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Der Iran wirft große Schatten auf die Gespräche über den Mittleren Osten

ANNAPOLIS- Agenturen- Die Mittlerer Osten Friedens Konferenz beendete am Dienstag offiziell den israelisch-palästinensischen Streit. Aber genau unter der Oberfläche gab es ein unausgesprochenes Ziel: den zunehmenden regionalen Einfluss Irans und des islamischen Radikalismus zu stoppen.

Das ist möglich trotz des enormen Skeptizismus über die Fähigkeit der Israelis und der Palästinenser, gemeinsam zu einem endgültigen Friedensvertrag zu gelangen. Es gibt eine große Erwartung unter den vielen sunnitischen arabischen Ländern, die darauf hoffen, dass die Vereinigten Staaten das wieder aufnehmen, was sie als den längeren und bedeutenderen Kampf für die muslimischen Herzen und Köpfe ansehen.

Die Doppelrolle der IRGC: Unterdrückung im Inland und Terrorismus im Ausland – Teil VI

Von Reza Shafa
Die Rolle der IRGC bei der Unterdrückung im Inland und für den Terrorismus im Ausland wächst

Die Führungsoffiziere
Gegenwärtig sind folgende Männer Führungsoffiziere in der Armee:

1.    Generalmajor Mohammad Ali (Aziz) Jafari, Oberbefehlshaber;
2.    Brigadegeneral Morteza Rezaii, Stellvertretender Kommandeur;
3.    Brigadegeneral Mohammad Hosseinzadeh Hejazi, Obmann der Stabschefs;

Jordanien rügt iranischen Gesandten wegen Teherans Protest gegen den Gipfel von Annapolis

AMMAN, Jordan (Agenturen) – Jordanien rügte den Gesandten Irans am Dienstag, dem 27. November wegen eines Protestes vor der jordanischen Botschaft in Teheran gegen die arabische Teilnahme an dem von den USA finanzierten internationalen Friedensgipfel.

Die staatliche Nachrichtenagentur Petra berichtete, dass der jordanische Außenminister Nasser Judeh den iranischen Botschafter Mohamed Irani in sein Büro bestellte, um Jordaniens "schärfste Verurteilung" des Protestes am Montag in Teheran zum Ausdruck zu bringen.

Tatsächlichen Wandel im Iran erreichen

Von Dowlat Nowrouzi                                                             

So wie das Schreckgespenst der Iranischen Mullahs über Iraks Straßen schwebt und so wie die Mullahs einer Atombombe näher kommen,  so wurden alle Hoffnungen auf einen Modus Vivendi mit Teheran zerschlagen. Dies ist jedoch weit entfernt von einer Sackgasse, sondern eine gute Nachricht und bietet eine willkommene Gelegenheit für tatsächlichen Wandel im Iran und dem Nahen Osten.

Die schlechte Nachricht ist, dass der Präsident der Mullahs, Mahmoud Ahmadinejad, kürzlich verlauten ließ, dass Teheran ein Schlüsselziel im Nuklearprogramm erreicht hat, das es Experten zu Folge befähigt, in circa einem Jahr genug angereichertes Uranium für eine Atombombe herzustellen.

Die USA bittet China um Kooperation bei den Iransanktionen

WASHINGTON (Agenturen) – Die Staatssekretärin Condoleezza Rice forderte am Montag China auf, die Anstrengungen der USA zu unterstützen, damit neue Sanktionen des UN Sicherheitsrates über den Iran wegen seines Atomprogramms verhangen werden können.

China hat hartnäckig alle Versuche der USA und anderer Länder für eine dritte Runde mit Sanktionen des UN Sicherheitsrates abgelehnt und Pläne für ein Treffen der Hauptmächte Anfang des Monats unterlaufen, bei dem weitere Strafmaßnahmen gegen Teheran diskutiert werden sollten.

