Anlässlich der Tagung der Münchener Sicherheitskonferenz nimmt Mohammad Mohaddessin, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Nationalen Widerstandrates Irans, bezüglich des iranischen Atomwaffenprogramms wie folgt Stellung:
Die Recherchen des iranischen Widerstandes haben ergeben, dass das iranische Mullah-Regime zusätzlich zur Urananreicherung ebenfalls seine Untersuchungen zur Herstellung von waffenfähigem Uran und zum Bau von atomaren Sprengköpfen fortsetzt. Das Projekt zur Herstellung von Langstreckenraketen steht nach wie vor auf der Tagesordnung. Das heißt, dass das Regime rund um die Uhr an allen drei notwenigen Teilen für die Herstellung von Atombomben arbeitet.

PARIS (Agenturen) – Frankreich erklärte am Donnerstag, dass Teheran einen Satelliten auf die Umlaufbahn bringen wolle. Tatsächlich aber ist diese Rakete im All nicht navigationsfähig. Es wurden Sorgen darüber laut, dass die Technologie für den Bau von Waffen benutzt werden soll.
NWRI – Am Montag beschwerte sich das Außenministerium Iraks offiziell beim Botschafter des iranischen Regimes in Bagdad über den Diebstahl des so genannten Drecköls.
NWRI – Die Arbeiter sind wegen der niedrigen Entlohnung und den schlechten Arbeitsbedingungen in einem größeren Reifenwerk im Iran in den Streik getreten. Die wütenden Demonstranten verbrannten Reifen auf dem Fabrikgelände.
Brüssel. Das EU-Parlament hat die zunehmenden Menschenrechtsverletzungen im Iran verurteilt und zugleich die Ächtung des iranischen Exilwiderstands durch die Regierungen der Mitgliedstaaten kritisiert. Eine mit großer Mehrheit verabschiedete Resolution wirft der iranischen Obrigkeit systematische Verletzung der Menschenrechte und der Grundfreiheiten seiner Bürger vor. Die Missachtung aller zivilen Standards gipfelt in öffentlichen Hinrichtungen durch Erhängen oder Steinigung, Auspeitschen und Amputationen.
Im Iran wurde ein 22-Jähriger zum Tode verurteilt, weil er mehrfach gegen das Alkoholverbot verstoßen hat. Die Zahl der Hinrichtungen im Iran steigt.