Nachrichtenagenturen – Der argentinische Staatsanwalt, der die Verhaftung früherer iranischer Regierungsmitglieder wegen des Bombenattentats 1994 auf das jüdische Gemeindehaus in Buenos Aires anstrebt, sagte am Mittwoch, dass die Reaktion aus Teheran "aggressiv" und von "Beleidigungen" begleitet gewesen sei.
Letzte Wocge erließ ein Richter in dem südamerikanischen Land den Haftbefehl gegen den ehemaligen iranischen Präsidenten Akbar Hashemi Rafsanjani und acht weitere in Verbindung mit dem Anschlag am 18. Juli 1994 stehende Personen. Bei dem Attentat wurden 85 Menschen ermordet als eine Bombe vor dem Gebäude der argentinisch-israelischen Hilfsorganisation explodiert.
Argentinischer Staatsanwalt setzt Iran wegen des Bombenanschlages unter
Iran: Das europäische Parlament verurteilt die Hinrichtung von Ahwazi
NWRI – Das europäische Parlament hat die bevorstehende Hinrichtung von 11 Arabern, die zu den Ahwazi gehören,durch das iranische Regime auf Antrag aller politischen Gruppen verurteilt.
In dem Antrag wurde die Diskriminierung von ethnischen Minderheiten, besonders unter den arabischen Ahwazi, die "nach einer Erklärung von Miloon Kothari, dem Sonderberichterstatter der UN aus ihren Dörfern in ädequate Unterkünfte umgesiedelt werden, während einige von ihnen weiterhin in Gefangenschaft bleiben oder zum Tod verurteilt wurden", besonders hervorgehoben.
Iran: Aufbau von 60.000 neuen Zentrifugen – ein Schritt mehr zu den Atomwaffen
NWRI – Die nachfolgende Erklärung veröffentlichte das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran am 15. November 2006:
Gestern erklärte der Präsident der Mullahs Mahmoud Ahmadinejad auf seiner vierten Pressekonferenz seit seiner Machtübernahme: "Irans langfristige Aufgabe sollte der Aufbau von 60.000 Zentrifugen zur Urananreicherung sein", und fügte hinzu: "im kommenden Jahr wird der Iran feiern, dass die gesamte Nuklearkraft genutzt werden kann. Wir müssen nur noch 60.000 Zentrifugen installieren."
Unabhängig davon gab das IAEA in seinem letzten Bericht bekannt, dass waffenfähiges Plutonium gefunden wurde, über die das Mullahregime der Behörde zuvor nicht berichtet hatte.
IAEA-Dossier: Iran weitet Uran-Anreicherung aus
Der Iran will seine umstrittene Uran-Anreicherung nach Informationen aus UN-Kreisen in den kommenden Monaten deutlich ausweiten. Teheran ignoriert angeblich Forderungen nach Transparenz.
Die Regierung in Teheran treibe die Anreicherung in kleinem Umfang mit unverminderter Geschwindigkeit voran, sagte ein mit dem neuen Bericht der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO/IAEA) vertrauter Diplomat. Das IAEO-Dossier komme zu dem Schluss, dass sich der Iran Inspektionen der Atomenergie-Behörde widersetze und Forderungen nach Transparenz bei seinem Atomprogramm ignoriere.
Kanadier verteidigen den iranischen Widerstand
NWRI – Über 250 Kirchenvertreter und Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft erklärten, dass sie eine internationale Deklaration in Verteidigung des Asylrechts für die iranischen Volskmojahedin in Ashraf City unterstützen werden. Diese Unterstützung wurde am 8. November bei einer Pressekonferenz des Komitees zur Verteidigung der Menschenrechte im Iran beim Kanadischen Parlament bekannt gegeben.
Drei Jahre lang organisiserte das iranische Regime eine Serie von Angriffen gegen seine Hauptopposition, die Volksmojahedin, damit sie an den Iran ausgeliefert und dort vernichtet werden können. Was auch immer sein mag, so leben sie im Irak jedoch bereits seit 20 Jahren als Flüchltinge und sind durch die Vierte Genfer Konvention geschützt. Dieser Status wurde von der multinationalen Eingreiftruppe anerkannt. Die in der ganzen Welt ins Leben gerufene Hilfsaktion soll absichernen, dass sich die internationalen Institutionen mit der Problematik befassen und die irakische Regierung dieses Recht respektieren.