Immer noch Unterstützung der irakischen Milizen durch den Iran

WASHINGTON (Agenturen) – Schiitische Milizen in unsicheren Gegenden Bagdads erhalten noch immer Unterstützung aus dem Iran, berichtete ein Kommandeur der US Streitkräfte am Montag im Gegensatz zu den Regierungsvertretern der USA, die eine positive Entwicklung der Rolle Irans im Irak feststellten.

Leutnant Don Farris, Kommandeur der US Truppen in der Stadt Sadr und den Adamiya Gebieten von Bagdad sagte, dass die Zahl der Angriffe seit Mai um 75% zurückgegangen sei.

Desinformationskampagne gegen iranische Opposition in Schweden

NWRI (Stockholm) – Malcolm Fowler, Mitglied des Menschenrechtsausschusses der britischen Law Society verurteilte in seiner Ansprache auf der Kundgebung in Stockholm am Samstag, dem 24. November vor Tausenden Iranern die Beleidigung der weiblichen Mitglieder der iranischen Organisation der Volksmojahedin (PMOI/MEK), die in Ashraf City, im Nordosten Iraks wohnen, durch die schwedische Tageszeitung Svenska Dagbladet (SvD).

Malcolm Fowler sagte: "Es ist klar, dass die zitierte Bemerkung nur ein anderer Teil der Desinformationskampagne von Teheran gegen seine am weitesten verbreitete Opposition ist. Wir sind jedenfalls heute hier, um aus vollem Herzen die Menschen in Ashraf und das iranische Volk zu unterstützen.“
Der Text der Rede von Malcolm Fowler, Mitglied des Menschenrechtsausschusses der britischen Law Society am 24. November in Stockholm:

Iran: Keine zusätzliche Atom-Inspektionen / Granulat produziert

BAZ – Iran will die von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) geforderten zusätzlichen Inspektionen von Atomanlagen nicht zulassen. Dies sagte Atomprogramm-Chef Gholam Resa Aghazadeh am Samstag nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Isna.
Es könne zu einem späteren Zeitpunkt über zusätzliche Kontrollen gesprochen werden. «Aber mit Sicherheit nicht heute», betonte Aghazadeh. Die IAEA hatte Teheran am Freitag in Wien aufgefordert, zusätzliche Inspektionen zuzulassen.

Iraks Schiiten verurteilen Einmischung des Iran

300 000 Unterschriften gegen Einfluss Teherans – Angst vor Islamisierung – UN-Untersuchung gefordert

Die Welt – Bagdad – Im Süden des Irak scheint sich eine beispiellose Bewegung gegen den iranischen Einfluss auf die Schiitenregionen zu bilden. Wie die "Washington Post" und die Nachrichtenagentur Reuters übereinstimmend berichten, haben schiitische Scheichs 300 000 Unterschriften für eine Petition gesammelt, die sich scharf gegen die Einmischung ihrer schiitischen Glaubensbrüder aus dem Iran wendet.

Europaparlamentarier prangert die Beleidigung von Mitgliedern der iranischen Opposition an

NWRI (Stockholm) – Mogens Camre aus Dänemark, verurteilte am Samstag, dem 24. November in seiner Rede vor Tausenden iranischen Dissidenten in Schweden die jüngsten Beleidigungen von Mitgliedern der iranischen Volksmojahedin (PMOI/MEK) aus Ashraf City (Heimstatt der Mitglieder der PMOI im Irak) durch die schwedische Zeitung Svenska Dagbladet.

"Als ein Skandinavier glaube ich, dass unsere Presse mehr Verantwortung zeigen muss und nicht die Anschuldigungen wiederholen sollte, die das Mullahregime in Umlauf bringt. Das iranische Regime benutzt den Artikel bestens gegen die iranische Opposition. Ich denke, dass eine Entschuldigung bei den Mitgliedern in Ashraf ehrenwert ist, weil ihre Ehre durch solche Anschuldigungen verletzt wurde", sagte Camre.