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Der Sohn eines Ayatollah: Wir alle stecken im syrischen Sumpf und sind verloren

NWRI – In einem enthüllenden Geständnis bezeichnete Mehdi Khazali, ein Sohn von Mullah Khazali, der seit Jahren Positionen im iranischen Regime bekleidet, die Verwicklung des Regimes in den syrischen Krieg als „falsch“ und als „den Sumpf des Regimes“. Er sagt, das Regime stecke jetzt in diesem Sumpf fest.

Iran: In Isfahan wurde das Geschäft eines Optikers, der zu Baha’i gehört, versiegelt

NWRI – Nach Berichten von Nachrichtenorganen wurde am Sonntag, den 11. September das Geschäft von Aminollah Imeni, einem Baha’i und Einwohner Isfahans, von Ordnungsbeamten des iranischen Regimes geschlossen und versiegelt.

Iran: Mittelalterliche Foltermethoden in den Gefängnissen Khameneis enthüllt

NWRI – Ein erschütternder Brief von einer politischen Gefangenen des Iran enthüllt die mittelalterlichen Foltermethoden in den Gefängnissen Khameneis.

Afsaneh Bayazidi, eine aus politischen Gründen inhaftierte Kurdin, Studentin aus Bukan, wurde von dem

Revolutionsgericht in Mahabad zu vier Jahren Haft im Gefängnis von Kerman und zum Exil verurteilt.

Der iranische Widerstand verurteilt scharf die inhumane und beschämende Behandlung von afghanischen Bürgern in Shiraz

.Der iranische Widerstand verurteilt scharf die inhumane und beschämende Behandlung von afghanischen Bürgern in Shiraz

Das Massaker von 1988 und der ‚gemäßigte’ Anführer des Iran

NWRI – Am 11. September, veröffentlichte Christopher Booker, seit 1990 ein bekannter Kolumnist des „Sunday Telegraph“, nach Enthüllungen über das 1988 an politischen Gefangenen im Iran begangene Massaker einen Artikel. Es folgt dessen vollständiger Text:
Am vorigen Monat feierte Großbritannien die neue Warmherzigkeit gegenüber dem Iran unter dessen angeblich „gemäßigtem“ Präsidenten Hassan Rouhani durch Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen – zum ersten Mal seit 2011. Doch am Freitag erfuhren wir, dass das Regime Rouhanis die Gelegenheit dazu benutzt hatte, Nazanin Zaghari-Ratcliffe, die Ehefrau eines Engländers und Mutter einer zwei Jahre alten Tochter, aufgrund erdichteter Vorwürfe, sie habe gegen das Regime spioniert und Anschläge geplant, zu fünf Jahren Haft im üblen Evin-Gefängnis zu verurteilen.
Im Iran wurde darüber nicht berichtet. Doch für viele Iraner, nicht zuletzt jene Millionen, die wegen ihrer Opposition gegenüber dem Regime im Exil leben, nahm die kürzlich erfolgte, erschreckende Enthüllung eines der schockierendsten Verbrechen der Welt in den letzten 30 Jahren – auch die Namen der Verantwortlichen wurden bekanntgegeben – eine gewaltige Bedeutung an.
Dazu gehörten einige der heute – um Rouhani – an der Spitze stehenden Figuren. Seit dem August 1988 sickerten allmählich immer mehr Einzelheiten darüber durch, wie 30 000 politische Gefangene in den Gefängnissen des Iran heimlich erhängt bzw. erschossen worden waren; die meisten von ihnen waren Freunde der „Volksmojahedin des Iran (PMOI)“, der wichtigsten Gruppe jener Dissidenten, die gegen den damaligen Höchsten Führer Ayatollah Khomeini opponierten. Erst jetzt aber kam durch eine Tonbandaufnahme, die kürzlich im Internet gepostet wurde, mehr Licht darüber an den Tag, wie dies Massaker durchgeführt wurde – aufgrund einer Fatwa, die während der letzten Monate seines Lebens von Khomeini herausgegeben worden war.
Die Aufgabe der Organisation der Massenhinrichtung dieser Dissidenten – darunter schwangere Frauen und minderjährige Jugendliche beiderlei Geschlechts – wurde 70 „Todeskommissionen“ übertragen; die Tonbandaufnahme dokumentiert eine Zusammenkunft zwischen vier von den wichtigsten Organisatoren des Massakers und jenem Mann, der als Khomeinis Erbe vorgesehen war: Ayatollah Montazeri. Die Aufnahme läßt uns hören, wie er die Leiter dieser Todesschwadrone vor den „schrecklichen“ Verbrechen warnt, die sie begingen; „die Geschichte wird uns ihretwegen verurteilen“. Zu diesen Leitern gehörte der Mann, der heute Rouhanis Justizminister ist, sowie auch andere von den Spitzenfunktionären des heutigen Iran, z. B. der Mann, der das größte staatliche Industrie- und Finanz-Imperium leitet.

