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Übersicht der Iran – Proteste: 1. – 4. Januar

Übersicht der Iran – Proteste: 1. – 4. Januar
Von Hamideh Taati

5. Januar 2021

Die iranischen Städte waren in den letzten Tagen Zeuge von weiteren Protesten aus allen Bereichen des Lebens. Die Menschen protestierten gegen das wirtschaftliche Missmanagement des Regimes, welches seit der Coronakrise die wirtschaftlichen Probleme verschärft hat. Während die Menschen in aller Welt mit mehr Hoffnung ins neue Jahr starten, kämpfen die Iraner immer noch mit Armut und dem Coronavirus.

Die Berichte über die Proteste sammelten die Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK).
Am 4. Januar traf sich eine Gruppe von Krankenschwestern des Gesundheitszentrums in Ahvaz (Südwestiran), um gegen systematische Diskriminierung im Beruf, fehlende Jobsicherheit und ungleiche Löhne zu protestieren. Die Krankenschwestern stehen an der Frontlinie im Kampf gegen das Coronavirus und sie stehen unter enormen Druck.

Die protestierenden Krankenschwestern sagten: Unsere Löhne und Boni sind in den letzten Monaten reduziert worden. Wir hatten in den letzten Jahren und besonders in der Pandemie eine sehr schwierige Situation.

Krankenschwestern des Gesundheitszentrums von Ahvaz protestieren gegen systematische Diskriminierung in ihrem Beruf – 4. Januar 2021

Am Montag streikten am zweiten Tag in Folge Angestellte des Gesundheitszentrums in Yazd (Provinz Yazd, Zentraliran) und trafen sich vor dem Büro des Vertreters des Regimes für Yazd und Ashkzar. Die Angestellten sagten, dass sie ihren Streik so lange fortsetzen werden, bis ihre Bedingungen erfüllt sind.

Die Arbeiter riefen Sprechchöre zur Unterstützung der Krankenschwestern und protestierten gegen unfaire Löhne.

Streikende Angestellte des Gesundheitszentrums von Yazd – 4. Januar

Am 4. Januar versammelten sich Bewohner der Stadt Azimeh in der Provinz Qazvin (Nordzentraliran), um gegen Engpässe bei der Wasser- und Stromversorgung bei über 330 Hektar Land zu protestieren. Die Demonstranten sagten, dass große Unternehmen Geld von den Menschen für den Aufbau der Infrastruktur und der Gemeindedienstleistungen in der Region bekommen haben und dennoch das Land ohne jegliche Anlagen zurück blieb.


Am Montag versammelten sich die Landwirte in der Provinz Isfahan, um gegen die Teilung des Zayandeh Roud Flusses zu protestieren, was ihr Land vertrocknen lässt. Die Demonstranten betonten, dass sie bis zum Ende kämpfen werden, damit die Behörden den Fluss nicht umleiten. Der Zayandeh Roud Fluss hat die Region bewässert, er fließt von den Zagros Bergen durch die Stadt Isfahan. Doch in den letzten Jahren trocknet er immer mehr aus.

Das Regime interessiert sich nicht für Umweltfragen. Es plündert systematisch den nationalen Wohlstand aus und vernichtet das iranische Ökosystem. Die Revolutionsgarden (IRGC) haben mit ihren Dammprojekten das Austrocknen der Flüsse vorangetrieben.


Landwirte aus der Provinz Isfahan protestieren gegen die Teilung des Zayandeh Roud Flusses – 4. Januar 2021

Am 3. Januar trafen sich Hunderte Rentner zu einem landesweiten Protest im ganzen Iran. Die Proteste fanden in 22 Städten statt, darunter in Teheran, Kermanshah, Täbris, Khorramabad, Arak, Isfahan, Shiraz, Ahvaz, Qazvin, Hamedan, Rasht, Sanandaj, Shush, Karaj, Neyshabur, Yazd, Bojnourd und Shushtar. Die Rentner protestierten gegen Diskrepanzen zwischen ihren Löhnen und denen von Angestellten sowie für faire Löhne und eine Anpassung an Inflation und hohe Preise. In Karaj verhinderten die staatlichen Sicherheitskräfte, dass die Rentner Bilder und Videos von den Protesten machen konnten. In Shush (Südwestiran) gab es einen weiteren Protest vor dem Büro für soziale Dienste und die Rentner hielten einen Protestmarsch ab.


Rentner der Organisation für soziale Sicherheit protestierten in mindestens 11 Provinzen und 22 Städten im Iran – 3. Januar 2021

Am Sonntag protestierten Arbeiter des Ölunternehmens Gachsasran in Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad (Südwestiran) vor der Zentrale des Unternehmens wegen verzögerter Lohnzahlungen.
Bei den Protesten wurden leere Tischtücher als Symbol ihrer Armut auf den Straßen verteilt. Die Arbeiter sagten, dass sie keine Jobvorteile und nicht einmal richtige Arbeitskleidung erhalten haben.


Arbeiter des Ölunternehmens Gachsasran protestieren vor der Zentrale des Unternehmens – 3. Januar 2021

Eine ähnliche Entwicklung gab es am Sonntag in der Provinz Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad. Dort protestierten Abwasserarbeiter vor der Abteilung für Wasser und Abwasser und forderten die Zahlung ihrer ausstehenden Löhne.
Am Sonntag protestierten Angestellt des Gesundheitszentrums in Bafq (Provinz Yazd) vor dem Gouvernement. Sie forderten die Zahlung ihrer ausstehenden Löhne und Boni. Sie protestierten auch gegen die Diskriminierung von Arbeitern mit Zeitverträgen gegenüber den fest angestellten Mitarbeitern.

Lehrer mit Zeitverträgen in der Provinz Yazd protestieren vor dem Gouvernement – 2. Januar 2021

Am Sonntag protestierten Zeitarbeiter des Gesundheitszentrums von Shiraz (Provinz Fars, Südwestiran) vor dem Gouvernement wegen ihrer schlechten Arbeitsbedingungen und verzögerten Gehaltszahlungen.
Auf einem Banner stand: Wir eilten in der schlimmsten Situation zur Hilfe und nun werden wir in der schlimmsten Situation zurück gelassen. Wir wollen unsere Rechte.
Das Regime diskriminiert und schenkt den Arbeitern im Gesundheitswesen keine Aufmerksamkeit, während das medizinische Personal selbst in der Pandemie weiter arbeitet.


