Von: Hossein Abedini, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates Iran
Quelle: Agenturen
Mit den Vorbereitungen des iranischen Regimes auf die bevorstehenden Parlamentswahlen am 14. März werde ich an einen Tag in der Türkei genau 18 Jahre zuvor erinnert, als der brutale Charakter der Mullahs und ihre Unterstützung für den Terrorismus für mich starke Realität wurden. Am frühen Nachmittag des 14. März 1990 saß ich neben den Fahrer, der mich zum Flughafen in Istanbul brachte, als plötzlich ein Auto mit vier Männern unseren Weg versperrte. Ein weiteres Fahrzeug klemmte uns von hinten ein. Sekunden später stiegen zwei Männer – einer aus dem vorderen Fahrzeug, einer aus dem hinteren – mit automatischen Gewehren aus. Sie kamen näher. Ich öffnete die Fahrzeugtür und deutete ihnen an, dass ich nur einen kleinen Aktenkoffer bei mir habe. Einer der Männer feuerte neun Schüsse auf mich ab. Ich wurde in die Brust und den Magen getroffen und schwer verwundet. Als der zweite Mann einen Gnadenschuss abgeben wollte, versagte das Gewehr. Die Angreifer flohen.
Wahlen im Iran – eine Fassade für das Regime, das den Terror sponsert
Studentenproteste in Shiraz zwingen Kanzler der Universität zur Flucht
NWRI – Am Montag, dem 25. Februar demonstrierten mehr als 500 Studenten auf dem Campus der Universität in Shiraz und verlangten den Rücktritt des Kanzlers. Der Zug der wütenden Studenten führte von ihren Unterkünften zum Hauptcampus der Universität von Shiraz im Süden des Landes.
Die Studenten skandierten Parolen gegen die Regierung und gegen Mohammad Sadeqi, den Kanzler der Schule, mit denen sie ihn zum Rücktritt aufforderten. die protestierenden Studenten besetzten das Büro von Sadeqi, als er sich aus Angst um sein Leben durch eine Hintertür vom Gelände zurückzog.
Anwälte ohne Grenzen verurteilen den Bombenanschlag des iran. Regimes auf d. Wasserstation in Ashraf
NWRI – Dr. Khaled Issa Taha, Vorsitzender der "Anwälte ohne Grenzen" mit Sitz in London verurteilte in einem Interview mit dem persisch sprachigen Kanal INTV (Simaye-Azadi) den Bombenanschlag auf eine Wasserpumpstation von Ashraf City, der Heimstatt von Mitgliedern der iranischen Volksmojahedin (PMOI/MEK) im Irak.
Dr. Taha beschrieb den Bombenanschlag als "kriminelle und ungerechtfertigt". "Die Rolle der iranischen Mullahs ist bei solchen Vorfällen sehr klar; Anschläge auf und Ermordung von unschuldigen Menschen, vor allem derer, die versuchen, die Demokratie in den Iran zu bringen", fügte er hinzu.
USA erwägen Sanktionen gegen die Zentralbank Irans
Von GLENN R. SIMPSON
Das Finanzministerium sammelt Beweise für den Verdacht, dass die Zentralbank Irans anderen iranischen Institutionen hilft, die Wirtschaftssanktionen der USA zum umgehen. Das könnte die Einleitung von Strafen für die Zentralbank sein.
Die Nachforschungen von Nachrichtendienstlern im Finanzsektor in drei Ländern signalisieren eine potentielle Eskalation in der Geldschlacht Washingtons mit Teheran. Anfang 2006 verhängte die USA Sanktionen gegen mehrere größere Banken Irans auf dem privaten Sektor und setzte sie wegen der angenommenen Unterstützung des Terrorismus und des Atomwaffenprogramms Irans auf die Schwarze Liste.
IAEA Bericht macht Sanktionen des UN Sicherheitsrates unumgänglich
Der iranische Widerstand ist bereit, der IAEA Informationen über Organe und Einzelpersonen zu liefern, die in das vom klerikalen Regime dementierte Nuklearprogramm verwickelt sind.
