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Menschenrechtsbeauftragte Kofler: Große Sorge über drohende Hinrichtung in Iran

(BJP) Zu Meldungen, wonach dem jungen Iraner Hamid Ahmadi in Iran die Hinrichtung droht, erklärte die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung im Auswärtigen Amt, Bärbel Kofler: Die Nachricht, dass die Hinrichtung des jungen Iraners Hamid Ahmadi unmittelbar bevorstehen könnte, erfüllt mich mit sehr großer Sorge. Er war zum Zeitpunkt der ihm vorgeworfenen Taten erst 17 Jahre alt, und es gibt beträchtliche Zweifel, dass das Verfahren rechtsstaatlichen Prinzipien genügt hat. Sollte das Todesurteil an Hamid Ahmadi vollstreckt werden, wäre dies ein inakzeptabler Bruch des Völkerrechts: Iran hat sowohl die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes als auch den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert, die beide die Hinrichtung von Menschen verbieten, die zum Tatzeitpunkt minderjährig waren.

Guter Zeitpunkt für eine richtige Politik gegenüber dem Iran

Am 17. Januar nahm der früherer US Berater des Außenministers, Lincoln Bloomfield, zusammen mit einer Reihe von französischen Parlamentariern an einer Konferenz in der Victor Hugo Halle in der französischen Nationalversammlung teil. Bei der Veranstaltung ging es um die Frage, welche Richtung Frankreich und Europa in Bezug auf den Mittleren Osten einschlagen sollte, vor allem im Umgang mit der Islamischen Republik Iran. Alejo Vidal-Quadras, der Präsident des Internationalen Komitees auf der Suche nach Gerechtigkeit (ISJ) schrieb dazu in „NEWEUROPE“ am 30. Januar in einem Artikel:

EU warnt Iran vor weiteren Raketentests

Die EU warnte am Dienstag den Iran, dass die fortgesetzten Raketentests das Vertrauen untergraben, nachdem Teheran der neuen US Administration gedroht hatte, diese Angelegenheit nicht als Vorwand für neue Spannungen zu mißbrauchen.

Internationaler Aufruf: Revolutionsgarden müssen auf die Terrorlisten

Die neue US Regierung wurde von zahlreichen Politikern aufgefordert, die iranischen Revolutionsgarden auf die Liste ausländischer Terrororganisationen zu setzen. Die fortgesetzte Unterstützung des Assad Regimes, welche Hunderttausende Menschen im Bürgerkrieg in Syrien tötete, ist eine der Gründe, die vorgebracht werden. Bewohner des früheren Camp Liberty standen mehrfach unter Angriffen der Revolutionsgarden.

Neuer Streit um iranische Raketentests

Salzburger Nachrichten / Deutschlandradio: Zwischen dem Iran und den USA gibt es neue Spannungen. Die neue US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, sagte am Dienstag nach einer Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats, am Sonntag sei vom Iran eine Mittelstreckenrakete getestet worden, dies sei “absolut inakzeptabel”. Die Bundesregierung sieht Verstoß Irans gegen UNO-Resolution.

Iran: Kritischer Zustand des Währungsmarkts unter Rohani

NWRI – Die Wirtschaftspolitik der Regierung Rohani strebte an, den US-Dollar und andere Währungen zu je einem Kurs zu handeln. Das war auch die Linie der Zentralbank. Zurzeit aber, bei dem chaotischen Zustand des Währungsmarktes soll, wie berichtet wird, der US-Dollar zu vier verschiedenen Kursen angeboten werden.

Die arabischen Länder sollten den iranischen Einmischungen entgegentreten

NWRI – Die ehemalige Ministerin Marokkos für die nationale Bildung und den Kampf gegen das Analphabetentum, zugleich Mitglied der Nationalen Unabhängigkeits-Versammlung Marokkos (RNI), Najima Tai Tai, erklärte in einem Interview mit der Zeitung „Al-Jazeera“: „Ich bin sehr besorgt über die Art, wie sich das iranische Regime in die inneren Angelegenheiten einiger arabischer Länder wie Syrien, den Irak, den Libanon und den Jemen einmischt. Diese Einmischung führte in allen Ländern der Region wie dem Irak, Syrien und dem Jemen zu Desaster und Zerstörung. Tausende Menschen wurden umgebracht. Zehntausende, darunter Frauen und Kinder, wurden vertrieben und erleiden Schmerz und Angst.

Iran: Öffentliche Hinrichtung von vier jungen Männern an einem Tag

Sie waren im Alter von 22 bis 26 Jahren / Seit Anfang Januar 87 Hinrichtungen

In Mashhad (im Nordosten des Iran) bzw. Bandar Abbas (im Süden) erhängte das iranische Regime am Sonntag, den 29. Januar vier junge Männer im Alter zwischen 22 und 26 Jahren. Den beiden in Mashhad Erhängten hatte man Moharebeh – „Feindschaft gegen Gott“ – vorgeworfen.

Bahrainischer Offizier von IRGC-Agenten ermordet

NWRI – Am 30. Januar enthüllte die in London erscheinende Zeitung „Alsharqalawsat“, daß Agenten des Corps der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) einen bahrainischen Offizier umgebracht haben.

Es heißt in der Zeitung: „Am Sonntag wurde ein bahrainischer Beamter in dem Stadtteil ‚Belad Alghadim’ der Hauptstadt Manama von einer terroristischen Gruppe ermordet.

Theresa May warnt Trump vor „schlechten Einfluss des Iran“

Theresa May warnte bei einer Rede vor Republikanern in Philadelphia vor dem „schlechten Einfluß des Iran im Mittleren Osten“. Das schrieb Lucy Pasha-Robinson im „INDIPENDENT“ am 27. Januar. Hier der Artikel:

Die Premierministerin sagte, dass die Eindämmung der „aggressiven iranischen Aktivitäten“ zum „Ausbau des Einflusses von Teheran in den Mittelmeerraum“ eine Priorität in Großbritannien habe. Dies ist ein schärferer Ton nach der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen vor 18 Monaten.