Zeitarbeiter des Gesundheitszentrum von Shiraz demonstrieren vor dem Gouvernement – 3. Januar 2021

Am Samstag demonstrierten auch die Krankenschwestern in Yasuj (Provinz Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad), die seit der Pandemie noch härter arbeiten, gegen ihre plötzliche Entlassung und die Weigerung der Yasuj Universität für medizinische Wissenschaften, sie wieder einzustellen.


Krankenschwestern mit Zeitverträgen protestieren in der Provinz Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad – 2. Januar 2021

Am Samstag trafen sich Arbeiter der Nationalen Stahlgruppe in Ahvaz, um gegen die Ernennung von neuen Direktoren in der Personalbeschaffung, der Verwaltung, den Finanzen, der Arbeitskräfte sowie der technischen und operativen Abteilungen zu protestieren.


Protest von Arbeitern der Nationalen Stahlgruppe in Ahvaz – 2. Januar 2021

Am 2. Januar hielten Feuerwehleute aus Isfahan eine Kundgebung vor dem Zentralgebäude der Gemeinde in Isfahan ab. Sie forderten die Zahlung ihrer Löhne und Zuschüsse.


Kundgebung von Feuerwehrleuten in Isfahan – 2. Januar 2021

Am 1. Januar traf sich eine Gruppe von Gärtnern im Osten der Provinz Isfahan zu einer Kundgebung vor dem Büro der Mitglieder des Parlamentes des Regimes, um gegen eine Anweisung der Regierung zum Abbau ihrer Gartenhäuser zu protestieren.
All diese Proteste unterstreichen, dass die iranische Gesellschaft wütend ist und dass die Menschen im Iran für ihre wirtschaftliche Situation und die sonstigen sozialen Nöte nur das Regime verantwortlich machen. Die fortgesetzte Unzufriedenheit im Iran verängstigt das Regime. Diese Angst zeigt sich auch in den staatlichen Medien des Regimes.
„Wir sollten besorgt sein. Die Fortsetzung der Coronakrise wird destruktive Effekte haben und für viel Ärger in der Wirtschaft und der Gesellschaft des Landes sorgen. In der aktuellen Coronaviruslage ist die Verbreitung falscher Hoffnungen sinnlos. Das Coronavirus und die zerfallende Wirtschaft….werden einen massiven Einfluss auf das Leben der Menschen haben und es schwerer machen“, schrieb am Sonntag die staatliche Zeitung Sharq.

EDITORIAL – Hinrichtung und Unterdrückung im Iran, bedeutet das Mullah Regime will unbedingt an der Macht bleiben

Am Sonntag hat das Regime in Teheran in Zahedan im Nordosten des Iran drei Gefangene erhängt, darunter zwei politische Gefangene, womit bei den Hinrichtungen in nur 20 Tagen die Zahl 30 erreicht wird.

Am 31. Dezember 2020 hat das Regime drei sunnitische Gefangene, Hamid Rastbala, Kabir Sa’adat Jahani und Mohammad Ali Arayesh im Vakil-Abab Gefängnis in Maschad im Nordosten des Iran erhängt mit der Beschuldigung, sie seien „Gesetzlose“. Sie hatten fünfeinhalb Jahre Gefangenschaft und Folter erdulden müssen. Teheran hat wieder einmal seine Missachtung internationaler Standards der Menschenrechte bestätigt.

Hinzukommt, dass Brigadegeneral Qassem Rezaei, der stellvertretende Befehlshaber der Staatssicherheitskräfte (SSF), am Donnerstag im Fernsehen seine Agenten anwies, unbotmäßigen Jugendlichen „die Arme zu brechen“, wobei er sie als „Gangster“ bezeichnete. Rezaei: „Wenn ihr sie am Schauplatz erwischt und ich sehe, dass er unverletzt ist, dann solltet ihr antworten, warum er immer noch unverletzt ist“.

Er bestätigte auch die Missachtung der internationalen Gesetzgebung durch das Regime und sogar die der eigenen Gesetze des Iran, wenn er sagte, die Häftlinge sollten nur „am Leben bleiben“.

Die Kräfte des SSF haben zusammen mit den Revolutionsgarden (IRGC) beim Aufstand im November 2019 das Feuer auf Protestierende eröffnet und 1500 unschuldige Zivilisten getötet.

Das Kleriker Regime sieht sich einer unruhigen Gesellschaft gegenüber und die Behörden haben nicht vergessen, was sie „die bittere Erfahrung“ bei den großen Protesten im November 2019 im Iran genannt haben. Der Albtraum, gestürzt zu werden, sucht die Führer des Regimes heim.

Wirtschaftliche und soziale Faktoren, die imstande wären, einen weiteren Aufstand – gleich dem im November 2019 – auszulösen, haben sich verstärkt.

Das wirtschaftliche Missmanagement des Regimes verbunden mit seiner institutionalisierten Korruption hat verheerende Auswirkungen für das Leben der Bevölkerung im Iran. Die Steigerung der Inflationsrate und der Armutsindex haben sich durch den Ausbruch des Coronavirus vervielfacht, der das geschaffen hat, was staatliche Medien im Iran als „Vulkan der hungernden Menschen“ charakterisieren.

„… Man sollte sich vor einer Zeit fürchten, wo niemand imstande sein wird, eine Bremse für den Vulkan der hungernden Menschen zu ziehen“, schrieb die staatliche Arman-e Melli am 29. November 2020.


Die iranische Bevölkerung wird Zeuge davon, wie das Regime sein nationales Vermögen ausplündert und für Atom- und Raketenprogramme verschwendet und für die Unterstützung terroristischer Gruppen in der Region. Am Sonntag, dem 27. Dezember, gab Hassan Nasrallah zu, dass nach dem 33tägigen Krieg 2006, als im Libanon 200 000 Wohnungen zerstört wurden, Qassem Soleimani, der beseitigte Chef der IRGC Quds Armee, einen Betrag zahlte, der dem Wert der Mieten und Ausgaben von Familien entsprach, die ihre Wohnungen verloren hatten.

Während das Regime dabei bleibt, das Nationalvermögen des Iran zu benutzen, um sein Abenteurertum fortzusetzen, kämpfen die Menschen mit Armut, mit dem Ausbruch des Coronavirus und der steigenden Rate der Sterblichkeit und jetzt auch noch mit der Luftverschmutzung. Zugleich sehen sie, wie Amtsträger des Regimes und deren Verwandte ein Luxusleben führen.

Um den fragilen Halt an der Macht nicht zu verlieren, hat das Regime seine Unterdrückungsmaßnahmen verstärkt.

