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Maryam Rajavi: Zeit für UN Embargo gegen das Mullahregime

NWRI – der nachfolgende Text ist die Rede von Maryam Rajavi, der vom Widerstandsrat Iran gewählten Präsidentin, am 24. Oktober 2006 im belgischen Senat.

Lassen Sie mich etwas über die Situation der Menschenrechte erklären. Ich möchte Ihnen heute von einem Land erzählen, in dem Menschenrechtsverletzungen offiziell und per Gesetz erlaubt sind. Steinigung, Augenausstechen, Amputation von Gliedmaßen und die systematische Diskriminierung von Frauen stehen staatlich unterstützt auf der Tagesordnung. Heute werden die Iraner von einer religiösen Diktatur unter Druck gesetzt, die sie ihrer Freiheit und ihrer Grundrechte beraubt. 120.000 politische Gefangene wurden hingerichtet. In den letzten drei Sommermonaten wurden 66 Menschen öffentlich hingerichtet. Ich möchte die Stimme meiner Landsleute sein,  damit sie gehört werden. Den Schrei von Millionen von Iranern nach Freiheit kann die Unterdrückung der Mullahs nicht ersticken.

Iran feuert erneut Raketen beim Manöver ab

Nachrichten.ch – Der Iran hat beim Grossmanöver im Persischen Golf erneut Raketen abgefeuert. Verschiedene Land-See- und See-See-Raketen seien erfolgreich abgeschossen worden, sagte ein Brigadegeneral dem Staatsradio.
«Die Reichweite der Raketen wurde von 120 auf 170 Kilometer erhöht», fügte er hinzu. Damit sei das ganze Gebiet des persischen Golfs und des Golfs von Oman abgedeckt. Andere iranische Raketen reichen allerdings noch deutlich weiter: Zum Auftakt des zehntägigen Manövers am Donnerstag hatte das staatliche Fernsehen berichtet, es seien Dutzende Raketen vom Typ «Schahab-2» und «Schahab-3» abgeschossen worden.
Die «Schahab-2» hat Experten zufolge eine Reichweite von 700 Kilometern und könnte damit Israel sowie US-Stützpunkte am Golf treffen. Die USA hatten erst am Montag eine Marineübung im Golf beendet. Der Iran wird wegen seines Atomprogramms von der internationalen Gemeinschaft mit Misstrauen beobachtet.

Mohaddessin: “Das iranische Regime – Drahtzieher des Bombenattentats in Argentinien”

NWRI – Nachfolgend veröffentlichen wir Auszüge aus dem Interview mit Mohammad Mohaddessin, dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates Irans, zu den jüngsten Prozessen, in denen Terroranschläge des Regimes in verschiedenen Ländern verhandelt werden:
Frage:  Herr  Mohaddessin, sagen Sie uns bitte Ihre Meinung über die Erklärungen der argentinischen Gerichtsbarkeit, dass iranische offizielle Stellen in den Terroranschlag 1994 auf das jüdische Kulturzentrum in Buenos Aires verwickelt waren.

Verschärfung des Drucks auf die Universitäten durch das Mullahregime

NWRI – Wir erhielten Informatioen, dass das Mullahregime seinen Druck auf die iranischen Universitäten erhöht und die Einschreibung von Aktivisten an allen Schulen des Landes unterbindet. Sie werden vom Regime als "gebrandmarkte" Studenten bezeichnet.
Im Bezug auf die sogenannten "gebrandmarkten" Studenten erklärte Shahriyar Moshiri, ein Mitglied der Kommission für Bildung und Forschung des iranischen Parlaments Majlis: "Einige dieser Studenten sind zu mir gekommen. Nach einer Untersuchung des Sachverhaltes habe ich begriffen, dass die Studenten keinen Schaden angerichtet hatten."

Iran: Vier Gefangene in Zahedan, Zabol und Gorgan erhängt

NWRI – Vier Gefangene wurden in den letzten zwei Tagen in den iranischen Städten Zahedan und Zabol sowie Gorgan erhängt.
Die halbstaatliche Tageszeitung Jomhouri-Islami berichtete am 1. November, dass zwei Jugendliche mit den Namen Hadi Daryakesh Naroui und Azizollah Najjarian in der südöstlichen Stadt Zahedan öffentlich erhängt wurden.
Am gleichen Tag – so berichtete das staatliche Nachrichtenblatt Etemaad – wurde ein junger Mann, von dem nur die Initialen A.M. bekannt wurden, in der nördlichen Stadt Gorgan erhängt.

