
NWRI – Der Höchste Führer des Iran brachte am Sonntag, den 7. Mai in einer Rede – aus Anlaß der ‚Woche des Lehrers’ – seine Sorge zum Ausdruck, die Wahl könne zu einem Fiasko werden. Er sagte: Wenn die Leute da sind, kann der Feind nichts Böses tun. Wenn ihr Größe und Sicherheit (d. h. das Überleben des Regimes) erleben wollt, solltet ihr an den Wahlen teilnehmen – wenn ihr die Autorität des Regimes bejaht, gleichviel, ob es in den Augen der Welt Feind oder Freund ist. Es handelt sich darum, den Feind fernzuhalten. Ihr solltet wählen gehen! Damit stützt ihr die Autorität und Immunität des Regimes.
Ich bitte euch alle, sagte Khamenei, gleichviel, wen ihr wählt. Es kommt darauf an, daß wir alle wählen. Zeigt, daß ihr gewillt seid, den Islam und die Islamische Republik zu verteidigen. Der Feind wird dem Lande niemals Schaden zufügen können. Die Anwesenheit des Volkes ist nützlich. Sie läßt den Feind vor der Erhabenheit der Islamischen Republik erschrecken. Auch sagte Khamenei: Der Feind ist der Feind. Da ist kein Unterschied zwischen dieser und jener Fraktion. Wenn der Feind kann, wird er sein Gift versprühen – ohne Ansehen der Person, ohne Rücksicht auf Rhetorik und politische Position.
