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Demonstrations and clashes continue after dark in Tehran

Université Charif, 12 juin 2010, TéhéranTeheran: Demonstrationen und Zusammenstöße gehen auch nach Einbruch der Dunkelheit weiter
Aufstand im Juni 2010 – 13
NWRI –Demonstrationen und Zusammenstöße gingen auch nach Einbruch der Dunkelheit in Teheran weiter.

Gegen 21:30 Uhr Ortszeit rief eine große Gruppe zwischen Engelab und Azadi Platz “Nieder mit Khamenei”. Unterdrückende Einheiten versuchten mit Tränengas, die Menge aufzulösen.

Die Einheiten bedeckten ihre Gesichter aus Angst davor, erkannt zu werden. Die Einheiten des Regimes blockierten die Hauptkreuzungen und verfolgten die Demonstranten mit Motorrädern.

Nächtliche Forderungen: “Allahu Akbar” und “Tod für Khamenei”

 Juni 2010 Aufstand – 4

Nächtliche Forderungen „Allahu Akbar“ und „Tod für Khamenei“ und das Zusammenziehen von Kräften in mehreren Teheraner Stadtteilen

NWRI – Aus Furcht vor weit verbreiteten öffentlichen Aufständen verstärkte das Regime seit dem 10. Juni seine Sicherheitsvorkehrungen. Die neuen Maßnahmen erreichten heute eine breitere Skala.

Die Sicherheitskräfte sind seit heute Morgen in höchster Alarmbereitschaft.

Wieder schallt es von den Dächern “Tod Khamenei,Nieder mit der absolutistischen klerikalen Herrschaf

 Juni 2010 Aufstand – 3
NWRI – Die mutigen Bewohner und Jugendliche protestierten in Teheran wieder nachts von ihren Dächern aus und zeigten ihren Hass auf das herrschende klerikale Regime. Ab 22:30 Uhr ertönten Parolen und Forderungen wie „Gott ist groß“, „Nieder mit dem absolutistischen klerikalen Regime“, „[Der oberste Führer der Mullahs, Ali] Khamenei ist ein Mörder, seine Herrschaft ist rechtswidrig“, Tod dem Diktator“ und „Khamenei, schäm Dich, geh aus unserem Land“ in vielen Teheraner Stadtteilen von den Dächern.

Die nächtlichen Proteste waren in der Sadiqieh (Aryashahr)-, der Mirdamad-, der Fatemi-Straße und dem Vanak Platz besonders intensiv.

In Isfahan im Herzen des Landes, skandierten Bewohner auf der Shariati-Straße und dem Nazar Sharqi ebenfalls am Vorabend des Jahrestages der landesweiten Aufstände regierungsfeindliche Slogans wie „Gott ist groß“.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
12. Juni 2010

Iran: Auseinandersetzungen auf dem Rah-Ahan-Platz und Forderung nach dem “Tod des Khamenei“

ImageJuni 2010 Aufstand – 2
Jugendliche setzen sich zur Unterstützung eines Mädchens auf dem Enqelab-Platz mit Sicherheitsbehörden auseinander 

NWRI – Passagiere auf dem Hauptbahnhof der Teheraner Eisenbahn setzten sich am Freitag mit Sicherheitskräften des iranischen Regimes auseinander und forderten: „Tod für Khamenei“, den Obersten Führer des Regimes.

Die Zwischenfälle fanden statt, nachdem es Probleme mit dem Verkauf von Fahrkarten und Dienstleistungen auf dem Bahnhof gegeben hatte.

Vorkehrungen des Iranischen Regimes aus Angst vor Protestaktionen der Jugend im Juni

ArchiveJuni 2010 Aufstand – 1
NWRI – Höhere Beamte des zerstrittenen iranischen Regimes trafen sich Berichten aus den eigenen Reihen zufolge mehrfach, um Handlungsalternativen zur Eindämmung geplanter Proteste im Juni festzulegen. Einige der Besprechungen fanden auf in der so genannten Sarollah Basis statt, die für die Sicherheit der Hauptstadt zuständig ist.

Weitere Sitzungen wurden beim Mohammad Corps der Islamischen Revolutionären Garde (IRGC) durchgeführt. Es wurde darauf bestanden, dass das Innenministerium alle Anträge auf Kundgebungen oder Demonstrationen ablehnen soll oder sie für illegal zu erklären hat.

