstands unser tiefstes Beileid.

Die Verbindung Jacques Gaillots zum Iranischen Widerstand war sehr tief. Als die französische Regierung 1987 widerrechtlich iranische politische Gefangene nach Gabun deportierte auf Grund eines Vertrags mit der Mullah-Diktatur, gehörten Jacques Gaillot und Danielle Mitterrand zu den ersten, die am Hauptquartier des Hohen Kommissars für Flüchtlinge in Paris einen Hungerstreik veranstalteten und die Rückkehr der Flüchtlinge nach Frankreich forderten.

Dieses Band zum Iranischen Widerstand dauerte an. Als die französische Regierung am 17. Juni 2003 noch einmal nach einem Vertrag mit dem iranischen Regime iranische Flüchtlinge und Mitglieder des Nationalen Widerstandsrats (NWRI) festsetzte, war Bischof Gaillot wiederum einer der ersten, die nach Auvers-sur-Oise kamen und den Iranischen Widerstand verteidigten.

Bischof Gaillot hat nach seinem früheren Engagement für den Iranischen Widerstand fortwährend eine aktive Rolle bei der Verteidigung der Rechte der Mitglieder der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI) in Ashraf und Camp Liberty im Irak gespielt. Jene Mitglieder waren die Zielscheibe mehrfacher Massaker, die vom Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) und seinen irakischen Kollaborateuren durchgeführt wurden.

Mehr noch: Bischof Gaillot unterstützte stark den juristischen und politischen Kampf, der erfolgreich die PMOI aus der schwarzen Liste entfernte.
Jacque Gaillot wird immer in Erinnerung bleiben als ein hingebungsvoller Vorkämpfer für den Iranischen Widerstand und ein aufrichtiger Freund seiner Mitglieder. Sein Erbe wird im Gedächtnis derer bleiben, die ihn kannten, und der Zahllosen, mit denen er im

Laufe seines Lebens in Berührung kam.
In ihrer Botschaft anlässlich des Todes von Bischof Gaillot hat Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des NWRI, seine aufrichtige Unterstützung für den Iranischen Widerstand hoch bewertet und ihn einen „Bruder der Mitglieder des Iranischen Widerstands“ genannt.

Iran: Rebellische Jugendliche zeigen in Zahedan Transparente mit Slogans gegen Khamenei und die Monarchie

Am Freitag, den 14. April, trugen trotz der strengen Sicherheitsmaßnahmen mutige Jugendliche Plakate und Transparente mit Slogans wie „Tod dem Unterdrücker, sei es der Schah oder der Oberste Führer“, „Keine Monarchie, keine Führung, Demokratie und Gleichheit“. und „Tod Khamenei, Lang lebe Rajavi“ und schrieben Graffiti an die Wände in den Straßen von Zahedan.
Am Donnerstag, dem 13. April, kamen auch Jugendliche aus Belutschistan auf die Straße und skandierten Slogans wie „Demokratie und Freiheit mit Maryam Rajavi“, „Keine Krone, kein Turban, die Zeit des Regimes ist vorbei“, „Tod Khamenei, lang lebe Rajavi“. , „Tod dem Unterdrücker, sei es der Schah oder der Oberste Führer“, „Das erwachte Belutschistan ist angewidert vom Schah und dem Scheich“ und „Wir werden das Blut der Märtyrer weder vergeben noch vergessen“.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
15. April 2023