Wütende Proteste in St. Andrews bei der Ehrung des ehemaligen iranischen Führers

A protester wields posters complaining about human-rights abuses in Iran under Mohammad Khatami's presidency.Louis Graye (schottische Korrespondentin)
Die älteste schottische Universität hat gestern trotz der kontroversen Diskussionen den ehemaligen Präsidenten Irans unter wütenden Protesten geehrt, obwohl er zuließ, dass in seinem Heimatland Studenten verfolgt werden.
Bekleidet mit der herkömmlichen grauen Robe eines höheren muslimischen Klerikers, lief Mohammad Khatami an den Demonstranten vorbei, um sich in der Younger Hall der Universität mit einem Ehrentitel zu präsentieren. Exiliraner und protestierende Studenten brandmarkten diese Auszeichnung als „beschämend“ und prangerten an, dass Menschenrechtsverletzungen, wie die Steinigung von Frauen oder die Verfolgung von Studenten während der Präsidentschaftszeit von Khatami in der Zeit zwischen 1997 und 2005 zugenommen haben.

Schließung von Provinzzeitungen um Westen Irans

Papers' shutdown in western Iranian provincesNWRI – Der iranische Widerstand verurteilt scharf die Schließung von Zeitungen im westlichen Teil Irans und fordert die internationalen Organisationen für Menschenrechte und Verteidigung der Redefreiheit auf, die vom iranischen Mullahregime ausgehende zunehmende Unterdrückung zu verurteilen.
Zehn Lokalblättern wurden im westlichen Teil des Landes die Lizenzen entzogen, berichtete die staatliche Zeitung Rooz am 29. Oktober.
Die Herausgeber von "Manesht", "Ha-Naran", "Tariefeh" (kurdisch-farsisprachig), "Oya-Nesh" und "Kesahvarz-Javan" (türkisch-farsisprachig) gehörten zu denen, die vom Mullahregime verboten wurden.

Belgische Parlamentarier fordern die Streichung der PMOI von der europäischen Terrorliste

NWRI – Die persische Sendung von „Voice of America“ strahlte am 26. November ein Interview mit dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des NWRI, Mohammad Mohaddessin, aus. Schwerpunkt war der Besuch Maryam Rajavis in Belgien.
Frage: Was bedeutet die Einladung des belgischen Parlaments für Maryam Rajavi?
Mohammad Mohadessin: Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, wurde vom belgischen Senat und von einigen belgischen Parlamentariern eingeladen. Sie wurde am 24. Oktober von der Präsidentin des Senats, Anne-Marie Lizin, begrüßt. In einem Treffen mit Frau Lizin wurde über den Iran, den Widerstand und die Bedrohung, die vom iranischen System ausgeht, gesprochen.
Das Gespräch fand im Anschluss an ein Treffen im Senat statt, bei dem Frau Rajavi zu den Senatoren und zahlreichen Abgeordneten sprach. Sie erwähnte die Gefahr der Diktatur der Mullahs, die entsetzlichen Verstöße gegen die Menschenrechte und die nuklearen Intentionen des iranischen Regimes.

Arbeiter gegen die neuen Arbeitsgesetze der Mullahs

NWRI – Am 30. Oktober protestierte eine Große Gruppe sozial benachteiligter Arbeiter aus Betrieben im Osten Teherans und Karaj gegen die Entscheidung der Kommission für Bergbau und Industrie im iranischen Majlis (Parlament) zu den neuen arbeitsvernichtenden Gesetzen.
Unter dem Vorwand, die Arbeitsgesetze reformieren zu wollen, versucht die Kommission Maßnahmen gegen die sozial benachteiligten Arbeiter im Iran zu erlassen. Die Gruppe skandierte vor dem Majlis Slogan gegen die Kommission für Bergbau und Industrie. Die Arbeiter riefen: "Die Arbeitsgesetze sind Verrat, Verrat. Schande über die Kommission, die die Arbeitsgesetze verraten hat", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur ILNA am Montag.

Urananreicherung: Iran weitet Atomprogramm aus

Agenturen – Der Iran hat nach Angaben eines leitenden Mitglieds seiner Atombehörde seine Kapazitäten zur Urananreicherung verdoppelt. Der stellvertretende Direktor der iranischen Atomenergiebehörde Ghanad bestätigte in der Zeitung "Iran" einen Bericht vom Vortag, im Atomforschungszentrum Natanz im Zentraliran sei eine weitere Gruppe von Zentrifugen in Betrieb genommen worden.
Das Uran sei zum Teil bis zu einem Grad zwischen drei und fünf Prozent angereichert worden. Damit hätte der Iran ungeachtet der Drohung des Weltsicherheitsrats mit Sanktionen bisher 328 Zentrifugen in Betrieb genommen. Das staatliche iranische Fernsehen betonte, Ziel sei es, bis zum 20. März 2007, dem Ende des iranischen Jahres, insgesamt 3000 Zentrifugen zum Laufen zu bringen. Beobachter bezweifeln angesichts technischer Probleme bei der Inbetriebnahme der Zentrifugen auch, dass der Iran seinen Zeitplan einhalten kann.