Start Blog Seite 249

Die steigende globale Unterstützung der Anti-Regime Proteste im Iran – Nr. 6


Der landesweite Aufstand im Iran, der sich an dem Töten eines 22jährigen Mädchens entzündete und die Apartheid nach Geschlecht in den Vordergrund rückte, hat sich schnell zu einer großen Revolution eskaliert, in der jetzt das Ende des ganzen klerikalen Establishments gefordert wird.

Die Revolution im Iran, die jetzt schon in den fünften Monat geht, hat die Unterstützung vieler Weltführer, Abgeordneter, NRO, Menschenrechtsaktivisten und Berühmtheiten in der ganzen Welt gefunden. Während die Iraner weiter zu leiden haben und von einem mörderischen Regime getötet werden, brauchen sie zunehmend weltweite Unterstützung und Anerkennung, besonders die ihres Rechts auf legitime Selbstverteidigung gegen die Tötungsmaschinerie Teherans.

Unten einige Stellungnahmen aus der Weltgemeinschaft.
Wegen des Umfangs des veröffentlichten Inhalts kann man ältere Aktualisierungen hier finden:

Die steigende globale Unterstützung der jetzigen Anti-Regime Proteste im Iran Nr.1
Die steigende globale Unterstützung der jetzigen Anti-Regime Proteste im Iran – Nr.2
Die steigende globale Unterstützung der jetzigen Anti-Regime Proteste im Iran – Nr.3
Die steigende globale Unterstützung der jetzigen Anti-Regime Proteste im Iran – Nr.4
Die steigende globale Unterstützung der jetzigen Anti-Regime Proteste im Iran – Nr.5
16. Januar
15. Januar

Was wir im #Iran sehen, ist einfach nicht hinnehmbar. Mutige und unschuldige Frauen werden brutal unterdrückt dafür, dass sie für Rechte aufstehen, die wir manchmal für selbstverständlich halten. Wir müssen den Menschen im Iran Rückhalt geben für den Kampf für Gerechtigkeit, für den Kampf für den Frieden und für den Kampf dafür, frei sein zu können. #IranRevoIution
14:55 PM · 16. Jan 2023
15. Januar

Senatsausschuss für Außenpolitik

Follow

Ich beglückwünsche Kanada dafür, dass es etwas unternimmt, um Insider, Kleptokraten und Propagandisten bei ihrer Komplizenschaft mit der Repression gegen iranische Protestierer zur Rechenschaft zu ziehen. Es ist wichtig, dass die Welt mit einer Stimme spricht gegen das iranische Regime.
21:06 PM · 15. 2023

15. Januar
Mélanie Joly
@melaniejoly

Mitglied der kanadischen Regierung

Das iranische Regime muss für die brutale Repression verantwortlich gemacht werden. Kanada erlegt als Reaktion 2 Personen und 3 iranischen Organisationen Sanktionen dafür auf, dass sie Komplizen sind bei diesen Aktivitäten.

11. Januar

Schwedisches Außenministerium

@SweMFA

·
Follow

Regierungsorganisation in Schweden

Schweden verurteilt scharf die Hinrichtungen, die im Iran im Zusammenhang mit den jetzigen Protesten vollstreckt worden sind. Schweden und andere Mitgliedstaaten der EU waren immer gegen die Todesstrafe, zu jeder Zeit und unter allen Umständen.
16:28 Uhr·11. Jan 2023

Republikanerin. Claudia Tenney

@RepTenney

·
Follow

ICYMI: Ich habe mich @RepMcCaul und @RepJoshG angeschlossen beim Einbringen einer überparteilichen Resolution zum Lob der Tapferkeit, des Mutes und der Entschlossenheit der Frauen und Männer, die in mehr als 130 Städten im ganzen Land gegen das iranische Regime wegen seiner Verletzungen der Menschenrechte demonstrieren.
16:00 Uhr· 11. Jan 2023

Bambos Charalambous MP

@BambosMP

·
Follow
Die Welt schaut auf den #Iran und die empörende Gewalt, die das Regime gegen Protestierende losgelassen hat. Im Namen von @UKLabour habe ich an die Justiz im Iran und die iranische Botschaft geschrieben und die Hinrichtung von Protestierenden verurteilt und das Regime aufgefordert, alle Todesurteile aufzuheben. (1/2)
18:20 Uhr· 11. Jan 2023

9. Januar

Mélanie Joly

@melaniejoly

·
Follow

Mitglied der kanadischen Regierung

Das iranische Regime wird versuchen, uns hinzuhalten, abzuweisen und zu spalten. Aber wir sind vereint und halten zu den Angehörigen, wir werden das Regime zur Verantwortung ziehen. #ps752
1:58 Uhr· 9. Jan 2023

Lächerliche Flucht nach vorne durch das iranische Regime

Am Mittwoch, dem 11. Januar, hat das Außenministerium des iranischen Regimes Berichten zufolge den schwedischen Botschafter vorgeladen, damit dieser sich ein Flickenteppich von Beschwerden über die Spannungen zwischen Teheran und nicht nur Schweden, sondern der Europäischen Union im Allgemeinen, anzuhören.

Die Einbestellung kam kurz nach Eröffnung eines Berufungsverfahrens vor einem Stockholmer Gericht, an dem der ehemalige iranische Gefängnisbeamte Hamid Noury beteiligt war.

Unabhängig davon versuchte der Sprecher des Außenministeriums, Nasser Kanaani, das Vorgehen Schwedens in Bezug auf Nourys anfängliches Urteil und die anschließende Berufung als unangemessen darzustellen.

Als Noury wegen Kriegsverbrechen und Massenmord zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, wies das iranische Außenministerium den Fall als „illegal und gegen die Grundsätze des Völkerrechts verstoßend“ ab.

Es bot wenig Erklärung für diese Einschätzung, während verschiedene unabhängige Berichte zu dem Fall die Tatsache betonten, dass Noury im Jahr 2019 auf der Grundlage der „universellen Gerichtsbarkeit“ festgenommen worden war, die es der Justiz jeder Nation ausdrücklich erlaubt, schwere Verstöße gegen das Völkerrecht zu verfolgen.

Es ist offensichtlich, dass in der Gerichtsbarkeit, in der die Verbrechen stattfanden, keine derartige Strafverfolgung vorgesehen ist.
Noury ist nun der erste, dem rechtliche Konsequenzen drohen, weil er 1988 an dem Massaker an politischen Gefangenen teilgenommen hat, bei dem im ganzen Land schätzungsweise 30.000 Menschen ums Leben kamen. Die meisten Opfer waren Anhänger der wichtigsten Oppositionsgruppe des Iran, den Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK).

Nourys Verbrechen wurden nach einem monatelangen Prozess deutlich, in dem Dutzende von Überlebenden des Massakers Zeugenaussagen abgaben, von denen praktisch alle ihn als jemanden identifizierten, der Gefangene vor die „Todeskommission“ im Gohardasht-Gefängnis gerufen und sie danach zum Galgen geführt hatte. Diese Kommissionen ordneten kollektive Todesurteile an.

Die Behörden des Regimes und die staatlichen Medien haben Schweden unverhohlen beschuldigt, Nourys Rechte zu verletzen. Nourys Beschwerden werden Personen, die mit dem Justizsystem und der Menschenrechtslage des Regimes vertraut sind, zweifellos bitter ironisch vorkommen.

Zusätzlich zu seiner unvorstellbaren Brutalität im Umgang mit Gefangenen ist das klerikale Regime berüchtigt für seinen systematischen Einsatz von „weißer Folter“, einer Praxis, bei der Gefangene monatelang in fensterlosen Zellen unter konstanter greller Beleuchtung mit minimaler Stimulation oder Kontakt mit der Außenwelt festgehalten werden.

Das Regime ist auch dafür berüchtigt, Gefangenen medizinische Behandlung zu verweigern, was oft zu dauerhaften Folgen führt oder ihr Leben gefährdet.

Die öffentlichen Beschwerden von Noury könnten darauf abzielen, die Aufmerksamkeit von solchen Geschichten abzulenken oder den Eindruck zu erwecken, dass der Iran und westliche Nationen in Menschenrechtsangelegenheiten gleichberechtigt sind.

Aber eine solche Strategie ist praktisch zum Scheitern verurteilt, insbesondere wenn die internationale Gemeinschaft das harte Vorgehen des Regimes gegen den fünfmonatigen Anti-Regime Aufstand, der durch den Tod von Mahsa Amini im September durch die Teheraner „Moralpolizei“ ausgelöst wurde, unter die Lupe nimmt.

Die Europäische Union hat wegen dieser Niederschlagungen drei neue Sanktionspakete gegen den Iran verabschiedet. Erst in dieser Woche drängten Politiker aus Deutschland und anderen EU-Mitgliedsstaaten auf die Vorbereitung eines vierten Sanktionspakets.

Am Donnerstag beklagte Italiens Außenminister Antonio Tajani, dass Teheran alle Aufrufe zur Einschränkung der Hinrichtungen und zur Einstellung der gewalttätigen Angriffe auf friedliche Demonstranten ignoriert habe.

Der italienische Präsident Sergio Mattarella hatte diese Beschwerde einen Tag zuvor gegenüber dem Botschafter des neuen iranischen Regimes in Rom geäußert.

Der sogenannte Menschenrechtsbeobachter des Regimes hat ausdrücklich argumentiert, dass es den Mullahs nicht obliegt, sich an internationale Gesetze zu halten, wenn sie im Widerspruch zu der mittelalterlichen Auslegung des Islam durch das System stehen. Diese Auslegung erlaubt unter anderem die Hinrichtung von Gefangenen unter 18 Jahren.

Obwohl Personen über diesem Alter an jeder der vier bekannten Hinrichtungen beteiligt waren, von denen bekannt ist, dass sie seit Beginn des aktuellen Aufstands an Demonstranten durchgeführt wurden, haben Schüsse und Schläge das Leben von mindestens 70 Minderjährigen unter mehr als 750 Menschen jeden Alters gefordert, die bei den Aufständen starben.

Dies geht aus dem von der MEK im Iran unterhaltenen Netzwerk hervor, das auch festgestellt hat, dass mindestens 30.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Aufstand festgenommen wurden.

Diese Zahl erinnert potenziell an das Massaker von 1988 und damit an Nourys Appell, der zum Scheitern verurteilt ist. „Ich denke, dieser Prozess wird einmal mehr hervorheben, was 1988 im Iran passiert ist“, sagte Shahin Gobadi, ein Sprecher der Koalition der MEK, dem Nationalen Widerstandsrat Iran. Heute, nach vier Monaten der Proteste und einer Revolution im Iran, haben die Menschen ein viel besseres Verständnis für die Grausamkeit dieses Regimes.“

Der iranische Widerstand hat die westlichen Behörden wiederholt aufgefordert, über die oben genannten Wirtschaftssanktionen hinaus konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um das Regime und seine führenden Beamten für historische und anhaltende Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Rechenschaft zu ziehen.

Westliche Demokratien sollten Botschaften schließen und die terroristischen Diplomaten des Regimes ausweisen sowie Ermittlungen einleiten, die zu Anklagen vor dem Internationalen Strafgerichtshof führen könnten.

Während vergleichsweise wenige Politiker diesen Maßnahmen bisher zugestimmt haben, heben immer mehr von ihnen die Probleme hervor, die eine relevante Rechtfertigung bieten können.

 

 

Die Namen von 10 weiteren Märtyrern des landesweiten Aufstands wurden identifiziert. Insgesamt wurden bis jetzt 637 Märtyrer öffentlich bekannt.

