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Vizepräsident des Irak und zwei Vertraute von Maliki besuchen Teheran und Besprechen den Plan der Mullahs gegen Ashraf

Während seines Besuchs der klerikalen Anführer in Teheran erneuerte der Vizepräsident des Irak, Khozair al-Khazaie, ein Anführer der al-Dawa Partei und Vertrauter von Maliki, dessen Verpflichtungen gegenüber der faschistoiden religiösen Diktatur im Iran zur Unterdrückung der Bewohner von Ashraf. Auf diesem Besuch wurde Khazaie von Adnan Assadi, dem stellvertretenden Innenminister, und Shia Soudani, den sogenannten Menschenrechtsminister, begleite, die ebenfalls von Maliki’s Verbündeten aus der al-Dawa Partei kommen.

Hinrichtungen und wilde Bestrafungen eskalieren im Iran und sollen eine einschüchternde Atmosphäre schaffen

Vor dem Beginn des Feuerfestes im Iran hat das inhumane Regime der Mullahs aus Angst vor Volksaufständen die Hinrichtungen und Bestrafungen verstärkt. Allein im Zeitraum zwischen dem 7. – 11. März wurden 10 Gefangene in verschieden Städten des Landes gehängt.

 

Gebrochene Vereinbarungen mit Bewohner vom Camp Ashraf und „ Liberty „

1.    18. Februar 2012: Um 7 Uhr morgens kam die Gruppe von 397 Bewohnern Ashrafs in Liberty an. Am Eingang des Lagers stand Sadeq Mohammed Kazem vom Komitee des Premierministers und auf seine Anweisungen wurde den Bewohnern gesagt, sie sollten zur Leibesvisitation und Kontrolle ihrer Habseligkeiten in Linie antreten. Dies stand im Gegensatz zu den Vereinbarungen, die in Ashraf geschlossen worden waren, und zwar mit George Bakous, dem Stellvertretenden Leiter des Ashraf-Komitees und Berater des Premierministers, und Herrn Busztin, dem Stellvertretenden Besonderen Vertreter des [UN-]Generalsekretärs für den Irak. Danach sollten solche Kontrollen nur in Ashraf durchgeführt werden.

Günter Verheugen : dieser unmenschliche Druck, den die irakische Regierung ausübt, aufgegeben werden


Danke, danke, das ist gut.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
ich bin der evangelischen Gemeinde der Friedrichstadt und ihrem Pastor sehr, sehr dankbar, dass wir uns heute in einem kirchlichen Raum treffen können. Es gibt mir nämlich Gelegenheit und Veranlassung, etwas ganz Einfaches zu sagen: Wir treffen uns hier nicht, weil wir große Politik machen wollen, weil wir große politische Entscheidungen herbeiführen oder verändern wollen, sondern wir treffen uns hier, weil wir Menschen sind, die nicht hinnehmen wollen, dass Mitmenschen, die wir kennen oder auch nicht kennen, von denen wir aber wissen, solch schweres Unrecht zugefügt wird.

Treffen von Frauen aus dem Mittleren Osten und Nordafrika zur Unterstützung der Frauen in dieser Region und dem Kampf ihrer Rechte und der Frauen in Camp Ashraf

Getty Images – Die Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), Maryam Rajavi (in der Mitte), Ingrid Betancourt, Franco-Kolumbianische Politikerin und frühere Geisel der Farc (links) sowie die Botschafterin der EU für humanitäre Fragen, Tasha Vasconcelos (Rechts) nahmen an dem Treffen der Frauen für den Mittleren Osten und Nordafrika und zur Unterstützung der Frauen, die für ihre Rechte kämpfen und der Frauen von Ashraf am 10. März 2010 in La plaine Saint-Denis vor Paris teil.

 

Kobra Banazadeh Amirkhizi Gefangene des Tages

RAHANA: Kobra Banazadeh Amirkhizi ist eine 56 Jahre alte Iranerin, die zusammen mit weiteren 18 Personen im Januar 2008 am Flughafen von Teheran verhaftet wurde, nachdem sie vor hatte, in den Irak zu reisen. Sicherheitskräfte brachten sie und die anderen in die Zellentrakt 209 des Evin Gefängnisses und ließen sie durch von Agenten des Geheimdienstministeriums verhören. Der Grund für die Verhaftung war, dass die Gruppe nach Camp Ashraf in den Irak fahren wollte, um dort ihre Kinder zu besuchen. Kobra Banazadeh Amirkhizi hat zwei Söhne in Ashraf. Zwei ihrer Brüder, Hamid und Ashgar saßen bereits Gefängnisstrafen ab.

 

Iran: 8 Menschen, darunter zwei Frauen, in Zahedan gehängt

NWRI – Das iranische Regime ließ in Zahedan (Südwestiran) 8 Gefangene hängen. Das berichtete am Samstag morgen, den 10. März die HRA Nachrichtenagentur (Iranische Menschenrechtsaktivisten). Zwei der Gehängten waren Frauen.

 

Ankunft der zweiten Gruppe in Liberty verschärft die Wasserknappheit beim Näherrücken der heißen Jahreszeit

Defekte Abwasserleitung mit austretendem schwarzem Wasser kontaminiert den Boden des Lagers

Nachdem die zweite Gruppe von Bewohnern Ashrafs nach Camp Liberty gezogen ist, ist aus der Wasserknappheit und den Schwierigkeiten, Wasser zu beschaffen, eine Krise geworden. Die einzige Wasserquelle ist die 12 Kilometer entfernte Pumpstation, die außer von den Bewohnern  von mehreren irakischen Garnisonen und vielen anderen genutzt wird. Die Bewohner benutzen ihre eigenen Tankwagen und andere, die sie von irakischen Unternehmen gemietet haben; damit können sie ihren Bedarf nur zu einem kleinen Teil decken.

Internationale Konferenz zum Frauentag in Paris mit Tausenden Menschenrechtsaktivistinnen

Tausende Aktivistinnen für die Gleichheit der Frauen
unterstützen die Erhebung der Frauen in der arabischen Welt und die Frauen des iranischen Widerstandes in Camp Ashraf und Camp Liberty

Auf einer einzigartigen Konferenz in Paris riefen Frauen, die von mehreren Kontinenten gekommen waren, zur Unterstützung auf für die Frauen, die sich in der arabischen Welt erhoben haben, um gegen Tyrannei und Fundamentalismus zu kämpfen, und auch für die Frauen des iranischen Widerstandes in Camp Ashraf und Camp Liberty im Irak, die ernsthaft bedroht sind. Die Konferenz fand zu derselben Zeit statt, in der die zweite Gruppe von 400 Bewohnern Ashrafs nach Camp Liberty zogen.

 

The European Circle: Exil-Iraner im Irak befürchten Übergriffe

Von: Svenja Räker

The European Circle

 

Umsiedlung ins Camp Liberty

Berlin – Ashraf “Ashraf ist das Biotop in der politischen Wüste”, das ist Greta Tüllmanns Meinung. Die Schließung des Camps steht jedoch durch massiven Druck seitens der irakischen Regierung unmittelbar bevor. Der Irak duldet die Exil-Iraner nicht länger im Land, so dass diese das Camp, besser gesagt die Stadt die sie sich selbst aufgebaut haben, verlassen müssen.