Wednesday, December 7, 2022
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Realitätscheck: Iranische Volksmojahedin verstehen lernen

Ali Safavi

Von: Ali Safavi
Quelle: The Huffington Post

Neben vieler offensichtlich falscher Behauptungen gegen die MEK, wurden interne Aktionen der MEK vor 2001 genutzt, um sie auf die Terrorliste der USA und andere Staaten zu setzen. Die Aktivitäten der MEK wurden ungerechtfertigter Weise mit dem Terrorettikett versehen, sie übte den legitimen Widerstand gegen ein tyrannisches System aus, das selbst blinde Terrorakte verübt oder verüben lässt.

MEK: Widerstand gegen die Tyrannei
„Der Islam, den wir verfechten, erhält kein Ausführen von Blutbädern. Wir haben niemals Gewalt befürwortet oder sie willkommen geheißen…Wir haben keine Angst vor Wahlen, wann immer sie statt finden…Wenn Khomeni uns nur die Hälfte oder gar ein Viertel der Freiheit gewährt hätte, die wir jetzt in Frankreich haben, dann hätten wir längst einen demokratischen Sieg errungen.” (Massoud Rajavi)

Sofort nach der Anti-Schah Revolution im Jahre 1979 begann eine landesweite politische Kampagne der Volksmojahedin (PMOI/MEK), in der sie ihre Überzeugungen kund tat und zu dessen Kernelementen Freiheit und demokratische Rechte zählten. Sie standen im scharfen Kontrast zu dem Hauptrivalen, dem Gründer des klerikalen Regimes, Khomeini, der eine theokratische Idee der absoluten klerikalen Herrschaft (velayat-e faqih) hatte, nachdem er die Macht nach der Revolution an sich gerissen hatte.

Die fundamentalen Unterschiede zwischen der MEK und Khomeini begleiteten die Revolution. In politischen Dimensionen ausgedrückt wollte die MEK eine säkulare Demokratie installieren, während Khomeinis Vorstellungen einer “islamischen” Regierung in krassen Gegensatz zu den modernen Formen wie Volkswahlen, Säkularismus und dem Rechtsstaat stand. Ideologisch gesehen basierten Khomeinis Aussagen auf einem fundamentalistischen Zweig, während die MEK eine moderne und tolerante Interpretation des Islam vorsah, der eine starke Sympathie für die Freiheit hatte.

Bei einer Rede auf dem Gelände der Teheraner Universität im Jahre 1980, sagte der historische Anführer der MEK, Massoud Rajavi: “Der Sinn der Revolution kann nicht erfüllt sein, wenn es keine Freiheit für alle Parteien, Meinungen und Schriften gibt. Wenn wir von Freiheit reden, dann muss diese im Kopf und in unserer Umgebung herrschen, eine freie Rede muss die gleiche Bedeutung aber auch im Ausland und bei unseren ausländischen Beziehungen haben. Wir werden im Islam nichts akzeptieren, was darunter steht.” (1)

Auf der anderen Seite, lehnte Khomeini kontinuierlich alle Gespräche über Freiheit und fundamentale Menschenrechte ab und versuchte statt dessen seine Diktatur unter dem “Islam” zu rechtfertigen: “Wenn wir alle Freiheiten und komplette Unabhängigkeit geben, dann entfernen wir uns vom Koran, daher lehnen wir dies ab.”(2) Am 23.Mai 1978 sagte er ebenfalls: ”Vielleicht mag euch Freiheit gegeben werden, vielleicht Unabhängigkeit…Aber wollen wir ein Land, das in Freiheit ohne den Koran lebt?…Haben wir unser Blut für die Freiheit geopfert oder für Gott? Er will den Islam.” (3)

Für die MEK diente die Anti-Schah Revolution und das Opfer des iranischen Volkes nur zu einem Zweck: Demokratie zu erlangen. Ervand Abrahamian, ein US Historiker, der bis heute die MEK schlecht macht, sagte in dieser Sache:” Um das Regime zu kritisieren, haben die Mojahedin den Fall der Demokratie zum zentralen Thema gemacht. Sie argumentieren, dass das Regime alle demokratischen Versprechen gebrochen hat, die sie während der Revolution gaben. Sie sagten, dass ein Angriff auf sie ein Angriff auf alle Gruppen ist, für die Demokratie von fundamentaler Wichtigkeit ist…” (4)