Es ist traurig, dass die internationale Gemeinschaft, besonders die Europäische Union, sich angesichts der zunehmenden Menschenrechtsverletzungen blind stellen wie sie es in allen den vergangenen 40 Jahren getan haben. Diese Untätigkeit hat den Mullahs in Teheran ein Gefühl der Straflosigkeit vermittelt, wenn sie mit ihren Verbrechen weitermachen.
Im September haben sieben Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen einen Brief an das iranische Regime geschrieben und Antworten wegen des Massakers von 1988 verlangt. Ihr Brief kam Anfang Dezember an die Öffentlichkeit, nachdem das Regime es wieder einmal unterließ, irgendeine Antwort zu liefern. Sie unterstrichen, dass das Massaker von 1988 „einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleichkommen könnte“ und hoben die „systematische Straflosigkeit derer hervor, die“ das Massaker „anordneten und ausführten“, weil die internationale Gemeinschaft es nicht schaffte, die Täter dieses Verbrechens zur Verantwortung zu ziehen.

Ebrahim Raisi, ein Haupttäter beim Massaker von 1988, ist der derzeitige Justizchef im Iran. Die steigende Zahl der Hinrichtungen im Iran überrascht nicht, wenn ein „hängender Richter” die höchste Figur in der „Justiz“ ist. Und der Justizminister Alireza Avaei war auch Mitglied einer Todeskommission im Jahr 1988.

Eine Überraschung ist eher, dass die EU Führer trotz ihres Lobs für die Werte der Menschenrechte und trotz ihres kürzlich verabschiedeten Sanktionsregimes gegen Verletzer der Menschenrechte bei ihrem Appeasement gegenüber dem Regime in Teheran bleiben.
Die EU Führer haben nur die Menschrechtsverletzungen im Iran „verurteilt“, aber nichts aktiv unternommen.

Soll der Iran diese Verurteilungen ernstnehmen, wenn die EU Führer sich bemühen, das Atomabkommen von 2015 wieder zu beleben, obwohl das Regime es beharrlich bricht, und wenn sie mit dem Außenminister des Regimes Javad Sarif verhandeln, dessen Diplomat Assadollah Assadi in Belgien vor Gericht steht für den Versuch, in Europa eine friedliche Versammlung mit einer Bombe zu sprengen?

Assadi, der versuchte, im Jahr 2018 einen Bombenanschlag gegen die Oppositionskundgebung in Paris vorzunehmen, weigerte sich, vor Gericht zu erscheinen, und beanspruchte „diplomatische Immunität“. Er wird dabei bleiben, während sein Boss diese Immunität genießt und die Regimeführer wie Raisi weiterhin Menschen im Iran töten und die „systematische Straflosigkeit“ genießen, die sie haben.

Das iranische Volk muss den Preis dafür bezahlen, dass die EU nicht in der Lage ist, bei ihren humanitären Werten zu bleiben. Der versuchte Bombenanschlag von 2018 hat gezeigt, dass auch EU Bürger einen hohen Preis zu zahlen haben, wenn ihre Führer die Verhandlungen mit dem terroristischen Regime in Teheran aufrecht zu erhalten.
Die EU sollte jetzt handeln. Sie sollte über Briefe und Verurteilungen hinausgehen und sie sollte es dem Regime nicht erlauben, Hinrichtungen im Iran für die Weltgemeinschaft „normal“ werden zu lassen. Wenn ihm nicht Einhalt geboten wird, wird das Regime Terror und Chaos in der ganzen Welt verbreiten.

Die EU sollte Raisi, Sarif und alle anderen Amtsträger des Regimes mit Sanktionen belegen und alle Beziehungen mit dem Regime von einem kompletten Stopp der Verletzungen der Menschenrechte und des Terrorismus durch das Regime abhängig machen.

 

Die Piraterie und der maritime Terrorismus des Kleriken Regimes im Iran zur Erpressung der internationalen Gemeinschaft – eine entschiedene Politik gegenüber dem Regime ist das Gebot der Stunde

Verfasst vom Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
5. Januar 2021

IRGC Oberkommandierender besucht die Marinekräfte des IRGC, um ihre Einsatzbereitschaft bei dieser Piraterie sicherzustellen

In einem unverfrorenen Akt der Piraterie haben gestern, am 4. Januar 2021, die Revolutionsgarden in den Gewässern des Persischen Golfs ein südkoreanisches Schiff entführt und an die Küste bei Bandar Abbas gebracht. Zwei Tage zuvor, am 2. Januar, haben der Oberkommandierende des IRGC Hossein Salami und der Marinekommandeur Alireza Tangsiri die Insel Abu Musa besucht zur Vorbereitung dieses Aktes der Piraterie. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur IRNA vom 4. Januar 2021 erklärte Salami: „Wir sind heute hier, um unsere soliden Arrangements zur See zu begutachten und sicherzustellen angesichts von Feinden, die manchmal arrogante und rhetorische Drohungen ausstoßen, so dass wir, so Gott will, eine bessere Kenntnis davon haben werden, wieweit die Einsatzbereitschaft unserer Marine das gewünschte Maß hat“.
Heute brachte die staatliche Tageszeitung Vatan-e Emruz, die Khameneis Fraktion nahesteht, einen Artikel auf der ersten Seite unter der Überschrift: „Wir haben einen Dieb erwischt“, räumte den wirklichen Zweck der Piraterie ein und drohte mit weiteren Entführungsakten und weiterem Terror. Es heißt darin: „Die Beschlagnahmung dieses Tankers in den Gewässern des Persischen Golfs schickt eine ernst zu nehmende Botschaft an die südkoreanische Regierung. Eine Botschaft, die Seoul zwei Optionen anbietet, nämlich entweder die lange anstehenden Schulden an Teheran zu zahlen oder die Sicherheit beim Gebrauch der Wasserwege am Persischen Golf beim Handel mit seinen arabischen Partnern (zu beeinträchtigen)“.
Dennoch verkündete die Marine des IRGC lächerlicherweise: „Das südkoreanische Schiff hatte das Ziel Korea beim Start im saudischen Hafen Al-Jubail und es wurde beschlagnahmt für wiederholte Verletzungen der Regeln der maritimen Umwelt im Persischen Golf“. Danach nannte der Sprecher des Außenministers des Kleriker Regimes die Konfiszierung des Schiffes einen technischen Vorgang. Er erklärte: „Die Islamische Republik des Iran ist wie andere Länder auch empfindlich für parallele Verletzungen, besonders für die Verschmutzung der maritimen Umwelt, und geht damit im Rahmen der bestehenden Gesetze um“.
Diese grotesken Verlautbarungen der Revolutionsgarden und des Außenministeriums erfolgen in dem Augenblick, wo Kraftwerke und Industrien, die mit dem IRGC und mit Khameneis Büros verbunden sind, ein Öl als Treibstoff (nämlich Masut) benutzen, das die Luftverschmutzung in Teheran den alarmierenden Indexwert von 500 hat erreichen lassen.
Einmal mehr lenkt der Iranische Widerstand die Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen und seiner Mitgliedstaaten auf Entführungen, Piraterie und terroristische Angriffe auf Schiffe, was eine typische Methode des Kleriker Regimes ist, um die internationale Gemeinschaft zu erpressen. Nur eine entschiedene Politik und die Verhängung internationaler Sanktionen kann Piraterie und maritimen Terrorismus der religiösen und terroristischen Diktatur, die im Iran herrscht, stoppen.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
5. Januar 2021

