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Iranische Frauen im Kampf gegen den Fundamentalismus

Rede von Sarvnaz Chitsaz aus Anlaß des Internationalen Frauentages in Paris
(Übersetzung aus dem Englischen)

Der Kampf der Frauen für Gleichheit kann nicht stattfinden ohne dass wir die Führung im Kampf gegen den Fundamentalismus und seine globale Bedrohung übernehmen.
Als eine Frau aus dem Iran wurde ich Zeugin der Unterdrückung meines Volkes und der Frauen meiner Heimat durch die seit über zwei Jahrzehnten herrschenden Fundamentalisten. Die Welt hat jedoch nicht über das nachgedacht, was die iranischen Frauen durchleben müssen. Außerdem ist den meisten die potentielle Bedrohung durch den wachsenden Fundamentalismus noch gar nicht bewußt geworden. In den Medien kümmern sich nicht viele darum und die Regierungen verfolgen ihre eigene Beschwichtigungspolitik und ihre wirtschaftlichen Interessen. Die wirtschaflichen Interessen haben sogar die Menschenrechtsbelange zum Schweigen gebracht.

Verteidiger: Keine Neuigkeiten über die verhafteten Frauen

Adnkronos International – Die am Sonntag wegen der Teilnahme an einer Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude verhafteten Frauen in Teheran durften bisher weder ihre Verteidiger noch ihre Familienangehörigen sehen, informierte ein Anwalt, der für einige dieser Frauen als Verteidiger arbeitet. Die Demonstranten hatten an einer Protestkundgebung teilgenommen, um fünf Frauen zu unterstützen, die wegen der Organisierung einer Kundgebung am 12. Juni vergangenen Jahres gegen die Frauen diskriminierenden Gesetze vor Gericht standen.

Iran: 70 Bahai Studenten vom Studium ausgeschlossen

Adnkronos International – Das iranische Bildungsministerium hat den Ausschluss von 70 Studenten vom Studium angeordnet, die zu den Bahai gehören und nicht zum Islam übertreten wollten. Das Ministerium hat ebenfalls 191 Anhänger des Bahai Glaubens von der Teilnahme an der Aufnahmeprüfung für die Universität ausgeschlossen, gaben Unterstützer der Bahai den Vereinten Nationen zur Kenntnisnahme.

Iran: Photobericht von der Lehrerdemonstration in Teheran

NWRI – Am Samstag, dem 3. März demonstrierten entwa 15.000 Lehrer vor dem Parlament der Mullahs in Teheran gegen ihre sich verschlechternden Lebensbedingung und forderten den Rücktritt des Ministers des Regimes.

Iranische Exilgruppe fordert die Streichung von der schwarzen Liste des Terrors in der EU

Agenturen – Die iranische Hauptoppositionsgruppe im Exil forderte am Donnerstag die Europäischen Union auf, ihren Name von der offiziellen Schwarzen Liste des Terrors zu streichen und beschwerte sich über "einen Machtmissbrauch".
Die EU hatte der Gruppe 30 Tage Zeit gegeben – bis Donnerstag – um weiter Beweise in ihrem Fall zu bringen, die zur Aufhebung des Verbots führen können.
Die iranischen Volksmojahedin (PMOI) übergaben in Brüssel das Schreiben von Rechtsanwälten fristgemäß, dass die EU der "offenkundigen Missachtung" eines vorhergehenden Urteils des Europäischen Gerichtshofes bezichtigte.

Iran: Kommandeur der Pasdaran im Irak verhaftet

Adnkronos International – US Truppen haben im Irak Mohsen Shirazi, einen Kommandeur der zur iranischen Revolutionären Garde (Pasdaran) gehörenden Qouds Birgade festgenommen, berichteten Reporter am Dienstag unter Bezug auf US Quellen.
Shirazi steht unter dem Verdacht shiitische Rebellen im Namen Irans unterstützt zu haben. Shirazi soll in Bagdad im Haus des shiitischen Spitzenpolitikers Abdul Aziz al-Hakim, dem Führer des Höchsten Rates der Islamischen Revolution im Irak (SCIRI), verhaftet worden sein.

UK: 2000 Juristen und Parlamentarier fordern die Streichung der PMOI von der Terrorliste

NWRI – Mehr als 2.000 Juristen forderten zusammen mit der Mehrheit des Unterhauses und 200 Lords aus Großbritannien die Streichung der iranischen Volksmojahedin von der Terrorliste.
Am 27. Februar wurde ihre Erklärung auf einer vom brittischen Parlamentarischen Kommitee für einen Freien Iran und dem britischen Rechtsanwaltskommitee zur Verteidigung des iranischen Widerstandes organisierten Sitzung des Britischen Parlaments veröffentlicht. Hier lesen Sie den Text ihrer Erklärung:

Iranischer Widerstand: Pressekonferenz in Brüssel mit Mohammad Mohaddessin

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des NWRI, Mohammad Mohaddessin, gab am 1. Maerz 2007 auf einer Pressekonferenz in Brüssel antwortete im Namen der iranischen Volksmojahedin (PMOI) auf die Entscheidung des Ministerrates der Europäischen Union und protestierte gegen die Beibehaltung der PMOI auf der Terrorliste der EU (AP Photo/Thierry Charlier)
(Hier mit Sid Ahmed Ghozali, dem früheren algerischen Premierminister)

Hoffnungsvoller Präsidentschaftskandidat Sarkozy warnt vor einem nuklearen Iran

International Herald Tribune – Die französische Präsidentschaftshoffnung Nicolas Sarkozy erklärte am Mittwoch, dass der Beste Weg, Iran zum Einstellen seiner nuklearen Aktivitäten über Druck sei. Er warnt wiederholt vor dem, was im Irak geschieht.
Sarkozy, der Innenminsiter und Toprivale bei den Wahlen im April und Mai, nannte das iranische Programm eine der Schlüsselaufgaben der Welt so wie auch seinen außenpolitischen Vorschlägen für ein Frankreich mit ihm an der Spitze zu entnehmen ist.

Radschawi: Darf der religiöse Faschismus im Iran, europäische Urteile und die Gerechtigkeit untergra

NWRI – “Die Meinung, die der Rat der Europäischen Union am 30. Januar vertreten hat ist völlig ungesetzlich und unerwartet, weil der Gerichtshof das Verbot der PMOI in seinem Urteil aufgehoben hat. Er betonte, dass gegen diese Bewegung im Rahmen des Kampfes gegen den Terrorismus keine Restriktionen verhängt werden dürften.
Daher ist der Brief des Rates der Europäischen Union, nach dem die PMOI weiter in der Liste geführt wird, ein dreister Gesetzesbruch. Das bestätigt, dass die Brandmarkung politisch motiviert war und keine rechtliche bzw. gesetzliche Basis hatte. Es zeigt ebenfalls, dass damit von Beginn an die Mullahs beschwichtigt werden sollten", sagte Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin heute in einer Videobotschaft an die Konferenz in Brüssel.