Um die völlige Sicherung der undemokratischen Herrschaft des Regimes und seiner eigenen Position als “oberster Führer” in den Monaten nach der Revolution zu sichern, eliminierte Khomeini jeden Anschein einer friedlichen politischen Aktivität und ordnete seinen extremistischen und fundamentalistischen Anhängern (bekannt als “Hisbollahs”) an, Kundgebungen der oppositionellen Gruppen anzugreifen. Dies reichte von liberalen bis zu kommunistischen Gruppen. Tausende wurden zwischen 1979 und 1981 verhaftet (5). Als Reaktion darauf begannen einige Gruppen, einen bewaffneten Widerstand zu leisten. Die MEK, als damals größte politische Opposition tat damals ihr möglichstes, um das Fenster für eine friedliche Lösung so lange wie möglich offen zu lassen.

Mehr als ein viertel Jahrhundert später sollte selbst das US Außenministerium diese Fakten anerkennen. Ein öffentlicher Bericht aus dem Jahre 1984 über die MEK, der dem US Repräsentantenhaus und dem Außenministerium vorlag, sagt: “Nachdem Khomeini die Macht übernahm, riefen die Mojahedin weiter zur Revolution auf, sagten aber auch, dass sie mit legalen Mitteln versuchen werden, ein neues Regime zu installieren….Die Mojahedin dachten erfolglos, dass eine freie Wahl eine Verfassung bilden würden…Die Mojahedin machten einen Versuch, am politischen Prozeß teil zu nehmen, als Massoud Rajavi für die Präsidentschaft im Januar 1980 kandidierte. Rajavi war gezwungen, seine Kandidatur zurück zu ziehen, nachdem Khomeini nur Kandidaten zuließ, die das Referendum zur Verfassung im Dezember unterstützten- welches die Mojahedin boykottierten.” (6)

Der Bericht sagt weiter: “Rajavis Erklärung zum Rückzug zeigt die Bestrebungen der Gruppe für reguläre Wahlen und zeigt die politischen Bestrebungen der Mojahedin in einem neuen Rechtssystem. Zwischen den beiden Wahlrunden haben die Mojahedin bekannt gegeben, dass sich alle Mitglieder entwaffnen, um zu zeigen, dass sie keinen bewaffneten Konflikt mit den Fundamentalisten wollen. Die Fundamentalisten regierten darauf, dass sie die Vertreter der Mojahedin wieder einmal von den Universitäten verbannten….Im frühen Sommer 1980 hielten die Mojahedin verschiedene Kundgebungen in Teheran ab, bei denen über 150.000 Leute teilnahmen, um zu hören, wie Rajavi in Opposition zu den Fundamentalisten stand. Am 25. Juni gab Khomeini in einer seiner wichtigsten Erklärungen gegen die Mojahedin bekannt, dass ihre Aktivitäten die Revolution zerstören und das Land zurück zur “US Dominanz” bringen.” (7)

Der Iranexperte Shaul Bakhash zählt einige der unterdrückenden Maßnahmen gegen die MEK auf: ”Im Februar 1980 wurden 60.000 Kopien eines Schreibens der Mojahedin (Wochenzeitung der MEK) konfisziert und verbrannt. In Mashhad, Shiraz, Qa’emshahr, Sari und Duzenden weiterer kleiner Städte griffen Personen mit Schlagstöcken die Hauptquartiere der Mojahedin, Studentenvereinigungen und ihrer Treffen an… 700 Personen wurden bei dem Angriff des Hauptquartiers der Mojahedin in Qa’emshahr im April verletzt, 400 in Mashhad. Zehn Mitglieder der Organisation starben in den Auseinandersetzungen zwischen Februar und Juni 1980.” (8)

Selbst nach den öffentlichen Drohungen von Khomeini, so Bakhash “Blieben die Mojahedin ruhig und schlossen all ihre Büros“ (9). Die MEK wollte jeder Konfrontation entgehen „und fieberte den Wahlen entgegen.“ (10)

In ähnlicher Form betont Abrahhamian, dass Khomeinis Angriffe gegen die MEK „zu drei Toten und 1000 Opfern führten. Die Angriffe bei der Teheraner Veranstaltung, an der 200.000 Teilnehmer zuhörten, verwundete 23 Mojahedinsympathisanten schwer.“ (11)