Rouhani selbst muß gewußt haben, was damals geschah; denn er war der stellvertretende Oberbefehlshaber der Streitkräfte des Iran. Unmittelbar nach dieser Zusammenkunft wurde Montazeri zu einer „Unperson“ erklärt; er wurde bis zu seinem Tode im Jahre 2009 in Hausarrest gehalten. Das Tonband wurde, bevor man es hastig vom Internet entfernte, im vorigen Monat von seinem Sohn veröffentlicht; ihm wird jetzt „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ vorgeworfen; sie kann mit dem Tode geahndet werden. Heute sind westliche Politiker, allen voran US-Außenminister John Kerry, nur allzu sehr darauf bedacht, Rouhani günstig zu stimmen, der sie wegen der Vereinbarung, bei der wir der Lockerung von gegen den Iran verhängten Sanktionen zustimmten – im Gegenzug gegen vage Versprechungen in bezug auf seine Pläne zum Bau von Atomwaffen – umgarnt hatte. Natürlich stellen iranische Truppen für den syrischen Diktator Bashar Assad bei seinem mörderischen Unternehmen, Aleppo zu zerstören, die Hauptunterstützung dar. Um den wahren Charakter der Leute, mit denen wir es zu tun haben, zu erkennen, muß man sich nur das Tonband anhören, das ein Sohn ins Netz stellte, der jetzt dem Tod entgegensieht, weil er den Namen seines Vaters wiederherstellen wollte.      

     

  

 

 

Iran: Mütter fordern Verfolgung der Verantwortlichen des Massakers von 1988

Bekannte Frauenaktivisten, die Mütter vom Laleh Park, sowie Verwandte von politischen Gefangenen veröffentlichten am 11. September 2016 eine Erklärung, in der sie die Verfolgung der Verantwortlichen des Massakers von 1988 fordern.

NWRI – In ihrer Erklärung sagten die Mütter:“ Die Ermordung von Gruppe um Gruppe von politischen Gefangenen im Sommer 1988 war ein politischen Massaker. Seine Opfer wurden in unfairen Prozessen hinter verschlossenen Türen verurteilt und ohne Kenntnis ihrer Familienangehörigen hingerichtet.

Sie zitierten die Verfassung des Internationalen Kriegsverbrechertribunals von Nürnberg und beschrieben das Massaker an den politischen Gefangenen 1988 als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und als „Genozid“. 

Die Mütter ergänzten:“ Das Regime der Islamischen Republik bleibt selbst 28 Jahre nach dem Verbrechen still, damit seine Taten nicht ans Licht kommen. Doch die Mütter vom Laleh Park und die Familien von Kharavan (Auf dem Friedhof befinden sich Massengräber der Opfer des Massakers von 1988) sowie weitere Aktivisten haben dies in den Jahren im Iran und im Ausland aufgedeckt und fordern Gerechtigkeit für die Opfer. Das Regime muss mit seiner Stille konfrontiert werden und es muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden.“

Die Mütter des Laleh Parks forderten in ihrer Erklärung, dass Details der Massenverhandlungen und die Mechanismen für die Verhängung der Todesstrafe, die Orte der Gräber und die letzten Willen der Opfer veröffentlicht werden. Sie erklärten:“ Wir fordern Gerechtigkeit gegenüber allen Regimevertretern, die bei den Verbrechen in den 80er Jahren und vor allem am Massaker an politischen Gefangenen 1988 beteiligt waren. Wir wollen, dass sie von ihren Ämter zurück treten, dass sie angeklagt und verurteilt werden. Diese Kriminellen von einst sitzen auch heute noch in den höchsten Ämtern der Justiz und in anderen ausführenden Organen des Regimes.”

Quelle: http://women.ncr-iran.org/iran-women-news/3102-iran-mothers-demand-prosecution-of-perpetrators-of-1988-massacre

Die Fakten:

• Mehr als 30.000 politische Gefangene wurden im Sommer 1988 im Iran hingerichtet.

• Das Massaker basierte auf einer Fatwa von Ajatollah Chomeni.

• Die überwältigende Mehrheit der Opfer waren Aktivisten der PMOI (MEK) Opposition.

• Ein Todeskomitee sprach alle Todesurteile aus.

• Mostafa Pour-Mohammadi, ein Mitglied der Todeskomitees, ist heute der Justizminister im Kabinett von Hassan Rohani.

• Die Verantwortlichen von 1988 wurden bis heute nicht angeklagt.

