
Mitarbeiter des NWRI
NWRI – Übersetzung des Textes einer Presseerklärung des tschechischen MEP Pavel Telička, des Vizepräsidenten des Europaparlaments und Mitglieds des Gremiums für Menschrechtsangelegenheiten in diesem Parlament:

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NWRI – Übersetzung des Textes einer Presseerklärung des tschechischen MEP Pavel Telička, des Vizepräsidenten des Europaparlaments und Mitglieds des Gremiums für Menschrechtsangelegenheiten in diesem Parlament:

Erklärung 26 – Aufstände im Iran
In der Nacht des 2. Januar, am Ende des fünften Tages der landesweiten Aufstände des iranischen Volkes gegen das klerikale Regime, haben Revolutionsgardisten und andere Sicherheitskräfte mindestens 30 Demonstranten erschießen lassen. 10 Tote kamen alleine am Montag aus Ghahdirijan (Isfahan Provinz). Auch in anderen Städten töteten Sicherheitskräfte Demonstranten, unter anderem in Doroud, Izeh, Toysirkan, Shahin-Shahr, Hamedan, und Nourabad.

NWRI – Am 1. Januar 2018 sagte Mohammad Ali Asoudi, ein Berater der Vertreter von Chamenei bei den Revolutionsgarden, in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Daneshjou:
„Bezüglich der aktuellen Unruhen, die in einigen Städten des Landes statt finden…..geht es sicherlich um berechtigte Forderungen, aber dennoch sollten solche Demonstrationen nicht statt finden, denn diese Demonstrationen werden von einigen Aufrührern benutzt, um öffentliches Eigentum zu zerstören“

Aufstände im Iran – Nr. 24
Am fünften Tag der landesweiten Aufstände gegen das Mullahregime gingen die Menschen in Massen in Teheran und Duzenden anderen Städten im Land auf die Straßen.

Iran uprising – No. 22
Aufstände im Iran – Nr. 22
Aus Angst vor dem Sturz und mit dem verzweifelten Versuch, die landesweiten Aufstände zu unterdrücken, hat das klerikale Regime willkürliche Verhaftungen ausführen lassen. Bisher wurden fast 1000 Menschen in den ersten vier Tagen der Aufstände verhaftet.

Aufstände im Iran – Nr. 20
Demonstrationen und Zusammenstöße in Teheran waren über die gesamte Nacht zu beobachten. Um sich gegen die Söldner des Regimes zu wehren, setzten die Jugendlichen Mülleimer an der Enqelab Allee Richtung Kargar in Brand. Sie riefen:“ Habt keine Angst, habt keine Angst, wir halten alle zusammen“ und „Tod dem Diktator“. Es gab Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und den Sicherheitskräften.

Die iranische Opposition des Nationalen Widerstandsrates Iran veranstaltete gegenüber der iranischen Botschaft in Berlin eine kurzfristig einberufene Protestdemonstration gegenüber der iranischen Botschaft in Berlin, um auf den Aufstand von Bürgern der nordostiranischen Großstadt Mashhad hinzuweisen. Der iranische Widerstand solidarisiert sich mit den mutigen Demonstranten in verschiedenen iranischen Städten. Sie fordern die sofortige Freilassung von Hunderten im Iran festgenommener Demonstranten. Die Unruhen setzten sucg auch am zweiten Tag in den Großstädten Täbriz, Kermanschah, Schiraz, Qom und Khorramabad fort.

Hochschuldstudenten skandieren: „Nein zu den Reformisten, nein zu den Hardlinern – das Spiel ist aus!“
Am dritten Tag der jüngsten landesweiten Erhebung im Iran versuchte das religiöse Regime, eine Gegen-Demonstration zu organisieren; sie endete in elender Verlegenheit.
Gemeinsame Erklärung – 30.12.2017
Seit Donnerstag protestieren in vielen iranischen Städten große Menschenmengen friedlich gegen ihre Regierung. Inzwischen haben sich die Proteste ausgeweitet: von der Provinzmetropole Maschhad im Nordosten des Landes über die Hauptstadt Teheran und weiter nach Kermanschah im Westen des Landes bis hin zu Großstädten wie Täbriz, Shiraz, Isfahan und Qom. Nach Medienberichten gab es viele Festnahmen, allein in Maschhad wurden nach Justizangaben 52 Menschen inhaftiert.