Iran: Banner und Plakate von Quassem Soleimani zum Jahrestag seines Todes in Brand gesetzt

Verfasst vom Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
5th January 2021
5. Januar 2021

Am 2. und 4. Januar 2021 wurden zum Jahrestag des Todes des berüchtigten Kommandeurs der terroristischen Quds Force, Qassem Soleimani, seine Bilder, Banner und Plakate von rebellischen Jugendlichen in Mashhad, Lahijan, Dorud, Bandar Abbas, Neyshabur, Hamadan und Nowshahr in Brand gesetzt.

Die rebellischen Jugendlichen setzten zudem den Eingangsbereich der unterdrückenden Bassidsch Basis der IRGC in Mashhad in Brand und antworteten damit auf den Aufruf des stellvertretenden Kommandeur der staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) des Regimes, den Jugendlichen vor Ort die Arme zu Beine zu brechen, wenn sie verhaftet werden.
Die Aktivitäten fanden trotz erhöhter Sicherheitsmaßnahmen und maximaler Alarmbereitschaft der SSF statt und wurden enthusiastisch von den Anwohnern begrüßt.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
5. Januar 2021

Mashhad – Unterdrückendes Bassidsch Zentrum der IRGC – 4.Januar

2021 Stellvertreter der SSF unterrichtet die SSF Kommandeure und regt an, die Szenerie nicht unbewaffnet zu betreten und „alle zur Rechenschaft zu ziehen, wenn verhaftete Personen unbeschadet bleiben.“

2020 Lahijan- Torching Qassem Soleimani (Terminated Commander of the terrorist Quds Force) ‘s large banner- January 4,


2020 Lahijan – Anzünden eines großen Banners mit Quassem Soleimani (getöteter Kommandeur der terroristischen Quds Force) – 4. Januar

2021 Dorud – Verbrennen eines Plakates mit Soleimani – Zeitgleich zu seinem Todestag – 5. Januar

2021 Bandar Abbas – Anzünden eines großen Banners mit Qussem Soleimani, dem getöteten Kommandeur der terroristischen Quds Force – 5. Januar

2021 Neyshabur – Eingangsbereich und Banner mit Quassem Soleimani wird bei einer unterdrückenden Bassidsch Basis in Brand gesetzt – Januar

2 Hamedan – Großes Banner mit Qassem Soleimani wird verbrannt – 2. Januar

2021 Nowshahr – Plakat mit Qussem Soleimani wird verbrannt – 2. Januar

 

Iran: Lehrer protestieren vor dem Majlis

NWRI- Viele Teilzeitbeschäftigte Lehrer versammelten sich am Sonntag vor dem Parlament der Mullahs (Majlis), um gegen die zu niedrigen Zahlungen in zwei Provinzen des Landes zu protestieren.

Lehrer aus der westlichen Provinz von Lorestan und der zentralen Provinz von Yazd protestierten, während sie Plakate trugen, auf denen stand: “Ein Land mit Schätzen und Lehrern lebt unter der Armutsgrenze.”

“Wir verdienen kaum 20.000 – 30.000 Tomons (kaum 20-30 $) im Monat”, sagte ein Lehrer in der Menge.

Verwendung von Heizöl (Mazut) in IRGC- und Khamenei-verbundenen Stiftungen, Kraftwerken und Schwerindustrien, Hauptursache für Luftverschmutzung in Metropolen

Luftverschmutzung in Teheran, der Hauptstadt des Iran

Frau Maryam Rajavi: Die Mullahs verschwenden das Vermögen des Volkes auf ihre nuklearen und Raketen-Projekte sowie auf den Terrorismus; sie verursachen Todesfälle durch den Verbrauch von Heizöl. Sie kümmern sich nur um das Überleben des Systems; Leben und Gesundheit des Volkes bedeuten ihnen nichts.

In Teheran und anderen größeren Städten hat die Luftverschmutzung ein gefährliches Maß erreicht; Fachleute des Regimes erklären, die von ihr hervorgerufene Todesrate sei sechsmal so groß wie die von COVID-19 bewirkte. Befangen in seiner kriminellen Politik, zu der die Ausplünderung des nationalen Vermögens gehört, setzt das religiöse Regime den Ursachen der Verschmutzung keine Begrenzung entgegen; es ist nicht gewillt, die größeren Städte auf Zeit still zu legen.

1. „Die durch Heizöl und Diesel bewirkte Todesrate ist sechsmal so groß wie die von COVID-19 geschaffene,“ sagte Isa Kalantari, der Leiter der Agentur des Regimes zum Umweltschutz – so die staatliche Nachrichtenseite „Khabar-Fori“ am 2. Januar 2021. Er fuhr fort: In Städten wie Teheran, Karaj, Mashhad, Tabriz, Isfahan und Qazvin sollten die Kraftwerke überhaupt kein Heizöl einset-zen.“ Und gestern sagte Mohammad-Ali Mohseni-Bandpay, Mitglied des Gesundheitsausschusses des Parlaments, gegenüber ISNA: „In diesem Jahr sollte man aufgrund des Coronavirus dem Problem der Luft-verschmutzung ernstere Aufmerksamkeit zuwenden; denn Menschen mit Lungenkrankheiten unterliegen, wenn sie mit dem Coronavirus angesteckt werden, einem größeren Risiko als gesunde. Die Regierung sollte, wenn der Zustand der Luft ein gefährliches Ausmaß erreicht, Teheran stilllegen.“

