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Norwegischer Rechtsanwalt: Die EU muss die PMOI von der Terrorliste streichen

NWRI – am 25. Oktober sprach Maryam Rajavi bei einem Treffen in Brüssel vor internationalen Juristen und Rechtsanwälten und verteidigte die Rechte der Volksmojahedin im Irak. Vidar Hoagland, ein norwegischer Rechtsanwalt, ergriff anschließend das Wort:
„Die iranische Volksmojahedin (PMOI) ist die zahlen- und kräftemäßig stärkste iranische Oppositionsgruppe, das Rückgrat des Widerstandes. Ich will versuchen, einige Aspekte zu benennen.
Erstens zu der Terrorliste der EU: Die EU hat den Namen der PMOI von der Terrorliste zu streichen. Dieser Bezeichnung fehlt jede gesetzliche Grundlage und sie war ein Teil und Bestandteil der Beschwichtigungspolitik dem klerikalen Regime gegenüber, zumindest sehe ich das so.

Maryam Rajavis Reise nach Norwegen

NWRI – Am 6. November kam Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, auf dem Osloer Flughafen in Norwegen an, wo sie von zahlreichen Parlamentariern, Persönlichkeiten aus Politik und Kirche und in diesem Land lebenden Iranern begrüßt wurde.
Frau Rajavi erhielt die Einladung von vier Parteien und dem Komitee für einen freien Iran zu einem Treffem mit dem Komitee für Ausländische Angelegenheiten im norwegischen Parlament.
Parlamentarier der Progresspartei, der Konservativen, der Linken Sozialisten und der Liberalen, Kirchenvertreter, Menschenrechtsanwälte und Hunderte Iraner, die in Oslo leben kamen, um sie bei ihrer Ankunft am Flughafen zu begrüßen.

Anschlag in Argentinien: Haftbefehl gegen Rafsandschani

Im Zusammenhang mit dem schwersten Anschlag der argentinischen Geschichte hat ein Richter in Buenos Aires heute Haftbefehl gegen den früheren iranischen Präsidenten Haschemi Rafsandschani erlassen, wie die Justiz mitteilte.
Die Staatsanwaltschaft sieht es als erwiesen an, dass der Bombenanschlag 1994 auf ein jüdisches Zentrum in der Hauptstadt im Jahr zuvor von den höchsten Stellen der damaligen iranischen Regierung geplant wurde.

Maryam Rajavi: Zeit für UN Embargo gegen das Mullahregime

NWRI – der nachfolgende Text ist die Rede von Maryam Rajavi, der vom Widerstandsrat Iran gewählten Präsidentin, am 24. Oktober 2006 im belgischen Senat.

Lassen Sie mich etwas über die Situation der Menschenrechte erklären. Ich möchte Ihnen heute von einem Land erzählen, in dem Menschenrechtsverletzungen offiziell und per Gesetz erlaubt sind. Steinigung, Augenausstechen, Amputation von Gliedmaßen und die systematische Diskriminierung von Frauen stehen staatlich unterstützt auf der Tagesordnung. Heute werden die Iraner von einer religiösen Diktatur unter Druck gesetzt, die sie ihrer Freiheit und ihrer Grundrechte beraubt. 120.000 politische Gefangene wurden hingerichtet. In den letzten drei Sommermonaten wurden 66 Menschen öffentlich hingerichtet. Ich möchte die Stimme meiner Landsleute sein,  damit sie gehört werden. Den Schrei von Millionen von Iranern nach Freiheit kann die Unterdrückung der Mullahs nicht ersticken.

Iran feuert erneut Raketen beim Manöver ab

Nachrichten.ch – Der Iran hat beim Grossmanöver im Persischen Golf erneut Raketen abgefeuert. Verschiedene Land-See- und See-See-Raketen seien erfolgreich abgeschossen worden, sagte ein Brigadegeneral dem Staatsradio.
«Die Reichweite der Raketen wurde von 120 auf 170 Kilometer erhöht», fügte er hinzu. Damit sei das ganze Gebiet des persischen Golfs und des Golfs von Oman abgedeckt. Andere iranische Raketen reichen allerdings noch deutlich weiter: Zum Auftakt des zehntägigen Manövers am Donnerstag hatte das staatliche Fernsehen berichtet, es seien Dutzende Raketen vom Typ «Schahab-2» und «Schahab-3» abgeschossen worden.
Die «Schahab-2» hat Experten zufolge eine Reichweite von 700 Kilometern und könnte damit Israel sowie US-Stützpunkte am Golf treffen. Die USA hatten erst am Montag eine Marineübung im Golf beendet. Der Iran wird wegen seines Atomprogramms von der internationalen Gemeinschaft mit Misstrauen beobachtet.