Umfangreiche Sanktionen notwendig für die Entscheidung der Mullahs, 3.000 Zentrifugen zu installiere
NWRI – Der Spreccher des iranischen Außenministeriums sagte am Sonntag, dass das Regime bis März 2007 3.000 Zentrifugen zur Urananreicherung aufbauen will. Die Mullahs haben bis jetzt zwei Kaskaden mit 164 Zentrifugen zur Urananreicherung in Betrieb genommen.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des NWRI, Mohammad Mohaddessin, sagte dazu: "Die Bemerkungen des Sprechers des Außenministeriums bestätigen die Warnungen des iranischen Widerstandes seit vergangenem Jahr, dass das Mullahregime den notwendigen Brennstoff produzieren wird, um schließlich bis Ende 2007 die Atombombe zu bauen."
Progresspartei in Norwegen: Es muss alles getan werden, um den demokratischen Kräften im Iran zu hel
NCRI Die zweitgrößte Politische Gruppe Norwegens, die Progresspartei, organisierte eine Sondersitzung im norwegischen Parlament und lud Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin als Rednerin ein.
Unsere Partei unterstützt Ihren Widerstand und alle, die für Freiheit und Demokratie kämpfen, sagte die Parteivorsitzende Siv Jensen bei der Begrüßung von Frau Rajavi. Wir sind sehr besorgt über die Menschenrechtssituation im Iran und über das Nuklearprogramm der Mullahs, fügte sie hinzu.
Jubelnde Iraner vor dem norwegischen Parlament
NWRI Am zweiten Tag ihres Aufenthaltes versammelten sich Hunderte Iraner und ihre Unterstützer vor dem norwegischen Parlament in Oslo, um die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran zu begrüßen und ihr ihre Unterstützung zu bekunden.
Dreifarbige iranische Flaggen mit dem Löwen und der Sonne im Emblem wogten über den Köpfen der gemischten, jubelnden Menge. Sie skandierten immer wieder: Iran Maryam, Maryam Iran und Frieden und Demokratie mit Maryam Rajavi. Bei der Ankunft von Frau Rajavi sangen die versammelten Menschen die Hymne Der Vorreiter für die Freiheit bevor ihr donnernder Beifall entgegenschallte.
Maryam Rajavi: Ich habe einen Traum: einen freien und demokratischen Iran
NWRI Bei einem Treffen mit dem norwegischen Parlament am Mittwoch, dem 8. November, sprach Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, über die Lage im Iran. Im folgenden lesen Sie den vollständigen Text dieser Ansprache:
Sehr geehrter Herr Präsident,
Sehr geehrte Abgeordnete,
Es ist in der Tat eine Freude heute unter Ihnen im Storting (norwegisches Parlament) zu sein. Ich danke Ihnen für diese Gelegenheit.
Dieses Parlament ist das Haus der Nation und der Ausdruck von Demokratie und Freiheit. Seine Bewahrung ist dem norwegischen Widerstand gegen das Nazitum der Hitlerzeit gewidmet. Ich grüße alle Widerstandskämpfer in Norwegen, die sich gegen den Faschismus erheben.
Norwegischer Rechtsanwalt: Die EU muss die PMOI von der Terrorliste streichen
NWRI am 25. Oktober sprach Maryam Rajavi bei einem Treffen in Brüssel vor internationalen Juristen und Rechtsanwälten und verteidigte die Rechte der Volksmojahedin im Irak. Vidar Hoagland, ein norwegischer Rechtsanwalt, ergriff anschließend das Wort:
Die iranische Volksmojahedin (PMOI) ist die zahlen- und kräftemäßig stärkste iranische Oppositionsgruppe, das Rückgrat des Widerstandes. Ich will versuchen, einige Aspekte zu benennen.
Erstens zu der Terrorliste der EU: Die EU hat den Namen der PMOI von der Terrorliste zu streichen. Dieser Bezeichnung fehlt jede gesetzliche Grundlage und sie war ein Teil und Bestandteil der Beschwichtigungspolitik dem klerikalen Regime gegenüber, zumindest sehe ich das so.
