Start Blog Seite 292

Iran: Rebellische Jugendliche zünden Bilder und Dummies von Khamenei während des Feuerfest an

Defiant youth in Tehran and cities throughout Iran torched photos and dummies of Khamenei and Khomeini during Fire Festival
Rebellische Jugendliche in Teheran und anderen Städten im Iran zünden Fotos und Dummies von Khamenei und Chomeini während des Feuerfest an
Chants of “Death to Khamenei, death to the dictator, hail to Rajavi”
Rufe wie „Tod für Khamenei, Tod dem Diktator, lang lebe Rajavi“ sind zu hören
State Security Force puts 20,000 on alert in Tehran alone
Allein in Teheran sind 20.000 Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft
Trotz Drohungen durch die Justiz des klerikalen Regimes und der staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) zündeten rebellische Jugendliche in Teheran und anderen Städten im ganzen Iran während des Feuerfestes am Vorabend des letzten Mittwochs des persischen Kalenders, bekannt als Charshanbe Suri, Plakats und Attrappen von Khomeini, Khamenei und Ebrahim Raisi an.

Aus mindestens 75 Städten in 25 Provinzen gingen Berichte über das Werfen von Schallgranaten, das Verbrennen von Fotos von Khamenei und Khomeini sowie das Singen von Slogans wie „Tod Khamenei, verdammt sei Khomeini, lang lebe Rajavi“ ein.

In Teheran warfen in der Razzaqi-Straße, Distrikt 17, Narmak, Sadeghieh, Molavi, Khak-e-Sefid, Robat Karim und an vielen anderen Orten rebellische Jugendliche Schallgranaten. Aus Angst vor der Versammlung der Jugendlichen schlossen die repressiven Kräfte des Regimes den Pardisan Park (einen der traditionellen Orte zum Feiern des Feuerfestes).

In Karaj sangen die Jugendlichen „Tod Khamenei, Tod dem Diktator, Feuer ist die Antwort auf die Unterdrückung durch das Regime, und hoch lebe Rajavi“ und warfen Schallgranaten in Kamalshahr, Hesarak und am Gohar Dasht Platz. In der Malek-e-Ashtar-Straße in Hesarak, Karaj, hatte die SSF Angst, sich der Jugendversammlung zu nähern. In Mashhad war in verschiedenen Teilen der Stadt das Geräusch von Knallkörpern und Schallgranaten zu hören.

Das klerikale Regime hat versucht, das Feuerfest zu verhindern, indem es brennbare Materialien konfiszierte und drohte, die Teilnehmer des Feuerfestes Tage im Voraus zu verhaften. Laut der staatlichen Tageszeitung Entekhab drohte heute Morgen der Strafstaatsanwalt von Teheran: „Es wird eine entscheidende gerichtliche Konsequenz für jeden geben, der die Ordnung stört.“ In einem weiteren Akt der Verzweiflung, Angst und Panik gab der Chef der SSF bekannt, dass in verschiedenen Gebieten in ganz Teheran 20.000 Agenten eingesetzt worden seien. (Eilmeldung – 13. März)

Die mit dem IRGC verbundene Zeitung Javan schrieb am 12. März 2022: „Die Besorgnis über die Ereignisse beim Charshanbe Suri am Ende des Jahres bleibt groß. Vor einigen Jahren änderte sich das Charshanbe Suri mit der Einführung von brennbaren Materialien in das Ritual. Es verdeutlicht die sehr gefährlichen Absichten hinter Sicherheitsstörern [der Begriff, der verwendet wird, um Demonstranten während der Proteste im November 2019 zu definieren].“ Javan fügte hinzu: „Trotz der Bemühungen der SSF, mit Sicherheitsstörern umzugehen, ist die Sicherheit während des Feuerfestes nicht auf die Straßen der Städte zurückgekehrt.

Am 1. März 2022 rief das Soziale Hauptquartier der Mujahedin-e Khalq (MEK/PMOI) im Iran die Jugend und das iranische Volk auf, die nationale Feier des Feuerfestes zu feiern und Plakate von Khamenei und Raisi so weit wie möglich anzuzünden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
15. März 2022

 

