NCRI, 05. November – Nach den israelfeindlichen Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad hat UN-Generalsekretär Kofi Annan seinen Iran-Besuch in der kommenden Woche verschoben. Annan und die Regierung in Teheran seien übereingekommen, "dass dies keine geeignete Zeit für ihn ist, zu reisen", sagte Annans Sprecher Stéphane Dujarric in New York. "Im Licht der derzeitigen Kontroverse wäre es schwierig gewesen, die Themen mit der iranischen Führung zu diskutieren, die er auf seiner Agenda hatte", sagte Dujarric weiter. Das konkrete Thema des Streits nannte er nicht. Der Iran steht unter hohem internationalen Druck, seit Ahmadinedschad in der vergangenen Woche zur Zerstörung Israels aufgerufen hatte. Der UN-Sicherheitsrat hatte die Aussagen in einer Resolution verurteilt.

Der Präsident des Mullah-Regimes hat gestern Sadegh Mahsuli, Mohammad Nazemi-Ardakani und Parviz Kazemi als Erdölminister, Minister für die Kooperative und Minister für die Sozialfürsorge vorgestellt.


Gespannte Beziehungen herrschen zwischen Italien und dem Iran: Teheran reagierte verärgert für die am heutigen Donnerstagabend geplante Demonstration für Israel, zu der italienische Mitte-Rechts-Parteien aufgerufen haben. An der Großkundgebung vor der iranischen Botschaft werden sich schätzungsweise 10.000 Personen, darunter mehrere Minister und Oppositionspolitiker beteiligen.
"Kriegshetzerei" des Präsidenten verurteilt – 260 Abgeordnete für Streichung der Volksmujaheddin von Terrorliste
Reuters, Berlin/Teheran, 03. November 2005 – Ungeachtet internationaler Kritik an seiner Atompolitik will der Iran Diplomaten zufolge ab kommender Woche erneut Uran umwandeln. Die Islamische Republik habe die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) über ihr Vorhaben informiert, dass dann die nächste Produktionsphase in der Atomanlage Isfahan beginne, sagte ein europäischer Diplomat am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Die USA und die Europäische Union (EU) werfen der Islamischen Republik vor, nach Atomwaffen zu streben, was diese zurückweist. Russland versuchte unterdessen, den Atomstreit zwischen dem Westen und dem Iran durch einen neuen Vorschlag zu entschärfen. Dieser sieht im Kern ein russisch-iranisches Gemeinschafts-Unternehmen zur Uran-Umwandlung und Anreicherung in Russland vor und wird von der IAEA und der EU unterstützt.
Bringen Sie Teherans nukleare Akte vor den Sicherheitsrat, streichen Sie die Volksdmojahedin von der EU-Terrorliste und unterstützen Sie die Demonstration in Brüssel am 7. November
Die Botschafter gelten als moderat. Auch innenpolitisch setzt der Präsident auf einen kaum bekannten Konsevativen