Mohaddessin: “Das iranische Regime – Drahtzieher des Bombenattentats in Argentinien”

NWRI – Nachfolgend veröffentlichen wir Auszüge aus dem Interview mit Mohammad Mohaddessin, dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates Irans, zu den jüngsten Prozessen, in denen Terroranschläge des Regimes in verschiedenen Ländern verhandelt werden:
Frage:  Herr  Mohaddessin, sagen Sie uns bitte Ihre Meinung über die Erklärungen der argentinischen Gerichtsbarkeit, dass iranische offizielle Stellen in den Terroranschlag 1994 auf das jüdische Kulturzentrum in Buenos Aires verwickelt waren.

Verschärfung des Drucks auf die Universitäten durch das Mullahregime

NWRI – Wir erhielten Informatioen, dass das Mullahregime seinen Druck auf die iranischen Universitäten erhöht und die Einschreibung von Aktivisten an allen Schulen des Landes unterbindet. Sie werden vom Regime als "gebrandmarkte" Studenten bezeichnet.
Im Bezug auf die sogenannten "gebrandmarkten" Studenten erklärte Shahriyar Moshiri, ein Mitglied der Kommission für Bildung und Forschung des iranischen Parlaments Majlis: "Einige dieser Studenten sind zu mir gekommen. Nach einer Untersuchung des Sachverhaltes habe ich begriffen, dass die Studenten keinen Schaden angerichtet hatten."

Iran: Vier Gefangene in Zahedan, Zabol und Gorgan erhängt

NWRI – Vier Gefangene wurden in den letzten zwei Tagen in den iranischen Städten Zahedan und Zabol sowie Gorgan erhängt.
Die halbstaatliche Tageszeitung Jomhouri-Islami berichtete am 1. November, dass zwei Jugendliche mit den Namen Hadi Daryakesh Naroui und Azizollah Najjarian in der südöstlichen Stadt Zahedan öffentlich erhängt wurden.
Am gleichen Tag – so berichtete das staatliche Nachrichtenblatt Etemaad – wurde ein junger Mann, von dem nur die Initialen A.M. bekannt wurden, in der nördlichen Stadt Gorgan erhängt.

Wütende Proteste in St. Andrews bei der Ehrung des ehemaligen iranischen Führers

A protester wields posters complaining about human-rights abuses in Iran under Mohammad Khatami's presidency.Louis Graye (schottische Korrespondentin)
Die älteste schottische Universität hat gestern trotz der kontroversen Diskussionen den ehemaligen Präsidenten Irans unter wütenden Protesten geehrt, obwohl er zuließ, dass in seinem Heimatland Studenten verfolgt werden.
Bekleidet mit der herkömmlichen grauen Robe eines höheren muslimischen Klerikers, lief Mohammad Khatami an den Demonstranten vorbei, um sich in der Younger Hall der Universität mit einem Ehrentitel zu präsentieren. Exiliraner und protestierende Studenten brandmarkten diese Auszeichnung als „beschämend“ und prangerten an, dass Menschenrechtsverletzungen, wie die Steinigung von Frauen oder die Verfolgung von Studenten während der Präsidentschaftszeit von Khatami in der Zeit zwischen 1997 und 2005 zugenommen haben.

Schließung von Provinzzeitungen um Westen Irans

Papers' shutdown in western Iranian provincesNWRI – Der iranische Widerstand verurteilt scharf die Schließung von Zeitungen im westlichen Teil Irans und fordert die internationalen Organisationen für Menschenrechte und Verteidigung der Redefreiheit auf, die vom iranischen Mullahregime ausgehende zunehmende Unterdrückung zu verurteilen.
Zehn Lokalblättern wurden im westlichen Teil des Landes die Lizenzen entzogen, berichtete die staatliche Zeitung Rooz am 29. Oktober.
Die Herausgeber von "Manesht", "Ha-Naran", "Tariefeh" (kurdisch-farsisprachig), "Oya-Nesh" und "Kesahvarz-Javan" (türkisch-farsisprachig) gehörten zu denen, die vom Mullahregime verboten wurden.