Iran Protest-Nr. 225
Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) hat am 15. Januar die Namen von 10 weiteren Märtyrern des landesweiten Aufstands veröffentlicht. Bis jetzt wurden die Namen von 637 Märtyrern aus 282 Städten in den letzten 121 Tagen veröffentlicht.
Die Namen der 10 Märtyrer:
1 Mehdi Karami Ashtiani Teheran 10. Januar 2023
2 Mohsen Dschaafarirad Karadsch 9. Januar 2023
3 Mohammad Moradi Sanandadsch 6. Januar 2023
4 Diar Mansouri Mahabad 3. Januar 2023
5 Shayan Davarpanah Yasudsch 2. Januar 2023
6 Kimia Moqadasi Teheran 31. Dezember 2022
7 Zohreh Shamasi Ahwaz 31. Dezember 2022
8 Mani Tariq Sanandadsch 29. Dezember 2022
9 Ariana Seif Teheran 1. Dezember 2022
10 Maryam Qorbanpour Shahr Kord 26. Oktober 2022
Liste der 637 Märtyrer:
1 Mahsa Amini (aus Saqqez) Tehran September 16, 2022
2 Fereydoun Mahmoudi Saqqez September 19, 2022
3 Mohsen Mohammadi Divandareh September 19, 2022
4 Reza Lotfi Dehgolan September 19, 2022
5 Iman Behzadpour Sanandaj September 19, 2022
6 Milad Ostad Hashem Tehran September 19, 2022
7 Zakaria Khayal Piranshahr September 20, 2022
8 Farjad Darvishi Urmia September 20, 2022
9 Milad Zare’ Babol September 20, 2022
10 Minoo Majidi Kermanshah September 20, 2022
11 Farzin Lotfi Rezvanshahr September 20, 2022
12 Reza Shahparnia Kermanshah September 20, 2022
13 Sasan Bagheri Rezvanshahr September 20, 2022
14 Nika Shakarami Tehran September 20, 2022
15 Diako Mehrnavaei Bukan September 20, 2022
16 Sadr al-Din Litani Oshnavieh September 21, 2022
17 Danesh Rahnama Urmia September 21, 2022
18 Amin Marefi (Marefat) Oshnavieh September 21, 2022
19 Milan Haghighi Oshnavieh September 21, 2022
20 Mohsen Qaysari Ilam September 21, 2022
21 Ghazaleh Chalavi Amol September 21, 2022
22 Abdollah Mahmoudpour Urmia September 21, 2022
23 Matin Abdollahpour Urmia September 21, 2022
24 Fouad Qadimi Divandareh September 21, 2022
25 Ali Mozaffari Qouchan September 21, 2022
26 Behnam Layeghpour Rasht September 21, 2022
27 Saeed Mohammadi Islamabad September 21, 2022
28 Hananeh Kia Nowshahr September 21, 2022
29 Amir Ali Fouladi Islamabad September 21, 2022
30 Iman Mohammadi Islamabad September 21, 2022
31 Amir Hossein Shams Nowshahr September 21, 2022
32 Mehrdad Qorbani Zandjan September 21, 2022
33 Erfan Rezaee Amol September 21, 2022
34 Mehdi Asgari Garmsar September 21, 2022
35 Mohammad Farmani Shahr-e-Ray September 21, 2022
36 Yasin Jamalzadeh Rezvanshahr September 21, 2022
37 Fereydoun Ahmadi Saqqez September 21, 2022
38 Pouya Sheida Urmia September 21, 2022
39 Mehrab Najafi Zarinchahr September 21, 2022
40 Arash Pahlavan Machad September 21, 2022
41 Mohsen Mal Mir Nowshahr September 21, 2022
42 Saeed Iranmensh Kerman September 21, 2022
43 Abolfazl Akbari Doust Langroud September 21, 2022
44 Erfan Khazaee Shahriar September 21, 2022
45 Mehdi Babr-Nejad Qouchan September 21, 2022
46 Roshana Ahmadi Boukan September 21, 2022
47 Abolfazl Mehdipour Babol September 21, 2022
48 Mohammad Hasan Torkaman Amol September 21, 2022
49 Hossein Ali Kia Nowshahr September 21, 2022
50 Mohammad Fallah Amol September 21, 2022
51 Seyyed Sina Mousavi Amol September 21, 2022
52 Fardin Bakhtiari Sanandaj September 21, 2022
53 Alireza Fathi Sanfar September 21, 2022
54 Mahsa Mogoui Foulad Shahr September 21, 2022
55 Seyyed Abbas Mir-Mousavi Langroud September 21, 2022
56 Mohsen Mohammadi Kochaksarai Qaemchahr September 21, 2022
57 Mohammad Zamani Tehran September 21, 2022
58 Amir Hossein Mahdavi Rasht September 21, 2022
59 Mohammad Zarei Sanqar September 21, 2022
60 Amir Bastami Kermanshah September 21, 2022
61 Mohammad Reza Sorouri Tehran September 21, 2022
62 Mohammad Mam Saleh Sardasht September 21, 2022
63 Setareh Tajik Tehran September 21, 2022
64 Amir Mehdi Malak Mohammadi Tehran September 21, 2022
65 Mehdi Zahedi Urmia September 21, 2022
66 Mazia Salmanian Rasht September 22, 2022
67 Bahar Khorshidi Robat Karim September 22, 2022
68 Sasan Qorbani Razvanshahr September 22, 2022
69 Mehrdad Behnam Asl Dehdasht September 22, 2022
70 Pedram Azarnoosh Dehdasht September 22, 2022
71 Amir Nowroozi Bandar Anzali September 22, 2022
72 Roozbeh Khademi Karaj September 22, 2022
73 Mehdi Mousavi Zanjan September 22, 2022
74 Javad Heydari Qazvin September 22, 2022
75 Mehrdad Avazpour Nowshahr September 22, 2022
76 Mohammad Hosseinkhah Mazandaran September 22, 2022
77 Hadis Najafi Alborz September 22, 2022
78 Mehdi Leylazi Karaj September 22, 2022
79 Mohsen Pazouki Pakdasht Varamin September 22, 2022
80 Mohammad Rasool Momenizadeh Rasht September 22, 2022
81 Mohammad Reza Eskandari Pakdasht Varamin September 22, 2022
82 Kanaan Aghaei Karaj September 22, 2022
83 Mohammad Amin Takoli Tehran September 22, 2022
84 Yaser Jafari Ilam September 22, 2022
85 Arvin Malamali Golzari Fuladshahr September 22, 2022
86 Shirin Alizadeh Ramsar September 22, 2022
87 Esmail Heydari Ardabil September 22, 2022
88 Pouya Qaisvandi Kamiyaran September 22, 2023
89 Hossein Morovati Qarchak Varamin September 23, 2022
90 Pouya (Ali) Ahmadpour Pasikhani Rasht September 23, 2022
91 Hediyeh Naimani Nowshahr September 23, 2022
92 Alireza Hosseini Tehran September 23, 2022
93 Javad Khansari Tehran September 23, 2022
94 Parsa Rezadoust Hashtgerd September 23, 2022
95 Sarina Esmailzadeh Karaj September 23, 2022
96 Hamid Fouladvand Pakdasht September 23, 2022
97 Ehsan Alibazi Shahr-e-Qods September 23, 2022
98 Mohammad Javad Zahedi Sari September 23, 2022
99 Ahmad Reza Qoliji Hamedan September 23, 2022
100 Javad Khansari Tehran September 23, 2022
101 Morteza Nowroozi Langroud September 24, 2022
102 Saeed Zare Shiraz September 24, 2023
103 Mahmoud Keshvari Karaj September 24, 2022
104 Lina Namour Tehran September 24, 2022
105 Samira Noori Tehran September 24, 2022
106 Reza Saed Tehran September 24, 2022
107 Shahram Zandi Tehran September 24, 2022
108 Ashkan Noori Tehran September 24, 2022
109 Mohammad Jameh Bozorg Karaj September 25, 2022
110 Nader Kokar Rudsar September 25, 2022
111 Abdolsalam Golvani (Qadir Golvan) Oshnavieh September 26, 2022
112 Siavash Mahmoudi Tehran September 27, 2022
113 Samad Bargi Niya Piranshahr September 28, 2022
114 Amir Reza Naderzadeh Nowshahr September 28, 2022
115 Ghazaleh Ghasemi Tehran September 28, 2022
116 Amir Mehdi Farokhipour Tehran September 29, 2022
117 Erfan Nazar Beigi Tehran September 29, 2022
118 Mohammad Reza Adib Toutazehi Zahedan September 30, 2022
119 Lal Mohammad Anshini Zahedan September 30, 2022
120 Balal Anshini Zahedan September 30, 2022
121 Mohammad Barahui Zahedan September 30, 2022
122 Mahmoud Barahui Zahedan September 30, 2022
123 Riassat (Badel) Balouch Zahedan September 30, 2022
124 Abdorrahman Balouchi Zahedan September 30, 2022
125 Ali Akbar Halgheh-Begoush Zahedan September 30, 2022
126 Mohammad Farooq Rakhsh Zahedan September 30, 2022
127 Mansour Rakhshani Zahedan September 30, 2022
128 Jalil Rakhshani Zahedan September 30, 2022
129 Abdol Majid Rigi Zahedan September 30, 2022
130 Mohammad Rigi Zahedan September 30, 2022
131 Ahmad Sargolzaee Zahedan September 30, 2022
132 Ali Akbar Barahui (sSohn des Khan Mohammad) Zahedan September 30, 2022
133 Ahmad Shah-Bakhsh Zahedan September 30, 2022
134 Abdol Malik Shah-Bakhsh Zahedan September 30, 2022
135 Imran Shah-Bakhsh Zahedan September 30, 2022
136 Farzad Shah-Bakhsh Zahedan September 30, 2022
137 Amin (Badr al-Uloum Seminar) Zahedan September 30, 2022
138 Yaser Shah-Bakhsh Zahedan September 30, 2022
139 Heydar Narui Rashid (Sohn des Mohammad Ali) Zahedan September 30, 2022
140 Omar Shahnavazi Zahedan September 30, 2022
141 Mohammad Eqbal Shahnavazi Zahedan September 30, 2022
142 Amir Hamzeh Shahnavazi Zahedan September 30, 2022
143 Mohammad Sediq Naroui Zahedan September 30, 2022
144 Lal Mohammad Ali Zehi Zahedan September 30, 2022
145 Abu Bakr Ali Zehi Zahedan September 30, 2022
146 Hamid Isa Zehi Zahedan September 30, 2022
147 Aminullah Qoljai Zahedan September 30, 2022
148 Mohammad Qoljei Zahedan September 30, 2022
149 Nematullah Kabedani Zahedan September 30, 2022
150 Ibrahim Gorgij Zahedan September 30, 2022
151 Mohammad Ali Gamshadzehi Zahedan September 30, 2022
152 Mohammad Amin Gamshadzehi Zahedan September 30, 2022
153 Vahed Gamshadzehi Zahedan September 30, 2022
154 Salahuddin Gamshadzehi Zahedan September 30, 2022
155 Jalil Mohammad Zehi Zahedan September 30, 2022
156 Hamzeh Naroui Zahedan September 30, 2022
157 Younes Naroui Zahedan September 30, 2022
158 Hamid Naroui Zahedan September 30, 2022
159 Rafi Naroui Zahedan September 30, 2022
160 Mohiuddin Shahbakhsh (Sohn des Mohammad) Zahedan September 30, 2022
161 Abdol Ghafoor Noor Barahui Zahedan September 30, 2022
162 Mukhtar Ahmadi Marivan September 30, 2022
163 Abdol Samad Barahui (Aidouzehi) Zahedan September 30, 2022
164 Mohammad Omar Shahnavazi Zahedan September 30, 2022
165 Mohammad Qoljaei Zahedan September 30, 2022
166 Amin Goleh Bacheh Zahedan September 30, 2022
167 Hamzeh Naroui Sohn des Mohammad Zahedan September 30, 2022
168 Hamid Naroui Sohn des Mohammad Ali Zahedan September 30, 2022
169 Abubakr Nahtani Zahedan September 30, 2022
170 Musa Nahtani Zahedan September 30, 2022
171 Samer Hashem Zehi Zahedan September 30, 2022
172 Ali Barahui Zahedan September 30, 2022
173 Zacharie Barahui Zahedan September 30, 2022
174 Ali Aqli (Naroui) Zahedan September 30, 2022
175 Mohammad Eqbal Naib Zehi Zahedan September 30, 2022
176 Omid Shahnavazi Zahedan September 30, 2022
177 Matine Qanbar Zehi Gorgij Zahedan September 30, 2022
178 Sedis Keshani Zahedan September 30, 2022
179 Musa Doveira Zahedan September 30, 2022
180 Imran Hasan Zehi Zahedan September 30, 2022
181 Mohsen Gamshadzehi Zahedan September 30, 2022
182 Abdol Ghafoor Dehmordeh Zahedan September 30, 2022
183 Abdolmanan Rakhshani Zahedan September 30, 2022
184 Balal Rakhshani Zahedan September 30, 2022
185 Omid Sarani Zahedan September 30, 2022
186 Jaber Shirouzhi Zahedan September 30, 2022
187 Soleiman Arab Zahedan September 30, 2022
188 Gholam Nabi Noti Zehi Zahedan September 30, 2022
189 Abdol Jalil Qanbar Zehi Zahedan September 30, 2022
190 Abdollah Naroui Zahedan September 30, 2022
191 Abdol Vahid Towhid Nia Zahedan September 30, 2022
192 Omid Safar Zehi Zahedan September 30, 2022
193 Behzad Rigi Zahedan September 30, 2022
194 Najm al-Din Tajik Zahedan September 30, 2022
195 Mohammad Ali Esmail Zehi (Shah Bakhsh) Zahedan September 30, 2022
196 Esmail Abil Zahedan September 30, 2022
197 Musa Anshini Zahedan September 30, 2022
198 Mehdi Anshini Zahedan September 30, 2022
199 Majid Baloch Zehi (Sheh Bakhsh) Zahedan September 30, 2022

