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Iran: Streik der Basarkaufleute in den Hauptstädten

lion_and_sunNWRI – Wie schon in unserem Bericht (Juweliere in Isfahan streiken) erwähnt gingen die Streiks über eine plötzliche Erhöhung der Umsatzsteuer (VAT), die durch das Mullahregime in Teheran verhängt wurde in Isfahan, Shiraz und in den heiligen Städten Mashhad und Qazvin (170 km nordwestlich von Teheran) unvermindert weiter.

Am Dienstag, dem vierten Tag der Streiks, schlossen mehr als 3000 protestierende Ladenbesitzer  ihre Geschäfte und gingen in einem Demonstrationsmarsch zum Rathaus in Isfahan.

Iran: Countdown für die Hinrichtung eines weiteren Jugendlichen hat begonnen

mohammadreza_hadadi_iranNWRI- Ein 20 Jahre alter Mann wartet auf seine Hinrichtung am Galgen am Donnerstag früh durch einen Mullah Justizbeamten in der südlichen Stadt Shiraz. Er war 15, als er das Verbrechen verübte, das sich zur Last gelegt wird.

Der Mann mit dem Namen Mohammad Raza Hadadi wartet seit dem letzten Jahr auf die Vollstreckung des Todesurteils.
Und weiterhin beteuert sein Anwalt, dass er unschuldig ist.

Ebenso bekam am 30 September ein weiterer Minderjähriger, Rahim Ahmadi, ein Todesurteil, das vom obersten Richter der Mullahs, Mahmoud Hashemi Shahroudi, ausgesprochen wurde.

Iran: 44 Partygäste in Mashhad verhaftet

iran_suppression_150NWRI- 44 Partygäste wurden am Montag in der heiligen Stadt Mashhad verhaftet. Unter ihnen waren 27 Frauen und 17 Männer, die von der staatlichen Sicherheitspolizei wegen des Abhaltens einer Party in der heiligen Stadt verhaftet wurden.

„Wir haben fünf Gruppen von Männer und Frauen abgeführt, um das Verbrechen zu stoppen“, sagte ein Justizbeamter am Montag.

Iran: Juweliere in Isfahan streiken

iran_jewelry_marketNCRI- Eine dreiprozentige Steuererhöhung war der Auslöser für einen Streik in der Innenstadt von Isfahan. Der bekannte Edelsteinmarkt wurde damit seit dem 22. September quasi komplett geschlossen. Es war der Tag, an dem ein neues Gesetz in Kraft trat, das den Händlern eine zusätzliche Steuer auf ihre Gewinne auferlegte.

Die Juweliere waren die ersten, die mit dem Streik begannen und viele weitere Kaufleute schlossen sich an. So schlossen Schuhverkäufer, Boutiquen, Elektroläden und andere Ladenbesitzer ebenfalls ihre Läden, um sich mit den Juwelieren solidarisch zu erklären.

In der Touristenattraktion Naqsh-e-Jahan schlossen am Montag ebenfalls viele Geschäfte.

Iran: Weibliche Studenten werden für die Nichteinhaltung der Kleiderordnung bedroht

female_students_iranNWRI- Weibliche Studenten wurden am Samstag beim Einschreiben in der Universität Shiraz (Südiran) wegen der Nichteinhaltung der Kleidervorschriften mit disziplinarischen Maßnahmen bedroht, wenn sie sich nicht an die Vorschriften halten sollten.

„Hier ist eine Universität, sie sollten sehr vorsichtig damit sein, was sie in unserer Schule tragen“, sagte eine Mitarbeiterin der Universität, die für die Immatrikulation bei der Shiraz Universität zuständig ist, gegenüber weiblichen Studentinnen.

Iran: USA werden keine Diplomaten in den Iran entsenden

former_us_embassy_iranVon Reza Shafa

In einem Exklusivinterview zitierte die Associated Press einen US Beamten. Er sagte: “ Die Bush Administration hat ihre Pläne verworfen, einen diplomatischen Außenposten im Iran zu installieren.“

Der Vorschlag, zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten Diplomaten aus den USA nach Teheran zu senden, kam in den Fokus der Öffentlichkeit, als er das erste Mal letzten Sommer geäußert wurde. Aber nun wurde eine Entsendung von Diplomaten wegen der bevorstehenden Wahlen in den USA im November und wegen der anhaltenden Ignorierung der Forderungen nach dem Stopp der nuklearen Aktivitäten im Iran auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, äußerte sich der Beamte gegenüber der AP.

Schutz der Bewohner von Camp Ashraf

council_europe_logoEs folgt der Text des Kommentars der Parlamentarischen Versammlung des Europarats vom 2.Oktober.

Amnesty International (Kommentar vom 28. August 2008), das EU-Parlament (Resolution vom 4. September 2008) und die Internationale Menschenrechtsvereinigung (8. September 2008) haben Besorgnis über die Bedrohung von 3500 iranischen politischen Flüchtlingen in Camp Ashraf im Irak ausgedrückt. Diese sind ‘geschützte Personen’ unter der Vierten Genfer Konvention.

Iran: EU will Iraner schützen

council_europe_strasburgAgenturen – 70 Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des Europarats forderten am Freitag die USA auf, die Kontrolle über das Flüchtlingscamp Ashraf nicht dem Irak zu übertragen. 70 km nördlich von Bagdad wohnen dort mehr als 3500 iranische Flüchtlinge, die meisten davon Mitglieder der Organisation der Volksmodjahedin Irans (PMOI).

In einem schriftlichen Kommentar, äußerten die Unterschreibenden verschiedener Länder und politischer Gruppen Bedenken, dass die Gegner der Regierung in Teheran “Gefahr laufen, gefoltert und hingerichtet zu werden, zwingt man sie das Land zu verlassen, wie es die irakische Regierung anstrebt.”

Iran: Mehr als 1000 Menschen kamen nach Zaveh

torbat_hedareh_iranNWRI – Mehr als 1000 protestierende Anwohner kamen am Donnerstag in die Ortschaft Zaveh nahe der Stadt Torbateh-Hedareh in Ostiran.

Die Teilnehmer blockierten mit brennenden Reifen den Highway zwischen Torbateh-Hedareh und Dolat-Abad.
Der Protest brach aus, nachdem das Mullah-Regime ablehnte die Ortschaft als Stadt mit allen Rechten zu akzeptieren.

Es wurden anti-Regime Parolen gesungen: ”Zuständige Autoritäten, wir fordern unsere Rechte.”

Iran: Verhängung des Kriegsrechts in den Strassen von Shiraz

ssf_units_iranNCRI – Eine unangekündigte Verhängung des Kriegsrechts wurde in den Strassen von Shiraz im Südiran ausgerufen.

Das Mullah Regime verhängte eine unangekündigte Ausgangssperre in den Strassen von Satarkhan und Chamran, welche zwei der belebtesten Plätze in der von Touristen gern besuchten Stadt sind.

Es gab Straßensperren und Kontrollposten, um die Bewohner besonders nachts zu kontrollieren. Durchgeführt wurden die Kontrollen von den staatlichen Sicherheitskräften (SSF),  der berüchtigten Polizeieinheit der Mullahs.