New York Times – Washington – In ihrem letzten Bericht vor Beginn der Sanktionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen für den Iran erklärten die Inspektoren der Atomaufsichtsbehörde am Montag, dass der Iran nun einen Vorrat angelegt habe, der nach Auffassung der Fachleute für die Produktion von zwei Atomwaffen ausreiche.
Der Bericht der zu den Vereinten Nationen gehörenden Internationalen Atomenergie Behörde scheint die Angelegenheit der Obama Administration bei einer vierten Runde von Wirtschaftssanktionen für den Iran zu unterstützen und zudem ihre Interssen an einem von der Türkei und Brasilien wieder belebten Geschäft zu verringern, für das der Iran einen Teil seiner atomaren Brennstäbe ins Ausland senden wollte.
UN Bericht: Iran verfügt über Brennstoff für zwei Atomwaffen
Iranischer Außenminister wurde von EU-Abgeordneten als Mörder bezeichnet
Brüssel – Agenturen – Einer Klausursitzung des iranischen Außenministers Manouchehr Mottaki beim Auswärtigen Ausschuss des Europäischen Parlaments am Dienstag ging wütender Protest in Verteidigung der Menschenrechte durch mehrere EU-Abgeordnete voraus.
Der Britische Konservative Struan Stevenson rief Mottaki „Mörder“ zu und hielt ein Bild von Neda Agha Soltan, einer bei den Demonstrationen gegen die Wiederwahl des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejads im vergangenen Jahr ermordeten Studentin hoch.
Studenten der Freien Universität rufen zu Protesten gegen die Regierung am 12. Juni auf
NWRI – Studenten des Wissenschafts- und Forschungsbereiches der Freien Universität in Teheran veröffentlichten eine Presseerklärung, in der sie ihre Kollegen auf dem Universitätscampus, der Universität zu Teheran und die Universitäten in anderen Städten zur Teilnahme an einer Demonstration am 12. Mai 2010 aufrufen.
UN dokumentiert grobe Menschenrechtsverletzungen der Ashrafbewohner durch die Malikis Regierung
In einem Bericht an die Generalversammlung der Vereinten Nationen und den Menschenrechtsrat dokumentierten UN-Vertreter eine Reihe von Verbrechen des klerikalen Regimes im Iran sowie des irakischen Militärs am 28. und 29. Juli 2009 an 3.400 unbewaffneten Mitgliedern der iranischen Hauptopposition, die im Camp Ashraf in der Nähe von Bagdad lebt.
Der Bericht widerspiegelt befürchtete Ängste über die Möglichkeit einer Zwangsrückführung der Ashraf-Bewohner in den Iran, wo ihnen Hinrichtung oder Folter drohen.
Der iranische Widerstand verurteilt den Angriff auf Schiffe, die Hilfslieferungen in den Gazastreife
NWRI – Nach dem heutigen Angriff Israels auf mehrere Hilfsgüterschiffe, die auf dem Weg in den Gaza Streifen waren, wurden Duzende unbewaffnete Aktivsten getötet oder verwundet.
Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, drückte ihre Solidarität mit Präsident Mahmoud Abbas und dem palästinensischen Volk aus und verurteilte die Ermordung und Verwundung von unschuldigen Menschen.
Frau Rajavi richtete ihre Kondolenz an die tapferen Familien aus und äußerte ihre Hoffnung, dass die Verwundeten bald genesen.
Irakischer Außenminister weist auf die wachsende Rolle Irans im Irak hin
The independent – 27. Mai – Ausländische Möchtegern Militante sind auf dem Weg nach Afghanistan und Pakistan, erzählte der irakische Außenminister Patrick Cockburn – Die Al-Kaida muss zum ersten Mal darum ringen, ständig Selbstmordattentate ausführen zu können, weil es nicht mehr genügend ausländische Freiwillige in dem Land dafür gibt.
iranischer Dissident und Filmemacher Dariush Shokof in Deutschland vermisst
Der Iranische Widerstand äußert Sorge und fordert zu raschen Ermittlungen auf
Wie in den Nachrichten berichtet wurde, wird der iranische Filmemacher und Maler, Dariush Shokof, der in Deutschland lebt, seit Montag, dem 24, Mai 2010 vermisst. Er war zuletzt auf der Reise von Köln nach Paris. Die Kölner Polizei gab bekannt, dass gegenwärtig eine Fahndung nach ihm läuft.
Der Nationale Widerstandsrat Iran fordert die deutschen Behörden zu dringend Ermittlungen auf und äußert Sorge über das Verschwinden des iranischen Dissidenten und Künstlers.
Iran: Vertreter der Mullahs bestätigen anhaltende Hinrichtungen
NWRI – die staatliche Nachrichtenagentur ISNA gab am 26. Mai 2010 bekannt, dass der Sekretär des Büros für Menschenrechte im Iran, Mohammad Javad Larijani, bei einem Treffen mit dem australischen Botschafter sagte: „Wir unterstützen nicht die völlige Abschaffung der Todesstrafe.“ Bei einem Treffen mit dem norwegischen Botschafter sagte er: „Menschenrechte sind kein westliches Konzept und der Westen kann so etwas nicht kritisieren.“
Iran: Vater wurde verhaftet, weil sich sein Sohn im Camp Ashraf aufhält
Mohammad Salam Joshan (52 Jahre), Vater eines Mitglieds der iranischen Volksmojahedin (PMOI), die im Camp Ashraf im Irak leben, wurde am Montagabend des 24. Mai an seinem Arbeitsplatz in Sorkhe-Hesar in Karaj im Westen Teherans verhaftet und ins Evin-Gefängnis gebracht. Ihm wird Rebellion und Handlungen gegen die nationale Sicherheit vorgeworfen.
Politischer Gefangener nach sechs Tagen im trockenen Hungerstreik in kritischem Zustand
NWRI – Der Gesundheitszustand des politischen Häftlings Majid Tavakoli, einem Studenten der Technischen Universität in Teheran, wurde am sechsten Tag seines trockenen Hungerstreiks kritisch. Er ist noch immer in Einzelhaft im Block 240 des Evin Gefängnisses, hat Magenbluten und ist nicht in der Lage zu sprechen.