2. Mit bezug auf die Ausmaße der Luftverschmutzung lassen die Berichte der Regierung keinen Zweifel daran aufkommen, daß sie in den Großstädten für jeden eine Gefahr darstellt. In der Nachrich-tenagentur TASNIM heißt es: „Heute gab die meteorologische Organisation bekannt, daß in vielen Städten mit Industrie und zahlreicher Bevölkerung, besonders in Teheran, Isfahan, Karaj, Qom, Arak, Qazvin, Tabriz und Mashhad die Luft stark verschmutzt ist – ‚sehr ungesund‘ für alle Altersgruppen.“ Und die staatliche Nachrichtenagentur „Telegram“ schrieb gestern: „In Teheran hat der Index der Luftverschmutzung die unglaubliche Zahl 500 erreicht. Bereits ein Index von 151 bis 200 bedeutet ein für alle Gruppen ungesundes Wetter, von 201 bis 300 sehr ungesundes, und ein Index von 301 bis 500 gilt als gefährlich.“

3. Die Hauptursache solch gefährlicher Luftverschmutzung ist der Verbrauch von „Mazut“ (Heizöl oder schwarzem Öl) in den Kraftwerken und großen Industrieanlagen. Gestern sagte Isa Kalantari der Tageszeitung „Hamdeli“: „Die Qualität des im Lande verwendeten Diesels hat sich verschlechtert; zugleich verbrennt die Schwerindustrie Heizöl; sie widerspricht damit dem ‚Gesetz für saubere Luft‘ – was nicht gebilligt wird durch die Nationale Taskforce zur Bekämpfung des Coronavirus (NCCT). Der stellver-tretende Generalstaatsanwalt hat eine Erklärung herausgegeben, in der er die Provinzen anweist, den Einsatz von Heizöl nicht zu verhindern. … Das heißt: Die Behörde, die für die Einhaltung des Gesetzes zur sauberen Luft zuständig ist, hat vom Standpunkt der Sicherheit aus geschlossen, daß dies Heizöl verwendet werden muß.“

4. Wie üblich, versucht das Regime, für die Luftverschmutzung das Volk verantwortlich zu machen und vom Verkehr abzuleiten – eine Taktik, die es auch anwandte, um seine Inkompetenz zum Umgang mit der Ausbreitung von COVID-19 zu rechtfertigen. Am 31. Dezember 2020 sagte Bijan Zanganeh, der Ölminister des Regimes, im staatlichen Fernsehen: „Ich möchte nicht, daß Heizöl eingesetzt wird, doch wir haben keine andere Wahl. … Wenn der Strom-verbrauch vermindert werden könnte, sollte auch der von Heizöl abnehmen; auch die Überlegungen darüber, wie man den Verbrauch von Gas reduzieren könnte, indem man dem Strom den Vorzug gibt, müssen in die Tat umgesetzt werden.“ Fachleute des Regimes jedoch stellen fest: „Die Zunahme von CO2 in den Städten ist nicht auf die Fahrzeuge zurückzuführen, sondern geht auf örtliche Quellen zurück“ – d. h. Kraftwerke und Schwerindustrie.

Außerdem schrieb die staatliche Tageszeitung „Etemad“, wegen der (durch COVID-19 bedingten Ausgangssperre) und dem Verbot nächtlichen Verkehrs, der zu allgemeinem Rückgang des Verkehrs geführt habe, hätten die Behörden anerkannt: „Die Hauptursache der Luftverschmutzung in Isfahan liegt nicht in deren beweglichen, sondern in ihren stationären Quellen. Die Industrie, die die Luft verschmutzt, hätte die Stadt verlassen sollen; doch unglücklicher-weise konnte sie aufgrund der Struktur der staatlichen Wirtschaft nicht nur nicht aus der Stadt verlegt werden, sondern es wird darüber hinaus an den Plänen ihrer weiteren Entwicklung gearbei-tet.“

5. Anstatt Brenngas zu verwenden, hat das religiöse Regime Mazut zum wichtigsten Brennstoff der Schwerindustrie und der Kraftwerke gemacht, die sich übrigens hauptsächlich unter der Kontrolle der Revolutionsgarden und der vom Amt Khameneis kontrollierten Institutionen befinden. Das Heizöl, das aus Rohöl gewonnen wird, ist der billigste Brennstoff. Das religiöse Regime erzielt aus seinem Einsatz gewaltige Profite; sie füllen den Revolutionsgarden und Khamenei die Taschen.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Wider-standsrates des Iran (NWRI), sagte, auf der einen Seite verschwende das unmenschliche religiöse Regime das Vermögen des iranischen Volkes auf die unpatriotischen Projekte zum Bau einer Atombombe und Raketen sowie auf den Terrorismus. Auf der anderen Seite töte es das Volk durch den Einsatz von Heizöl. Die einzige Sorge der Mullahs bestehe darin, ihr Regime zu erhalten. Für sie sei das Leben, die Gesundheit und das Wohlergehen des Volkes ohne Wert. Solange dies Regime sich an der Macht befinde, werde es keinen Versuch unternehmen, Impfstoff zu kaufen und die Luft zu reinigen, und es werde keine Lösung finden, die von Fluten und Erdbeben verursachten Schäden einzudämmen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)
den 4. Januar 2021

Krise der Luftverschmutzung im Iran

Das Maß der Luftverschmutzung hat in verschiedenen Städten im ganzen Iran einen kritischen Wert überschritten. Während die Menschen noch mit der Covid-19 Krise zu tun haben, stehen sie jetzt vor einem weiteren großen Problem.

Am Donnerstag hat die Luftverschmutzung in 11 Städten des Iran, nämlich in Teheran, Isfahan, Ahwaz, Zanjan, Karadsch, Maschad, Täbriz, Urmia, Arak, Qazvin und Ghom ein kritisches Maß erreicht. In manchen Bezirken Teherans stieg der Index der Luftverschmutzung auf über 200.

Ein Blick in die staatlichen Medien des Iran macht deutlich, warum der Index der Luftverschmutzung diesen kritischen Punkt erreicht hat.

„Abbas Shahsoni, der Chef der Abteilung für Gesunde Luft und Klimawandel im Gesundheitsministerium warnte, dass die Wetter Bedingungen in Teheran und anderen großstädtischen Gebieten sich wegen der Stabilität der Wetterlage und dem Gebrauch von Masut [verunreinigter Rückstand im Erdöl] in Kraftwerken verschlimmern“, schrieb die Tageszeitung Arman am Sonntag.

Die Tageszeitung Arman: „Mohammad Mirzan Mehdi, der Chef des Nationalen Zentrums für Luft und Klimawandel der Organisation für Umweltschutz, bestätigte, dass der Gebrauch von „Masut anstelle von Gas in Kraftwerken und Fabriken einer der Hauptgründe für die Verstärkung der Luftverschmutzung in Teheran und in den großstädtischen Gebieten ist““.

