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Iranische Oppositionsführerin zu einem kontroversen Besuch im belgischen Senat

Agenturen – Maryam Rajavi, die Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran weilte zu einem inoffiziellen Besuch im belgischen Senat. Aus Quellen einer Nachrichtenagentur wurde bekannt, dass Teheran darüber verärgert ist.
"Wir empfangen Sie nicht offiziell, trotzdem mit großem Interesse an dem, was Sie vorstellen", sagte die Senatspräsidentin Anne-Marie Lizin bei der Begrüßung von Rajavi, die in Frankreich lebt.
"Ich habe wirklich große Achtung vor dem Kampf, den Sie führen. Er ist sehr hart und wir hoffen, dass Sie bald eine wichtige Persönlichkeit ih Ihrem Land werden", fügte sie hinzu.

China und Frankreich einig in der Frage des Nuklearprogramms von Iran und Nordkorea

China und Frankreich haben als Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen eine Einheitsfront gegen die separaten nuklearen Vorhaben von Nordkorea und Iran präsentiert. Einer Agenturmeldung zufolge verlass der chinesische Präsident Hu Jinato ein gemeinsames Kommuniqué und äußerte bei einem Besuch des französischen Präsidenten Jacques Chirac, „große Bedenken“ über den Atombombentest Nordkoreas am 9. Oktober. Er forderte den Iran auf, das UN Mandat über sein Atomprogramm zu beherzigen.
Die beiden Staatsmänner forderten Teheran ebenfalls auf, sich an die Resolution des Sicherheitsrates zu halten, nach der dem Iran eine Frist bis zum 31. August 2006 gesetzt wurde, um seine Urananreicherungsprogramm einzustellen.

Klage gegen den Iran und Hisbollah

Wegen Anschlags auf jüdisches Kulturzentrum 1994
Der Standard – Buenos Aires – Zwölf Jahre nach dem Anschlag auf ein jüdisches Kulturzentrum in Buenos Aires, bei dem 85 Menschen getötet und 300 weitere verletzt wurden, haben argentinische Staatsanwälte Klage gegen den Iran und die libanesische Hisbollah-Miliz eingereicht. Die Staatsanwaltschaft beantragte am Mittwoch internationale Haftbefehle gegen den früheren iranischen Präsidenten Akbar Hashemi Rafsanjani und sechs weitere ranghohe Regierungsvertreter sowie gegen den ehemaligen Hisbollah-Auslandssicherheitschef, Imad Fajes Mughnieh.

Rajavi: Der Westen muss eine härtere Haltung Teheran gegenüber einnehmen

Agenturen – In Brüssel teilte die Führerin einer iranischen Widerstandsgruppe dem belgischen Senat mit, dass sie es gern sehen würde, wenn der Westen Teheran gegenüber in Bezug auf sein Urananreicherungsprogramm eine konsequentere Haltung einnähme.
"In den vier Verhandlungsjahren über die Atomenergie hat das Regime mehr als ein Dutzend Ultimaten der internationalen Gemeinschaft ignoriert", sagte Maryam Rajavi, die Führerin des Nationalen Widerstandsrats Iran. "Europa leidet unter einer fehlenden Entschlossenheit und an Prinzipienlosigkeit, wenn es mit dem Mullahregime verhandelt."

Exiliraner fordern kompromisslose Bestrafung

von Mark John
Der Westen hat bei seiner „Beschwichtigungspolitik“ im Hinblick auf den Iran und dessen Nuklearprogramm versagt und muss gegen Teheran mit kompromisslosen wirtschaftlichen und diplomatischen  Sanktionen vorgehen, sagte am Dienstag der Vorsitzende einer Oppositionsgruppe im Exil.
Maryam Rajavi, die Führerin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), mit Sitz in Frankreich, sagte, dass das in diesem Monat erfolgte Eingeständnis Europas, dass die Bemühungen, Teheran an den Verhandlungstisch zu bringen gescheitert seien, sollte neue härtere Taktiken einleiten.

Maryam Rajavi und belgische Senatoren bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Belgien

Der belgische liberale Senator Patrik Vankrunkelsven, rechts, artikuliert sich bei einer Pressekonferenz mit der Führerin des Nationalen Widerstandsrates im Iran, Maryam Rajavi (links) am Ende ihres Treffens im belgischen Senat in Brüssel am Dienstag, dem 24. Oktober 2006 auch mit den Händen.

Maryam Rajavi legt die Liste von Hinrichtungsopfern im Iran vor

NWRI – Maryam Rajavi (L), die vom Nationalen Widerstandsrat Iran gewählte Präsidentin, legt der Sentatspräsidentin Anne-Marie Lizin eine Liste von Hinrichtungsopfern des iranischen Widerstandes bei ihrem Besuch im belgischen Parlament in Brüssel am 24. Oktober 2006 vor. Diese Lister beinhaltet die Namen und Personalien von über 20.000 Mitgliedern und Anhängern der iranischen Hauptwiderstandsgruppe Volksmojahedin, die in den letzten 25 Jahren von der religiösen Diktatur im Iran hingerichtet wurden.

Maryam Rajavi vom belgischen Senat empfangen

Maryam Rajavi aus dem Iran (L), die Führerin des Nationalen Widerstandsrates im Iran, wird vom Senator Belgiens, Patrik Vankrunkelsven (M), und der Senatspräsidentin, Anne-Marie Lizin, bei ihrem Besuch im beligischen Parlament in Brüssel am 24. Oktober 2006 begrüßt.

Urananreicherung im Iran geht mit Volldampf weiter

Agenturen – Die Vereinigten Staaten missbilligten nach Informationen eines Sprechers am Dienstag den Wettlauf Irans um die Urananreicherung und bestätigte die Existenz eines zweiten dafür vorgesehenen Zentrifugenkomplexes in der islamischen Republik.
Ein Dokument der internationalen Atomenergiebehörde vom 31. August "erwähnte die Errichtung einer zweiten 164 Zentrifugen Kaskade, bei der der Stand der Arbeiten allerdings nicht klar sei", gab Sean McCormack, der Sprecher des State Departments bekannt.
"Durch dieses offizielle Dokument allein ist klar, dass der Iran mit Volldampf an seinem Nuklearprogramm arbeitet.

Entwurf für Iran-Resolution sieht Handelssanktionen vor

ORF – Die USA, Frankreich und Großbritannien dringen im Atomstreit mit dem Iran auf Handelssanktionen und Reisebeschränkungen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AP heute von Diplomaten am Sitz der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) in Wien.
In dem Resolutionsentwurf, der dem UNO-Sicherheitsrat vorgelegt werden soll, ist demnach vorgesehen, den Verkauf von Raketen- und Nukleartechnologie an den Iran zu verbieten sowie die meisten Programme zur technologischen Hilfe seitens der IAEA zu beenden.
Weiter hieß es, iranischen Funktionsträgern, die mit dem Atomprogramm des Landes zu tun haben, solle die Einreise in alle UNO-Mitgliedstaaten verweigert werden.