• Am 9. August 2016 wurde ein Tonbandmitschnitt veröffentlicht, in dem der damalige designierte Nachfolger von Chomeni das Massaker belegt und dass es von höchsten Stellen des Regime angewiesen wurde.

In vierzig Schulen einer im Südwesten gelegenen Provinz ist die Wasserversorgung abgeschaltet worden

NCRI – Nach Berichten staatlicher Nachrichtenagenturen wurde in 40 Schulen der Provinz „Kohgiluyeh und Boyer-Ahmaed“, im Südwesten des Iran, wegen nicht bezahlter Schulden und Wasserrechnungen das Wasser abgeschaltet.

Nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur „ISNA“ vom 11. September bestätigte Ali Akbar Hashemi, Bildungsdirektor der Stadt Boyer-Ahmad, diese Information und fügte hinzu: „Weil die Wasserrechnung nicht bezahlt wurde, mußte die Wasserversorgung in 40 Schulen von Boyer-Ahmad abgestellt werden. Ich frage, wie man ohne Wasser ins neue Schuljahr gehen will.“

Auch räumte er einen Mangel an Raum und Geräten für die Bildung ein. Er sagte: „Wir müssen für das laufende Schuljahr wenigstens 30 Zusammenlegungen vorbereiten. Wenn die Knappheit anhält, bekommen wir ernste Probleme.“

Die Nachrichtenagentur  „Mehr“, die mit dem Geheimdienst des Regimes verbunden ist, berichtete am Montag, den 12. September, die meisten Schulen in Shadegan, in der Provinz Khuzestan (im Südwesten des Iran), seien baufällig. Der Bericht wurde von Majid Sharafi, dem Leiter des Freitagsgebetes der Stadt, zitiert.

Die Nachrichtenagentur zitierte ihn wie folgt: „Die meisten Schulen der Stadt wurden vor fast 60 Jahren gebaut. Sie sind baufällig und müssen restauriert werden.“

Sharafi fügte hinzu: „Das Lernen in einer baufälligen Schule kann für die Schüler lebensgefährlich werden.“

 

Iran: Khamenei erläßt eine Fatwa, nach der den Frauen das Radfahren verboten wird

 

 Ali Khamenei, der Höchste Führer der Mullahs, erließ eine lächerliche Fatwa, durch die Frauen verboten wird, in der Öffentlichkeit und vor Fremden Rad zu fahren. Er sagte: „Das Radfahren zieht oft die Männer an und liefert die Gesellschaft der Verderbnis aus; auf diese Weise läuft es der Keuschheit der Frauen zuwider; es muß abgeschafft werden.“ (Staatliche Medien am 10. September 2016)

 

 

Eine Woche vor dieser Fatwa definierte Khamenei – er erklärte sich zu der „Richtung des Staates“ und zu der allgemeinen „Familienpolitik“ – als die einzige „Rolle und Aufgabe“ der Frauen „Mutterschaft und Haushalt“ (Website Khameneis am 3. September 2016).

 

 

 

Diese Bemerkungen, diese lächerliche Fatwa enthüllen die rückwärtsgewandte Haltung der fundamentalistischen Beherrscher des Iran; sie können im iranischen Volk, besonders in den Frauen, nur noch Verachtung hervorrufen.

 

 

 

Das frauenfeindliche Regime der Mullahs wird von sich verschärfenden Krisen heimgesucht; es ist nicht in der Lage, den fundamentalsten Forderungen des iranischen Volkes und besonders der Frauen und der Jugend zu entsprechen. Es sieht daher die einzige Lösung in der Steigerung der Repression und der Diskriminierung der Frau. Wenn die unterdrückten Teile der iranischen Gesellschaft zu Solidarität und Einheit finden, wird dies faschistische, frauenfeindliche Regime zweifellos bald gestürzt werden.

 

Iran – Kerry: Ich bin sehr stolz auf die Schlüsselrole der USA bei der Umsiedlung der Volksmodjahedin

NWRI – US-Außenminister John Kerry äußerte sich bei einem Treffen mit Journalisten über den erfolgreichen Umzug der letzten Gruppe von Mitgliedern der iranischen Hauptoppositionsgruppe Volksmodjahedin (PMOI oder MEK) von Camp Liberty in Irak nach Albanien. Er machte diese Bemerkungen auf der täglichen Presse-Briefing des US-Außenministeriums in Washington.

Aufruf zur Verurteilung der inhumanen Behandlung von Afghanen im Iran

Der iranische Widerstand verurteilt scharf die inhumane und beschämende Behandlung von afghanischen Bürgern in der südiranischen Provinzhauptstadt Shiraz.