Laut dem Chef des Zentrums zur Erforschung der Luftverschmutzung in der Teheraner Medizinischen Universität „zeigen Studien, dass in jedem Jahr etwa 40 000 Menschen im Land daran sterben, dass sie Partikeln innerhalb von weniger als 2,5 Mikrometern in der Luft ausgesetzt sind“.


Ähnlich ihrem Missmanagement des Coronavirus Ausbruchs machen die Behörden widersprüchliche Angaben, unternehmen aber nichts. Die staatlichen Tageszeitung Arman sagt einerseits: „Teherans Gouverneur [Chef der Provinz T.] unterstrich wiederholt, dass kein Kraftwerk und keine Industrie Masut benutzt“, setzt aber hinzu: „die Umweltorganisation bestätigte die Benutzung von Masut in einigen Industrien und Kraftwerken in der Hauptstadt“.

„Amtsinhaber haben eine Politik der Lügen betrieben und wir wissen alle, dass die Kraftwerke und Industrien im Land Masut verbrennen. Seit Jahren verbrennen unsere Kraftwerke und Industrien diesen Treibstoff. Es war üblich, dass wir fünf Millionen Liter Masut innerhalb des Iran benutzt und 15 Millionen Liter in die Vereinigten Arabischen Emirate und in andere Länder exportiert haben. Dennoch wird [angeblich] kein Öl exportiert und die Tanks sind voll von Treibstoff-Öl“, räumt die Tageszeitung Arman die Täuschungsmanöver des Regimes ein.

Diese Fabriken und Kraftwerke sind verknüpft mit den Revolutionsgarden (IRGC). Die Industrien, die Masut benutzen, sind Stahlbetriebe, petrochemische Werke, Raffinerien usw., die ausschließlich unter der Kontrolle des IRGC stehen.

Nach einem Bericht über die Benutzung von Masut in Fabriken im Jahr 2017 sind soziale Proteste eskaliert und es gab eine verbreitete Forderung nach „sauberer Luft”. Das Regime gab sich besorgt und verabschiedete ein Gesetz zum Verbot der Benutzung von Masut und der Anordnung, dass die Fabriken stattdessen Gas benutzten. Das Regime hat auch einen Budgetposten dafür reserviert.

Luftverschmutzung in der Hauptstadt Teheran

Dennoch hat das Regime die Gesetzgebung für „saubere Luft“ niemals umgesetzt.
„Die Frage ist, warum das Gesetz über saubere Luft, das verabschiedet und öffentlich bekannt gemacht wurde, nicht umgesetzt wurde, womit der Tod von mehr als 40 000 Iranern jährlich wegen Luftverschmutzung hätte verhindert werden können. In der jetzigen Situation, wo wir es mit Covid-19 zu tun haben, könnte die Luftverschmutzung die Ausbreitung der Krankheit um 10 bis 15 % erhöhen, deshalb sollten die Behörden die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Luftverschmutzung zu verringern“, schrieb die staatliche Setareh-Sobh am Sonntag.

Das Regime benutzt weiter Masut, obwohl die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) [UNO Behörde mit Sitz in London] Masut für Schiffe in internationalen Gewässern mit einem Bann belegt hat.

Außer durch den Covid-19 Ausbruch und das zunehmende Maß an Luftverschmutzung könnte die Situation sich auch durch die Aktivitäten der Sandfabriken ohne Filter verschlimmern. Sandkörner können unter diesen Umständen ein Desaster für die Umwelt und die Menschen hervorrufen.

„Die Luftverschmutzung ist ein Phänomen, das direkt mit dem Makro-Management auf allen Gebieten zusammenhängt. Das ist es, was diese Krise mit anderen Krisen im Land gemeinsam hat, aber der Mangel an Transparenz ist der [wesentliche] Grund für so ein Phänomen“, schrieb die staatliche Ebtekar am Montag.

Mit anderen Worten: die Untätigkeit des Regimes und sein Priorisieren wirtschaftlicher Interessen gegenüber der Bewahrung des Lebens der Menschen und seine inhumane Strategie der Benutzung von Naturkatastrophen für das Ruhigstellen einer unzufriedenen Gesellschaft haben zu den Krisen in der Bevölkerung beigetragen.

Jedes Zögern beim Umgang mit der kritischen Situation der Luftverschmutzung wird schwere Konsequenzen nach sich ziehen und der Gesundheit der Menschen und der Gesellschaft enorme Kosten auferlegen. Im Gegensatz dazu hat das Regime niemals nach einer Lösung für dieses Problem gesucht.

Die mit dem Regime verbundenen Fabriken setzen ihre Arbeit fort. Statt zu handeln, um eine weitere humanitäre Katastrophe zu verhindern, plündert das Regime nach wie vor das Volk aus für die Verfolgung seiner unheilvollen Ziele. Wie bei seinem Behandeln der Coronavirus Krise wird das Regime nicht tätig werden.

Die internationale Gemeinschaft sollte intervenieren und Druck auf das Regime ausüben, um seine Aktivitäten zu stoppen, die zur Krise der Luftverschmutzung im Iran beitragen und die in Verbindung mit der Covid-19 Krise schnell die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 in die Höhe treiben könnten. Diese nähert sich der Marke von 200 000.

Schreckliche Bemerkungen des stellvertretenden Polizeichefs zum Brechen von Gliedmaßen von Häftlingen


Der stellvertretende Kommandeur der Staatlichen Sicherheitskräfte, Brigadegeneral Qassem Rezaei

– Frau Maryam Rajavi: Die Aufforderung zu Repression und nackter Gewalt zeigt die Angst des religiösen Regimes vor einem Aufstand des iranischen Volkes, welches sich mit nichts Geringerem als dem Sturz des Regimes zufrieden geben wird

– Schweigen und Tatenlosigkeit gegenüber den Mullahs, deren Verfassung und Praxis gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, das Völkerrecht und seine Konventionen verstoßen, ermutigen sie zur Fortsetzung der Hinrichtungen, der Folter und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Am Donnerstag, den 31. Dezember 2020 erließ Brigadegeneral Qassem Rezaie, der stellvertretende Kommandeur der Staatlichen Sicher-kräfte, den folgenden Befehl an seine Untergebenen: „Wenn Sie Leute festnehmen, die ‚Macheten schwingen‘, dann müssen Sie etwas dafür tun, daß (die Machete) zu Boden fällt. Das heißt: Der Betroffene sollte keinen Arm mehr haben, (um die Machete zu halten). … Wenn Sie so einem begegnen und ich sehe, daß er unverletzt bleibt, müssen Sie mir sagen, warum er immer noch unverletzt ist. Wenn er dort eine Machete schwang, dann muß ich sehen, wie ihm ein Arm gebrochen wird. Ich muß sehen, daß er zu Boden fällt. Wenn er eine Machete in der Hand gehalten und damit Schrecken verbreitet hat, sollten sie ihm an Ort und Stelle ein Bein brechen; ich will es sehen!“

