Überweisung der Irans Akte an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ist die notwendige Reaktion auf die Äußerungen von Ahmadinejad
Überweisung der Irans Akte an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ist die notwendige Reaktion auf die Äußerungen von Ahmadinejad
Le Monde – Es war notwendig, die Maske ist endlich gefallen. Mit seinem Aufruf vom 26. Oktober an die islamische Welt zur Zerstörung Israels hat der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad mit einigen wenigen Worten das Porträt eines allmächtigen und extremistischen Staatschefs komplettiert. Bei jeder seiner Ausführungen, die von dem ehemaligen Revolutionsgardisten ausgeführt wird, wird die iranische Absicht in ihrer offenen Aggressivität deutlicher.
Welt am Sonntag – Der Nahost-Informationsdienst MEMRI hat Auszüge aus der Rede des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad sowie anderer führender iranischer Politiker zum "Al-Quds-Tag" zusammengestellt, in denen – wie alle Jahre wieder aus diesem Anlaß – zur Eliminierung Israel aufgerufen wird. Zu den zitierten Rednern gehört auch der vor allem in Europa zum "Reformpräsidenten" verklärte Vorgänger Ahmadinedschads, der Ayatollah Khatami. Auch er hat sich in den vergangenen Jahren stets mit Brandreden gegen die Existenz Israels hervorgetan. Im Westen wollte man dies aber nur allzugern überhören, konnte man sich mit dem gebildeten Herrn Khatami doch so gepflegt über die Ethik des gegenseitigen Verstehens der Kulturen, über Goethe und seinen "West-östlichen Diwan" unterhalten.
Von Con Coughlin

Forderung nach einem entschlossenen Handeln seitens der Bundesregierung gegenüber den iranischen Mullahs
NWRI, 31. Oktober – Laut Agenturberichten ist ein Teheran-Besuch des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Kofi Annan, in den nächsten Tagen zu Gesprächen mit Offiziellen der religiösen, terroristischen Diktatur im Iran geplant.
Associated Press, Frankfurt/Main, Montag 31. Oktober – Die Union fordert wegen der israelfeindlichen Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad mehr internationalen Druck auf Teheran. Der Iran-Experte der Unionsfraktion, Ruprecht Polenz, sagte am Montag im RBB Inforadio, Europa müsse sich dazu mit den USA absprechen. Wenn Iran den Nahost-Friedensprozess störe, könne es keine Entwicklungshilfe geben. «Es kann niemand Partner Deutschlands sein, der Israel aggressiv angeht», betonte der CDU-Politiker.
NWRI, 30. Oktober – In einer Versammelung der Revolutionswächter und halbmilitärischen Bassijs an diesem Morgen wiederholte der Präsident von Mullahs, Mahmoud Ahmadinejad, seine neuen Bemerkungen gegen Israel, welche sich inhaltlich nicht verändert hatten und auf internationale Ebene verurteilt worden sind. Während er die arabische und moslemische Länder drohte, sagte er: „Was in meinen Bemerkungen neu war, bestand darin, dass sie [der Westen] seit 50 Jahren versuchen, die Gründung eines besetzten Landes anerkennen zu lassen. Heute versuchen sie nach dem Abzug aus dem Gaza-Streifen andere Nationen dazu zwingen, dieses ehemalig besetztes Regime anzuerkennen. Die Islamische Nation wird dieser Anstrengung gegenübertreten.“
Sie fordert Sanktionen gegen Teheran