200 Vahid Hout Zahedan September 30, 2022
201 Javad Pousheh Zahedan September 30, 2022
202 Abdol Samad Thabitizadeh (Shahouzehi) Zahedan September 30, 2022
203 Ahmad (Jamma) Sarani (Alizehi) Zahedan September 30, 2022
204 Mohammad Rakhshani (12 Jahre alt) Zahedan September 30, 2022
205 Lal Mohammad Anshini (Sohn des Sharif) Zahedan September 30, 2022
206 Hamid Reza Saneipour Hamedan September 30, 2022
207 Danial Shahbakhsh Zahedan September 30, 2022
208 Khalil Qanbar Zehi (der einzige Sohn von Aligur) Zahedan September 30, 2022
209 Mahmoud Shahnavazi (Sohn des Amanullah) Zahedan September 30, 2022
210 Amir Mohammad Gumshadzehi (Sohn von Qadir) Zahedan September 30, 2022
211 Hasti Narui (Sohn von Balal) Zahedan September 30, 2022
212 Amir Hossein Parnian Mirkazehi Rigi Zahedan September 30, 2022
213 Hafez Mohammad Brahui Zahedan September 30, 2022
214 Lal Mohammad Brahoui Zahedan September 30, 2022
215 Esmail Hossein Zahi Zahedan September 30, 2022
216 Majid Shah Bakhsh Zahedan September 30, 2022
217 Thamershahnawazi Zahedan September 30, 2022
218 Abdol Khaleq Shahnawazi Zahedan September 30, 2022
219 Azizollah Kabdani Zahedan September 30, 2022
220 Mirshekar Zahedan September 30, 2022
221 Abdol Majid Naroui Zahedan September 30, 2022
222 Sami Hashem Zehi, Sohn von Nabi (16 Jahre alt) Zahedan September 30, 2022
223 Gungo Zehi Rigi Zahedan September 30, 2022
224 Mansour Dehmardeh Zahedan September 30, 2022
225 Saeed Gergige Zahedan September 30, 2022
226 Zoleikha Tarzi Zahedan September 30, 2022
227 Mehrab Dolat Panah Talesh October 1, 2022
228 Pouya Rajab Nia Babol October 1, 2022
229 Ehsan Khan Mohammadi Tehran October 1, 2022
230 Ali Bani Assad Ahvaz October 1, 2022
231 Omid Qamsari Tehran October 22, 2022
232 Khodanour Laje’i Zahedan October 2, 2022
233 Salman Maliki Zahedan October 2, 2022
234 Jamal Abdol Naser Mohammad Hasani Barahui Zahedan October 2, 2022
235 Morteza Hasan Zaee Zahedan October 2, 2022
236 Zolfaqar Hasan Zaee Zahedan October 2, 2022
237 Arman Hassan Zaee Zahedan October 2, 2022
238 Mahmoud Hasan Zaee Zahedan October 2, 2022
239 Ali Akbar Rabi’i Isfahan October 2, 2022
240 Seyyed Mohammad Hosseini Saqqez October 2, 2022
241 Maheddin Shiro Zehi Zahedan October 3, 2022
242 Mostafa Beriji Zahedan October 3, 2022
243 Mohammad Mehrdadi Tehran October 3, 2022
244 Farid Maleki Tehran October 3, 2022
245 Messam Moghadasi Tehran October 4, 2022
246 Yazdan Farmani Tehran October 4, 2022
247 Nemia Shafiqdoust Urmia October 5, 2022
248 Poriya Kayani Shushtar October 5, 2022
249 Maisam Jafari Varamin Persischer Monat Mehr-23 September 22 October
250 Milad Javidpour Mogoie Tehran Persischer Monat Mehr-23 September 22 October
251 Morteza Soltanian Esfahan Persischer Monat Mehr-23 September 22 October
252 Emad Heydari Ahvaz October 6, 2022
253 Reza Bonyadi Tehran October 6, 2022
254 Yahya Rahimi Sanandaj October 8, 2022
255 Mohsen Mousavi Tehran October 8, 2022
256 Daryoush Alizadeh Sanandaj October 8, 2022
257 Peyman Manbari Sanandaj October 8, 2022
258 Mohammad Amini Sanandaj October 8, 2022
259 Sopher Sharifi Tehran October 8, 2022
260 Ainaz Javaheri Kermanshah October 8, 2022
261 Nagin Salehi Tehran October 8, 2022
262 Kamran Shahbazi Tehran October 8, 2022
263 Maryam Ghavasi Mashhad October 8, 2022
264 Sajjad Jafari Shiraz October 8, 2022
265 Simeh Mahmoudinejad Kerman October 8, 2022
266 Nadia Arefani Fardis in Karaj October 9, 2022
267 Esmail Dezvar Saqqez October 9, 2022
268 Seyyed Ahmad Shokrollahi Isfahan October 9, 2022
269 Arian Moridi Kermanshah October 9, 2022
270 Aref Ashouri Rasht Lakan Gefängnis October 9, 2022
271 Milad Derakhshan Rasht Lakan Gefängnis October 9, 2022
272 Mehran Rajabi Rasht Lakan Gefängnis October 9, 2022
273 Mehrzad Behrouz Rasht Lakan Gefängnis October 9, 2022
274 Mohammad Anoush Niya Rasht – Lakan Gefängnis October 9, 2022
275 Farzin Farrokhi Saqqez October 10, 2022
276 Elaheh Sa’idi Saqqez October 10, 2022
277 Omid Mahdavi Tehran October 10, 2022
278 Abolfazl Adinezadeh Mashhad October 12, 2022
279 Sina Naderi Kermanshah October 12, 2022
280 Kamal Feqhi Bukan October 12, 2022
281 Mehrgan Zahmatkesh Rasht October 12, 2022
282 Aziz Moradi Sanandaj October 12, 2022
283 Armin Sayadi Kermanshah October 12, 2022
284 Farzaneh Kazemi Qazvin October 12, 2022
285 Helen Ahmadi Bukan October 12, 2022
286 Negin Abdolmaleki Hamadan October 13, 2022
287 Esra Panahi Ardabil October 14, 2022
288 Parisa Askari Tehran October 14, 2022
289 Reza Esmailzadeh Tehran October 14, 2022
290 Hossein Jezi Tehran – Evin October 15, 2022
291 Hamid Saeed Mozafari Tehran – Evin October 15, 2022
292 Seyyed Farhad Hosseini Tehran-Evin October 15, 2022
293 Ali Basaki Tehran October 15, 2022
294 Hossein Akbarzadeh Tehran-Evin October 16, 2022
295 Mohammad Abdollahi Ilam October 17, 2022
296 Hamed Baji Zahi (Brahoui) Zahedan October 17, 2022
297 Sadaf Movahedi Tehran October 18, 2022
298 Ismail Shanbadi Shiraz October 19, 2022
299 Ramin Karami Kermanshah October 20, 2022
300 Reza Khoshnoud Holari Sari October 20, 2022
301 Ali Jalili Tehran October 20, 2022
302 Fardin Khosh Ghaem Oshnavieh October 21, 2022
303 Ramin Fatehi Sanandaj October 22, 2022
304 Arnica Ghaem Maghami Tehran October 22, 2022
305 Sina Malayeri Arak October 22, 2022
306 Mehdi Farahani Khorramshahr October 22, 2022
307 Mohammad Khawajui Dezful October 22, 2022
308 Rahim Kalij Qaimshahr October 22, 2022
309 Abolfazl Bahu Qaimshahr October 22, 2022
310 Ezzatollah Shahbazi Tehran-Evin October 22, 2022
311 Sarina Shiri Kermanshah October 23, 2022
312 Mona Naqib Saravan October 24, 2022
313 Navid Badpa Gonbad Kaus October 24, 2022
314 Esmail Moloudy (Semko) Mahabad October 25, 2022
315 Mohammad Shariati Sanandaj October 25, 2022
316 Afshin Asham Qasreshirin October 25, 2022
317 Kivan Darvishi Sanandaj October 25, 2022
318 Mohammad Lotfollahi Sanandaj October 25, 2022
319 Maedeh Javanfar Rasht October 25, 2022
320 Parmis Hamnava Iranshahr October 25, 2022
321 Marzieh Doshman Ziyari Bushehr October 25, 2022
322 Shahu Khezri Mahabad October 26, 2022
323 Kobra Sheikh Saqqa Mahabad October 26, 2022
324 Zaniar Abu Bakri Mahabad October 26, 2022
325 Matlab Saeed Peyrow Baneh October 26, 2022
326 Hadi Haqshenas Isfahan October 26, 2022
327 Seyed Ali Seiedi Tehran October 26, 2022
328 Sarina Saedi Sanandaj October 26, 2022
329 Behnaz Afshari Tehran October 26, 2022
330 Hamid Reza Malmir Karaj October 26, 2022
331 Ebrahim Mirzaei Sanandaj October 26, 2022
332 Rasoul Haddadi Zanjan October 26, 2022
333 Amirhossein Rumiani Nazari Tehran October 26, 2022
334 Ali Rouzbahani Tehran October 26, 2022
335 Pacman Raki Izeh October 26, 2022
336 Fereshteh Ahmadi Mahabad October 27, 2022
337 Mehrshad Shahidi Arak October 27, 2022
338 Fereydon Faraji Baneh October 27, 2022
339 Masoud Ahmadzadeh Mahabad October 28, 2022
340 Kabdani, son of Khodabakhsh (12 Jahre altes Kind) Zahedan October 28, 2022
341 Dastan Rasul Mohammad Agha Baneh October 28, 2022
342 Farid Koravand Asaluyeh October 28, 2022
343 Adel Kochakzaei (Berichi) Zahedan October 28, 2022
344 Omid Narouie Zahedan October 28, 2022
345 Amir Shahnavazi Zahedan October 28, 2022
346 Dr. Parisa Bahmani Tehran October 28, 2022
347 Ali Fazeli Amol October 28, 2022
348 Amir Aref Ghorbanpour Rasht October 29, 2022
349 Koumar Daroftadeh Piranshahr October 29, 2022
350 Diana Mahmoudi Piranshahr October 29, 2022
351 Saman Qadirpour aus Ashnavieh Tehran October 29, 2022
352 Mohammad Keshavarz (Saremi) Borujerd October 31, 2022
353 Moulavi Youssef Raisi Lashar October 31, 2022
354 Jafar Qurbani Kamyaran October 31, 2022
355 Nasim Sedghi Urmia October 31, 2022
356 Mohammad Hossein Faraji Tehran November 1, 2022
357 Momin Zand Karimi Sanandaj November 2, 2022
358 Morteza Shirmohammadi Shahin Dez November 2, 2022
359 Milad Khavari Bandar Abbas November 2, 2022
360 Mehdi Zakir Dehloran November 2, 2022
361 346 Karaj November 3, 2022
362 Yaser Naroi Zahedan November 3, 2022
363 Shoaib Darghale Chabahar November 3, 2022
364 Irfan Zamani Lahijan November 3, 2022
365 Mehran Shekari Karaj November 3, 2022
366 Prasto Mouradkhani Karaj November 3, 2022
367 Mehdi Hazrati Karaj November 3, 2022
368 Mohammad Reza Sarvi Shahr-e Rey November 3, 2022
369 Mohammadreza Bali Lashak Nowshahr November 3, 2022
370 Mehdis Hosseini Amol November 3, 2022
371 Ali Abu-Mohammad Karaj November 3, 2022
372 Mohammad Shah Bakhsh
Khash November 4, 2022
373 Murad Zahi Khash November 4, 2022
374 Ali Kurd Kalahori Khash November 4, 2022
375 Mobin Mirkazehi, Sohn des Murad Khash November 4, 2022
376 Azim Mahmoud Zahi, Sohn des Pir Dad Khash November 4, 2022
377 (Name unbekannt) Sohn des Haj Khoda Murad Brahoi Khash November 4, 2022
378 Rahim Dad Shahli Sohn des Ismail Khash November 4, 2022
379 Mohammad Selahshuran Khash November 4, 2022
380 Yunus Shah Bakhsh Khash November 4, 2022
381 Sadegh Brahui Khash November 4, 2022
382 Mohammad Shah Bakhsh, Sohn des Nader Khash November 4, 2022
383 Abdul Malik Shahnawazi (Kamal Khan Zehi) Khash November 4, 2022
384 Younes (Mirbaloch Zehi), Sohn des Anwar Salahshuran Khash November 4, 2022
385 Shahli Bar (son of Esmail) Khash November 4, 2022
386 Saeed Sohrab Zehi, Sohn des Vahed Khash November 4, 2022
387 Yasir Bahadur Zehi, Sohn von Be Barg Khash November 4, 2022
388 Kambiz Regi, Sohn des Allah Bakhsh Khash November 4, 2022
389 Mohammad Amin Heshmatian Karaj November 4, 2022
390 Nasrin Qaderi Tehran November 5, 2022
391 Mohammad Hossein Salari Mahshahr November 5, 2022
392 Mozhgan Kadkhodaei Tehran November 5, 2022
393 Abbas Louiemi Ahvaz November 5, 2022
394 Pegah Gavasieh Shiraz November 5, 2022
395 Maria Gavasieh Shiraz November 5, 2022
396 Mohammad Ghaemi Far Astaraki Dezful November 6, 2022
397 Oveis Shekarze’i Sarbaz November 6, 2022
398 Amir Mehdi Hassani Quchan November 6, 2022
399 Zia Mir Baloch Zehi, Sohn des Abdul Aziz Saravan November 7, 2022
400 Sina Firouzabadi Shiraz November 7, 2022
401 Mohammad Reza (Hessam) Tehran (Qarchak) November 8, 2022
402 Komeil Amir Khanlou Karaj – Khorram Dasht November 8, 2022
403 Darya (Marzieh) Nazm Deh Karaj November 8, 2022
404 Abbas Shafiei Karaj November 8, 2022
405 Amir Mahdi Palai Kish November 8, 2022
406 Sepehr Biranvand Khorramabad November 9, 2022
407 Faieq Mom Qadri Mahabad November 9, 2022
408 Alireza Karimi Arak November 9, 2022
409 Matin Nasri Sanandaj November 9, 2022
410 Mehdi Salehipour Karaj November 9, 2022
411 Hafiz Olad Amrali Neishabour November 9, 2022
412 Ardalan Ghasemi Gilangharb November 10, 2022
413 Hayman Hamzeh Sardasht November 11, 2022
414 Hamid Goli Sanandaj November 11, 2022
415 Yalda Agha Fazli Tehran November 11, 2022
416 Mohammad Hossein Hajiani Bushehr November 11, 2022
417 Mohammad Salehi Behshahr November 11, 2022
418 Shoaib Haidari Mashhad November 11, 2022
419 Mehrshad Telatof Iranshahr November 12, 2022
420 Ali Abiyar Takab November 12, 2022
421 Saman Rahmani Tehran-Quds November 13, 2022
422 Milad Khoshkam Shiraz November 13, 2022
423 Sepehr Ismaili Kiashahr-Gilan November 14, 2022
424 Fawad Mohammadi Kamiyaran November 15, 2022
425 Saman Kader Beigi Bukan November 15, 2022
426 Milad Saidi Shaheswar November 15, 2022
427 Saeed Moradi Kamiyaran November 15, 2022
428 Isa Biglari Sanandaj November 15, 2022
429 Zaniarullah Moradi Sanandaj November 15, 2022
430 Saeed Assadi Bojnoord November 15, 2022
431 Burhan Karmi Kamiyaran’s November 16, 2022
432 Salar Mojaver Bukan November 16, 2022
433 Daniyal Pabandi, 16 Saqqez November 16, 2022
434 Reza Shariati Izeh November 16, 2022
435 Kian Nikpour (Pirfalak),10 Izeh November 16, 2022
436 Ashraf Nickbakhat Izeh November 16, 2022
437 Artin Rahmani,13 Izeh November 16, 2022
438 Bahram Moradian Samirum November 16, 2022
439 Ali Abbasi Samirum November 16, 2022
440 Moslem Hooshanghi Samirum November 16, 2022
441 Milad Asefi Samirum November 16, 2022
442 Mohammad Hassan-zadeh Bukan November 16, 2022
443 Ali Iraqi Tabriz November 16, 2022
444 As’aad Rahimi Bukan November 16, 2022
445 Javad Rezaei Lahijan November 16, 2022
446 Sepehr Maqsoodi, 17 Izeh November 16, 2022
447 Aylar Haghqi Tabriz November 16, 2022
448 Ali Molaei Izeh November 16, 2022
449 Ali Mohammadi Izeh November 16, 2022
450 Sajjad Ghaemi Shiraz November 16, 2022
451 Samaneh Niknam Shiraz November 16, 2022
452 Mohammad Barzegar Shiraz November 16, 2022
453 Mehdi Zare Tehran November 16, 2022
454 Alireza Shojaei Behbahan November 16, 2022
455 Shahoo Bahmani Sanandaj November 17, 2022
456 Aram Habibi Sanandaj November 17, 2022
457 Ghafoor Moloodi Bukan November 17, 2022
458 Abdulrahman Bakhtiari Saqqez November 17, 2022
459 Hezhar Mom Khosravi Bukan November 17, 2022
460 Amjad Enayati Bukan November 17, 2022
461 Heyva Janan Bukan November 17, 2022
462 Azad Hossein Poori Mahabad November 17, 2022
463 Hamed Moulaei Dashti Parsian November 17, 2022
464 Doran Totazahi Zahedan November 17, 2022
465 Hamid Reza Rouhi Tehran November 17, 2022
466 Aso Qadri Baneh November 17, 2022
467 Arman Emadi Marvdasht November 17, 2022
468 Javad Mousavi Isfahan November 17, 2022
469 Mustafa Shabani Bukan November 17, 2022
470 Hamed Sedighi Qeshm November 17, 2022
471 Shahriar Mohammadi Bukan November 17, 2022
472 Saeed Pirmoghani Bukan November 17, 2022
473 Mohammad Ahmadi Gagesh Mahabad November 18, 2022
474 Amir Farasati Shad Piranshahr November 18, 2022
475 Mehran Rahmani Mahabad November 18, 2022
476 Milad Maroofi Bukan November 18, 2022
477 Kamal Ahmadpour Mahabad November 18, 2022
478 Mojtaba Abdullahi Astaraki Dezful November 18, 2022
479 Haniyeh Moradi Yazd November 18, 2022
480 Omid Hasani Sanandaj November 18, 2022
481 Shirko Soltani Bukan November 18, 2022
482 Mehran Tawana Fuman November 19, 2022
483 Hossein Shirazipour Shiraz November 19, 2022
484 Fuad Salari (Savari Javan) Divandareh November 19, 2022
485 Habibollah Fathi Divandareh November 19, 2022
486 Ebrahim Sadri Divandareh November 19, 2022
487 Jamshid Fathi Divandareh November 19, 2022
488 Hossein Abd Panah Sanandaj November 19, 2022
489 Aziz Moradi Divandareh November 19, 2022
490 Farshid Mousavi Amol November 20, 2022
491 Erfan Kakai Javanrud November 20, 2022
492 Bahaldin Veisi- 16 Jahre alt Javanrud November 20, 2022
493 Karvan Qader Shukari Piranshahr November 20, 2022
494 Luqman (Milad) Kakai Javanrud November 20, 2022
495 Mohsen Niazi Dehgolan November 20, 2022
496 Taher Azizi Piranshahr November 20, 2022
497 Sattar Rahimi Marivan November 20, 2022
498 Jalal Qorbani Piranshahr November 20, 2022
499 Suleiman Shukri Bukan November 20, 2022
500 Haider Mahali Piranshahr November 21, 2022
501 Jamal Azami Javanrud November 21, 2022
502 Johar Fattahi (Miraki) Javanrud November 21, 2022
503 Tahsin Miri Javanrud November 21, 2022
504 Masoud Teimuri Javanrud November 21, 2022
505 Ismail Gul’anbar Javanrud November 21, 2022
506 Nahid Mostafapour Yasouj Persischer Monat Aban – 23. Oktober 23 bis 21. November
507 Adnan Kamali Hormozgan Persischer Monat Aban – 23. Oktober 23 bis 21. November
508 Hossein Mohammadi Kermanshah Persischer Monat Aban -23. Oktober 23 bis 21. November
509 Sanaz Keshavarz Karaj Persischer Monat Aban -23. Oktober 23 bis 21. November
510 Afshin Shehamat Tehran September 25, 2022
511 Ali Akbar Jafari Tehran, Evin November 14, 2022
512 Mohammad Reza Mashadi Farahani Tehran, Evin November 14, 2022
513 Vahid Khani Isfahan November 15, 2022
514 Omid Zare Moaeiydi Shiraz November 15, 2022
515 Rashid Rashidi Shooshtar November 16, 2022
516 Farhad Khosravi Kermanshah November 16, 2022
517 Amir Mohammad Deliri Lahijan November 16, 2022
518 Mahdi Kaboli Kafshgirei Gorgan November 16, 2022
519 Asghar Aghaei Tehran November 16, 2022
520 Milad Saeidian Izeh November 16, 2022
521 Asghar Hazhir Lotf Tehran November 16, 2022
522 Idris Gharib-zadeh Bandar Abbas November 17, 2022
523 Sohra Mostafavi Tehran November 17, 2022
524 Youssef Qanbarzadegan Shiraz November 17, 2022
525 Mansour Qurbani Isfahan November 18, 2022
526 Imran Abarkar Rask November 19, 2022
527 Soroush Sidi Javanroud November 20, 2022
528 Reza Sharfi Seesakht November 20, 2022
529 Amirjavad Asa’ad-zadeh Mashhad November 20, 2022
530 Arash Sheikh Alizadeh Shiraz, Lar November 20, 2022
531 Hossam Hosseini Javanroud November 21, 2022
532 Kurosh Pazhakh Islamabad November 21, 2022
533 Hossein Zarrin Jooei Khorramabad November 21, 2022
534 Aram Majd Ghaemshahr November 21, 2022
535 Mohammad Reza Bad Brut Malekshahi November 21, 2022
536 Ribaz Salehi-vand Mahabad November 22, 2022
537 Mohammad Hossein Kamandalou Tehran, Moshiriyeh November 22, 2022
538 Atefeh Na’ami Ahvaz November 22, 2022
539 Ali Akbar Haidarzadeh Kashmar November 23, 2022
540 Saadi Shahrokhi Far Bukan November 23, 2022
541 Shomal Khediri-poor Mahabad November 24, 2022
542 Amanullah Khan Baji Zehi (Mingal) Zahedan November 24, 2022
543 Maedeh Hashemi (Mahak) Shiraz November 24, 2022
544 Jabar Farghizadeh Marivan November 24, 2022
545 Amin Nazari Abadan November 24, 2022
546 Behrouz Tamandani Iranshahr November 24, 2022
547 Dr. Peyman Jasemi Ilam November 24, 2022
548 Owais Masoudizadeh Torbat-e-Jam November 25, 2022
549 Mehdi Bahrnjad Torbat-e-Jam November 25, 2022
550 Arshiya Imam Qolizadeh Hadishahr November 26, 2022
551 Neda Bayat Zanjan November 26, 2022
552 Hassan Nasseri Khor Mashhad November 26, 2022
553 Shouresh Nicknam Mahabad November 27, 2022
554 Reza Kazemi Kamiyaran November 27, 2022
555 Ali Ka’abi Ahvaz November 28, 2022
556 Massoud Dolatshah Tehran November 28, 2022
557 Mena Chamani Rasht November 29, 2022
558 Farzin Maroufi Tehran November 29, 2022
559 Mehran Samuk Bandar Anzali November 29, 2022
560 Ebrahim Sharifi Bukan November 29, 2022
561 Hamed Salahshoor Izeh November 30, 2022
562 Avat Qaderpour Bukan November 30, 2022
563 Ehsan Ghasemifard Karaj November 30, 2022
564 Yazdan Aghajani Tehran November 2022
565 Mohammad Khalili Mashhad November 21, 2022
566 Milad Zamani Karaj November 2, 2022
567 Narges Khoramifard Mashhad November 2022
568 Meghdad Azizi Tehran Oct-Nov 2022
569 Maytham Padidar Rasht October 9, 2022
570 Payman Jalilian Kermanshah November 19, 2022
571 Mohammad Reza Ghorbani Karaj November 22, 2022
572 Hamid Reza Nahbe Zaim Karaj November 22, 2022
573 Mostafa Mobasher Shiraz November 26, 2022
574 Shahrokh Zandi Baneh November 29, 2022
575 Ruhollah Abedini Tehran December 1, 2022
576 Amir Mohammad (Iliad) Rahmanipour Firozabad, Fars December 2, 2022
577 Sepehr Esmaili Beigi Tehran December 3, 2022
578 Saeed Karimi Ilam December 3, 2022
579 Reza Dehboyd Sari December 4, 2022
580 Zahra Jalilian Tehran December 4, 2022
581 Amir Nezafat Karaj December 4, 2022
582 Sepehr Azami Kangavar December 6, 2022
583 Hooman Abdullahi Sanandaj December 7, 2022
584 Alireza Khoshkar Bayati Tehran December 7, 2022
585 Faranak Jabari Tehran December 7, 2022
586 Mohsen Shekari Tehran December 8, 2022
587 Shadman Ahmadi Dehgolan December 8, 2022
588 Shahabuddin Hashemi Tehran December 8, 2022
589 Shahin Moradi Tehran December 8, 2022
590 Mostafa Akbarian Baba Haider December 9, 2022
591 Ghazal Amiri Shiraz December 9, 2022
592 Abbas Mansouri Shush December 11, 2022
593 Majid Reza Rahnavard Mashhad December 12, 2022
594 Shahriar Adeli Sardasht December 12, 2022
595 Ahmad Goodarzi Borujerd December 12, 2022
596 Aida Rostami Tehran December 12, 2022
597 Habitullah Yaqoubi Zahedan December 12, 2022
598 Samira Ebrahimi Kerman December 13, 2022
599 Maryam Esmailzadeh Tehran December 15, 2022
600 Donya Farhadi Ahvaz December 15, 2022
601 Hazhar Saidzadeh Mahabad December 16, 2022
602 Bahman Ma’roufi Oshnavieh December 16, 2022
603 Amir Mosadeq Mashhad December 17, 2022
604 Mehdi Zare Ashkezari Tehran December 17, 2022
605 Siamak Baba Karaj (Prison) December 17, 2022
606 Mohsen Mansouri Karaj December 17, 2022
607 Soroush Pourahmadi Karaj December 17, 2022
608 Borhan Elyasi Javanrud December 19, 2022
609 Mohammad Haji Rasoolpour Bukan December 19, 2022
610 Mahmoud Ahmadi Izeh December 20, 2022
611 Hossein Saeedi Izeh December 20, 2022
612 Reza Khani Gorgan December 31, 2022
613 Soha Etebari (12 Jahre alt) Bastak (Hormozgan) December 31, 2022
614 Ali Nazari Kermanshah December 31, 2022
615 Hamidreza Karami Khorramabad December 31, 2022
616 Behzad Ahmadpour Samani Tehran Zwischen 22. Nov. und 15. Dez.
617 Ebrahim Ahmadpour Samani Tehran Zwischen 22. Nov. und 15. Dez.
618 Arash (Arshad) Sayad Mansur Tehran December 2022
619 Sepideh Qalandari Tehran January 1, 2023
620 Mojtaba Ghanaati Khalari Shiraz January 6, 2023
621 Milad Shiri Kamiyaran January 6, 2023
622 Mohammad Rigi Zahedan January 6, 2023
623 Mohammad Mehdi Karami Karaj January 7, 2023
624 Seyyed Mohammad Hosseini Karaj January 7, 2023
625 Erfan Davoudi Baharvand Khorramabad January 2023
626 Maryam Salimian Tehran January 2023
627 Haidar Azimi Qiyabashi Tabriz January 2023
628 Mehdi Karami Ashtiani Tehran January 10, 2023
629 Mohsen Jaafarirad Karaj January 9, 2023
630 Mohammad Moradi Sanandaj January 6, 2023
631 Diar Mansouri Mahabad January 3, 2023
632 Shayan Davarpanah Yasuj January 2, 2023
633 Kimia Moqadasi Tehran December 31, 2022
634 Zohreh Shamasi Ahvaz December 31, 2022
635 Mani Tariq Sanandaj December 29, 2022
636 Ariana Seif Tehran December 1, 2022
637 Maryam Qorbanpour Shahr Kord October 26, 2022

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
15 . Januar 2023

 

Iran: 26 Hinrichtungen in zehn Tagen

Die Botschaften des iranischen Regimes sollten geschlossen, seine Agenten ausgewiesen und seine Führer wegen Völkermordes und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt werden

Khameneis kriminelle Schergen erhängten am Samstag, den 14. Januar, den Belutschen Akbar Shah Bakhsh im Gefängnis von Zahedan. Am selben Tag kündigte die Justiz des Regimes die Hinrichtung von Alireza Akbari an, dem ehemaligen stellvertretenden Verteidigungsminister des iranischen Regimes.