COVID-19 Krise im Iran: Khamenei wird ernten, was er gesät hat

Die frühen Tage der Covid-19-Pandemie waren in vieler Hinsicht die schrecklichste Zeit in der jüngsten Geschichte. Millionen Leute haben ihr Leben verloren und, wie viele es schon gesagt haben, die Welt wird nie mehr die gleiche wie vorher sein. Diese Aussage trifft absolut für den Iran und seine theokratischen Herrscher zu.
Laut der iranischen Opposition sind mehr als eine halbe Million Menschen gestorben wegen der Covid-19 Pandemie, eine Krise, die sich durch die Politik des Regimes verschärft hat.
Von der Vertuschung zum Kleinreden der Krise bis dahin, dass das tödliche Coronavirus eine „Prüfung“ und ein „Segen“ genannt wurde und dass im Januar 2021 verlässliche Impfstoffe verboten wurden, haben Irans Oberster Führer Ali Khamenei und sein Regime ihr Bestes gegeben, um Covid-19 dafür zu benutzen, Irans unberechenbare Gesellschaft zu geißeln.
„Während die fünfte Welle von Covid-19 die Iraner heimsuchte und massenhafte Todesfälle hinterließ, haben das Gesundheitsministerium und seine Beamten, die in zwei aufeinanderfolgenden Regierungen Spitzenpositionen behalten haben, den Import von Impfstoffen in das Land verzögert“, schrieb die staatliche Tageszeitung Hamdeli („Sympathie“) am 14. März.
„Obwohl es möglich war, ausländische Impfstoffe aus den USA und Großbritannien über das COVAX System der Weltgesundheitsorganisation einzukaufen, hatte das Regime dem Kauf und Import chinesischer Impfstoffe Vorrang gegeben und dann große Geldsummen in die heimische Produktion von Impfstoffen gesteckt“, fügte das Blatt hinzu.
Ein Rückblick auf die widersprüchlichen Aussagen von Ali Khamenei und Hassan Rohani über Covid-19
Khamenei hat die Impfstoffe verboten und auf „heimischer“ Produktion von Impfstoffen bestanden, die unter der Aufsicht von Ausführung der Befehle des Imams (EIKO), einer großen Finanzinstitution unter Khameneis Kontrolle, erfolgen sollte. Kurz gesagt: Khamenei beraubte nicht nur die Menschen ihres Rechts auf Leben durch die Prohibition der von der WHO sanktionierten Impfstoffe, sondern er plünderte auch das Geld aus, das Millionen Menschen hätte retten können.
Dieser Trend setzt sich bis heute fort.
Während laut iranischen Gesundheitsexperten das Land kurz davor steht, die siebente Welle von Covid-19 zu erleben, versucht das Regime die Situation als ganz normal darzustellen.
„Um mit anderen Ländern Schritt zu halten, das Momentum zunehmender internationaler Reisen nicht zu verlieren und sich vom Druck der öffentlichen Meinung zu befreien, behauptet die Regierung, die Zahl der Patienten habe abgenommen und wir hätten den sechsten Höhepunkt überschritten“, schrieb die staatliche Tageszeitung Hamdeli am 9, März.
„Jetzt hören wir es niesen und husten auf öffentlichen Plätzen, in Universitäten und im öffentlichen Personenverkehr. Aber unverständlicher Weise versucht das Gesundheitsministerium die Situation als normal darzustellen“, fügte das Blatt hinzu.
Hamdeli räumt ein, dass das Regime „bewiesen hat, dass es nicht die Absicht hat, die Armen zu heilen. Obwohl der Gesundheitsminister behauptet, dass Omikron unter Kontrolle sei, und obwohl er die Kontrolle des Coronavirus als Zeichen der wirklichen Stärke der Gesundheitsstruktur des Landes betrachtet, sind kranke Studenten, Angestellte, Arbeiter und Angehörige anderer Beschäftigtengruppen mit Covid-Symptomen in der Gesellschaft vorhanden wegen der Erfordernisse des Bildungssystems und ihrer Berufstätigkeit. Somit verbreiten sie die Krankheit“.
Jetzt haben Covid-19 und die tiefen sozialen und wirtschaftlichen Wunden, die es reißt, die Unruhe in der Gesellschaft nur verstärkt und die ansonsten unter engmaschiger Kontrolle stehenden staatlichen Medien veranlasst, diesen Tatbestand einzuräumen.
„Die Offiziellen haben die Schlagwörter ‚Tsunami‘ und ‚Flut‘ benutzt, um vor dem alarmierenden Zuwachs an sozialen Schäden zu warnen, und zu konstatieren, dass die Situation die Alarmstufe rot erreicht hat“, schrieb die staatliche Tageszeitung Resalat am 10, März und unterstrich, dass „die Folgen des Coronavirus noch fortdauern, wenn das Virus selbst eingedämmt ist“.
„Deshalb ist die Voraussage der Folgen dieser Krankheit besonders im Feld des Verbrechens und der sozialen Schäden fundamental und ein dringender Punkt“, fügte Resalat hinzu unter Verweis auf Proteste und die letzten Aufstände, die als „soziale Schäden“ und „Verbrechen“ eingestuft werden.
„Der zunehmende Trend von Verbrechen und sozialen Schäden und womöglich das Auftauchen neuer Phänomene verursachen soziale Probleme mit der Förderung gewaltsamer Verhaltensweisen, der Verringerung sozialer Sicherheit und der Störung der sozialen Ordnung, was zuletzt eine Erosion des sozialen Kapitals zum Ergebnis hat“, ergänzte das Blatt.
Die Covid-19-Pandemie hat zu den wirtschaftlichen Verwerfungen im Iran beigetragen, indem sie die finanziellen Einbußen verschlimmert hat, die schon beträchtlich waren auf Grund der Korruption, der Unfähigkeit und dem Missmanagement des Regimes.
„Der Elendsindex hat in diesem Sommer 55,4 % erreicht, was im letzten Jahrzehnt einzigartig ist. Der Elendsindex ist zugleich mit der Inflations- und der Arbeitslosenrate ein wesentlicher Indikator in der Wirtschaft eines jeden Landes, um den Lebensstandard der Gesellschaft zu beurteilen“, gibt das Blatt zu.
Laut Resalat, das mit Khameneis Fraktion verbunden ist, „hat Ruzbeh Kordoni, der Direktor des höheren Instituts für Erforschung der sozialen Sicherheit, gewarnt, dass wir innerhalb kurzer Zeit ausgedehnte und wirtschaftliche Effekte des Coronavirus zu erwarten haben! Es lässt sich belegen, dass das Fehlen einer wirksamen Politik in Bezug auf sozioökonomische Konsequenzen eine erschwerende Wirkung auf die sozialen Implikationen des Coronavirus hat“.
Kordoni gibt gegenüber Resalat an: „Laut dem Nationalen Zentrum für Statistik hat die Inflationsrate für ländliche Haushalte in den 12 Monaten bis Oktober 49,6 % erreicht. 2018 lag diese Zahl bei 20.6 %. Zugleich leben in städtischen Gebieten 31,8 % und in ländlichen Gebieten 54 % der Bevölkerung unter der Armutslinie“.
Die herzerschütternden Videos von Iranern, vor allem Kindern, die im Müll nach Essbarem suchen, sind Zeugnisse von Irans schrecklicher wirtschaftlicher Situation unter dem Mullah Regime.
„Laut der amtlichen Statistik haben 14 613 Kinder unter 18 wegen des Coronavirus ihre erwachsenen Bezugspersonen verloren. 68 360 Frauen sind zu Haushaltsvorständen geworden, weil ihre Ehemänner durch das Coronavirus gestorben sind. Diese Familien gehören zu den untersten drei Dezilen. 32 % der neuen Haushalte mit weiblichem Vorstand bekommen keinerlei Unterstützung oder Versicherungsschutz“, schrieb die staatliche Tageszeitung Vatan-e Emruz [„Das Vaterland heute“] darüber am 13. März.
Als Covid-19 in den Iran gekommen ist, waren die Menschen fassungslos über dieses tödliche Virus und dem Regime gelang es, die explosive Gesellschaft eine Zeitlang unter Kontrolle zu behalten, indem es die Krankheit sich ausbreiten ließ. Aber allmählich brachen Proteste unter Menschen aus allen Lebensbereichen aus. Die sich in den allerletzten Monaten verstärkt haben und die die Unberechenbarkeit der Gesellschaft zeigen.
Dementsprechend warnen Amtsträger des Regimes und staatliche Medien sich jetzt gegenseitig vor den Reaktionen der Bevölkerung in der Situation „nach Covid“.
„Die wichtigste Herausforderung für die Regierung sind heute die finanziellen Einbußen der Bevölkerung, die täglich wachsen. Wirtschaftliche Herausforderungen führen am Ende zu mehr sozialen Schäden“, warnte die staatliche Tageszeitung Arman-e Meli die Amtsträger am 13. März. „Wir haben jetzt mehr als 60 Millionen Menschen, die Unterstützung brauchen, um ihren Lebensstandard zu halten und etwa 30 Millionen, die unter der absoluten Armutslinie leben. Daneben haben wir etwa vier Millionen arbeitslose junge Leute. Natürlich führen auch noch andere Sachen wie die Freiheit der Meinungsäußerung und die Freiheit des Denkens zu einer Zunahme bei der jetzigen sozialen Unzufriedenheit“, fügt das Blatt hinzu.
Das Regime, besonders Khamenei hat Wind gesät und wird den Wirbelsturm ernten müssen.