NWRI – Nach dem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über das Nuklearprogramm des klerikalen Regimes wiederholte Mohammad Mohaddessin, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), dass der Bericht trotz ernsthafter Mängel und Unzulänglichkeiten eindeutig aufzeigt, dass das iranische Regime nicht beabsichtigt, geheime Aspekte seines Nuklearprogramms preis zu geben und das Projekt zur Produktion der Atombombe oder atomarer Sprengköpfe insbesondere nicht aufgegeben hat. Er fügte hinzu, dass jede Unentschlossenheit oder Verzögerung der Mitgliedsstaaten des UN Sicherheitsrates bei der Umsetzung umfassender Sanktionen dem Regime mehr Handlungsspielraum für den Erhalt von Nuklearwaffen einräume.
Viele Verhaftungen am Internationalen Tag der Muttersprache
NWRI – Am Jahrestag des Internationalen Tages der Muttersprache verhängten die Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) und Mitarbeiter des Nachrichtendienst- und Staatssicherheitsministeriums (MOIS) ein unerklärtes Marshal Gesetz in einigen iranischen Nordprovinzen aus Angst vor Protesten der vorwiegend Azeri sprechenden Bevölkerung.
In Orumieh, der Provinzstadt in Westazerbaijan, wurden Saied Nassiri, ein 17jähriger Teenager, und Shahram Qolizadeh, ein weiterer Jugendlicher verhaftet, als sie Flugblätter zum Internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar verteilten. Bei einem anderen Zwischenfall wurden Reza Daghestani, Ashaq Asgar-Sawad und Mehdi Noori ebenfalls verhaftet. Über den Aufenthaltsort der Gefangenen ist nichts bekannt.
Armselige Beschwichtiger der Mullahs im Europäischen Parlament – Teil I
Angelika Beer: Der internationale Druck auf das iranische Regime hat die Menschrechtslage im Iran verschlechtert!
Am 31. Januar 2008 nahm das Europäische Parlament eine Resolution an, in der das iranische Regime für seine ausgedehnten systematischen Menschenrechtsverletzungen und seine weiterführenden Arbeiten am Nuklearprogramm und bei der Urananreicherung scharf verurteilt wurde.
Erika Steinbach: Grausame Steinigungen im Iran ächten
Berlin – Anlässlich von Presseberichten über weitere Todesurteile durch Steinigungen im Iran erklärt die Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach MdB:
In letzter Zeit häufen sich Berichte darüber, dass iranische Gerichte Todesurteile durch Steinigung aussprechen. So hat der Oberste Strafgerichtshof im Iran erst Anfang Februar wieder zwei junge Frauen wegen angeblichen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt.
Iran schürt das Feuer in Afghanistan
Von BRIAN BENNETT
"Wir haben uns diese Nachbarn nicht ausgesucht", witzelt der afghanische Botschafter in den USA, Said Tayeb Jawad, als er mit dem roten Laserpunkt auf die Umrisse der Landkarte seines Heimatlandes zeigt. Er sprach am Mittwoch vor einem Publikum aus Regierungsanalysten, Akademikern und Journalisten. Als er nach dem gegenwärtigen Einfluss Irans in Afghanistan gefragt wurde, hörte er auf zu lachen: "Der Iran ist eine immer gefährlichere Macht geworden."
Streiks bei den Arbeitern in den Zuckerrohrverarbeitung – Angriff auf Angestellte von Abbaspour Dam
NWRI – Am Montag streikten die Arbeiter der Zuckerrohrverarbeitung in Shoosh im Süden des Landes zum zweiten Mal in diesem Jahr (das persische Jahr beginnt am 21. März), weil ihnen keine Löhne gezahlt wurden. Ihnen wurden im Januar und Februar keine Gehälter oder andere Leistungen ausgezahlt. Im September streikten sie bereits aus dem gleichen Grund.
Die Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) und die Mitarbeiter des Ministeriums für Nachrichtendienste und Sicherheit (MOIS) griffen am Donnerstag etwa 800 Arbeiter von Abbaspour Dam vor den Toren von Masjed Soleiman im Süden an. Die Arbeiter begannen mit ihrem Streik, als sich die Regierung weigerte, ihre ungezahlten Löhne auszuzahlen.