Am Donnerstag, den 12. Januar, wurden Maher Iloli und Ali Abbaszadeh im Zentralgefängnis von Shiraz hingerichtet.

Am Mittwoch, dem 11. Januar, wurden fünf Gefangene im Zentralgefängnis von Arak gehängt; drei von ihnen waren Azad Dadvand, Ali Garavand und Keyvan Amini Tavakkol.

Am selben Tag wurden Milad Ashoob im Lakan-Gefängnis in Rasht, Shahram Mortazavi im Gefängnis von Gorgan und Reza Haji im Zentralgefängnis von Karaj gehängt.

Am Dienstag, dem 10. Januar, wurden Mehdi Karmi im Gefängnis von Arak und Peyman Arab Gicheh im Zentralgefängnis von Karadsch gehängt.

Am Montag, den 9. Januar, wurde Khaliq Khizrzadeh im Zentralgefängnis von Bandar Abbas und Nazir Sorkh Kaman im Gefängnis von Roodan gehängt.

Am Sonntag, dem 8. Januar, wurden Mohammad Rasool Shah Bakhsh und Akhtar Mohammad im Gefängnis von Kerman, Pardel Ahmed Khanzahi im Gefängnis von Zahedan, Majid Sadaqat im Gefängnis von Yasouj und Rashid Lundpour im Zentralgefängnis von Karaj vom Regime hingerichtet. Mohammad Rasool Shah Bakhsh wurde bei seiner Verhaftung im Jahr 2016 acht Mal angeschossen und nach sieben Jahren Schmerzen und Haft hingerichtet.

Am Donnerstag, dem 5. Januar, wurden Rostam Abbaszadeh und Mehdi Asgari im Ghezelhesar-Gefängnis und Abolfazl Helvai im Dastgerd-Gefängnis in Isfahan gehängt. Rostam Abbaszadeh, der Vater von 4 Kindern, wurde vom Strafrichter Moghisei wegen des Mitführens von 100 Gramm Heroin zum Tode verurteilt. Gleichzeitig wird der milliardenschwere Drogenhandel im Iran und in anderen Teilen der Welt von der Revolutionsgarde (IRGC) betrieben und kontrolliert.

Neben den beiden Demonstranten des Aufstands, Mohammad Mehdi Karami und Mohammad Hosseini, wurden in den fast zehn Tagen vom 5. bis 14. Januar 24 weitere Gefangene von den Schergen Khameneis gehängt.

Der iranische Widerstand betont erneut die Notwendigkeit eines sofortigen Handelns der Vereinten Nationen, der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten, um das klerikale Regime zu zwingen, die Hinrichtungen und Tötungen einzustellen. Dieses Regime sollte aus der internationalen Gemeinschaft ausgeschlossen werden, seine Botschaften sollten geschlossen werden, seine Agenten sollten entlassen werden und seine Führer sollten für vier Jahrzehnte Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt werden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)

  1. Januar 2023

Außenminister des iranischen Regimes nutzt globale Konferenz für falsche Kooperationsversprechen

Am Freitag, dem 6. Januar, nahm der Außenminister des iranischen Regimes, Hossein Amir-Abdollahian, am „Voice of Global South“-Gipfel (Stimme des globalen Südens) teil. Während das Regime auf den Erwerb einer Atombombe zusteuert, behauptete Amir-Abdollahian das Gegenteil und versuchte, das Opfer zu spielen.

Amir-Abdollahian nutzte die Gelegenheit, um das Regime als unschuldige Partei in einer Reihe internationaler Konflikte darzustellen und darauf zu bestehen, dass das iranische Regime bereit sei, diese Konflikte friedlich zu lösen.

Diesem Narrativ wurde aus mehreren Blickwinkeln widersprochen, unter anderem durch die Quartalsberichte der Internationale Atomenergiebehörde (IAEO), welche die langjährige Weigerung des iranischen Regimes kritisierten, vollständige und glaubwürdige Erklärungen für die Herkunft von nuklearen Spuren zu liefern, die an drei nicht bekannt gegebenen Orten im Land gefunden wurden. Diese anhaltende Wissenslücke hat sich seit dem Abkommen von 2015 noch verschlimmert. Nun wurde der gemeinsame umfassende Aktionsplan (JCPOA) wurde auf Eis gelegt, wobei Teheran den Zugang der Inspektoren zu Überwachungsmaterial und relevanten Daten sogar von deklarierten Standorten systematisch abbaute und schließlich stoppte.

Die USA und ihre drei europäischen Partner (E3) begannen vor mehr als einem Jahr mit Spekulationen über eine mögliche Neuimplementierung des JCPOA. Anfang 2022 wurde berichtet, dass bereits ein Abkommensentwurf auf dem Tisch liege, der nur noch auf die Zustimmung Teherans und das Lösen technischer Details warte. Doch die inoffizielle Frist für die erneute Umsetzung wurde weiter verschoben, als Teheran den Prozess in die Länge zog und ausdrücklich Überarbeitungen des Entwurfs forderte, den der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell öffentlich als in seiner endgültigen Form befindlich bezeichnet hatte.

Das Nukleardossier des Regimes muss so schnell wie möglich an den UN-Sicherheitsrat verwiesen werden und die sechs UNSC-Resolutionen sollten durch den Auslösemechanismus wieder in Kraft gesetzt werden, was schon vor langer Zeit hätte geschehen sollen #Iran#JCPOA pic.twitter.com/9SK0sAe9LD

– Maryam Rajavi (@Maryam_Rajavi) 14. September 2022

Tatsächlich war das Nuklearabkommen, auf das Amir-Abdollahian anspielte, darauf ausgelegt, Sanktionen auszusetzen, die von der Europäischen Union und den Vereinten Nationen gegen das Regime verhängt worden waren, im Austausch für vergleichsweise bescheidene Beschränkungen der nuklearen Aktivitäten des Regimes. Seit dem Rückzug der USA aus diesem Abkommen wurden nur wieder US-Sanktionen verhängt, aber dieser Unilateralismus ist nicht mehr die Regel.

Allein in den letzten vier Monaten hat die EU drei neue Sanktionspakete gegen das Regime wegen Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit dem anhaltenden Aufstand gegen die Regierung im Iran verhängt.

Mehrere Mitgliedstaaten drängen derzeit auf ein viertes, während die EU ebenfalls mit der Durchsetzung von Sanktionen im Zusammenhang mit Teherans Unterstützung des russischen Krieges gegen die Ukraine begonnen hat.

In lächerlicher Weise bezog sich Amir-Abdollahian auch auf diesen Konflikt, um die Bereitschaft Teherans zu verkünden, zu einer friedlichen Lösung beizutragen, obwohl vom Iran gelieferte Drohnen in letzter Zeit ein Schlüsselelement des russischen Angriffskriegs und der Kriegsverbrechen gegen ukrainische Zivilisten waren.

Angesichts einer widerspenstigen Gesellschaft und ihres Untergangs am Horizont haben die im Iran herrschenden Mullahs ihre kriegstreibende Politik, wie den Export von Terrorismus oder die Verfolgung der Entwicklung von Atomwaffen, verstärkt.

Dieses Regime hält sich durch Terrorismus und Kriegstreiberei über Wasser. Diplomatie und Vermittlung sind nur vergebliche Bemühungen mit gegensätzlichen Effekten. Der Sturz der Mullahs durch das Volk im #Iran und der Widerstand sowie die Errichtung der Demokratie sind der einzige Weg zum Frieden. Krieg und Krise leben mit diesem Regime weiter.

– Mohammad Mohaddessin (@Mohaddessin) 14. Juni 2019

Die Behauptung des iranischen Regimes, diplomatische Beziehungen zu suchen, ist eine abgenutzte Methode, um mehr Zeit für Teheran zu gewinnen, da die herrschende Theokratie mit einem landesweiten Aufstand und einer innenpolitischen existenziellen Krise konfrontiert ist.

Die Weltmächte sollten beachten, dass Teherans Diplomatie mit Terrorismus einhergeht. Ein Beispiel dafür ist die Inhaftierung von Assadollah Assadi, einem terroristischen Diplomaten, der den Auftrag hatte, die Kundgebung der iranischen Opposition im Jahr 2018 in Paris, Frankreich, zu bombardieren.

Assadi betrieb ein Terror- und Spionagenetzwerk in ganz Europa, während er sich offiziell als „Dritter Berater der iranischen Botschaft in Wien“ auf dem grünen Kontinent aufhielt.

Anstatt auf die Diplomatie des Regimes hereinzufallen, sollten die westlichen Mächte tatsächlich den Druck auf Teheran erhöhen und es zwingen, sein Abenteurertum aufzugeben. Sie sollten auch das Recht des iranischen Volkes auf Selbstbestimmung unterstützen, da die Iraner ihren Wunsch nach Freiheit und Demokratie gezeigt haben, indem sie ihren Aufstand trotz des harten Vorgehens des Regimes fünf Monate lang fortgesetzt haben.

 

 

 

Iran: Erzwungene Geständnisse werden für die Verurteilung von Gefangenen und zur Rechtfertigung von Hinrichtungen benutzt

Angesichts der anhaltenden Proteste im Iran, welche die Existenz des iranischen Regimes ernsthaft bedrohen, haben Regimevertreter das Bedürfnis verspürt, so viele Hinrichtungen wie möglich anzuordnen, da dies ihr einziges Mittel ist, um gegen den angeblichen „Widerspruch“ von Demonstranten im ganzen Land vorzugehen.

In mehreren Wellen wurden Demonstranten, die während der jüngsten Demonstrationen festgenommen wurden, im Schnellverfahren zur Hinrichtung bestimmt und viele von ihnen wurden unter Folter zu erzwungenen Geständnissen gebracht. Die iranischen Behörden haben diese Geständnisse dann verwendet, um Gefangene wegen Verbrechen ohne Zusammenhang anzuklagen, um die Urteile zum Erhängen zu rechtfertigen.

Am Montag, dem 9. Januar, sollte der 22-jährige Mohammad Ghobadlou hingerichtet werden, nachdem er beschuldigt worden war, ein Mitglied einer Spezialeinheit zur Bekämpfung von Unruhen ermordet und fünf weitere Personen bei einem „Hit and Run“ verletzt zu haben. Nachdem Ghobadlou während der jüngsten Proteste festgenommen und im Gohardasht-Gefängnis inhaftiert worden war, wurde ihm das Recht verweigert, einen Anwalt aufzusuchen und er wurde fälschlicherweise eines Verbrechens beschuldigt, das er nicht begangen hatte, nachdem er unter Folter ein Geständnis abgelegt hatte.

Seine Mutter bezog am Abend des 9. Januar vor dem Gefängnis Stellung, um für die Unschuld ihres Sohnes zu kämpfen. In einer Erklärung, die sie abgab, gab sie an, es gebe Beweise dafür, dass die Spezialeinheit zur Bekämpfung von Unruhen anderswo getötet worden sei, aber die Behörden beschuldigten ihren Sohn, um einen Vorwand für seine Hinrichtung zu haben.

Das Filmmaterial zeigt die Mutter von #MohammadGhobadlou, die sich gegen die Pläne des Regimes zur Ermordung ihres Sohnes ausspricht. Herr Ghobadlou ist ein politischer Gefangener, der während der #IranRevoIution festgenommen wurde. pic.twitter.com/yQ4HcV3rqE

– NCRI-FAC (@iran_policy) 12. Januar 2023

In Bezug auf die spezielle Anti-Aufruhr Einheit sagte sie: „Auf ihrer offiziellen Website der Sicherheitskräfte hieß es, dass er im Bezirk Robat Karim getötet wurde. Auf der NAJA-Website wurde gesagt, dass Leute ihn getreten hätten und er starb. Jeder weiß das, sie haben seinen Tod absichtlich in den Fall meines Sohnes gelegt, um ihn aufzuhängen.“

In einem anderen Fall weigerte sich ein im November 2022 festgenommener Demonstrant trotz intensiven Drucks der iranischen Behörden, ein erzwungenes Geständnis abzulegen. Der Mann wurde dann einem hochgradig aufgeladenen Verhör durch die Medienreporter des Regimes und einen Beamten unterzogen, der eindeutig voreingenommen war von der Erzählung, mit denen ihn Regimebeamte gefüttert hatten.

Der Demonstrant beteuerte standhaft seine Unschuld, als er verzweifelt versuchte, trotz der Flut anklagender Äußerungen, seine Version der Ereignisse wiederzugeben.

Nachfolgend ein Auszug aus der Niederschrift des Verhörs:

Offizier: Sagen Sie mir von Anfang an, was passiert ist.

Angeklagter: Das Bassidsch-Mitglied rannte weg und erreichte den Parkplatz. Ich folgte den anderen Leuten und sah, dass sie ihn schlugen. Jemand stach auf ihn ein. Zehn Leute stachen auf ihn ein. Einer warf mit Steinen … Ich schwöre bei Gott …

Officer: Und Sie haben ein Messer genommen und ihn erstochen.

Angeklagter: Nein, ich schwöre bei Gott. Ich hatte überhaupt kein Messer.

Offizier: In Ordnung.

Reporter: Haben Sie ihn [Bassidsch] im Voraus identifiziert?

Angeklagter: Nein, SIE hatten ihn früher identifiziert.

Reporter: Haben Sie ihn verfolgt?

Angeklagter: Sie haben ihn gejagt.

Reporter: Wie viele Leute?

Angeklagter: Nein, sie hatten ihn in der Menge identifiziert

Reporter: Das heißt, Sie haben irgendwelche Bassidsch Mitglieder gejagt, um sie zu schlagen, egal was passiert?

Angeklagter: Nein, ich schwöre bei Gott

Footage from the state-run Fars news agency shows how security forces and so-called journalists put pressure on an arrested protester to give forced confession and sign his own death sentence in front of the cameras.#IranRevoIution #HumanRightsViolation pic.twitter.com/mwDut4hS2U
— NCRI-FAC (@iran_policy) January 10, 2023
Aufnahmen der staatlichen Nachrichtenagentur Fars zeigen, wie Sicherheitskräfte und sogenannte Journalisten Druck auf einen festgenommenen Demonstranten ausüben, ein erzwungenes Geständnis abzulegen und sein eigenes Todesurteil vor laufenden Kameras zu unterschreiben. #IranRevoIution #HumanRightsViolation pic.twitter.com/ mwDut4hS2U

– NCRI-FAC (@iran_policy) 10. Januar 2023

Obwohl die internationale Gemeinschaft das Regime schnell verbal für seine Handlungen in Bezug auf erzwungene Geständnisse von Gefangenen verurteilt hat, reichte dies nicht aus, um die Personen zu schützen, die durch das Regime unter falschen Vorwänden ermordet werden.

Jetzt müssen echte Maßnahmen ergriffen werden, um das iranische Volk und sein Recht zu schützen, gegen die Herrschaft des brutalen totalitären Regimes zu protestieren, während es für die Freiheit kämpft.

Das britische Unterhaus fordert die eigene Regierung auf, die iranische Revolutionsgarde zu verbieten und den Aufstand im Iran zu unterstützen


Am 12. Januar verabschiedeten die Abgeordneten im Anschluss an eine Parlamentsdebatte im britischen Unterhaus einstimmig und parteiübergreifend den von Bob Blackman initiierten und vorgelegten Antrag, in dem die Regierung des Vereinigten Königreichs aufgefordert wird, die Revolutionsgarden des iranischen Regimes als terroristische Vereinigung einzustufen und den iranischen Aufstand zu unterstützen.