Bei einer Veranstaltung am 12. Juni 1980 im Teheraner Fußballstadion begeisterte Rajavi die Menge mit seinen Aussagen wie „Verteidigung der Freiheit….freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit.“ (12) Zwei Wochen später zog Khomeini einen Schlußstrich. „Unser Feind ist weder in den USA noch in der Sowjetunion noch in Kurdistan, er ist hier, direkt unter uns in Teheran.“ (13)

Anfang Juni 1981 saßen in den Gefängnissen, insbesondere in Teheran, den großen Städten und im kaspischen Raum mehr als 1180 Mojahedin.“ (14) Weiterhin begannen „die Hisbollah eine Regentschaft des Terrors. Sie erschossen Zeitungsladenbesitzer, die Veröffentlichungen der Mojahedin verkauften, schlugen ihre Sympathisanten, legten Bomben in ihren Häusern, brachen in die Büros der muslimischen Studentenverbindung ein, störten Konferenzen, besonders die der Gewerkschaften, und griffen die Teilnehmer an.“ (15) Abrahamian ergänzt, dass bei den Angriffen am 20. Juni 1981 „71 Mojahedin getötet wurden“ (16)

Trotz dieser brutalen Übergriffe, die ohne Grundlage statt fanden, schwor die MEK nie Rache, selbst nach zweieinhalb Jahren der Verfolgung. Sie führte vielmehr damit fort, Unterstützung bei dem iranischen Volk zu erlangen, welche Khomeini nicht tolerieren konnten. Der frühere Präsident und Vorsitzender des Expertenrates, Ali Akbar Hashemi Rafsanjani, wusste, dass die MEK mehr als eine halbe Million Teilzeit- und Vollzeitaktivisten im ganzen Land hatte. (17) Viele Experten glauben, dass sie die Wahlen gewonnen hätten.

Die MEK schwor gewaltsamen Racheakten gegen Khomeini und seinen Einheiten ab, weil sie daran glaubten, dass ihre politische Bewegung im Interesse des iranischen Volkes ist und dass Gewalt nur die Interessen Khomeinis vertritt. Sie nutzten jede mögliche legale und friedvolle Option, um Khomeinis Vorstellungen zu reformieren und die Freiheit und Menschenrechte für das iranische Volk zu garantieren, ohne eine Konfrontation zu suchen.

Im Kontext der Nachrevolutionären Entwicklungen war der 20.Juni 1981 ein Showdown. Die MEK organisierte im Geheimen friedliche Demonstrationen und überraschten das Regime. Die Märsche begannen von verschiedenen Punkten Teherans und mündeten in der Engelab (Revolution) Straße. Eine Menge von 500.000 Personen erreichte den Ferdowsi Platz. Sie ging dann weiter in Richtung Parlament (Majlis) und dort wuchs die Demonstration auf eine Million Menschen an und Khomeini verlor die Kontrolle über sie. So ordnete er persönlich die Revolutionsgarden an, das Feuer zu eröffnen. Hunderte starben und Tausende wurden verhaftet. (18)

Damit schloß Khomeni das letzte Kapitel der friedlichen Aktivitäten und begann eine blutige Regentschaft des Terrors, bei der Tausende abgeschlachtet wurde und Zehntausende inhaftiert und gefoltert wurden. (19) Der MEK und jedem patriotischen Iraner blieben nur zwei Möglichkeiten: Entweder sich Khomeini ergeben und seinen Glauben an die Freiheit und die Menschenrechte aufzugeben, oder sich einem legitimen Widerstand gegen die Tyrannei Khomeinis anzuschließen. Nachdem alle friedlichen Varianten ausgeschlossen waren, wählte die MEK einen anderen Weg.

Der Widerstand der MEK gegen die reaktionären Kleriker war ein Akt der Selbstverteidigung. Um es ganz einfach zu sagen: Wer vor dem Terror des Regimes nicht fliehen konnte, der konnte nur diese Möglichkeit nutzen. 80 Prozent der 4 Millionen iranischer Flüchtlinge verließ den Iran zwischen 1981 und 1984.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass es nicht einen beweisbaren und unabhängig bestätigten Fall gibt, in dem die MEK je Zivilisten angegriffen hat. Daher versuchen die Mullahs Fälle gegen die MEK zu produzieren. Die Behauptung des US Verteidigungsministerium aus dem Jahre 1997, die MEK ist eine gewalttätige Organisation, widerspricht den historischen Fakten.