 

Britische Abgeordnete rufen vor dem neuen iranischen Jahr zu einem Regimewandel auf

Dutzende Mitglieder aus beiden Kammern des Parlaments und Mitglieder der anglo-iranischen Gemeinschaft im Vereinigten Königreich nahmen an einem persischen Neujahrsempfang teil, der am Vorabend von Nowruz im Jubilee Room in Westminster stattfand. Die parteiübergreifenden Abgeordneten sowie Fachleute bekundeten ihre Unterstützung für das iranische Volk, den Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI) und die Volksproteste im ganzen Land trotz der staatlichen Unterdrückung.

Sie verurteilten das Vorgehen gegen Demonstranten und Unterstützer des NWRI im Iran und sagten, dass die Reaktion des Regimes auf die weit verbreitete Forderung nach Freiheit und Demokratie als Zeichen seiner Schwäche angesehen werden sollte, die von einer wachsenden Volksbewegung für Veränderungen herausgefordert wird.

In einer Botschaft zu der Veranstaltung sagte die gewählte Präsidentin des NWRI, Maryam Rajavi, zu den britischen Parlamentariern: „Die Welt steht vor einer kritischen Situation und gleichzeitig ist das Regime von Überlebenskrisen ohne Lösung umzingelt. Die herrschende Diktatur des Iran befindet sich nun am schwächsten Punkt ihrer Herrschaft in den letzten 43 Jahren. Soziale Unzufriedenheit ist wegen Armut, Korruption und Unterdrückung weit verbreitet. Allein seit 2018 haben acht große landesweite Aufstände den Iran erschüttert. Während des Aufstands im November 2019 hat das Regime mindestens 1.500 Menschen brutal getötet.“

„Doch die Volksaufstände und die Aktivitäten des organisierten Widerstands und der Widerstandseinheiten haben die Aussicht auf einen Sturz des Regimes viel näher denn je gebracht. Regimevertreter, einschließlich Khamenei, warnen vor dieser Aussicht und der Rolle der Volksmojahedin“, fügte Frau Rajavi hinzu und verwies auf das Versäumnis des Regimes, abweichende Meinungen durch die Ernennung von Ebrahim Raisi zum Präsidenten zu verhindern, der während seiner gesamten Karriere für Massenhinrichtungen berüchtigt war.

Frau Rajavi fügte hinzu: „Entschlossenheit angesichts dieses Regimes ist ein unvermeidliches Gebot. weil ein Mangel an Entschlossenheit die Botschaft aussendet, dass sie niemals für ihre kriminellen Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden und dass sie ihre zerstörerische Politik fortsetzen sollten. Ich fordere Sie alle, die gewählten Vertreter des britischen Volkes und die Unterstützer des iranischen Widerstands, auf, die britische Regierung zu drängen, eine Initiative zur Unterstützung des iranischen Volkes und seines Widerstands zum Sturz dieses Regimes zu beginnen.“