Vor der Verabschiedung des Antrags forderten einige Abgeordnete die Regierung auf, Teheran wegen Menschenrechtsverletzungen zu sanktionieren, die Botschaft des Regimes in London zu schließen und seine Diplomaten von britischem Boden auszuweisen, das iranische Volk in seinem Streben nach einem freien, demokratischen und säkularen Iran zu unterstützen, das entsetzliche Menschenrechtsdossier des Regimes an den UN-Sicherheitsrat zu verweisen und alle Verhandlungen mit Teheran abzubrechen.

Einige der Abgeordneten brachten deutlich ihre Unterstützung für den iranischen Widerstand und den 10-Punkte-Plan der designierten NWRI-Präsidentin Maryam Rajavi als Fahrplan für den Übergang zu einer freien, demokratischen und säkularen Republik zum Ausdruck.

Der nachstehende Text gibt eine teilweise Auswahl der Erklärungen der Abgeordneten wieder. Der Klarheit halber wurden kleinere Änderungen vorgenommen:

Die vollständigen Erklärungen können auf der Hansard-Website unter folgender Adresse abgerufen werden:

https://hansard.parliament.uk/commons/2023-01-12/debates/8B0B0A39-4FF0-4EFF-960D-8D3A51F0ED79/Iran

Sir Iain Duncan Smith (Chingford und Woodford Green/Con):

Die Vereinigten Staaten und viele andere Länder haben die Revolutionsgarde im Iran bereits geächtet und mit Sanktionen belegt. Warum also zögert die britische Regierung diese eindeutig notwendige Maßnahme hinaus, wenn man bedenkt, dass die Revolutionsgarde so stark in die Brutalität und Ermordung von Menschen verwickelt ist?

Layla Moran (Oxford West und Abingdon/LD):

Darf ich meine Stimme und die meiner liberaldemokratischen Kollegen der Forderung nach einem Verbot hinzufügen, da dies längst überfällig ist? Der Minister hätte die Unterstützung aller Teile des Hauses, wenn er dies heute in der Dispatch Box ankündigen würde, und wir hoffen aufrichtig, dass er dies tut.

Dr. Matthew Offord (Hendon/Con):

Das iranische Regime hält sich nicht an die Rechtsstaatlichkeit in seinem eigenen Land. Wenn es bereit ist, so zu handeln und seine eigenen Gesetze zu ignorieren, haben wir sicherlich eine viel stärkere Hand, um den IRGC in seiner Gesamtheit zu verbieten.

Der Iran setzt seine aggressive Taktik fort, einschließlich eines Cyberangriffs auf dieses Parlament. Der Iran hat dasselbe auf öffentliche Dienste in Albanien während einer Oppositionskundgebung versucht.

Der Iran unterstützt auch Militäraktionen in Jemen und Syrien. Er hat den politischen Prozess im Libanon und im Gazastreifen durch seine aktive Unterstützung der Hisbollah destabilisiert.

Ein amtierender iranischer Botschafter koordinierte und lieferte Sprengstoff, der 2018 in Paris Hunderte von gewählten Politikern hätte töten können, darunter auch mich und meinen Freund, den Abgeordneten für Harrow East. Diese Taten wurden von den Revolutionsgarden koordiniert, das versucht, den Terrorismus auf der ganzen Welt zu verbreiten.

Ich habe den Eindruck, dass die britische Regierung nicht so schnell gehandelt hat oder nicht so weit gegangen ist, wie sie es hätte tun können. Es herrscht nach wie vor Unklarheit darüber, ob Revolutionsgarde ihrer Gesamtheit verboten worden ist oder verboten werden soll.

Wenn die Revolutionsgarde nicht nach dem Terrorism Act 2000 verboten wird, ermutigt dies die iranische Regierung, die Unterdrückung ihres Volkes fortzusetzen.

Aber wir brauchen weitere Maßnahmen. Ich möchte, dass alle politischen Beziehungen abgebrochen werden und keine weiteren Verhandlungen mit dem islamischen Regime des Iran stattfinden. Ich möchte, dass der gemeinsame umfassende Aktionsplan in seiner Gesamtheit aufgekündigt wird.

Ich möchte, dass die Sanktionsmechanismen gemäß der Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrats wieder in Kraft gesetzt werden. Ich möchte, dass alle vom Iran finanzierten islamischen Zentren im Vereinigten Königreich geschlossen werden. Ich möchte, dass der britische Botschafter aus dem Iran abberufen wird.

Ich möchte, dass der iranische Botschafter und alle Diplomaten aus dem Vereinigten Königreich ausgewiesen werden und dass alle Vermögenswerte von Vertretern des islamischen Regimes und ihrer Familien eingefroren werden. Vor allem möchte ich, dass die Sanktionen und das Verbot der Visumerteilung für alle, die mit diesem bösen Regime in Verbindung stehen, aufrechterhalten werden.

John Spellar (Warley/Lab):

Die Regierung hat die Revolutionsgarde weiterhin nicht verboten, wie es bei der Hisbollah der Fall war, bis sie es schließlich tun musste. Ist es jetzt nicht an der Zeit, die Revolutionsgarde zu verbieten, die die Region durch terroristische Aktivitäten und Tarnorganisationen destabilisiert, internationales Gangstertum betreibt und die absolute Grundlage für die Unterstützung dieses klerikal-faschistischen Regimes ist?

Bob Blackman (Harrow Ost/Kon):

Das iranische Volk hat sich erhoben, um die religiöse Tyrannei, ihre Unterdrückung und den Terrorismus zu besiegen. Sie haben sich entschieden, den Preis der Freiheit mit ihrem Blut zu bezahlen. Das Vereinigte Königreich und die gesamte internationale Gemeinschaft sollten sich solidarisch zeigen, indem sie dem iranischen Volk helfen, seine demokratischen Bestrebungen zu verwirklichen, was die britische Regierung durch die folgenden notwendigen Schritte tun kann.

Die Regierung sollte das iranische Regime auffordern, Prozesse, Verurteilungen und Hinrichtungen von Demonstranten im Iran unverzüglich einzustellen. Die britische Regierung hinkt ihren europäischen Kollegen hinterher, die sogar einzelne Demonstranten unterstützen, die im Gefängnis sitzen und von Hinrichtung bedroht sind. Wir könnten diesem Beispiel folgen. Wir sollten die Legitimität des Kampfes des iranischen Volkes gegen die bösen und terroristischen Kräfte der Revolutionsgarde anerkennen und die Revolution des iranischen Volkes zur Errichtung einer Republik auf der Grundlage demokratischer Werte offiziell anerkennen.

Wir sollten anerkennen, dass das iranische Volk eine demokratische Alternative hat, deren Ziele in dem von Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des NWRI, formulierten Zehn-Punkte-Plan verankert sind. Die Regierung sollte diese iranische Lösung unterstützen, wie es von mehr als 230 Abgeordneten aller Parteien im Unterhaus und im Oberhaus in unserer gemeinsamen Erklärung im Dezember 2022 empfohlen wurde.

Die Regierung sollte das erschreckende Dossier der systematischen Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch das Regime an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verweisen, damit dieser verbindliche Abschreckungsmaßnahmen beschließt. Die Führer des Regimes müssen vor Gericht gestellt werden, um die Straflosigkeit zu beenden und den Kreislauf von Verbrechen und Terror zu durchbrechen.

Als nächstes sollten wir die Revolutionsgarde in seiner Gesamtheit verbieten, um ihm die Mittel und Ressourcen zu entziehen, die er benötigt, um den landesweiten Aufstand niederzuschlagen und den Terrorismus ins Ausland zu exportieren.

Wir müssen die Botschaft des Regimes und die ihr angeschlossenen Einrichtungen schließen sowie Diplomaten und Agenten des Regimes im Vereinigten Königreich ausweisen, die die gewaltsame Unterdrückung von Dissidenten und Aktivisten im Vereinigten Königreich unterstützen.

Wir müssen die Sanktionen auf die politische Führung ausweiten, die für das Verhalten des Regimes verantwortlich ist – den Obersten Führer, den Präsidenten, die Revolutionsgarde und alle Mitglieder der Regierungsstruktur – und unsere Verbündeten ermutigen, das Gleiche zu tun.

Wir müssen jegliche Form von Verhandlungen oder Zugeständnissen an die kriminellen Machthaber im Iran unterbinden. Angesichts der Todesurteile gegen Demonstranten, die während des aktuellen Aufstands inhaftiert wurden, müssen wir gemeinsam mit internationalen Partnern sofort handeln, um sicherzustellen, dass die vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzte internationale Untersuchungsmission die Gefängnisse im Iran besucht und so bald wie möglich mit den inhaftierten Demonstranten und politischen Gefangenen spricht.

Gemeinsam mit unseren P3-Verbündeten müssen wir ein endgültiges und dauerhaftes Ende der Bemühungen um ein Atomabkommen ankündigen. Die nuklearen Aktivitäten des Iran sind lediglich ein Symptom. Wir sollten die Krankheit bekämpfen: das Regime selbst. Es reicht nicht aus, einfach zu sagen, wie es die Vereinigten Staaten getan haben, dass das Abkommen im Moment nicht im Mittelpunkt steht. Die iranischen Demonstranten wollen eine härtere Gangart sehen. Abschreckung statt Reden ist die angemessene Haltung.

Alicia Kearns (Rutland und Melton/Kon):

Innerhalb von 48 Stunden nach jeder staatlichen Ermordung eines Demonstranten sollten der Westen, unsere Verbündeten und das Vereinigte Königreich spezifische Sanktionen verhängen, da es sonst keine direkte Reaktion gibt, um jede einzelne Hinrichtung zu verhindern.

Wenn wir uns ansehen, warum die Revolutionsgarde eine terroristische Organisation ist, sollten wir ihre Aktivitäten in ihrer unmittelbaren Region nicht vergessen. Im Irak verüben iranische Milizen Massaker an religiösen Minderheiten, grenzen Gemeinschaften aus, bedrohen Politiker und machen die irakische Politik von Natur aus instabil.

Das iranische Regime ist mit ein Grund dafür, dass Assad immer noch an der Macht ist. Es war nie die Absicht der Regierung, Assad zu stürzen – ich habe diesen Satz während meiner Arbeit in Syrien nicht ein einziges Mal gehört -, aber waren wir der Meinung, dass er dem syrischen Volk keinen Frieden, keine Stabilität und keine Freiheit bringen könnte? Ganz und gar nicht.

Der Iran hat Syrien in einen Drogenstaat verwandelt, in dem Drogen der Klasse A – vor allem Fentanyl – massenhaft hergestellt werden. Diese werden ihren Weg an die britische Küste finden.

Im Libanon destabilisiert der Iran das Land in großem Stil. In diesem Land gibt es Cholera-Ausbrüche und alle möglichen erschreckenden Schwachstellen, die es nicht geben sollte. Die Hisbollah und die Hamas werden weiterhin vom Iran unterstützt.

Ich behaupte, dass der Iran ein terroristisches Regime ist, sei es wegen seiner Aktivitäten im eigenen Land, in Europa, im Vereinigten Königreich oder in seiner Region, und wir müssen handeln.

Wir brauchen Sanktionen nach jedem einzelnen Staatsmord, wir müssen die Abberufung unseres Botschafters in Erwägung ziehen, wir müssen überdenken, ob wir im Iran überhaupt etwas bewirken können, und wir müssen sicherstellen, dass wir neue internationale, multilaterale Anstrengungen unternehmen, um zu verhindern, dass es im Nahen Osten zu einem Atomkrieg kommt und dieser terroristische Staat diese Macht erlangen kann.

Lilian Greenwood (Nottingham South/Lab):

Ich hoffe, dass der Minister darlegen wird, wie die Regierung plant, das iranische Regime für seine groben Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft zu ziehen, wenn sie plant, den USA und anderen Ländern zu folgen und die Revolutionsgarde offiziell als terroristische Organisation zu ächten, und welche weiteren gezielten Sanktionen sie gegen das iranische Regime ergreifen wird, insbesondere gegen die Zentren der Revolutionsgarde auf britischem Boden.

Herr David Jones (Clwyd West/Kon):

Menschen verlieren ihr Leben. Schätzungen zufolge haben die Sicherheitskräfte in den vergangenen vier Monaten mehr als 750 Demonstranten getötet, darunter mehr als 70 junge Menschen unter 18 Jahren. Die wichtigste Oppositionsgruppe, die Volksmudschahedin, hat bisher mehr als 600 Tote identifiziert und schätzt, dass mehr als 30.000 Demonstranten inhaftiert worden sind. Das Regime lässt diese Demonstranten hinrichten.

Trotz der harten Reaktion des Regimes lassen sich die Demonstranten nicht entmutigen. Auffallend ist, dass die meisten Demonstranten jung und viele von ihnen Frauen sind. Sie kommen aus allen Schichten: Universitäts- und Hochschulstudenten, Basarhändler, Arbeiter, Intellektuelle und Menschen aller ethnischen Hintergründe und sozialen Schichten. Tausende und Abertausende von ihnen gehen weiterhin auf die Straße und fordern den Sturz des Regimes und seiner Führer.

Es ist ganz klar, dass wir Zeugen einer sehr aktiven politischen Bewegung von Menschen sind, die das mittelalterliche theokratische Regime, unter dem sie seit mehr als 40 Jahren leben, nicht länger hinnehmen wollen und versuchen, es durch eine moderne, demokratische, säkulare Regierung zu ersetzen.

Wie andere Abgeordnete bereits sagten, ist es für die Regierung nun sicherlich an der Zeit, die Revolutionsgarden in seiner Gesamtheit zu verbieten. Die Revolutionsgarde ist das wichtigste Mittel des Regimes zur Kontrolle und Unterdrückung des iranischen Volkes. Darüber hinaus ist es einer der weltweit größten Exporteure von Terror.

Die Regierung sollte auch die weltweiten Menschenrechtssanktionen gegen Beamte des Regimes geltend machen, einschließlich Präsident Ebrahim Raisi, der nach Angaben von Amnesty International unter anderem Mitglied der so genannten Todeskommission war, die 1988 Tausende von politischen Dissidenten außergerichtlich und heimlich hinrichtete – das berüchtigte Massaker an politischen Gefangenen von 1988.

Die Regierung sollte weiterhin mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, um einen koordinierten diplomatischen Boykott gegen den Iran zu verhängen und die sofortige Freilassung der politischen Gefangenen zu fordern. Sie sollte auch über den UN-Sicherheitsrat auf den Zugang zu iranischen Gefängnissen bestehen und dafür sorgen, dass Menschenrechtsvertreter inhaftierte Demonstranten treffen.

John Cryer (Leyton und Wanstead/Lab):

Was der Right Hon. Gentleman über die Revolutionsgarde sagt, ist völlig richtig. Sie sind ein Haufen klerikaler Faschisten, die im Iran und außerhalb der iranischen Grenzen vergewaltigen, töten und verstümmeln. Ich denke, es gibt einen Konsens in diesem Haus, dass diese Organisation verboten werden sollte, also was glaubt er, was die Regierung aufhält? Ich glaube, die Minister sind sich einig, dass die Revolutionsgarde verboten werden sollte, aber ich kann nicht erkennen, was die Minister daran hindert, diese Entscheidung endlich zu treffen.

Anna Firth (Southend West/Con):

Dies ist mehr als nur eine Bewegung, um die Abschaffung der Zwangsverschleierung zu erreichen, so berechtigt dieses Ziel auch ist; es ist jetzt eine Bewegung für einen dauerhaften demokratischen Wandel.

Wenn es zu einem Regimewechsel kommt, hoffe ich, dass die Grundsätze des 10-Punkte-Plans von Frau Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran, berücksichtigt und umgesetzt werden.

In diesen Punkten wird nichts Geringeres als die völlige Gleichstellung der Geschlechter gefordert – die Gleichstellung der Geschlechter im Bereich der politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Rechte – sowie die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an politischen Führungspositionen, die Abschaffung jeder Form von Diskriminierung von Frauen, das Recht auf freie Wahl der Kleidung, das Recht auf freie Heirat, das Recht auf freie Scheidung und das Recht auf Bildung und Beschäftigung. Das sind Rechte, die für alle Frauen hier und in der gesamten westlichen Welt völlig selbstverständlich sind, und das zu Recht.

Abschließend möchte ich sagen, dass ein Verbot der Revolutionsgarde ein starkes Signal an das iranische Regime wäre, dass es Frauen nicht weiter unterdrücken kann. Es wäre ein starkes Signal an die Frauen im Iran, dass das Vereinigte Königreich auf ihrer Seite steht. Vor allem aber wäre es ein Signal an das iranische Regime, dass seine Zeit abgelaufen ist. Der Wandel wird kommen.

Das iranische Volk wird weiter dafür kämpfen, und wir an dieser Stelle werden weiterhin an seiner Seite stehen und es unterstützen.

John McDonnell (Hayes und Harlington/ Lab):

Wir in diesem Haus sind der Diplomatie so weit wie möglich verpflichtet, aber es kommt eine Zeit, in der die Diplomatie nicht mehr funktioniert und in der die Diplomaten, die sich hier befinden, in gewisser Weise gegen die besten Interessen unseres Landes und unserer Bürger sowie gegen ihre eigenen Interessen arbeiten. Ich stimme daher der Schließung der iranischen Botschaft und der Ausweisung der Diplomaten zu. Ich glaube, das ist jetzt überfällig.

Das Interessante an diesem Aufstand oder dieser potenziellen Revolution ist, dass er quer durch alle sozialen und wirtschaftlichen Schichten geht und die Menschen zusammengeführt hat. Diejenigen, die damals dabei waren, sollten sich daran erinnern, dass der Sturz des Schahs im Jahr 1979 vor allem das Ergebnis von Massenstreiks im Jahr 1978 war.