Das iranische Volk wird sich zum Jahrestag der Juniereignisse gegen das Teheraner Regime erheben

Maryam Rajavi: Das iranische Volk wird sich am Vorabend zum 20. Jahrestag im Juni gegen den religiösen Faschismus erheben

NWRI – Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin gedachte des kommenden Jahrestages am 20. Juni, dem Tag der Märtyrer und politischen Gefangenen, dem Beginn des landesweiten Widerstandes und des Aufstandes gegen das iranische Regime.

In Erinnerung an die Märtyrer des Aufstandes im Juni 2009 sagte sie, dass die Iraner am Vorabend zu diesem historischen Tag ihr Recht auf Meinungs- und Redefreiheit ergreifen werden, um gegen die herrschende religiöse Diktatur zu protestieren.

Die Shanghai-Gruppe will Irans Mitglidschaft ablehnen

Agenturen – Die Shanghai Cooperation Organisation (SCO), in der Russland und China eine wichtige Rolle spielen, will auf einer Sitzung am Freitag den Mitgliedschaftsantrag Irans ablehnen, informierte der russische Außenminister Sergei Lavrov.

Die SCO wird voraussichtlich am Freitag über einen Vorschlag zur Erweiterung der Kooperation abstimmen, der nicht die Mitgliedschaft von Lander zuläßt, über die UN Sanktionen verhängt wurden, sagte Lavrov am späten Donnerstag in Taschkent.

„Morgen (Freitag, dem 11. Juni 2010) wird eine Regelung bestätigt, so Lavrov zu Reportern, als er gebeten wurde, zu bestätigen, dass zu den bald bestätigten Regeln gehöre, dass nur Länder die Mitgliedschaft in der SCO beantragen können, über die keine UN Sanktionen verhangen wurden.

Insassen haben mit einem Massenhungerstreik begonnen

Sample ImageAufruf zur Solidarität mit Häftlingen im Block 1 des Gohardasht Gefängnisses in Karaj

NWRI – Am Donnerstag, dem 10. Juni traten die Gefangenen im Block 1 des Gohardasht Gefängnisses in Karaj aus Protest gegen die ständigen Übergriffe der Wärter, ihre intensiven Folterungen, die abgeschnittene Verbindung mit der Außenwelt und die Streichung von Besuchen am Samstag gemeinsam in einen Hungerstreik.

Einige der Häftlinge sollten durch heftige Schläge zur Aufgabe gezwungen werden und wurden dabei teilweise schwer verletzt. Um zu verhindern, dass die Nachricht von dieser Brutalität die Gefängnismauern verlässt, wurde die Verletzten noch nicht einmal eine Untersuchung in der Gefängnisklinik gewährt. Aus dem gleichen Grund dürfen sie auch keinen Besuch empfangen und Verbindungen zur Außenwelt haben.

EU will zusätzlich Sanktionen über den Iran verhängen: Diplomaten

Agenturen – Die Europäische Union nach Aussagen von Diplomaten will über den Iran aufgrund seines Atomprogramms schärfere Sanktionen verhängen, die zusätzlich in den Bereichen Energie, Handel und Transport greifen sollen.

Die EU sieht ein Verbot neuer Investitionen sowie einen Boykott des Transfers von Technologien, Anlagen, Geräten und Dienstleistungen in der Öl- und Gasindustrie vor.

Der UN Sicherheitsrat vereinbarte am Mittwoch neue Strafen für den Iran, dehnt das Embargo auf Waffen aus und verbot dem Land sensible Tätigkeiten wie die Urangewinnung.

Regierungsfeindliche Proteste am Vorabend zum Jahrestag des Aufstandes

NWRI – In einer Presseerklärung der Universität von Kurdistan werden die Menschen zum Protest gegen die repressive Politik der iranischen Regimes aufgerufen und die Freiheit der 16 zum Tode verurteilten politischen Gefangenen gefordert.

In der Mitteilung steht: „Die iranische Nation kämpfte immer gegen Unterdrückung.

Die Ereignisse des vergangenen Jahres demonstrierten die Widerstandskraft, den Willen und das Durchhaltevermögen der iranischen Nation.