Der Co-Präsident des „British Committee for Iran Freedom (BCFIF)“, Dr. Matthew Offord, bekräftigte die parteiübergreifende Unterstützung für die Forderung des NWRI nach einer entschlossenen Politik. „Wir fordern die britische Regierung auf, dem iranischen Volk und seiner von Frau Rajavi angeführten Widerstandsbewegung beizustehen. Wir fordern unsere Minister und unsere Regierung auf, Frau Rajavis 10-Punkte-Plan für den zukünftigen Iran anzuerkennen, der die wahren demokratischen Bestrebungen des iranischen Volkes als tragfähige Alternative zur brutalen Herrschaft der Mullahs umfasst“, sagte er. Die parteiübergreifenden Abgeordneten, die auf der Veranstaltung sprachen, betonten, dass das verschärfte Vorgehen des Regimes und eine steigende Zahl von Hinrichtungen seit dem Amtsantritt von Ebrahim Raisi die Bedeutung eines internationalen Rechenschaftsprozesses zur Beendigung der Straflosigkeit im Iran zeigen. Der BCFIF-Präsident, Rt Hon David Jones, sagte: „Das Regime ist verzweifelter und schwächer als je zuvor in seiner Geschichte. Und es sieht, dass Frau Rajavis demokratischer 10-Punkte-Plan trotz Teherans milliardenschwerer Diffamierungs- und Propagandakampagne internationale Unterstützung und Anerkennung als tragfähige demokratische Alternative zu der herrschenden religiösen Diktatur gewinnt.“ Bob Blackman, Präsident des Internationalen Komitees von Parlamentariern für einen demokratischen Iran, fügte hinzu: „Um die Straflosigkeit für Regimeanführer zu beenden, müssen wir sie für ihre Menschenrechtsverletzungen anklagen und wegen ihrer Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Rechenschaft ziehen. Und in dieser Hinsicht haben meine Kollegen und ich das EDM615 mit bisher 40 parteiübergreifenden Unterzeichnern eingereicht, wo wir die Regierung auffordern, eine UN-Untersuchungskommission zum Massaker von 1988 zu beantragen und den 19. Juli als einen Tag anzuerkennen, an dem der Opfer des Massakers von 1988 gedacht wird.“ Der BCFIF-Co-Präsident, Steve McCabe, betonte, dass die Mullahs der wachsenden Unterstützung für die demokratiefreundliche Opposition NWRI und dem wachsenden Dissens im Volk nicht standhalten können. Ihre Diktatur ist schwach und bröckelt auf allen Ebenen.“ Rt. Hon. Sir Roger Gale stimmte zu und sagte: „Die internationale Gemeinschaft muss die religiöse Diktatur im Iran ablehnen und zu den Menschen und ihrer Widerstandsbewegung NWRI stehen, die ein großes persönliches Opfer bringen, um die Sache der Freiheit, der Menschenrechte und der Demokratie voranzubringen. Das Vereinigte Königreich muss handeln und Rechenschaft ablegen, denn ohne Gerechtigkeit gibt es im Iran keinen Wohlstand.“ Der Abgeordnete Rt. Hon. John Spellar fügte hinzu: „Wir müssen uns auch daran erinnern, dass das iranische Regime seine innere Unterdrückung durch die Verbreitung von Terrorismus und die Destabilisierung der Region ergänzt. Das ist der zweigleisige Ansatz des Regimes, denn es kann nur überleben, indem es noch mehr Chaos und Morde verursacht.“  Lord Singh von Wimbledon schloss mit den Worten: „Ich glaube, dass wir im Westen und in der internationalen Gemeinschaft die von Frauen geführte iranische Widerstandsbewegung anerkennen und unterstützen sollten, eine populäre demokratische Alternative, die aus der iranischen Gesellschaft gewachsen ist und die das Vereinigte Königreich bittet, Frau Rajavi, ihrer Widerstandsbewegung und dem iranischen Volk beizustehen.“ Zu den Rednern der Veranstaltung gehörte auch die Abgeordnete Anna Firth sowie Vertreter verschiedener anglo-iranischer Verbände.

 

 

Warum bittet Teheran um Hilfe?

