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Frau Dr. Tüllmann: Gerade Ashraf ist ein Vorbild für die Zukunft, wie wir Menschen unser Leben gestalten können


Frau Dr. Tüllmann: Gerade Ashraf ist ein Vorbild für die Zukunft, wie wir Menschen unser Leben gestalten können
Mir geht es ähnlich wie Rita Süßmuth: Ich bin die ganze letzte Zeit, wie Sie alle, wie wir alle, immer hin und hergerissen bin zwischen dem Gebet (ich finde es so schön, dass wir heute in dieser Kirche sein können), dem Gebet, dass ein Wunder passiert – und für mich wäre das Wunder vor allen Dingen auch, genauso wie auch der Pfarrer und andere hier schon gesagt haben, besonders hier in Deutschland notwendig , aber auch möglich.

Christian Zimmermann: wir Menschenrechtler sind hier in Berlin an Ihrer Seite, wir werden weiterkämpfen Tag für Tag, in dem, was wir reden, was wir schreiben und veröffentlichen

Liebe Freunde des Iranischen Widerstandes, Herr Vorsitzender,

ich werde mich kurz fassen, ich habe nur ganz wenige Stichpunkte auf meinem Zettel. Erstmal ein herzliches Dankeschön als DSFI-Vorstand an dies engagierte Podium und an jeden einzelnen von Ihnen, die hier so engagiert für die Sache eintreten. Als Menschenrechtler möchte ich mich besonders bei Gerhart Baum bedanken. Er hat mir aus dem Herzen gesprochen, nämlich mit dem einen Satz: „Menschenrechte sind unteilbar, sie gelten für alle Menschen“.

Frau Süßmuth: Wir brauchen Taten

Liebe Engagierte, liebe Freunde, liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,
heute kann ich ganz schlecht sprechen. Ich möchte Ihnen auch sagen, warum: weil ich ungemein bedrückt bin. Bedrückt – in den letzten Tagen versehen mit fürchterlicher Angst. Was wird bei dem nächsten Transport passieren oder hoffentlich nicht passieren? Man war stündlich mit den Verhandelnden fast verbunden, obwohl man weit entfernt ist, und hat gedacht: Hoffentlich passiert nichts. Und ich komme nicht umhin zu sagen: Die Lage ist, das haben schon mehrere vor mir gesagt, hoch angespannt und brisant. Wir brauchen noch viel mehr Unterstützung und Öffentlichkeit, als wir bisher haben.

Otto Bernhardt: Salam Iran! Salam Ashraf!

Im Namen des „Deutschen Solidaritätskomitees für einen freien Iran“ und im Namen des „Nationalen Widerstandsrats Iran“ begrüße ich Sie zu unserer heutigen Konferenz, die wir am Vortage des internationalen Frauentages hier in Berlin durchführen. Ich heiße Sie herzlich willkommen.
Zentrales Thema der heutigen Konferenz ist natürlich die zunehmend kritischer werdende Situation der Menschen im Camp Ashraf. Sie wissen, meine Damen und Herren, dass nach Übernahme der politischen Macht im Iran im Jahre 1979 fast 5 Millionen Iraner ihr Land verlassen haben.

Gerhart Baum: Camp Ashraf ist ein Symbol des Widerstands gegen die Mullahs

Meine Damen und Herren, als mich mein Freund Günter Verheugen gefragt hat, ob ich hierher kommen kann und will, habe ich „ja“ gesagt, und nach allem, was ich jetzt über Camp Ashraf weiß, haben Sie mich als Verbündeten gewonnen.
Wir befinden uns hier nicht nur in einer Kirche, sondern auch im früheren Ost-Berlin, der Hauptstadt einer Diktatur, der zweiten Diktatur, die wir im letzten Jahrhundert in Deutschland erlebt haben. Und wir Deutsche haben das Glück gehabt, befreit zu werden.

