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EFE: Zehntausende Exiliraner fordern Veränderungen für den Iran

NWRI – Die spanischsprachige Nachrichtenagentur EFE berichtete, dass Zehntausende Exiliraner am Samstag, dem 30. Juni, in Paris zusammen kamen, um einen Regimewechsel im Iran zu fordern und um die Weigerung des Europäischen Parlaments anzuprangern, die iranische Organisation der Volksmojahedin (PMOI/MEK) von der Liste der terroristischen Organisationen zu streichen.

Paris, 30 Juni (EFE)- Heute kamen in Paris Zehntausende Exiliraner in Paris zusammen, um einen Regimewechsel im Iran zu fordern und um die Weigerung des Europäischen Parlaments anzuprangern, die iranische Organisation der Volksmojahedin (PMOI/MEK) von der Liste der terroristischen Organisationen zu streichen.

Vidal-Quadras: “Der iranische Widerstand ist die einzige Alternative zum Regime

Text der Rede von Vidal-Quadras, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, auf einer Kundgebung von 50.000 Iranern in Paris zur Unterstützung von Maryam Rajavi, der vom Nationalen Widerstand Iran (NWRI) gewählten Präsidentin:

Zu allererst möchte ich unseren Brüdern und Schwestern in Ashraf City, die dieses Meeting über Satellitenprogramm live erleben können, meine wärmsten Grüße senden. Ihrem Widerstand gegen all die Konspirationen der Mullahs und ihrer Agenten im Irak ist es zu verdanken, dass die iranischen Volksmojahedin in Ashraf nicht nur die Inspirationsquelle für Millionen Iraner im Iran sind sondern auch für viele von uns in Europa, auch wenn wir an Demokratie und die Grundwerte und Prinzipen des menschlichen Daseins glauben.

Volksmudschaheddin rügen die EU

VON HANS-HELMUT KOHL
Frankfruter Rundschau – Mehrere zehntausend Exil-Iraner haben am Wochenende bei Paris die Haltung der EU gegenüber dem Regime in Teheran kritisiert und eine Anerkennung des Widerstandes gefordert. Vor dem Hintergrund der Unruhen in der vergangenen Woche im Iran sagte die Vorsitzende des Nationalen Widerstandsrates, Maryam Rajawi, die Mullahs seien "in der Endphase ihres Regimes angekommen".

Eine widersprüchliche Sichtweise: Zwinkert nicht und gebt nicht nach

USA sollte weiter Druck auf den Iran ausüben, aber Engagement vermeiden
von Michael Rubin
USA Heute
http://www.meforum.org/article/1709
Es ist vielleicht einfach, anzunehmen, dass Washington und Teheran auf diplomatischem Wege ihre Differenzen aus dem Weg räumen könnten. Aber es ist gefährlich und naiv. Demokratie im Iran ist eine Scharade. Und Fatalismus zwischen Hardlinern und Reformen ist eine Nebenattraktion. Die Iraner wählen einen Präsidenten, aber die absolute Macht bleibt lebenslang beim Höchsten Führer. Weil die Souveränität nicht auf der Seite des Volkes, sondern auf der Seite Gottes steht, ist der Wille des Volkes unerheblich. Was das Parlament glaubt, ist unwesentlich. Die Revolutionären Garden, die entsprechend ihrer Loyalität und ihrer Disziplin ausgewählt wurden, unterstehen dem Höchsten Führer direkt. Seine Angestellten räumen mit Dissidenten auf.

Zehntausende Iraner nehmen an einer Kundgebung gegen Ahmadinejad teil

(Agenturen) – Zehntausende versammelten sich am Samstag (30. Juni) in Villepinte, in der Nähe von Paris, um eine iranische Exilgruppe zu unterstützen und forderten von den Westmächten einen demokratischen Wechsel in Teheran.

Sie warnten die internationale Gemeinschaft davor, dass die Kleriker kurz davor stehen würden, Massenvernichtungswaffen in ihren Händen zu haben, und der einzige Weg, sie zu stoppen, seien die Beendigung der Beschwichtigungspolitik, Standhaftigkeit und die Unterstützung eines demokratischen Wandels im Iran.

Höchste Führer Irans wissen von der Qoudsarmee im Irak

Bagdad (Agenturen) – Hohe iranischen Führer wissen über die Operationen der iranischen Qoudsarmee bescheid, die im Irak die Gewalt anfachen, sagte das US Militär am Montag. Das ist eine der direktesten Anklagen gegen Teheran im Zusammenhang mit dem Chaos im Irak.

Das US Militär hat die Qoudsarmee bereits seit langem beschuldigt, irakische militante Schiiten zu bewaffnen und auszubilden, damit sie irakische und US Soldaten angreifen.

Iranisches Militär wusste mehr über den Angriff im Januar, bei dem fünf Amerikaner getötet wurden

Bagdad (Agenturen) – Ein US General belastet den Iran, weil sie die libanesische schiitische Hisbollahmiliz als ihren "verlängerten Arm" im Irak einsetzen und dass die Qoudsarmee – eine iranische Eliteeinheit – über den Anschlag in Kerbela sehr gut informiert war, bei dem fünf Amerikaner starben.

Der Sprecher des US Militärs Brigadegeneral Kevin J. Bergner erklärte, dass Ali Mussa Dakdouk, ein Mann der libanesischen Hisbollah am 20. März im Süden Iraks gefangen genommen wurde. Bergner sprach davon, das Dadouk seit 24 Jahren zur Hisbollah gehöre und "im Irak als ein Vertreter der iranischen Qoudstruppen ist."

Der Iran bricht sich die Zähne an Afghanistan aus

KABUL (Agenturen) – Offiziell hat Afghanistan die Behauptungen der USA und Großbritanniens herunter gespielt, dass der Iran die Talibanaufständischen mit Waffen versorgt, aber hinter vorgehaltener Hand geben die afghanischen Vertreter zu, dass die Belastungen wahr – und besorgniserregend – seien.
 
Mehrere Regierungsvertreter erklärten AFP gegenüber, dass in der Regierung von Präsident Hamid Karzai eine ernsthafte Debatte über die iranische Unterstützung der Taliban und den jungen politischen Parteien der Opposition im Gange sei.

Iranische Volksmudschahedin sollen erneut auf EU-Terrorliste kommen

Menschenrechtsausschuss des Bundestags befasste sich auch mit dem Thema
Agenturen – Berlin –  Die vom Verfassungsschutz beobachtete iranische Exil-Opposition soll trotz deutlicher Kritik aus dem Bundestag offenbar weiterhin auf der EU-Terrorliste bleiben. Der Rat der EU-Umweltminister befasst sich voraussichtlich am (morgigen) Donnerstag in Brüssel mit einem entsprechenden Antrag. Ein Sprecher von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bestätigte, dass das Thema Iranische Volksmudschahedin (PMOI) auf der Tagesordnung stehe.

Hochwasser in Indien, Afghanistan und Pakistan

Hunderttausende Menschen in Pakistan, Indien und Afghanistan kämpften am Donnerstag gegen die Folgen schwerer Unwetter in der Region. Allein in Pakistan waren nach Behördenangaben mehr als 800.000 Menschen von Hochwasser betroffen, etwa 200.000 Häuser wurden Schätzungen zufolge zerstört.

Zahllose Bewohner der Küstenregion Baluchistan sitzen seit vergangenem Wochenende auf Bäumen und Hausdächern fest, mindestens 245 kamen ums Leben. In Afghanistan starben nach NATO-Angaben mindestens vier Menschen in den Fluten, in Indien kosteten die Stürme mehr als 120 Menschen das Leben.