Archivfoto: Eine Sitzung im UNO Menschenrechtsrat
Am 8. März 2022 hat Teheran verzweifelt offiziell das Handtuch geworfen und seine auswärtigen Gesprächspartner gebeten, die organisierte Opposition gegen sein Regime im Zaum zu halten und mit einem Bann zu belegen. In einem formellen Brief an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, die Hohe UN Kommissarin für Menschenechte, die Präsidentin des Menschenrechtsrats, den Präsidenten des Europäischen Rats und den Präsidenten des Europäischen Parlaments hat der stellvertretende Stabschef des iranischen Regimes für Internationale Angelegenheiten und Menschenrechte Kazem Gharibabadi die westlichen Länder aufgefordert, sie sollten damit aufhören, die, wie er sich ausdrückt, „kriminelle und terroristische Gruppe der Monafeqin (der Schmähausdruck im Regime für die Mujahedin-e Khalq)” mit Straflosigkeit und einem sicheren Hafen zu versorgen.
„Wegen der Immunität, die dieser Gruppe von den westlichen Ländern gewährt wird, der Ausbreitung eines roten Teppichs und der Einladung zu Treffen in ihren Regierungen und Parlamenten und der Versorgung mit Material und spiritueller Unterstützung sind wir seit einiger Zeit Zeuge davon, dass die Führer dieser gefährlichen Organisation als Verteidiger der Menschenrechte dargestellt werden“, schreibt Gharibadadi in seinem Brief.
Er ruft die Politiker der UNO und der Europäischen Union auf, die Aktivitäten der MEK in Europa und in anderen Ländern zu beschränken, verbunden mit der Drohung, „dass das Erleiden und die Gefahren von Terrorismus negative Folgen für diese Länder haben wird“.
Am 13. März 2022 berichtete die vom IRGC betriebene Nachrichtenagentur Javan: „Der stellvertretende iranische Justizchef und Leiter des Hauptquartiers für Menschenrechte Kazem Gharibadadi hat Schweden heftig angegriffen für die Unterstützung der antiiranischen terroristischen Gruppen“.
„Er hat Schwedens Unterstützung für terroristische Gruppen wie Ajahwaziah und die Organisation Mojahedin-e Khalq (MKO, auch als MEK, NWRI und PMOI bekannt) scharf verurteilt und das Land für Unterstellungen und gegen die Menschenrechte gerichteten Maßnahmen gegen einen iranischen Staatsangehörigen angegriffen“, fügt Javan hinzu und verweist auf Hamid Noury, dem derzeit der Prozess gemacht wird für seine Rolle als früherer Gefängniswärter bei dem Massaker von 1988 an politischen Gefangenen.
Die von der Justiz betriebene Nachrichtenagentur Mizan zitiert Kazem Gharibabadi mit folgenden Worten: „Schweden ist in Europa ein Zentrum für die Leitung terroristischer Aktivitäten gegen den Iran geworden… Manche Mitglieder der terroristischen Gruppe benutzen dieses Land dafür, ihre terroristischen Aktivitäten gegen den Iran zu richten. Die schwedische Regierung hat ihrem Justizsystem ein Budget von mehreren zehn Millionen Euro wegen der Heuchler zugewiesen“.
Gharibadadi, der ein Regime mit einer der schlimmsten Menschenrechtsbilanz in der Welt vertritt, teilt der schwedischen Regierung mit, sie solle aufhören, „terroristische Gruppen“, wie er sie nannte, zu unterstützen, sie solle „die Verbindungen zur MEK abbrechen“, sie solle „die Unabhängigkeit und Professionalität in ihrer Justiz wahren“, sie solle „die Menschenrechte von Individuen respektieren“ und sie solle „diese falsche Show gegen den Iran beenden“.
Als der UNO Menschenrechtsrat am 28. Februar seine neunundvierzigste Sitzung abgehalten hat und viele Länder Teherans schwere Verstöße gegen die Menschenrechte verurteilten und der UNO Sonderberichterstatter seine tiefe Besorgnis wegen fortgesetzter Menschenrechtsverletzungen im Iran äußerte, wusste Gharibabadi die Bühne zu nutzen und andere Sorgen vorzubringen, mit denen das Regime wirklich zu kämpfen habe.
Er wies den Bericht des UNO Sonderberichterstatters zurück, behauptete, Teheran sei ein Meister bei der Anwendung der Menschenrechte und „sollte belohnt werden für die Bekämpfung der Covid-19 Pandemie, des Drogenhandels und der Beherbergung von Millionen Flüchtlingen“ und meinte: „Die MKO Terroristen würden die Freiheit der Aktivitäten in den USA und in Europa genießen und sogar regelmäßige Treffen abhalten, bei denen europäische und amerikanische Offizielle Reden halten“.
In der Geschichte des Kleriker Regimes hat jeder Amtsträger und jede Organisation mit dem Etikett ‚Menschenrechte‘ nur eine Aufgabe zu erledigen: das Regime von den groben Verletzungen der Menschenrechte reinzuwaschen, was die systemeigene Praxis einer Tyrannei ist, die keine Legitimität hat und nur überleben kann mit dem Ersticken von Dissens.
Leute wie Mohammad Javad Larijani, der frühere Leiter der Menschenrechtsrats der Justiz des iranischen Regimes, er erklärte am 5. August 2014: „Wir sind stolz auf unser Justizsystem und es ist uns nicht unwohl mit dem Gesetz der Wiedervergeltung und nicht einmal mit der Steinigung“.
Sein Nachfolger Ali Bagheri Kani, der jetzt die Verhandlungsgruppe bei den derzeitigen Atomgesprächen in Wien leitet und der verpflichtet ist, ein Maximum an Zugeständnissen des Westens herauszuholen, war auch ein beispielhaftes Phänomen.
Am 18. Dezember 2020 äußerte er gegenüber Radio Free Europe als Antwort auf die Resolution des Europäischen Parlaments, die die Menschenrechtsverletzungen kritisierte: „Die Europäer stehen jetzt unter der Anklage, Dutzende kranker iranischer Kinder zu töten, deshalb haben sie nicht die Autorisierung, die Menschenrechte zu verteidigen. Sie sind nicht einmal autorisiert, über Tierrechte zu sprechen“.
Jetzt aber spielt Teheran, statt den sonst üblichen aggressiven Ton anzuschlagen, das Opfer. Die Frage ist, was sich denn jetzt geändert hat.
Die Antwort darauf gibt Gharibadadi schon die ganze Zeit. Die Kleriker in Teheran und die Führer im IRGC, die sie in hohe Positionen gebracht haben, um sie zu schützen, sind erschrocken über die dahin schwindende Straflosigkeit, die sie in den europäischen Justizsystemen erleben. Die Gerichte führen jetzt Prozesse gegen ihre Funktionäre wie den Terroristen Diplomaten Assadollah Assadi oder den früheren Gefängniswärter Hamid Noury.
Sie sehen jetzt, wie die MEK an Popularität gewinnt, sowohl innerhalb des Landes als auch auf der internationalen Bühne. Tag und Nacht bekommen sie nachrichtendienstliche Berichte über unerbittliche Widerstandseinheiten, die alles anzünden und stören, was sie so lange für selbstverständlich und sicher gehalten haben. Sie wissen, dass eine Gesellschaft, die hungert, ohne Arbeit und jung ist, extrem gefährlich ist.
Im Gegensatz zu dem Säbelrasseln im Vorderen Orient oder dem Gebrauch einer starken Rhetorik am Verhandlungstisch weiß Teheran sehr gut, in welchem Maße IRGC und MOIS den kommenden Unruhen standhalten können. Je mehr der Widerstand an Popularität gewinnt, desto mehr müssen sie um ihr Schicksal fürchten, weil sie wissen, dass keine auswärtige Macht ihnen bei dem helfen kann, was herankommt.