Während er einen Häftling, der als „Schurke“ mit verbundenen Augen gefangen gehalten wird, erniedrigte und beleidigte, antwortete er wie folgt auf die Frage, ob der Häftling irgend ein Recht genieße: „Daß er überhaupt noch am Leben ist, entspricht dem Gesetz; er muß am Leben bleiben. … Das Gesetz sagt: Wenn jemand schreit und damit Furcht und Schrecken verbreitet, dann handelt es sich um einen Akt von Terror; er schürt zum Krieg gegen Gott.“ So nach dem Bericht von IRNA am 31. Dezember 2020.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Wider-standsrates des Iran (NWRI), bezeichnete den Ruf nach repressiven Maßnahmen und nackter Gewalttat gegen Bürger, denen trügerisch vorgeworfen wird, sie seien Schurken und Banditen, als Anzeichen der Krisen, die das Regime umzingeln, und seiner Angst vor einem Aufstand durch das erzürnte Volk und seine Jugend; das Volk wird sich mit nichts anderem zufrieden geben als mit dem Sturz des Regimes. Sie forderte die Vereinten Nationen sowie die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten auf, über das religiöse Regime wegen seiner systemisch begangenen Menschenrechtsverletzungen Sanktionen zu verhängen. Sie fügte hinzu, Schweigen und Tatenlosigkeit gegenüber einem Regime, das offiziell und öffentlich – im Recht und Praxis – ohne Maß gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, das Völkerrecht und seine Konventionen verstößt, können es nur dazu ermutigen, seine Hinrichtungen, seine Folter und seine Verbrechen gegen die Menschlichkeit fortzusetzen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)
den 3. Januar 2021

Vertreter des iranischen Regimes gibt die Rolle von Quassem Soleimani bei der Ermordung von Koalitionsstreitkräften im Irak zu

Qassem Soleimani im Irak

In an unprecedented admission, Nader Talebzadeh, head of the “New Horizon” organization, a front organization of the Revolutionary Guards (IRGC) and its Quds Force, has revealed how Iran’s eliminated terror master Qassem Soleimani “used Improvised Explosive Device (IED)” bombs to target American forces in Iraq.

In einer außergewöhnlichen Aussage gab Nader Talebzadeh, der Leiter der Organisation „Neuer Horizont“, eine Frontorganisation der Revolutionsgarden (IRGC) und seiner Quds Force, zu, wie der getötete Terrormeister Quassem Soleimani mithilfe von „improvisierten Sprengsätzen (IED)“ amerikanische Truppen im Irak angegriffen hat.

Talebzadeh, der von einem sogenannten Mitglied der terroristischen Quds Force interviewt wurde, nannte Soleimani „den Schattenkommandeur“.

„Wer hat so viel Ärger für sie (die US Truppen) bereitet? Es war derselbe Schattenkommandeur. Wir trainierten (terroristische Söldnergruppen) und nutzten die Taktik von Straßenbomben, die am Rand standen und wie Steine aussahen. Die Amerikaner nannten sie später IEDs. Ich erinnere mich noch, wie verwundert sie waren und wie die U.S. Medien 2003 diese Verwunderung weiter gaben. Wessen Idee war das? Die IDEs waren ein improvisierter Sprengsatz, welcher nicht erkannt werden konnte und niemand wusste, ob es ein Stein oder eine Bombe war. Wenn ein Objekt daran vorbeifuhr, zum Beispiel ein Humvee, dann wurde es in die Luft gesprengt. Wir sahen die Bilder und wer war der Schatten hinter ihnen, wer zerstörte sie? Eines Tages werden wir Filme darüber machen und auch über all die andere Arbeit, die er (Soleimani) tat. Eine von ihnen waren die IED im Irak, für die die USA immer noch den Iran und die Quds Force verantwortlich machen. Dies war eine unserer Initiativen, welche den Irak für die Amerikaner unsicher machten.“

Nader Talebzadeh, der Leiter der Organisation „Neuer Horizont“, einer Frontorganisation der Revolutionsgarden (IRGC)

Talebzadeh gab auch zu, dass das Regime trotz der Tötung von Soleimani eine terroristische Bedrohung bleibt und dass das Regime hinter den kürzlich erfolgten Angriffen auf die US Botschaft im Irak steht.

„Die Amerikaner kämpfen immer noch (mit dem Terrorismus des Regimes). Sie mobilisieren ihre Truppen, weil es nicht sicher ist und nun sind sie in der grünen Zone in Bagdad, wo sie sich sicher fühlen. Doch auch da ist es nicht mehr sicher.“, sagte er
Am 3. Januar 2020 wurde bei einem US Luftschlag ein Konvoi angegriffen, der den internationalen Flughafen von Bagdad verlassen hatte. In ihm war Soleimani, der dabei getötet wurde.

Die Aussagen von Talebzadeh belegen erneut die Enthüllungen des iranischen Widerstandes über die zerstörerische Rolle des iranischen Regimes im Mittleren Osten, vor allem im Irak.

Wer war Soleimani?

Der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) veröffentlichte am 5. Januar 2020 einen Artikel mit dem Titel: „Wer war der berüchtigte kriminelle Quassem Soleimani?“, in dem detailliert über die Rolle von ihm beim Einsatz von IED Bomben auf Mitglieder der iranischen Opposition und die Koalitionsstreitkräfte im Irak berichtet wurde.

„Soleimani und seine Söldnergruppen im Irak und Afghanistan stecken hinter den IED Anschläge im Irak und Afghanistan. Die zerstörerischen IEDs wurden vor allem im Irak – Krieg zwischen 2003 und 2011 benutzt und sie waren die Haupttodesursache während des Krieges. Im April 2019 sagte das Pentagon, dass der Iran hinter dem Tod von 17 Prozent des US Militärpersonals zwischen 2003 und 2011 steckt“, heißt es in dem Bericht.