Die Frauen: Kraft des Wandels im Iran – Solidarität mit 1.000 iranischen Frauen im Camp Ashraf und Camp “Liberty”

Konferenz in Berlin- Anläßlich des Internationalen Frauentages fand am  7. März 2012 um 17 Uhr im Französischen Dom zu Berlin eine Konferenz zur Verurteilung der Handlungen des frauenfeindlichen Mullah-Regimes im Iran und zur Bekundung der Solidarität mit 1.000 in Camp Ashraf und im Camp „Liberty“ eingesperrten iranischen Frauen statt.

Am 8. März 2012 verstarb Nour Mohammad Biranvand, ein Mitglied der PMOI in Ashraf, nachdem er 23 Jahre lang gegen das faschistoide Regime im Iran gekämpft hatte.

Am 8. März 2012 verstarb Nour Mohammad Biranvand, ein Mitglied der PMOI in Ashraf, nachdem er 23 Jahre lang gegen das faschistoide Regime im Iran gekämpft hatte.
Er litt an Leberversagen und aufgrund der inhumanen Belagerung von Ashraf hatte er große Probleme, zu einem Krankenhaus mit Spezialisten zu gelangen, was ihm zusätzliche Schmerzen bereitete. Nach verschiedenen Einweisung in das von irakischen Truppen besetzte Krankenhaus von Ashraf und anderen Krankenhäusern in Bagdad und Bakuba kam er am 8. März von Bakuba nach Ashraf zurück.
Seit Beginn 2009, nachdem die USA den Schutz von Ashraf an die irakischen Truppen übergab, wurde das Krankenhaus von Ashraf von den Irakern besetzt und es wurde quasi in ein Zentrum für psychische und physische Folter verwandelt. Zeitgleich wurde den Bewohnern Behandlungen in irakischen Krankenhäusern verweigert. Seitdem sind 12 Menschen an den Folgen der kriminellen Belagerung gestorben.
Die Bewohner, die nun in Camp Liberty sind, haben ähnliche Probleme. In dem Dokument der minimalen Garantien zum Umzug nach Liberty wurde freier Zugang zu den medizinischen Diensten im Irak zugesichert.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
9.März 2012

Zweite Gruppe zieht von Ashraf nach „Liberty“

Vor dem Umzug der zweiten Gruppe von Bewohnern aus Ashraf nach Camp Liberty unterstützt das Internationale Komitee auf der Suche nach Gerechtigkeit (ISJ) die couragierte Tat der iranischen Oppositionsführerin Maryam Rajavi und fordert die US Außenministerin, den UN Generalsekretär und den Hohen Vertreter der EU auf, gemeinsam an der Sicherheit und dem Schutz der Bewohner von Ashraf beim ihrer Verteilung in Drittländer zu arbeiten.

Weitere 400 Bewohner aus Ashraf ziehen nach Camp Liberty um

Auf Bitten des Sonderbeauftragten der US Außenministerin und des Sonderbeauftragten des UN Generalsekretärs und ihrem Versprechen, dass sie versuchen werden, die minimalen Zusagen für die Bewohner von Ashraf umzusetzen, ziehen weitere 400 Menschen nach Camp Liberty um.

• Die Bewohner aus Ashraf rufen den UN Sicherheitsrat auf, die Restriktionen der irakischen Regierung aufzuheben sowie weitere Beschränkungen zu verhindern und dass sie ihre ungesetzlichen Interventionen aufheben, zu denen unter anderem der Transfer des Eigentum der Bewohner zählt.

Interview-Von Camp Ashraf nach Camp Liberty – neues Dunkel zieht auf

VON STRENG GEHEIMEN VERFASSERN AM 4. MÄRZ 2012

In diesem Interview redet der Sprecher von Camp Ashraf, Shahriar Kia, mit streng geheimen Autoren über die unberechenbare Situation der iranischen Emigranten in Camp Ashraf.

Am 21. Februar dieses Jahres veröffentlichten streng geheime Autoren einen Artikel über 400 Emigranten und ihren Transport von Camp Ashraf im Nordwesten des Irak nach Camp Liberty bei Bagdad.