 

Update zur Störung von Regierungswebseiten des iranischen Regimes

Der NWRI hat folgende Informationen bezüglich der kürzlich erfolgten Störung von Regierungswebseiten und ihrer Server erhalten:

  1. Die Wörter „Error“ und „Zugriff verweigert“ können auf allen Plattformen und Sicherungssystemen des Ministeriums für Kultur und islamische Richtlinien gesehen werden, die angegriffen wurden.
  2. Um 9:47 Uhr schickte das Ministerium für Kultur und islamische Richtlinien einen Statusbericht an das Geheimdienstministerium, das Innenministerium und den Leiter des Nationalen Sicherheitsrates sowie an den Kommandeur der IRGC, die Geheimdienstorganisation der Revolutionsgarden und zehn weitere Minister und 30 andere hochrangige Vertreter des Regimes über ein internes automatisiertes Netzwerk.
  3. Mehr als 30 Terabytes des Ministeriums für Kultur und islamische Richtlinien befinden sich in seiner Datenbank, darunter Backups auf allen Servern. Sie sind vernichtet.
  4. Der Zugang zum internen Netzwerk des Ministeriums und seine Kommunikation zusammen mit der massenhaften Verbreitung von Slogans wie „Tod für Khamenei, lang lebe Rajavi“ an Duzende Minister, Berater und Stellvertreter im Kabinett haben die Vertreter überrascht.
  5. Nachdem 62 Server und 280 Computer des Ministeriums für Kultur und islamische Richtlinien zerstört wurden, wurde vom iranischen Regime das Internet komplett abgeschaltet.

 

The extent of the destruction:

Das Ausmaß der Zerstörung:

  • Das Ausschalten von 62 Kommunikationskanälen und automatischen Portalen, die für Zensur genutzt werden, bedeutet einen schweren Schlag gegen die Verbreitung von Büchern, Qualifikationen von Ausbildern, das Erstellen von Filmen und Kunstversammlungen, sowie von Shops und Lizenzen, die für das Organisieren von Gedichten, Büchern und Skripten zur Dämonisierung der Mujahedin-e Khalq (MEK/PMOI) benutzt werden sowie gegen Lizenzen für Webseiten, welche die MEK und den iranischen Widerstand dämonisieren.
  • Drei zentrale Anti – Virus Server wurden zerstört
  • Vier Server für die Kontrolle von Domains, dessen Aufgabe es war, User und das Netz zu kontrollieren, wurden komplett dysfunktional gemacht.
  • Die Portale des Ministeriums für Kultur und islamische Richtlinien wurden auch in weiteren Provinzen gehackt und von Widerstandseinheiten zerstört, darunter Portale in Teheran, Qazvin, Aserbaidschan, Kurdistan, Nord Khorasan, Fars, Sistan und Belutschistan, Yazd und Kerman
  • Abschalten eines Chapar Mail Servers
  • Sicherung von über 400 GB des Archivs des Ministeriums für Kultur und Islamische Richtlinien und seinem E-Mail-Verkehr
  • Übernahme von 350 Servern und Computern von anderen Widerstandseinheiten

 

The names of several other Ministry’s websites and portals defaced include:

Folgende weitere Webseiten und Portale des Ministeriums wurden attackiert:

  • The SharePoint, ein Lizenzierungsportal für kulturelle Institutionen
  • Ein Provinzportal für die Lizensierung von kulturellen Institutionen
  • Ein Lizensierungssystem für Koran und Etrat Kulturinstitutionen
  • Das Portal des kulturellen Lizensierungshauptquartiers
  • Das Stadtportal für Lizenzen für kulturelle Institutionen
  • Das Provinzsystem für die Vergabe von Lizenzen an Koran und Etrat Kulturinstitutionen
  • Die Geheimdienstinfrastruktur des Ministeriums für Kultur und islamische Richtlinien
  • Webseite Farabar – Statistiken des Ministeriums für Kultur und islamische Richtlinien
  • Login Mehre-Mahramaneh
  • Portal für Kunstausbildung
  • Muharram Seite – Internationale digitale Medienwettbewerbe
  • TESMA – Portal für Wirkungsvolles Management und Organisation
  • Zentrum für die Entwicklung von Kultur und Kunst im Cyberspace
  • Permanente Anlaufstelle für das Alavi Kulturfestival
  • Testseite für kulturelle Managereinheiten
  • Login Seite für Gebete
  • Mehr Moharram Seite – Saramad
  • Seite des Propheten – Saramad
  • Shahab Tedkar Portal
  • Webseite für die Versammlung von Organisationen
  • Portal für Filmfestivals
  • Portal für die Organisierung von SMS – Input
  • Portal für die Qualifizierung von freien Kunstlehrern

 

Update: 2:00 pm

Update 14 Uhr

Das Ministerium für Kultur und Islamische Richtlinien ist bis auf Weiteres geschlossen, da die Plattform offline genommen wurde.

 

Heute Mittag teilten Vertreter des Ministeriums für Kultur und Richtlinien den Mitarbeitern mit, dass das Ministerium bis auf weiteres geschlossen ist. Einige technische Experten im Ministerium sagen, wenn das Problem nicht innerhalb von 24 Stunden behoben wird, muss der Wiederaufbau der stillgelegten Systeme auf die Feiertage zum iranischen Neujahr, Nowruz, verschoben werden. Die Probleme, sagen sie, bezögen sich auf die gesamten Systeme des Ministeriums.