„Die IEDs wurden geheim in iranischen Militärfabriken unter der Leitung der Quds Force hergestellt und in den Irak und nach Afghanistan geliefert. Später stellten die iranischen Militärunternehmen noch stärkere und tödlichere Straßenbomben her und nannten sie fortan EEPs. Die EEPs wurden unter der Anweisung der Quds Force im Iran hergestellt. Die neuen Sprengsätze waren noch schwerer zu erkennen und die Projektile noch tödlicher und sie konnten noch stärkere Panzerungen durchschlagen als die vorherigen IEDs. Der Nationale Widerstandsrat Iran nannte den exakten Ort der Fabriken am 25. Juli 2006 und am 29. Januar 2009“, heißt es weiter.

Soleimani steckt auch hinter den Angriffen auf Mitglieder der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) im Irak.

„Die Quds Force entwickelten die „Improvised Explosive Device (IED)” auch, um in den 90er Jahren MEK Konvois im Irak anzugreifen. Bis Ende 2002 wurden über 12 Straßenbomben, zu denen auch IEDs gehörten, sowie Autobomben gegen Konvois der MEK eingesetzt, welchen Duzenden MEK Mitgliedern das Leben kosteten. Eine Straßenbombe detonierte auf der Straße von Bagdad nach Khalis, als ein Bus voll mit MEK Mitgliedern auf ihr fuhr. Dabei wurden sechs Passagiere getötet und 21 verletzt. Auch mehrere irakische Autos von Anwohnern wurden zerstört und ein irakischer Passant wurde getötet und viele andere verletzt“, heißt es in dem Bericht des NWRI.

Wer ist Nader Talebzadeh?

Am 13. Februar 2019 setzte das US Außenministerium zwei Institutionen und neun Personen auf die Sanktionsliste, welche mit dem iranischen Regime in Verbindung stehen. Eine dieser Institutionen war die Organisation „Neue Horizonte“ (in Farsi Ofogh No). Nader Talebzadeh und Zainab Mohana Talebzadeh gehörten zu den Personen, die auf die Sanktionsliste kamen. Talebzadeh kooperiert mit der IRGC und seiner Organisation für elektronischen Krieg und Verteidigung.

Die IRGC unterstützt die Organisation Neue Horizonte und seine Mitarbeiter haben ihre Verbindungen zum Büro von Khamenei zugegeben. Das zentrale Ziel ist es, einen kulturellen Deckmantel für die terroristischen Aktivitäten der Quds Force sowie für die Erlangung von geheimen Informationen zu erhalten. Dies wird zum Beispiel über „Konferenzen“ und andere Veranstaltungen erreicht, wo Agenten für die Quds Force rekrutiert oder Informationen von Ausländern erhalten werden.

Neue Horizonte nutzt auch ausländische Agenten, um Material für die Dämonisierungskampagne des Regimes gegen die iranische Opposition zu verbreiten und herzustellen, allen voran gegen die MEK. So fand zum Beispiel in Masshad im Mai 2018 die sechste Konferenz von Neue Horizonte statt. Bei ihr waren Vertreter des Ministeriums für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS) anwesend und dort wurden mehrere Bücher und andere Publikationen des MOIS gegen die MEK in Englisch verteilt, in denen die MEK schlecht dargestellt wurde. Die Teilnehmer, die vom Regime zu der Konferenz gebracht wurden, wurden ebenfalls über das angeblich schlechte Bild der MEK unterrichtet.
Astan-e Quds Razavi, die größte iranische Finanzorganisation , die vom obersten Führer Ali Khamenei kontrolliert wird, finanziert Neue Horizonte.


A Final Word

Ein abschließendes Wort
Die Aussagen von Talebzadeh bestätigen erneut die Aufrufe des iranischen Widerstandes an die internationale Gemeinschaft, einen klaren Standpunkt gegen den staatlich geförderten Terrorismus des iranischen Regimes einzunehmen.
Die Inaktivität der internationalen Gemeinschaft, vor allem der EU mit ihrer Beschwichtigungspolitik, hat Teheran ermutigt, seine terroristischen Aktivitäten fortzusetzen und auf Europa auszudehnen. Die Verhaftung und der Prozess gegen dem iranischen terroristischen Diplomaten Assadollah Assadi, der 2018 versucht hatte, einen Bombenanschlag auf die jährliche Kundgebung des NWRI in Frankreich zu verüben, ist ein Zeugnis für den Fakt, dass der Terrorismus der Mullahs keine Grenzen kennt.
Die Zeit ist gekommen, dass die Anführer der EU die Beschwichtigungspolitik beenden, die Botschaften der Mullahs in Europa schließen, die iranischen Agenten ausweisen und alle iranischen Vertreter auf die Sanktionslisten für ihre Rolle bei Terrorismus und Menschenrechtsverletzungen setzen. Die EU sollte Teheran deutlich machen, dass es seine terroristischen Aktivitäten nicht mehr länger toleriert.

Coronavirus Desaster im Iran: Zahl der Toten in 478 Städten übersteigt 196.900

• Saeed Namaki, Gesundheitsminister des Regimes: Wir befassen uns mit dem Coronavirus noch mindestens ein Jahr oder zwei Jahre. Die Vertreter der Islamischen Republik müssen verstehen lernen, dass das Virus jetzt mit uns geht und wir sollten die Menschen ermutigen, ihr Leben zu leben und derweil den starken Druck auf uns (medizinisches Personal) entlasten.
• Ein Mitglied der Nationalen Taskforce zur Bekämpfung des Coronavirus (NCCT): Wir können kein Datum für eine Massenproduktion des heimischen Impfstoff geben….doch wir brauchen auch keine Impfstoffe importieren.
• Vorsitzender des Gesundheitsnetzwerks in Gachsaran: In den letzten 24 Stunden ist die Zahl der Notfallpatienten gestiegen, das ist alarmierend.
• Mazdaran Universität für medizinische Wissenschaften: Die Situation in den vier Städten ist rot und drei Städte sind kurz davor, in den Status rot zu gehen.
• Kommandeur der staatlichen Sicherheitskräfte in Kerman: 630 Seiten und 45 Admins wurden gesperrt, welch für Spannungen unter den Menschen im Hinblick auf Covid 19 gesorgt haben.

Die Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) gaben am Montag, den 4. Januar 2021 bekannt, dass die Zahl der Menschen, die in 478 Städten am Coronavirus gestorben sind, mehr als 196.900 beträgt. Es gab folgende Opferzahlen: Teheran 48,291, Khorasan Razavi 13,340, Isfahan 12,235, Khuzestan 9,945, Lorestan 7,923, Mazandaran 7,542, Fars 6,028, Golestan 4,862, Kerman 4,340, Kermanshah 4,109, Nord Khorasan 3,028, Qazvin 2,052, Süd Khorasan 1,851, und Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad 1,434.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
4. Januar 2021