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Annan sagt Reise nach Iran ab

ImageNCRI, 05. November – Nach den israelfeindlichen Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad hat UN-Generalsekretär Kofi Annan seinen Iran-Besuch in der kommenden Woche verschoben. Annan und die Regierung in Teheran seien übereingekommen, "dass dies keine geeignete Zeit für ihn ist, zu reisen", sagte Annans Sprecher Stéphane Dujarric in New York. "Im Licht der derzeitigen Kontroverse wäre es schwierig gewesen, die Themen mit der iranischen Führung zu diskutieren, die er auf seiner Agenda hatte", sagte Dujarric weiter. Das konkrete Thema des Streits nannte er nicht. Der Iran steht unter hohem internationalen Druck, seit Ahmadinedschad in der vergangenen Woche zur Zerstörung Israels aufgerufen hatte. Der UN-Sicherheitsrat hatte die Aussagen in einer Resolution verurteilt.

Iran: Neue Kabinettsvorgeschlagene sind langjährige Kommandanten der Revolutionsgardisten

ImageDer Präsident des Mullah-Regimes hat gestern Sadegh Mahsuli, Mohammad Nazemi-Ardakani und Parviz Kazemi als Erdölminister, Minister für die Kooperative und Minister für die Sozialfürsorge vorgestellt.

Sadegh Mahsuli gehörte zu den skrupellosesten  Kommandanten der revolutionären Gardisten und ist verantwortlich für die langjährige Unterdrückung der Bevölkerung in Wes- und Ost-Aserbaidschan.

Iraner demonstrieren vor iranischem Generalkonsulat in Hamburg

Vor dem iranischen Generalkonsulat in Hamburg haben Demonstranten gegen den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad protestiert.
Anhänger des Nationalen Widerstandsrates Iran veranstalteten eine Mahnwache, um auf globale Gefahren, die seitens der fundamentalistischen Herrschaft in Teheran zustande kommen hinzuweisen. Die Lösung müsse international bedacht werden, hieß es bei der Protestaktion.

Die nukleare Revolution

Weltlage Iran und seine Drohgebärden
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von Michael Stürmer

Die Welt, 4. November – Das iranische Regime läßt Jahr um Jahr Mittelstreckenraketen, keine Dummies, unter dem Kommando der radikalen Revolutionswächter durch die Straßen von Teheran paradieren. Die Shahab3 tragen blutgierige Aufschriften wie "Tod den Zionisten". Ayatollah Khomeini hatte den Seinen immer aufgegeben, den jüdischen Staat "aus der Geschichte zu tilgen". Was Ahmadi-Nedschad jetzt hinzufügt, ist die nukleare Variation dieses Programms. Man braucht nicht die Einzelheiten des iranischen Nuklearprogramms zu kennen um zu wissen, daß diese schlecht steuerbaren Raketen für nichts geeignet sind als nukleare Verwüstung.

Iraner in Deutschland und Österreich verurteilen Äußerungen Ahmadinejads

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Die welle der Proteste gegen die kriegerischen Äußerungen Ahmadinejads, den Staatspräsidenten der Mullahs,  reißt nicht ab. In den Städten Frankfurt, Hamburg, Köln, Ulm und Wien kam es zu Protestaktionen der Anhänger des Nationalen Widerstandsrates Irans.

Gespannte Beziehungen zwischen Rom und Iran

ImageGespannte Beziehungen herrschen zwischen Italien und dem Iran: Teheran reagierte verärgert für die am heutigen Donnerstagabend geplante Demonstration für Israel, zu der italienische Mitte-Rechts-Parteien aufgerufen haben. An der Großkundgebung vor der iranischen Botschaft werden sich schätzungsweise 10.000 Personen, darunter mehrere Minister und Oppositionspolitiker beteiligen.

Iranische Exilopposition plant Großdemo gegen Ahmadinejad in Brüssel

Image"Kriegshetzerei" des Präsidenten verurteilt – 260 Abgeordnete für Streichung der Volksmujaheddin von Terrorliste

DER STANDARD, Brüssel, 03. November 2005 – Die iranische Exilopposition plant kommenden Montag eine Großdemonstration am Rande des EU-Außenministerrats in Brüssel gegen die "Kriegshetzerei" von Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad. Nach Angaben der Organisatoren werden bis zu 30.000 Teilnehmer erwartet, um gegen die jüngsten Israel-feindlichen Aussagen Ahmadinjads zu protestieren, teilte der Iranische Widerstandsrat am Donnerstag mit. Die Drohung von Ahmadinejad in der Vorwoche, Israel "von der Weltkarte radieren" zu wollen, hatte weltweit für Protest und Empörung gesorgt.

Diplomaten: Iran plant weitere Uran-Umwandlung

ImageReuters, Berlin/Teheran, 03. November 2005 – Ungeachtet internationaler Kritik an seiner Atompolitik will der Iran Diplomaten zufolge ab kommender Woche erneut Uran umwandeln. Die Islamische Republik habe die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) über ihr Vorhaben informiert, dass dann die nächste Produktionsphase in der Atomanlage Isfahan beginne, sagte ein europäischer Diplomat am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Die USA und die Europäische Union (EU) werfen der Islamischen Republik vor, nach Atomwaffen zu streben, was diese zurückweist. Russland versuchte unterdessen, den Atomstreit zwischen dem Westen und dem Iran durch einen neuen Vorschlag zu entschärfen. Dieser sieht im Kern ein russisch-iranisches Gemeinschafts-Unternehmen zur Uran-Umwandlung und Anreicherung in Russland vor und wird von der IAEA und der EU unterstützt.

260 Abgeordnete nationaler Parlamente und des Europaparlaments:

ImageBringen Sie Teherans nukleare Akte vor den Sicherheitsrat, streichen Sie die Volksdmojahedin von der EU-Terrorliste und unterstützen Sie die Demonstration in Brüssel am 7. November

Iran wechselt zahlreiche Botschafter aus

Die Botschafter gelten als moderat. Auch innenpolitisch setzt der Präsident auf einen kaum bekannten Konsevativen

Die Welt, Teheran, 03. Nov. 2005 – Der Iran will dutzende Botschafter in aller Welt auswechseln, darunter auch den diplomatischen Vertreter in Deutschland. Einem früheren Regierungsmitglied zufolge zielt die größte Umbesetzung der Diplomatenriege des Landes seit 1979 auf eine Verschärfung des außenpolitischen Kurses. Auch innenpolitisch sorgte Präsident Mahmud Ahmadinedschad für Aufsehen, als er einen kaum bekannten Konservativen zum Ölminister ernannte.