Die Arbeiterbewegung war der Auslöser für den Sturz des Schahs. Es ist auch wichtig festzustellen, dass kein Iraner, mit dem ich bisher gesprochen habe, die Rückkehr einer monarchistischen Regierung fordert.

Sie fordern eine demokratische Regierung, auch wenn das iranische Regime versucht, den Mythos einer Art Wiederherstellung eines schah-ähnlichen Regimes zu verbreiten. Darum geht es hier nicht; es ist ein demokratischer Kampf.

Fleur Anderson (Putney/Lab):

Was können wir tun? Erstens müssen wir uns weiterhin entschieden gegen das iranische Regime stellen. Die Ankündigung der Regierung, Sanktionen gegen bestimmte Personen des Regimes zu verhängen, ist zu begrüßen, aber sie sollte der Anfang von mehr sein. Wir müssen unsere Sanktionen weiter verschärfen und auch die Menschenrechtsverletzer der blutigen Niederschlagung von 2019 vor Gericht bringen.

Was müsste die Regierung unternehmen, um die iranischen Diplomaten des Landes zu verweisen? Ich verstehe, dass die Konsequenz die Ausweisung unserer Diplomaten aus Teheran wäre.

Könnte der Minister die Vorteile eines Verbleibs unserer Diplomaten in Teheran darlegen – das wäre der Grund, die Diplomaten nicht auszuweisen -, aber auch, was wirklich nötig wäre: Was sind die roten Linien, bei denen wir die Diplomaten ausweisen würden? Wir können nicht weiterhin sagen, dass dies ein Regime ist, das anderen ähnelt – wie wir heute gehört haben, ist es weit darüber hinausgegangen.

Jim Shannon (Strangford/DUP):

Die Realität der Geschehnisse muss zu den Akten gelegt werden: Die Proteste sind weit verbreitet und gut organisiert. Wie Frau Maryam Rajavi, die Anführerin der größten iranischen Oppositionsgruppe, hervorgehoben hat, beschränken sich die Proteste nicht auf die Frage des obligatorischen Hidschabs. Es handelt sich um eine Revolution.

Das iranische Volk fordert ein Ende der Islamischen Republik in ihrer Gesamtheit und lehnt jede Form von Diktatur ab. Sie wollen weder die Mullahs noch die Rückkehr der Schah-Diktatur.

Wie der Abgeordnete für Hayes und Harlington (John McDonnell) sagte, sind das nicht die Dinge, die sie wollen; sie wollen eine freie, demokratische Gesellschaft, und wir unterstützen sie. Sie wollen eine demokratische und säkulare Republik, in der die Rechte jedes Einzelnen – jedes Mannes, jeder Frau und jedes Kindes – geschützt werden. Der 10-Punkte-Plan des Nationalen Widerstandsrat Iran für einen zukünftigen Iran würde genau dies ermöglichen. Ich gebe zu Protokoll, dass ich diesen 10-Punkte-Plan unterstütze.

Nur wenn wir das wahre Wesen der Geschehnisse im Iran verstehen, können wir dem iranischen Volk die Unterstützung geben, die es braucht. Diese Unterstützung muss nun in verschiedenen Formen erfolgen. Wir müssen das Recht des iranischen Volkes anerkennen, sich den unterdrückerischen und despotischen Kräften des iranischen Regimes zu widersetzen.

Wir müssen die Revolution anerkennen, die im Gange ist. Außerdem müssen wir den Druck auf die Unterdrückungskräfte des iranischen Regimes verstärken, indem wir die Revolutionsgarde als terroristische Organisation einstufen.

Brendan O’Hara (Argyll und Bute/SNP):

Ich schließe mich den Forderungen nach einem Verbot der Revolutionsgarde an. Wenn wir diese Organisation nicht verbieten werden, muss der Minister erklären, warum

Der Parlamentarische Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten, Commonwealth und Entwicklung, Leo Docherty:

Wir werden die Aktivitäten der Kulturzentren und alles andere in dieser Hinsicht weiterhin überwachen und ernst nehmen. Was die Sanktionen anbelangt, so bemühen wir uns, durch unser Sanktionssystem maximalen Druck auf jeden auszuüben, der mit dem Regime in Verbindung steht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich der Iran an die internationalen Regeln halten muss und für seine destabilisierenden Aktivitäten in der Region und der ganzen Welt zur Rechenschaft gezogen werden muss.

Das Vereinigte Königreich wird weiterhin unermüdlich mit unseren internationalen Partnern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass dies geschieht. Wir wissen nicht, wie die politische Zukunft des Irans aussehen wird; das muss natürlich das iranische Volk entscheiden.

Es ist jedoch klar, dass die derzeitige Führung einen schweren Fehler begangen hat. Indem sie rücksichtslos allen anderen als sich selbst die Schuld an der Wut und den Unruhen geben, zerstören sie ihre Legitimität – das, was ihnen an Legitimität geblieben ist – in den Augen ihrer eigenen Bevölkerung und der Welt.

Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass es in der internationalen Gemeinschaft natürlich einen Platz für einen verantwortungsbewussten Iran gibt – einen Iran, der die Rechte und Freiheiten seines Volkes respektiert. Um des Wohlstands, der Sicherheit und der zukünftigen Stellung des Irans in der Welt willen fordern wir das Regime jedoch dringend auf, auf unsere Aufrufe zur Freilassung der politischen Gefangenen zu hören und diese empörenden, zutiefst bedauerlichen und grausamen Hinrichtungen zu beenden.

EU erfährt trotz des Zögerns wachsenden Druck zur Ächtung der Revolutionsgarden des Iran

Am Dienstag hat das Außenministerium Frankreichs erklärt, man sei offen für die Erwägung, das Corps der Islamischen Revolutionsgarden als terroristische Organisation zu kennzeichnen.

Die Sprecherin des Ministeriums Anne-Claire Legendre verwies auf die sich verschlimmernde Repression gegen den jetzt viermonatigen Aufstand gegen die Regierung und erläuterte: „Frankreich arbeitet mit seinen europäischen Partnern an neuen Sanktionsmaßnahmen, wobei nichts ausgeschlossen wird“.

Diese Äußerung kam einen Tag, nachdem der deutsche Kanzler Olaf Scholz und die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock getrennt die zwei Hinrichtungen verurteilt hatten, die am Samstag gegen iranische Protestierende vollstreckt worden sind und die mit der vagen politischen Beschuldigung der „Verbreitung von Verderbnis auf Erden“ begründet worden waren.

Während Scholz einfach nur versprach, den Druck auf das iranische Regime mit der Hilfe der internationalen Partner weiter zu verstärken, stellte Baerbock ausdrücklich fest: „Das Listen der Revolutionsgarden als terroristische Organisation ist politisch wichtig und macht Sinn“ im Zusammenhang der neuesten Entwicklungen.

Diese Entwicklungen sind nicht beschränkt auf die Ausbreitung der Unruhen im Inland und einer damit einher gehenden Repression innerhalb der Islamischen Republik, sondern schließen auch Eskalationen des Verhaltens gegenüber ausländischen Widersachern und die Unterstützung ausländischer Verbündeter ein.

Obwohl nicht klar ist, ob die Äußerungen von Scholz und Baerbock irgendwie dadurch beeinflusst sind, wurde am vergangenen Montag gemeldet, dass die deutsche Antiterrorpolizei zwei iranische Brüder verhaftet und einen Anschlagsplan islamischer Extremisten mit Zyanid und Rizin vereitelt hat.

Die Meldungen besagten, dass keine Verbindung zu iranischen staatlichen Organisationen festgestellt werden konnte, dass aber das Fehlen unmittelbarer Beweise das Regime oder der IRGC nicht entlasteten, die seit der Gründung der Islamischen Republik an vielen terroristischen Angriffen eng beteiligt waren, unter anderem in Europa und Amerika.

Zumindest verstärkt die deutsche Razzia Besorgnisse über iranischen Terrorismus im Westen, eine Bedrohung, die in den letzten Jahren deutlich augenfälliger geworden ist, besonders nach der Vereitelung des Plans eines Bombenanschlags nahe Paris, der mit der Detonation von 500 g des hochexplosiven TATP bei einer Versammlung verbunden gewesen wäre, die von Zehntausenden iranischer Expatriierter und Hunderten von Politikern aus der ganzen Welt besucht worden ist.

Es gibt jedoch viel mehr unmittelbare internationale Bedrohungen, die mit dem IRGC in Verbindung gebracht werden können, was noch mehr dazu beiträgt, seine Kennzeichnung als terroristische Organisation in naher Zukunft zu rechtfertigen.

Das betrifft primär die Beziehung zu Russland, besonders die Belieferung mit militärischen Drohnen, die für russische Angriffe auf die Ukraine und ihre zivile Infrastruktur.

Die Europäische Union hat am Dienstag bestätigt, dass sie dem Iran neue Sanktionen auferlegt wegen seiner Unterstützung des russischen Krieges gegen die Ukraine, obwohl die Frage einer Kennzeichnung des IRGC als terroristisch offen geblieben ist. Der Druck von Mitgliedstaaten wie Deutschland auf die EU zugunsten dieser weiteren Maßnahme steigt weiter an.

Andere, darunter Frankreich, könnten zu diesem Druck in naher Zukunft beitragen, da sich die destruktive Kooperation zwischen Iran und Russland weiterentwickelt.
Anzeichen einer solchen Weiterentwicklung waren schon am Dienstag offensichtlich, als die Nachrichtenagentur der Islamischen Republik berichtete, dass die russischen und iranischen Vertreter in Wien Treffen abgehalten hätten zur Besprechung von „Themen von wechselseitigem Interesse“.

IRNA nutzte den gleichen Bericht, um damit zu prahlen, dass Iran, Russland und China zusammen eine „neue diplomatische Dreiecksgruppierung“ bildeten, vermutlich eine, die in erster Linie dazu dient, die auswärtigen Interessen westlicher Mächte herauszufordern und zu unterminieren.

Auch am Dienstag hat die US Marine erneut an den destruktiven Einfluss auf anderen Gebieten erinnert, als sie über die Beschlagnahmung von mehr als 2000 Kampfgewehren berichtete, die mutmaßlich auf dem Weg zu den vom Iran unterstützten Houthi Milizen im Jemen waren. Die betreffenden Waffen stammten aus russischer und chinesischer Herstellung.

Das IRGC hat eine lange Geschichte des Waffenschmuggels und mehrere damit verbundene Schiffsunternehmen und Fluglinien wurden von den USA, Großbritannien und der EU auf Grund dessen mit Sanktionen belegt. Der Schmuggel, um den es hier geht, hat dem IRGC oft bei der Ausbreitung von schiitisch muslimischen Extremisten-Gruppen in der umgebenden Region geholfen und so seit langem erhobene Forderungen befeuert, dass die Hardliner Paramilitärs als terroristische Organisation eingestuft werden müsse.

 

Geisel mit Auspeitschungen und 40 Jahren Haft bedroht – Die schmutzige und inhumane Erpressung der Mullahs, um Belgien zur Freilassung seines Terrordiplomaten zu zwingen

The Belgian government must neutralize mullahs’ ploy and secure the well-being and safety of Olivier Vandecasteele by announcing that it will try Khamenei in absentia if the hostage is lashed
Die belgische Regierung muss den Trick der Mullahs neutralisieren und das Wohlergehen und die Sicherheit von Olivier Vandecasteele sicherstellen, indem sie ankündigt, dass sie Khamenei in Abwesenheit vor Gericht stellen wird, wenn die Geisel ausgepeitscht wird

· Mrs. Maryam Rajavi once again expressed her sympathy to the Vandecasteele family and noted that firmness is the only language understood by the bloodthirsty rulers of Iran who have killed more than 750 people in the recent uprising, 77 of them are children and teenagers
Frau Maryam Rajavi drückte der Familie Vandecasteele noch einmal ihr Mitgefühl aus und stellte fest, dass Entschlossenheit die einzige Sprache ist, die von den blutrünstigen Herrschern des Iran verstanden wird, die bei den jüngsten Aufständen mehr als 750 Menschen getötet haben, darunter 77 Kinder und Teenager.

Um die belgische Regierung zur Freilassung des inhaftierten terroristischen Diplomaten Assadollah Assadi zu erpressen und ihm zu helfen, seiner Bestrafung zu entgehen, ordnete der oberste Führer des Regimes, Ali Khamenei, die Justiz an, die belgische Geisel Olivier Vandecasteele zu 40 Jahren Gefängnis, 74 Peitschenhieben und einer Millionen-Dollar Geldstrafe wegen falscher Anschuldigungen zu verurteilen.

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI), die das Hauptziel der Verschwörung war, den „Free Iran World Summit“ in Paris im Juni 2018 mit Bomben-Terror zu überziehen, verurteilte diese schmutzige und unmenschliche Erpressung auf das Schärfste.

Frau Rajavi drückte der Familie Vandecasteele erneut ihr Mitgefühl aus und stellte fest, dass Standhaftigkeit die einzige Sprache ist, die von den blutrünstigen Herrschern des Iran verstanden wird, die bei den jüngsten Aufständen mehr als 750 Menschen getötet haben, darunter 77 Kinder und Teenager. Um den Trick der Mullahs zu neutralisieren und das Wohlergehen und die Sicherheit von Vandecasteele zu gewährleisten, muss die belgische Regierung daher unverzüglich ankündigen, dass sie Khamenei in Abwesenheit strafrechtlich verfolgen wird, wenn die Geisel ausgepeitscht wird.

Frau Rajavi wiederholte: Ich wünschte, der im Iran herrschende religiöse Faschismus würde aufhören, Geiseln zu nehmen, aber in den vergangenen 43 Jahren hat das Regime für jede Geisel, die durch Austausch oder Anreize befreit wurde, mindestens zwei weitere Geiseln genommen oder getötet. Ist dies nicht der Fall, muss das regierende Regime im Iran unverzüglich gegenüber den Vereinten Nationen eine schriftliche Zusage abgeben, Vandecasteele und alle anderen Geiseln freizulassen und keine Geiseln mehr zu nehmen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

10. Januar 2023

Die Tageszeitung Al Riyadh – Interview mit dem NCRI-FAC Vorsitzenden über des Aufstand im Iran, die Widerstandseinheiten und die Strategie des NWRI


In einem Interview mit der Zeitung Al Riyadh aus Saudi Arabien hat der Vorsitzende des Ausschusses für Außenpolitik des Nationalen Widerstandsrats Iran Herr Mohammad Mohadessin seine Ansichten geäußert über den landesweiten Aufstand im Iran, die Gründe für seine Ausdauer, das letztliche Scheitern des iranischen Regimes bei seiner Niederschlagung und dem Stopp der Proteste, die häufigsten Slogans und über die Führung des Aufstands.
Herr Mohadessin hat auch die Strategie des Iranischen Widerstands erörtert, die zum Erfolg des Aufstands führen soll., das Netz der Widerstandseinheiten innerhalb des Iran und er erläuterte, dass der NWRI gewaltlosen, zivilen Ungehorsam als eine Methode zum Kampf gegen das brutale Regime in Teheran betrachte.
Unten ist der volle Wortlaut des Interviews der Zeitung Al Riyadh mit dem Vorsitzendenden des NCRI FAC wiedergegeben und es kann hier an der ersten Quelle gefunden werden.

Interview – Ibrahim Al Shammari (Al Riyadh Newspaper) [Zeitung Al Riyadh]
Mohadessin: Das iranische Regime kann den Aufstand nicht stoppen
erklärte Mohammad Mohadessin, der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses der Nationalen Widerstandsrats Iran in einem detaillierten Interview mit Al-Riyadh.

Die extreme Unzufriedenheit des iranischen Volkes und die explosive Situation der Gesellschaft sind von den 43 Jahren der Regierung der Mullahs verursacht, die Arbeitslosigkeit, Inflation, Armut für die Mehrheit, systematische Korruption der Regierung, Diskriminierung der Frauen, Unterdrückung der Frauen und die Unterdrückung verschiedener Nationalitäten im Iran bewirkt haben.

In den letzten 43 Jahren hat das Regime gezeigt, dass es unfähig ist, eines dieser Probleme zu lösen. Die Lösung jedes dieser Probleme erfordert Reformen und Modifikationen im System selbst, was im Widerspruch zum Prinzip der Velayat-e Faqih Struktur steht und zum Zusammenbruch des Systems führt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dieses Regime nicht reformiert werden kann.

Frage: Welcher Faktor hat Ihrer Meinung nach die Fortführung dieses Aufstandes verursacht im Gegensatz zu früheren Aufständen?

Antwort: Seit mehr als 100 Tage rufen die Menschen im Iran: „Tod für Khamenei“, „Tod dem Diktator“ und „Tod dem Tyrannen, ob es der Schah ist oder der Führer“ auf den Straßen von 282 Städten und in allen 31 Provinzen im Land. Mehr als 750 Protestierende wurden von Khameneis repressiven Kräften zu Märtyrern gemacht, von denen die MEK bis jetzt von 605 die Namen identifizieren und bekannt geben konnte.