Die MEK glaubt nicht an Gewalt und sie ist nicht Teil ihrer Philosophie. Vor mehr als 26 Jahre sagte Massoud Rajavi: „Meine Nachricht ist folgende: Wenn Khomeini wirklich freie Wahlen abhalten lässt, dann komme ich sofort in mein Land zurück. Die Mojahedin legen ihre Waffen nieder und nehmen an den Wahlen teil. Wir haben keine Angst vor den Resultaten, wie immer sie ausgehen… Wenn Khomeni uns nur die Hälfte oder gar ein Viertel der Freiheit gewährt hätte, die wir jetzt in Frankreich haben, dann hätten wir längst einen demokratischen Sieg errungen.“ (20)

Doch Khomeini lehnt jede Idee der Demokratie und der Freiheit klar ab. „Ein Regime wie diese in Europa oder Frankreich, die keine Verbindung zum Islam haben, eine freie Regierung, die unabhängig ist und Freiheiten garantiert, werden wir nie wollen, weil seine Freiheiten nichts mit dem Islam zu tun haben.“ (21)

Es ist sicher nichts illegitimes darin zu sehen, dass man alle Optionen gegen eine Tyrannei sucht, wenn die friedlichen (legalen) Mittel ausgeschöpft sind. Es gibt viele Beispiele in der Geschichte, wo die Menschen für die Freiheit zu den Waffen griffen. Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg war blutig. Charles de Gaulle und der französische Widerstand unternahmen alles, um das dritte Reich, Hitler und seine Generäle zu töten. Dafür wurden sie posthum zu Helden erklärt (22) In Südafrika führte der ANC Nelson Mandelas Bombenattentate für ein Ende der Apartheid durch. Interessanter weise ist gerade Nelson Mandela ein Synonym für die US Terroliste und seine politischen Realitäten. Mandela blieb selbst nach Erhalt seines Friedensnobelpreises 15 Jahre lang auf der US Terrorliste. (23).

Es läßt sich nicht darüber streiten, dass jeder Bewohner das Recht auf seine Grundfreiheiten hat. Daher ist ein Kampf für Freiheit und gegen die Diktatur moralisch und rechtlich unantastbar. Es kann keine zwei Auslegungen geben. Der Gründungsvater der USA, die universelle Deklaration der Menschenrechte und westliche Politiker haben diesen Fakt unterstrichen:

1. Thomas Jefferson sagte in seiner „Deklaration über die Aufnahme von Waffen“ 1775 „Gegen die aktuelle Gewalt ist es unser Recht, zur Verteidigung der Freiheit die Waffen zu benutzen. Wir werden sie sofort nieder legen, wenn die feindlichen Handlungen der Aggressoren und all ihre Bedrohungen, die hinter ihnen stehen, beendet sind, aber nicht vorher.“ (24)

2. Bei seiner Amtseinführung 1861 sagte der 16. Präsident Abraham Lincoln: „Dieses Land und seine Institutionen gehören dem Volk. Wenn immer die Regierung diesen Grundsatz der Verfassung verletzt, dann haben wir das revolutionäre Recht, sie zu stürzen.“ (25)

3. Die universelle Deklaration der Menschenrechte erkennt „als letzte Möglichkeit eine Rebellion gegen die Tyrannei und Unterdrückung mit Waffengewalt“ an. (26)

4. Das internationale Komitee des Roten Kreuzes kommentiert Artikel 3 der ersten Genfer Konvention 1949:“ In einem solchen Fall sind Rebellen Patrioten, die für Unabhängigkeit und Würde in ihrem Land kämpfen…Es darf dann nicht von Terroristen, Anarchisten oder Ruhestörern gesprochen werden, wenn sie humanitäre Werte verfolgen.“ (27)

5. Der frühere US Präsident John F. Kennedy sagte: „Diejenigen, die einen friedlichen Wechsel unmöglich machen, müssen gewaltsam bekämpft werden.“ (28)