 

Einige der Vertreter in verschiedenen Ministerien, die vom Ministerium für Kultur und Islamische Richtlinien informiert wurden, um sie auf den Schutz ihrer Websites und Dokumente aufmerksam zu machen, sind folgende:

 

  • Mohammad Mehdi Ismaili, Minister für Richtlinien
  • Mohammad Hassan Hadian, Sicherheitszentrum
  • Ismail Khatib, Minister für Geheimdienst und Sicherheit
  • Ahmad Wahidi, Innenminister
  • Mahmoud Shaloui, Büro des Ministeriums
  • Ali Naderi, Nachrichtenagentur der Islamischen Republik
  • Farshad Mehdipour, Stellvertreter für Presse und Information
  • Sadegh Pejman, Oberster Rat für subventionierte Spiele
  • Mohammad Reza Bahmani, Zentrum für Informationstechnologie und digitale Medien
  • Mohammad Ali Moradian, Büro für strategische Studien und Planung
  • Majid Emami, Generalbüro des Sekretariats des Rates für Kultur und Wissenschaft
  • Mehdi Mohammadi, Sekretariat für kulturelle Angelegenheiten
  • Ali Hashemi, Sekretariat des zentralen Komitees für Selektion
  • Mehdi Khamoushi, Organisation für Stiftungen und Wohlfahrt
  • Mehdi Imanipour, Islamische Kultur und Organisation für Kommunikation
  • Mohammad Khazaei, Kinoorganisation des Landes
  • Mohammad Selki, Kultur, Kunst und Institut für Forschung
  • Soghandi, Koordination und Kontrollrat für die Verbreitung von Kultur, Selbstaufopferung und Märtyrertum
  • Habib Reza Arzani, oberster Rat für Kultur und künstlerisches Zentrum der Moscheen
  • Zahra Shams, Management und Reaktion auf Beschwerden
  • Hadi Fathizadeh, Stellvertreter für Koran und heilige Stätten
  • Ahmad Vand, stellvertretender Minister für kulturelle Angelegenheiten
  • Mahmoud Salari, Künstlerischer Stellvertreter
  • Mahmoud Islami, stellvertretender Minister für Entwicklung und Ressourcenmanagement
  • Muhammadullah Yari, Büro für musikalische Angelegenheiten
  • Iman Shamsaii, Generaldirektor für Presse und interne Nachrichten
  • Hadi Mozaffari, Büro für investigative Kunst
  • Hamed Sohrabi, Rechtsbüro und rechtliches Eigentum
  • Raheleh Roudaki, Büro für Budget und Programm
  • Mehdi Hashemi, Stellvertreter für Recht bei parlamentarischen Angelegenheiten und Provinzen

 

Iran: Widerstandseinheiten rufen “Lang lebe Rajavi, nieder mit dem Unterdrücker, egal ob es der Schah oder der Führer (Khamenei) ist”

Die Widerstandseinheiten setzten ihre Aktivitäten zur Beendigung der Mauer der Unterdrückung am 13. März fort. Sie riefen „Tod für Khamenei, lang lebe Rajavi“, „Tod dem Unterdrücker, egal ob er Schah oder oberster Führer, ob er Khamenei oder Chomeini heißt.“. Die Rufe waren auf der Vali-e Asr Straße in Kermanshah (West – Iran) zu hören. Sie riefen zum Sturz des klerikalen Regimes auf.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
14. März 2022

 

Webseiten von Regierungsstellen des iranischen Regimes gestört, Aufruf zum Regimewandel erscheint auf ihnen

Heute Morgen wurde die offizielle Webseite des Ministeriums für Kultur und islamische Richtlinien vom iranischen Regime sowie mehrere mit ihm verbundene Webseiten gestört.

Ein Video, welches auf sozialen Medien in persischer Sprache verteilt wurde, zeigt, wie die Hauptseite von farhang.gov.ir nicht mehr zu erreichen ist und dort stattdessen Bilder von Massoud Rajavi, dem Anführer des iranischen Widerstandes und Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des NWRI, zu sehen sind. Zudem ist das Bild des obersten Führers Ali Khamenei gelöscht worden. Bei dem persischen Text über den Bildern heißt es:“ Die Server des Ministeriums für Zensur und Unterdrückung wurden gekapert. Nieder mit Khamenei, lang lebe Rajavi.“

Obwohl der Post gelöst und die Originalseite nach einigen Minuten wieder hergestellt war, wurden 62 weitere mit dem Ministerium verbundene Seiten, 77 Server und 280 Computer abgeschaltet. Die Nachricht wurde zu dieser Zeit bereits auf den Medien in persischer Sprache verbreitet und dürfte für Schlafzeilen sorgen.

Die offizielle Webseite der MEK postete folgende Informationen:

  • Gegen 11 Uhr morgens (Teheraner Zeit) wurden 62 Webseiten des Ministeriums für Kultur und Richtlinien des iranischen Regimes gestört und verändert.
  • Gegen 11 Uhr wurden 77 Server und mehr als 280 Computer des Ministeriums für Kultur und Richtlinien vom Netz genommen.
  • Die Server des Ministeriums für Zensur und Unterdrückung wurden gekapert und Botschaften wie „Nieder mit Khamenei, lang lebe Rajavi“ erschienen auf allen Seiten.
  • Zu den weiteren gekaperten Webseiten zählten Seiten, wo Qualifikationszertifikate für Lehrer ausgestellt wurden, die Webseiten der Freitagsprediger und Seiten von Veteranen des Regimes sowie Seiten für Kulturmanagement und Infrastrukturmanagement und die Webseite der kurdischen Organisation. Sie gehörten zu den 62 Webseiten, die nicht mehr erreichbar waren.

 

Das Video des NWRI zeigt auch, wie ein User massenhaft E- Mails an verschiedene Regierungsvertreter schickt, in denen Botschaften wie „Tod für Khamenei, lang leben Rajavi“ verbreitet werden.