Mindestens 35 000 Menschen wurden verhaftet. Vor kurzem hat eine der Websites des Regimes aus internen Dokumenten des IRGC zitiert, in denen festgehalten ist, dass 29 000 in den ersten beiden Monaten des Aufstandes verhaftet worden sind.
Die Dynamik dieses Aufstands und seine Fortsetzung über einen so langen Zeitraum hin haben zwei sehr wichtige Elemente:

Erstens die schwerwiegende Unzufriedenheit der Bevölkerung und die explosive Situation der Gesellschaft resultieren aus den 43 Jahren der Herrschaft der Mullahs, der Arbeitslosigkeit, Inflation, Verarmung der Mehrheit des iranischen Volkes, der systematischen Korruption in der Regierung, der Diskriminierung der Frauen und ihrer Unterdrückung, der Unterdrückung von Minderheiten und verschiedenen Nationalitäten im Iran. In den letzten 43 Jahren hat das Regime gezeigt, dass es absolut unfähig ist, eines dieser Probleme zu lösen.

Die Lösung jedes dieser Probleme erfordert Reformen im Regime, die inkompatibel sind mit dem Wesen des Velayat-e Faqih Systems und zum Zusammenbruch des Systems führen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dieses Regime nicht reformiert werden kann.

Der zweite Faktor ist die Rolle des organisierten Widerstands, besonders der Organisation der Volksmudschahedin des Iran und der Widerstandseinheiten, die mit den Mudschahedin verbunden sind, die auf den Straßen präsent sind und eine entscheidende Rolle bei dem Voranschreiten und der Fortsetzung des Aufstands spielen.

Weil das Regime das erste Problem nicht lösen kann, hat es seine Bemühungen auf den zweiten Faktor des organisierten Widerstands konzentriert, um ihn wehrlos zu machen oder zu neutralisieren, um den Aufstand zu stoppen, mindestens kurzfristig.

Das erklärt, warum eine große Zahl von Unterstützern verhaftet worden ist und schwersten Foltern ausgesetzt wird. Parallel dazu haben sich die Propaganda und die Politik der Dämonisierung gegen die PMOI verstärkt. Das Regime hat auch seine Agenten und Lobbys im Ausland aktiviert, die gegen den Widerstand arbeiten sollen.

F.: Das Regime hat sich viel Mühe gegeben, um den Aufstand zu unterdrücken; von den Tötungen auf der Straße zu Verhaftungen und Folter und schließlich Hinrichtung. Wird das Regime imstande sein, das Volk zum Schweigen zu bringen und den Protesten ein Ende ´zu setzen und die Situation wieder zurück in die vorherige Routine zu bringen?

A: Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die jetzigen Bedingungen nicht zu der Zeit vor dem September 2022 zurückkehren werden und das vorherige Gleichgewicht und das Regime werden sich nicht von der Last dieses Aufstands erholen, weil:

Erstens: Obwohl Khamenei bis zum letzten Tag an der Macht mit seiner Unterdrückung fortfahren wird, ist er immer schwächer geworden. Wenn in den mehr als 100 Tagen jede Stadt und jedes Dorf nach dem Tod von Khamenei rufen, ist seine Fassade erschüttert.
Zweitens, diese Schwäche ist so groß, dass viele Mullahs, die Khamenei in vorherigen Krisen unterstützt haben, jetzt still geblieben sind und einige der Mullahs, die vorher geschwiegen haben, haben ihre Proteste geäußert. Mullahs wie Abdullah Nouri, der frühere Innenminister Morteza Moqtadaei, der Generalstaatsanwalt und frühere Chef des Obersten Gerichts Mohaghegh Damad, der frühere Chef der Allgemeinen Überprüfungsabteilung usw. haben öffentlich gegen Khamenei protestiert.

Drittens hat sich mit der Ausbreitung des Aufstands die Angst in großem Maße verringert und trotz der ausgedehnten Verhaftungen schließen sich von Tag zu Tag mehr Menschen den Reihen der Aufständischen an.

Viertens haben sich viele Athleten, Künstler und Berühmtheiten, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeiten Verbindungen mit dem Regime aufrecht erhalten haben, heute den Reihen der Opposition angeschlossen.

Kurz gesagt, es muss entschieden gesagt werden, dass weder das Regime noch das Volk zu der Situation im August 2022 zurückkehren werden, das Momentum des Aufstandes ist nicht verschwunden und wird nicht verschwinden und es wird sich ironischer weise verstärken, je mehr die Repression wächst.

F.: Was wollen die Menschen bei diesem Aufstand? Was ist der Haupt-Slogan der Menschen und an welche Regierungsform denken sie bei der Ablehnung dieses Regimes?

A.: Der Wunsch des iranischen Volkes ist ein Sturz dieses Regimes und die Erlangung der Freiheit und die Errichtung einer demokratischen Regierung, was sich in Slogans manifestiert wie „Tod dem Diktator“ und „Tod für Khamenei“ oder „Tod dem Unterdrücker, sei’s der Schah oder der Führer“. Das Volk im Iran verwirft die Diktatur des Schahs und die religiöse Diktatur der Mullahs.

Der Nationale Widerstandsrat als Alternative zum Kleriker Regime hat von Anfang an öffentlich gesagt, dass er an einen freien und demokratischen Iran glaubt. Das Ziel des Iranischen Widerstands ist es, Freiheit, Demokratie und eine Republik nach demokratischen Standards aufzubauen, in der alle Mitglieder des Volkes gleiche Rechte genießen.

Niemand sollte besondere Privilegien haben oder gleiche Rechte mit anderen nach rassischen, religiösen oder familiären Beziehungen entbehren. Die Vision für eine Zukunft des Iran ist in Frau Rajavis Zehn-Punkte Plan umrissen, der von Parlamenten und internationalen politischen Kreisen unterstützt wird. Der freie Iran von morgen wird eine Republik auf der Grundlage der Trennung von Religion und Staat, Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen und einem atomwaffenfreien Iran und einem Iran in Frieden und Freundschaft mit seinen Nachbarn sein.

F.: Wie wird dieser Aufstand angeführt? Manche sagen, dass der Aufstand keinen Führer hat. Was sagen Sie in dieser Hinsicht, wie sehen Sie das?

A.: Wenn der Aufstand keinen Führer und leitende Kraft hätte, wie könnte er so lange überleben unter der schweren Repression der wild gewordenen Mullahs, die vor keinem Verbrechen und keiner Brutalität zurückscheuen? Dieser Aufstand ist die Fortführung von 43 Jahren des organsierten Widerstands gegen dieses Regime, was ihm einen riesigen Reichtum an Erfahrung bringt. Dieser Kampf hat viele Höhen und Tiefen erlebt, bevor wir heute an diesem Punkt angelangt sind.

Während der 43 Jahre der Herrschaft der Mullahs gab es einen beständigen Krieg zwischen dem Volk und dem Iranischen Widerstand auf der einen Seite und dem Mullah Regime mit all seinen Fraktionen und sicherheitsmilitärischen und nachrichtendienstlichen Agenturen auf der anderen, der jetzt diesen Punkt erreicht hat.

Die drei Haupt-Slogans der Menschen sind: „Tod dem Diktator“ und „Tod für Khamenei“ oder „Tod dem Unterdrücker, sei’s der Schah oder der Führer“, die auf den Straßen der Städte in verschiedenen Versionen überall im Iran wiederholt werden und den Wunsch der Öffentlichkeit nach einem Sturz dieses Regimes und der Errichtung der Demokratie zeigen. Das sind die Slogans und das sind die Politik und Strategie der Volksmudschahedin des Iran und ihrer Widerstandseinheiten.

Der- oder diejenige, der den Aufstand leitet ist der- oder diejenige, der die Demonstrationen auf den Straßen anführt mit Widerstand, Stabilität und Feuer, das ist die Handschrift der PMOI, die im ganzen Iran von den rebellischen Jugendlichen im ganzen Iran verwendet wird von Zahedan, Saravan und Khash bis Izeh und Khorramabad und von Teheran, Maschhad, Täbris und Karadsch bis Sanandadsch, Mahabad, Bukan und Piranshahr.

F.: Was ist Ihre Strategie zum Sturz des Regimes und welcher Zusammenhang besteht zwischen diesem Aufstand und dieser Strategie?

A.: Der Aufstand, der jetzt stattfindet, hat einmal mehr die praktische Richtigkeit der Strategie der PMOI zum Sturz des Regimes bewiesen. Die Hauptprinzipien der Strategie der PMOI wurden einmal mehr getestet.
Das wichtigste Prinzip der letzten vierzig Jahre war, dass dieses Regime nicht reformiert werden kann., es wird sich nicht von innen ändern und wird sich nicht transformieren, es gibt keine Mäßigung und keine Gemäßigten innerhalb des Regimes und jede Tendenz zur Reform innerhalb des Regimes führt letztlich zum Sturz.

Jetzt sagen die Menschen im Iran aus allen Schichten und Lebensbereichen einmütig, dass das Regime gestürzt werden muss. Jeder spricht über die Notwendigkeit der Revolution, jeder kommt zu dem Schluss, dass es keine Aussicht auf einen Wandel aus dem Inneren des Regimes gibt.

Die Betonung der Anti-Khamenei Slogans zeigt dies. Die Menschen wollen keinen Austausch eines Ministers oder Generals oder sogar des Präsidenten des Regimes, sie wollen den Sturz des Obersten Führers und des Systems des Velayat-e Faqih.

40 Jahre lang hat die internationale Gemeinschaft mit diesem Regime Kompromisse geschlossen oder sie wurde betrogen oder hat sich selbst betrogen für kurzfristigen Nutzen, indem sie das Spiel von Hardlinern und Reformisten in diesem Regime mitgespielt hat. Dieses Spiel wurde im Grundsatz von Khomeini und Khamenei begonnen.

Jeder setzte seine ganze Hoffnung auf den „pragmatischen“ Rafsandschani oder die Fiktion Khatami, als der „gemäßigte Präsident“ acht Jahre lang die Weltgemeinschaft täuschte. Mit diesem Spiel hat der Westen in den letzten vierzig Jahren immer den kriminellen Herrschern im Iran in die Hände gespielt in der Praxis, nicht in Slogans.
Das zweite Prinzip, das in diesem Aufstand getestet wird, ist, dass dieses Regime nicht so leicht einfach weggehen wird.

Das Regime unterdrückt und tötet so viel es kann. Deshalb sollten das legitime Recht des Volkes auf Selbstverteidigung, der Aufstand und der Iranische Widerstand anerkannt werden. Seit dem Massaker beim Aufstand der Menschen in Teheran am 20. Juni 1981 also vor 41 Jahren, der von der PMOI angeführt wurde, war Widerstand gegen dieses Regime nicht nur legitim, sondern eine Pflicht. Dieses Recht und diese Pflicht zeigen sich auch heute im Aufstand des iranischen Volkes.

Das dritte Prinzip – ein Sturz dieses Regimes erfordert eine organisierte Kraft und Kämpfer vor Ort, die bereit sind zum Opfer und zum Zahlen des Preises. Auf diese Weise bewegt sich der Aufstand Schritt für Schritt weiter und die PMOI und ihre Widerstandseinheiten und ihre Netze im Untergrund spielen darin die größte Rolle.

F.: Erläutern Sie die Rolle dieses Netzes der Widerstandseinheiten noch ein bisschen mehr.

A.: Die PMOI hat tiefe Wurzeln in der iranischen Gesellschaft. Bedenken Sie mehrere Faktoren:
– Schauen Sie auf diese Liste der Märtyrer (eine Abbildung auf dem Deckel des Buchs mit der Liste der Märtyrer), mehr als 100 tausend Mitglieder und Unterstützer der PMOI wurden vom Regime hingerichtet. Es gibt einen Märtyrer der PMOI in jeder Straße, in jeder Nachbarschaft und in jedem Dorf. Allein die Angehörigen unserer Märtyrer bilden ein großes soziales Netz.

– Tausende der PMOI Mitglieder, die heute in Ashraf 3 sind, dem Hauptquartier der PMOI in Albanien und Zehntausende der aktiven Mitglieder und der Unterstützer der PMOI überall auf der Welt, die meisten von ihnen sind bekannte Persönlichkeiten in ihren Städten und Provinzen und sind eine Quelle der Motivation für die Menschen in diesen Gebieten.

– Das nachrichtendienstliche Netz der PMOI innerhalb des Regimes, das die vertraulichsten Geheimnisse des Regimes enthüllt hat. Wer hat bis heute verhindert, dass das Regime eine Atombombe erwerben konnte? Hätte dieser Widerstand nicht das Projekt zum Erwerb der Atombombe in 100 Enthüllungskampagnen offen gelegt, hätte das Regime die Welt böse überrascht; das wurde vom Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Außenminister und der Internationalen Atomenergie Organisation anerkannt.

– Von Anfang an hat sich die PMOI gegen dieses Regime und den Missbrauch des Islam gestellt und gesagt, dass der Islam nicht das ist, was die Mullahs vorstellen, ein Ansatz, der weitgehend vom Volk unterstützt wurde.
– Vor dem Start der Massenexekutionen und dem Schießen auf Menschen auf der Straße, hat die PMOI üblicherweise Demonstrationen mit 500 000 Leuten in Teheran abgehalten (Foto einer Demonstration am 30. Juni 2018).
Diese Sachverhalte und Hunderte ähnlicher haben die PMOI zum Leuchtturm in der iranischen Gesellschaft gemacht.

Aber in den letzten Jahren haben zusätzlich zu den oben genannten Punkten die Widerstandseinheiten als eine organisierte Avantgarde Organisation im ganzen Land zu arbeiten angefangen. Sie spielten eine wichtige Rolle bei den Aufständen 2017 und 2019; beim Aufstand in diesem Jahr jedoch hatte das bei ihnen sehr andere Dimensionen, sowohl quantitativ als auch qualitativ.

Beim Start der Coronavirus Pandemie hat Khamenei versucht, die Gesellschaft in ein Koma zu ziehen mit einer Politik der Hinnahme großer Zahlen von Todesfällen und dem Hindern an der Teilnahme von Aufständen und Protesten. In diesem Zeitraum versuchten die Widerstandseinheiten den Geist des Widerstands und Protests aufrecht zu erhalten, indem sie Symbole der Regierung in Brand setzten; und nach dem Ende der Pandemie hat es nicht lange gedauert, dass sich mit dem ersten Funken die Explosion ereignete.

In dem jetzigen Aufstand spielen die Widerstandseinheiten ihre tägliche Rolle bei der Ausbreitung, der Fortsetzung und Organisation der Aufstände und dem Schutz vor der Unterdrückung so viel wie möglich.

In einem vertraulichen Befehl des IRGC, der vom 19. Oktober 2022 datiert ist und der vom Iranischen Widerstand offengelegt wurde, wurde die Besorgnis geäußert über die Zunahme bei den „Aktionen der Widerstandseinheiten der PMOI“ und es ergingen Instruktionen dafür, sich ihnen entgegenzustellen. Der rechtliche Vertreter Raisis, des Präsidenten des Regimes, brachte am 31. Oktober 2022 seine Sorge noch auf andere Weise zum Ausdruck und erklärte: „die PMOI rekrutiert die Jugendlichen des Landes und leider sehen wir, dass manche Menschen im Land sie unterstützen“.

Trotz der massiven Verhaftungen sind die Widerstandseinheiten um 500 % angewachsen. In den allerletzten Jahren spielten die Widerstandseinheiten eine qualitative Rolle bei der Ausbreitung einer Kultur des Widerstands´, besonders in der jungen Generation, mit extensiven Aktivitäten. Die Wirkungen dieser Aktivitäten wie das Verbrennen und Zerstören von Bildern von Khamenei und Qasem Soleimani und anderer Symbole des Regimes wurden klar sichtbar bei den landesweiten Protesten in den letzten 100 Tagen.

Die Ausbreitung dieser Widerstandseinheiten hat es ihnen auch ermöglicht, lokale und teilgruppenbezogene Proteste in verschiedenen Städten und sogar in großen Städten in verschiedenen Regionen zu bilden, womit sie die Konzentration der Repressionskräfte verhindert haben.

Achten Sie jetzt auf einen Teil des Berichts des sozialen Hauptquartiers der PMOI innerhalb des Landes für die ersten 100 Tage des Aufstands.

– Bei der Konfrontation mit den Unterdrückungskräften des Feindes haben die Widerstandseinheiten in 282 Städten im ganzen Land mehr als 1500 Operationen gegen die Unterdrückung vorgenommen, um den Weg für den Aufstand zu bahnen. Viele Regierungszentren und Symbole wurden in Brand gesetzt und die Nachschubrouten des Feindes wurden blockiert.

– Die Widerstandseinheiten hatten mehr als 4000 andere Praktiken, darunter die Projektion von Bildern auf Wände, Aktionen und Straßenkundgebungen während des Aufstands, Aufhängen von Bannern und Anbringen von Postern und das Schreiben von Graffiti entlang den Durchgangstraßen.

– In ihrem Kampf gegen IRGC, Basidsch, das MOIS, die Staatssicherheitskräfte und Agenten in Zivil haben die Widerstandseinheiten einen hohen und blutigen Preis gezahlt für die Fortsetzung des Aufstands in diesen 100 Tagen, da sie mit allen Arten von Kugeln, Macheten und Messern angegriffen wurden und Hunderte von Verletzungen erlitten und Tausende von Verhaftungen hinnehmen mussten.

F.: Viele raten den Menschen, gewaltlos zu sein und sagen, dass die Forderungen mit zivilem Ungehorsam und landesweiten Streiks erreicht werden könnten. Was meinen Sie?