6. Die katholische Kirche, die grundsätzlich Gewalt ablehnt, erkennt ebenfalls dieses Recht an. Es gibt ein veröffentlichtes Dokument „Christliche Freiheit und Befreiung“ aus dem Jahr 1986, in dem es heißt: “Bewaffneter Kampf ist als letztes Mittel zum Beenden einer schweren Unterdrückung, welche die fundamentalen Rechte der Menschen verletzt, erlaubt.“ (29)

7. Bei seiner Rede zum Erhalt des Friedensnobelpreises in Oslo sprach Obama über den „gerechten Krieg“ und machte deutlich, dass er „als letztes Mittel der Selbstverteidigung oder des Widerstandes“ nötig ist. Er ergänzte: „Machen wir keinen Fehler: Der Teufel existiert in dieser Welt. Eine nicht gewaltsame Bewegung hätte Hitlers Armeen nicht aufgehalten. Verhandlungen können die Anführer der Al–Qaida nicht davon abhalten, ihre Waffen nieder zu legen. Zu sagen, dass Gewalt manchmal notwendig ist, ist kein Zynismus. Es ist eine Anerkennung der Geschichte, das Zeichen der Fehler der Menschen und seiner Grenzen.“ (30)

Daher ist der bewaffnete Widerstand gegen das klerikale Regime und seine Ausführung durch die MEK vor 2001 gerechtfertigt und legitim und steht in Übereinstimmung mit den universellen internationalen demokratischen Normen.
Vor allem sollte am Ende das Augenmerk nicht zu sehr auf die „Nobelkeit“ der Maßnahmen des Widerstandes gelegt werden, sondern vielmehr auf die unmenschliche Umgehensweise des Regimes. Der Hauptgrund für die MEK Aktivitäten für die Rückkehr zur Demokratie und Volkssouveränität besteht darin. Daher händigten sie alle Waffen im Jahre 2003 an die Koalitionsstreitkräfte im Irak aus (31) und seit den frühen 80er Jahren hat die MEK wiederholt erklärt, dass sie an fairen und freien Wahlen unter Aufsicht der UN teilnehmen und jedes Resultat akzeptieren werden. (32)

Dies erklärt, warum nach 2001, als die MEK alle militärischen Aktivitäten im Iran beendete, eine Mehrheit des US Repräsentantenhauses und 32 Senatoren, sowie die Mehrheit im Unterhaus Großbritanniens und verschiedener europäischer Parlamente wie Italien, Luxemburg, Belgien und Norwegen ihre Unterstützung für die MEK als „Legitime Oppositionsbewegung“ anerkennen, die „an einem demokratischen und pluralistischen System im Land arbeitet.“ (33)