A.: Die PMOI und der NWRI haben gesagt und hunderte Male wiederholt, sei’s durch ihren Führer Herrn Masoud Rajavi, sei’s durch ihre gewählte Präsidentin Frau Maryam Rajavi, dass wir wünschten, dass dieses diktatorische Regime mit Streiks und Märschen und dergleichen gestürzt werden könnte, aber es ist unmöglich. Die Natur der religiösen Tyrannei, wie die Tyrannei der Kirchen im Mittelalter ist eine blutrünstige und durch Folter gekennzeichnete, sie benutzt Gefängnis und Hinrichtung als Hebel.

Dieses Regime könnte keinen einzigen Tag ohne die Hebel massiver Repression und der Hinrichtungen und des Tötens andauern und es wird vom Volk und dem iranischen Widerstand weggefegt werden.

Wenn Sie den Menschen im Iran sagten, sie sollten sich nicht selbst verteidigen und mit bloßen Händen gegen das Regime aufstehen, dann wird dieses Regime für immer an der Macht bleiben. Legitime Selbstverteidigung gegen ein Regime, das alle Mittel benutzt, um protestierende Menschen zu unterdrücken, ist ein natürliches und von Gott gegebenes Recht und das kann den Menschen im Iran niemand nehmen. Dieses Recht wird von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und in den Verfassungen vieler Länder anerkannt.

Deshalb nützt die Idee der Gewaltlosigkeit mit ihrem täuschenden Erscheinungsbild nur dem herrschenden Regime. In den meisten Fällen ist die Quelle solcher Propaganda das Velayat-e Faqih und derer, die ein großes Interesse daran haben, dass dieses Regime an der Macht bleibt.

F.: Der Iran ist ein Land, das aus vielen unterschiedlichen Nationalitäten zusammengesetzt ist, was war die Position der Nationalitäten beim jetzigen Aufstand und was ist die Position Ihrer Bewegung ihnen gegenüber und wie wird das Problem der Nationalitäten nach den Sturz der Mullahs gelöst werden?

A.: Der Iran ist ein geeintes Land und das iranische Volk ist eine geeinte Nation. Die Kurden in Sanandadsch, die Araber von Ahwaz und die Belutschen von Zahedan sind so iranisch und patriotisch wie die Menschen in Teheran, Isfahan, Maschhad und Shiras. Die Sunniten haben das gleiche iranische Erbe wie Schiiten, Christen und die Anhänger anderer Religionen.

Dieser Sachverhalt hat sich in dem jetzigen Aufstand gut gezeigt. Die Slogans von Zahedan bis Teheran oder von Kurdistan bis Teheran oder von Kurdistan bis Zahedan: Ich opfere mein Leben zeigen diesen Geist. Die lange Liste der Märtyrer in Kurdistan und Belutschistan im Iran bei diesem Aufstand spricht für sich selbst.

Leider haben aber das Schah Regime mit kriminellem persischen Chauvinismus und der religiöse des Faschismus des Kleriker Regimes verschiedene Nationalitäten unter ´verdoppelten Druck gesetzt mit den schwersten Repressionen. Wir glauben, dass diese Nationalitäten doppelt unterdrückt werden. Für die PMOI sind seit ihrer Gründung gleiche Rechte für alle Menschen ungeachtet der Religion und Nationalität ein unausweichliches Prinzip.

Seit dem Beginn der Gründung und auch im Programm der Interim Regierung nach dem Sturz dieses Regimes hat der NWRI offiziell bekannt gegeben, dass Autonomie für verschiedene Nationalitäten im Iran innerhalb des Rahmens der territorialen Integrität des Iran ein Erfordernis für die Demokratie und Unabhängigkeit im Iran ist. 1983 hat der NWRI den Autonomieplan für Kurdistan in 12 Artikeln gebilligt.

Die ist einer der fortschrittlichsten Autonomiepläne in der heutigen Welt. Frau Rajavi hat sehr oft in ihren Interviews festgestellt, dass wir einen ähnlichen Plan für andere Nationalitäten fordern. Frau Maryam Rajavis 10-Punkte Plan für einen zukünftigen Iran bestimmt auch: „Die Autonomie für und die Beseitigung von doppelten Ungerechtigkeiten gegen iranische Nationalitäten und Volksgruppen im Einklang mit dem Plan des NWRI für die Autonomie des iranischen Kurdistan“.

F.: Es wird gesagt, dass dieser Aufstand in Opposition zum Hidschab oder sogar zum Islam steht. In welchem Maße hat das eine Grundlage?

A.: Der schwerwiegendste Aspekt der unterdrückerischen und diskriminierenden Politik des Kleriker Regimes betrifft in den letzten vierzig Jahren die Frauen. Die inhumane Behandlung der Frauen in diesem Regime mit brutaler Diskriminierung und Unterdrückung und einer Politik der Apartheid nach dem Geschlecht sowie dem aufgezwungenen Hidschab hat sie zu dem explosivsten Teil der Gesellschaft des Iran gemacht und zur Avantgarde der Entwicklungen.

Das Problem der Frauen im Iran sind politische und soziale Freiheiten und die Beseitigung der Diskriminierung und des Drucks, der ihnen auferlegt wird. Sie haben sehr wohl gelernt, dass die Probleme der Frauen nicht gelöst werden können, solange dieses Regime existiert.

Das Problem der Frauen ist weder die Opposition zum Hidschab noch die Opposition zum Islam, sie sind gegen Manifestationen der Unterdrückung, darunter die Pflicht zum Tragen des Hidschab, Das Regime möchte gerne, dass der Anschein entsteht, dass ihr Anliegen Anti-Islam und Opposition zum Hidschab ist. Deshalb rufen die Frauen: „Ob mit oder ohne Hidschab, vereint vorwärts zur Revolution“ bei den Demonstrationen.

Die mutigen Frauen, die zusammen mit einsichtsvollen Männern auf die Straße kommen, haben in den letzen 100 Tagen gezeigt, dass sie diesem Regime ein Ende setzen wollen und dass sie mit irgendetwas geringerem nicht einverstanden sind. Weil sie sehr genau wissen, dass ihr Wunsch nach Gleichberechtigung nach Geschlecht nicht realisiert werden wird, solange dieses Regime an der Macht ist.

Die ganze Zeit seit dem Sturz des Schahs und dem Beginn des Kampfes der Freiheitsliebenden im Iran gegen das autoritäre Regime der Mullahs haben Tausende von Frauen protestiert.

Unter ihnen wurden die Frauen in der PMOI Bewegung von den Mullahs mehr als andere angegriffen, weil sie mit Kopftuch entsprechend ihrem religiösen Glauben eine entscheidende Abgrenzung gegen Khomeinis Islam und seinem Versuch, Frauen zu versklaven, repräsentierten. Sie haben der Gesellschaft und der Welt gezeigt, dass es möglich ist, eine Muslimin und eine Libertäre zur gleichen Zeit zu sein und eine Verteidigerin der freien Wahl der Frauen und gleicher Rechte und ihrer führenden Rolle in der Politik.

Für Khomeini und sein Regime war das unverzeihlich und unakzeptabel.
Zehntausende dieser Frauen, Anhängerinnen der Bewegung der PMOI, wurden von Mullahs seit 1981 umgebracht für die Sache der Freiheit des iranischen Volkes und die Gleichberechtigung von Männern und Frauen und sie wurden auf brutalste Weise in den Gefängnissen gefoltert. Allein im Sommer 1988 wurden fast alle weiblichen Gefangenen der PMOI in den Gefängnissen der Mullahs umgebracht dafür, dass sie für Freiheit und Gleichheit aufgestanden sind.

Die mutigen Frauen und jungen Mädchen der neuen Generation im Iran, die heute den repressiven Kräften des Regimes gegenüberstehen, standen unter dem Eindruck eben dieser Frauen und folgen ihrem Weg, um ihre Rechte durch den Sturz dieses Regimes zu bekommen.
Die PMOI hat sich immer jeder Art des Zwangs zum Tragen des Hidschab, dem Zwang zu einer Religionszugehörigkeit und religiöser Zwanghaftigkeit widersetzt. Das entspricht genau den Lehren des Islam, die wir aus dem Koran und der Sunnah des Botschafter Gottes und von den Führern des Islam gelernt haben.

Niemand hat den Islam und die Schia sosehr verletzt wie das iranische Regime. In den Monaten nach der antimonarchischen Revolution haben die Frauen und Männer der PMOI die Demonstrationen im März 1979 gegen den Zwang zum Hidschab unterstützt und sie vor dem Angriff der Schläger Khomeinis geschützt.

Frau Rajavi schreibt auch in dem Buch: Islam, Frauen und Gleichheit:
„Ich habe diese Mullahs viele Male gefragt, wo im Islam die Verbrechen, die ihr begeht, gerechtfertigt werden.

Wo werden das Töten und das Massaker an politischen Gefangenen und besonders an Tausenden von Frauen von 13jährigen Mädchen bis 70jährigen Müttern im Islam und im Koran gebilligt? Wo im Islam wird gesagt, dass es euch zusteht, Frauen zu verunglimpfen? Sie auf den Straßen zu erniedrigen, sie zu steinigen und sie in den Folterzentren durch rücksichtslose Söldlinge und Wärter zu foltern und zu vergewaltigen?“

F.: Vor kurzem wurde das iranische Regime aus der Kommission der Vereinten Nationen zur Rechtsstellung der Frau ausgeschlossen. Wie denken Sie darüber? Ist es möglich, dass das Gleiche in anderen Körperschaften der UNO wie UNICEF usw. wiederholt wird?

A.: Natürlich war der Ausschluss des iranischen Regimes aus der Kommission der Frauen eine sehr richtige und gute Aktion, aber sie kam zu spät. Vielleicht sollte man besser sagen, dass die internationale Gemeinschaft von Anfang an dieses Regime in dieser Kommission zum Status der Frau nicht hätte zulassen sollen.

Die schändliche Behandlung der Frauen ist kein neues Phänomen; dieses Regime war vom Anfang seines Aufstiegs zur Macht an durch Frauenfeindschaft charakterisiert. Die Opposition des Regimes gegen politische und soziale Freiheiten hat sich in erster Linie in seiner Opposition gegen Frauen und ihre Freiheiten manifestiert.

In den Gefängnissen wurden die brutalsten Foltermethoden gegen Frauen angewandt, von 13jährigen Mädchen zu alten Müttern und sogar schwangere Frauen wurden vor die Erschießungskommandos gestellt; Verbrechen, die jedes freiheitsliebende menschliche Wesen entsetzen.
Das Regime, das heute die höchste Zahl an Hinrichtungen weltweit vollstreckt, die meisten politischen Gefangenen hat und die meisten politischen Morde auf den Straßen begeht, das Regime, das den meisten Terrorismus und das meiste an Kriegstreiberei exportiert, sollte komplett aus den Vereinten Nationen und allen deren Gremien und anderen internationalen Gemeinschaften ausgeschlossen werden.

Der Sitz des Iran in den internationalen Organisationen sollte dem Iranischen Widerstand übergeben werden. Wir kämpfen für die Verwirklichung dieses Ziels und wir bitten alle Freiheitssuchenden in der Welt und alle unsere Nachbarn, die primäre Zielobjekte der Aggression des iranischen Regimes sind, dem iranischen Volk bei der Realisierung dieses Ziels zu helfen.

F.: Wie bewerten Sie ganz allgemein die Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf den Aufstand? Was sollte der richtige Umgang der internationalen Gemeinschaft mit dem Aufstand sein?

A.: Die internationale Gemeinschaft war immer sehr nachlässig, was die Beachtung der Verbrechen des kriminellen Regimes anbetrifft, das im Iran herrscht. Zum Beispiel: Als Khomeini 1988 das Massaker an allen Mitgliedern und Unterstützern der PMOI befahl, die in den Gefängnissen saßen, und als deshalb 30 000 Gefangene hingerichtet wurden – der heutige Präsident des Regimes Ebrahim Raisi war eines der Mitglieder des „Todeskomitees“ – , ging das Massaker an politischem Gefangenen unter absolutem Schweigen und absoluter Untätigkeit der Welt vor sich und die internationale Gemeinschaft hat nicht reagiert, die Vereinten Nationen blieben beim Schweigen.
Jedoch waren und sind die Stimmen der Volksvertretungen in diesen Ländern anders als der Umgang der Regierungen damit.

Zum Beispiel haben wir in den letzten Wochen und während des Aufstands ausgedehnte Unterstützung in den Parlamenten von Frankreich, Italien, England, Irland, Deutschland, Kanada, in den USA und in anderen Ländern bekommen.

Besonders in den Vereinigten Staaten wurden zwei Treffen in Washington DC abgehalten und an einem von ihnen hat der demokratische Senator Menendez, der Vorsitzende des Ausschusses für auswärtige Beziehungen, zusammen mit sieben anderen Senatoren aus beiden Parteien teilgenommen und an der anderen Konferenz haben der frühere Außenminister Pompeo und der frühere Handelsminister Gary Locke und mehrere andere prominente amerikanische Persönlichkeiten teilgenommen und jeweils ihre starke Unterstützung für den Aufstand bekannt gegeben.

Die internationale Unterstützung und die Konferenzen zeigen, dass die internationale Gemeinschaft nicht gleichgültig ist gegenüber dem Aufstand des iranischen Volkes und das ist es, was die Politik des Appeasements mit dem Regime isoliert und das mittelalterliche Regime der Mullahs den schwersten Schlägen und dem Druck an der heimischen und an den internationalen Fronten aussetzt.

Natürlich sind wir in der Bewegung des Iranischen Widerstands und sind unsere Leute bereit, den Preis für die Erreichung der Freiheit in unserem Land zu zahlen. Was unsere Erwartungen von den Ländern der Welt anbetrifft, besonders den benachbarten Ländern, so sind eine Verurteilung des Regimes und eine verbale Unterstützung des Widerstandes nicht genug, es sind praktische Maßnahmen notwendig. Insbesondere fordern wir von ihnen:

• Erkennen Sie das Recht des iranischen Volkes an, sich mit jedem Mittel, über das es verfügt, zu verteidigen, und das Recht, das Regime zu stürzen;
• Brechen Sie alle wirtschaftlichen, politischen und diplomatischen Verhandlungen mit dem Regime ab und schließen sie die Botschaften des Regimes, die Spionagenester sind, und ziehen Sie ihre Botschafter aus dem Iran ab;
• Setzen Sie das MOIS und das IRGC auf Terrorlisten und weisen Sie alle Handlanger und Agenten aus;
• Schließen Sie das Regime aus allen internationalen und regionalen Organisationen aus und geben Sie den Sitz des Iran an den Iranischen Widerstand.

F.: Wie beurteilen Sie als Opposition des Iran die Verhandlungen zum JCPOA? Ist es möglich, sie wieder zu beleben? Kann das ein Rettungsseil für das Regime sein?

A.: In Wirklichkeit war das JCPOA Abkommen von seinem In Kraft Treten 2015 an fehlerhaft. Damals war das Regime in einer schweren Krise und leider haben 5+1 diesem Regime eine Menge an Privilegien verschafft ohne die notwendigen Garantien, während unter solchen Bedingungen die internationale Gemeinschaft das Regime hätte zwingen können, die Anreicherung komplett aufzugeben und die nuklearen Anlagen zu schließen, regionale Einmischungen zu stoppen und das Raketenprogramm abzurüsten.

Aber leider hat das Regime mit diesem nuklearen Abkommen und dem Schleusen des Geldes des iranischen Volkes in die Taschen des religiösen Faschismus, der im Iran herrscht, nicht nur nicht seine nuklearen Projekte gestoppt, sondern mit den Zuflüssen an Geld sein Einmischung in der Region und seinen Terrorismus in Europa und in der Welt verstärkt.

Nach dem Mykonos Gerichtsurteil 1997, als die europäischen Regierungen ihre Botschafter zurückriefen, hat das Regime seine terroristischen Operationen beendet. Jedoch haben sie ihre Operationen wenige Monate nach dem JCPOA Abschluss wieder aufgenommen.

Jetzt, 100 Tage nach dem Beginn dieses großen Aufstandes, wären Gespräche über das JCPOA mehr als je zuvor ein schlechter Scherz. Natürlich könnte das Regime, je mehr es angesichts des Aufstandes in einer Sackgasse steckt, in seinen letzen Tagen auf Täuschung verfallen und eine Rückkehr zum JCPOA verlangen. Es ist die Pflicht der 5+1 und der westlichen Länder ebenso wie die Pflicht der Länder der Region, es nicht zuzulassen, dass das Regime auf solche Weise täuscht.

Wie der Iranische Widerstand aber viele Male festgestellt hat, sollten die 5+1 Länder die Initiative ergreifen. Das Regime hat ganz klar und mehrfach die Resolution 2231 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen verletzt. Das Verfahren zur Wiedereinsetzung der Sanktionen (Snapback) sollte ausgelöst werden und alle Resolutionen des Sicherheitsrats sollten reaktiviert werden und umfassende Sanktionen sollten gegen das Regime angewandt werden. Die Länder der Region sollten die 5+1 um das Gleiche ersuchen.

Die Erfahrungen der letzen 43 Jahre haben gezeigt, dass dieses Regime die Unterdrückung nicht einen Tag lang stoppen kann, ebenso wenig kann es auch nur einen Tag lang damit aufhören, Übergriffe auf die Region zu machen. Nur eine Sprache der Stärke kann dieses Regime dazu bringen, den Rückzug anzutreten, und wenn es den Rückzug antritt, wird es gestürzt werden.

Mit diesem Regime zu verhandeln, sei’s bei den Atomprojekten, sei’s bei den regionalen Interventionen, ist nichts als heiße Luft und gibt dem Regime nur die Gelegenheit, seine illegalen und kriminellen Projekte zu verstärken.