Fußnoten
[1] Massoud Rajavi, "Future of the Revolution," Rede an der Tehran University, January 10, 1980, text veröffentlicht in Mojahed, Vol. 2, no. 19. January 15, 1980.
[2] Sahifey-e Noor [Essays of Light], (A Sammlung von Khomeini's Reden und Briefen), Veröffentlichung des Ministry of Islamic Guidance, Tehran: 1983, Vol. 7, p. 486.
[3] Ibid., p. 461.
[4] Ervand Abrahamian, Radical Islam: The Iranian Mujahedeen, (New Haven: Yale University, Press, 1989), p. 215.
[5] Ibid., pp. 211-213; 216-217. See also Eric Rouleau, "A report from Tehran", Le Monde, March 29 and June 14, 1980.
[6] Der Hintergrundsbericht der MEK wird von einem Brief Tapely Bennet, Jr., Assistant Secretary of State for Legislative and Intergovernmental Affairs, to Representative Lee H. Hamilton, December 14, 1984 begleitet.
[7] Ibid.
[8] Shaul Bakhash, The Reign of the Ayatollahs (New York: Basic Books, 1984), p. 123.
[9] Ibid.
[10] Ibid.
[11] Abrahamian, op. cit., pp. 195-196.
[12] Mojahed, MEK's official organ, no. 87, June 14, 1980.
[13] Khomeini's speech, Islamic Republic of Iran Broadcasting (IRIB), June 25, 1980.
[14] Abrahamian, op. cit., p. 211.
[15] Ibid.
[16] Ibid.
[17] Siehe auch, Ali Agha Mohammadi, Khamenei's Berater im Irak: "In the early years of the revolution, the Mojahedin had organized about 500,000 activists across the country," State-controlled daily, Asr-e Azadegan, January 4, 2000.
[18] Abrahamian, op. cit., pp. 218-219. Abrahamian beschreibt den 20. June :"On 20 June, vast crowds appeared in many cities, especially in Tehran, Tabriz, Rasht, Amol, Qiyamshahr, Gorgan, Babolsar, Zanjan, Karaj, Arak, Isfahan, Birjand, Ahwaz and Kerman. The Tehran demonstration, drew as many as 500,000 determined participants. Warnings against demonstrations were constantly broadcast over the radio-television network. Government supporters advised the public to stay at home: for example, Nabavi's Organization of the Mojaheds of the Islamic Revolution20 beseeched the youth of Iran not to waste their lives for the sake of "liberalism and capitalism." Prominent clerics declared that demonstrators, irrespective of their age, would be treated as "enemies of God" and as such would be executed on the spot. Hezbollahis were armed and trucked in to block off the major streets. Pasdars were ordered to shoot. Fifty were killed, 200 injured, and 1,000 arrested in the vicinity of Tehran University alone. This surpassed most of the street clashes of the Islamic Revolution. The warden of Evin Prison announced with much fanfare that firing squads had executed twenty-three demonstrators, including a number of teenage girls. The reign of terror had begun."[18]
[19] Ibid.
[20] Massoud Rajavi, interview in L'Unité, Paris, January 1, 1984.
[21] Sahifey-e Noor, op. cit., v. 8, p. 42.
[22] "Hitler plot 'heroes' commemorated", BBC News, July 20, 2004. Available at: http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/3908431.stm
[23] Bernd Debusmann, "America, Terrorists and Nelson Mandela," Reuters, January 15, 2010. http://blogs.reuters.com/great-debate/2010/01/15/america-terrorists-and-nelson-mandela
[24] Thomas Jefferson, Declaration of Taking Up Arms: Resolutions of The Second Continental Congress, July 24, 1775, Available at:http://www.constitution.org/bcp/takuparm.htm. See also, The Writings of Thomas Jefferson, collected and edited by Paul L. Ford (New York), 1892-1899, Vol. I, p. 475.
[25] Abraham Lincoln, First Inaugural Address, delivered on March 4, 1861. Available at:http://www.yale.edu/lawweb/avalon/presiden/inaug/lincoln1.htm
[26] Preamble to the Universal Declaration of Human Rights, approved by the General Assembly, December 10, 1948.
[27] International Humanitarian Law – Treaties & Documents, Convention (III) relative to the Treatment of Prisoners of War. Geneva, 12 August 1949, [p.32] 2, International Committee of the Red Cross (ICRC). Available at:http://www.icrc.org/IHL.NSF/1a13044f3bbb5b8ec12563fb0066f226/466097d7a301f8c4c12563cd00424e2b!OpenDocument
[28] Historical Quotes. Available at: http://www.muckraker-report.org/id88.html
[29] Cardinal Joseph Ratzinger, President of the Pontifical Biblical Commission, L'Osservatore Romano, The Vatican, April 5, 1986.
[30] Remarks by President Obama at the Acceptance of the Nobel Peace Prize, Oslo City Hall, White House Press Release, December 10, 2009. Available at: http://www.whitehouse.gov/the-press-office/remarks-president-acceptance-nobel-peace-prize
[31] "Update on the Consolidation of the Mujahedin-E Khalq (MEK)," News Release, Headquarters United States Central Command, May 17, 2003. Available at: http://www.globalsecurity.org/wmd/library/news/iraq/2003/05/iraq-030517-centcom03.htm
[32] In einer Erklärung sagen 2000 Mitglieder der Parlamente in der ganzen Welt, dass sie die MEK unterstützen. Im November 1997 erklärt Massoud Rajavi: "This Resistance has repeatedly declared its readiness to take part in free and fair presidential elections under the auspices of the United Nations…" Lion and Sun, eine Veröffentlichung des Iranichen Widerstandes, vol. 3, July 1998, p. 34.
[33] The House Magazine, The Parliamentary Weekly, No. 1031, Vol. 28, March 31, 2003.