 

Der Raketenangriff des IRGC gegen Ziele in der irakisch-kurdischen Region hat einen internationalen Aufschrei bewirkt

Die Raketenangriffe am Sonntagmorgen auf Erbil im Nordirak, zu der sich das Corps der Revolutionsgarden bekannt hat, haben bis jetzt ausgedehnte internationale Verurteilungen ausgelöst.
Der Premierminister der Region Kurdistan Masrur Barzani, der Präsident der kurdischen Regionalregierung Nechrivan Barzani und die Chefs der drei Militärsparten des Irak Mustafa Kazemi, Mohammad al-Halbousi und Barham Saleh haben den Angriff auch als „terroristischen Akt“ bezeichnet.
Der US Botschafter im Irak hat auch den „kriminellen Angriff auf zivile Ziele“ in Erbil verurteilt.
„Elemente des iranischen Regimes“ haben die Verantwortung für den Angriff übernommen und müssen belangt werden für „diese offene Verletzung der irakischen Souveränität und für terroristische Angriffe auf das Eigentum auf unschuldige Zivilisten“, erklärte Matthew Toller offiziell am Sonntag.
„Der Nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan hat am Sonntag, dem 14. März, eine Erklärung abgegeben und gesagt, dass die Vereinigten Staaten den neuesten Raketenangriff auf die irakische Region Kurdistan scharf verurteilen. Der Nationale Sicherheitsberater gab an, dass der Angriff ein ziviles Wohngebiet in Erbil „ohne jede Berechtigung“ ins Visier genommen habe.
Laut Sullivan verurteilen die Vereinigten Staaten ebenso wie irakische und regionale Politiker den Angriff auf die irakische Souveränität und die Region Kurdistan und unterstützen die irakische Regierung darin, den Iran und seine regionalen Partner verantwortlich zu machen, um sich ähnlichen Drohungen aus dem Iran entgegen zu stellen.
„Die Vereinigten Staaten haben immer klar gestellt, dass sie ihre Bevölkerung und ihre Interessen verteidigen würden, was es auch kostet“, sagte Jake Sullivan gegenüber CBS News aus.
Frankreich erklärte, dass ein Raketenschlag auf Erbil die Bemühungen gefährde, die Gespräche über die Wiederbelebung des JCPOA in den laufenden Atomverhandlungen abzuschließen. Der Sprecher des französischen Außenministeriums betonte die Notwendigkeit, die Gespräche über die Wiederbelebung des Atomvertrags von 2015 zu Ende zu bringen, und führte aus, dass die Angriffe eine Bedrohung der Stabilität und der Region seien.
Der Generalsekretär des Golf Kooperationsrats hat auch den „terroristischen Raketenangriff“ auf Erbil verurteilt. Er bekundete seine Solidarität mit dem irakischen Volk im Kampf gegen den Terrorismus und mit dem Ziel, die Sicherheit und Stabilität in ihrem Land zu erhöhen, und bei der Zurückweisung von Terrorismus und Extremismus in allen seinen Formen.
Auch Ägypten verurteilte den Raketenangriff der Revolutionsgarden auf Erbil. Das ägyptische Außenministerium hat eine Erklärung abgegeben, in der es die Solidarität mit dem Irak bekundete und seine Unterstützung für alle irakischen Bemühungen erklärte, die Sicherheit und Stabilität ihres Landes zu schützen.
Die deutsche Regierung hat am Sonntag eine Erklärung abgegeben und die Raketenangriffe der Revolutionsgarden auf Erbil verurteilt. Es heißt in dieser Erklärung, dass das deutsche Außenministerium Berlins fortgesetzte Unterstützung für die irakische Souveränität, Einheit und Stabilität ebenso wie im Kampf gegen ISIS betont hat. Das Ministerium gab an, dass Angriffe auf diplomatisches Personal, Abgesandte und Einrichtungen, die zur globalen Koalition gegen ISIS gehören, „inakzeptabel“ seien, und fügte hinzu, dass die Täter strafrechtlich belangt werden müssten.
Das türkische Außenministerium hat ebenfalls eine Erklärung abgegeben und den Raketenangriff auf Erbil verurteilt. „Solche Angriffe, die auf Frieden und Stabilität im Irak zielen, sind vollkommen inakzeptabel“, heißt es in dieser Erklärung. An einer anderen Stelle darin betont die Türkei, dass sie dem irakischen Volk beisteht im „Krieg gegen den Terror“.
In einer raschen Reaktion auf Irans Raketenschläge auf Erbil hat der US republikanische Senator Marco Rubio auf Twitter geschrieben, dass Teherans Schritt darauf ziele, den vollständigen militärischen und diplomatischen Rückzug der USA aus dem Irak zu beschleunigen.
In einem Interview mit Fox News hat der republikanische Senator Jim Risch US Präsident Bidens Reaktion auf den Raketenangriff der Revolutionsgarden auf Erbil kritisiert: „Die Islamische Republik im Iran scheint getan zu haben, was sie konnte, mit ihrem Angriff auf die US Einrichtung im Irak und jetzt sagt der Vizeaußenminister der Vereinigten Staaten Sherman, wir müssen sobald wie möglich eine Abkommen mit dem Iran unterzeichnen“.

 

Iran: Banner von Chomeini, Khamenei und Raisi in 12 Städten vor dem Feuerfest (Chaharshanbe Suri) verbrannt

Shiraz – Ein brennendes Chomeini Bild

Nach einem Aufruf des sozialen Hauptquartiers der Mujahedin-e Khalq (MEK/PMOI) im Iran wurden vor dem iranischen neuen Jahr (Nowruz) und vor dem Feuerfest ( Charshanbe Suri) von den Widerstandseinheiten Banner von Khamenei, Chomeini und Ebrahim Raisi sowie Embleme vor dem Hauptquartier der Bassidsch, dem Ministerium für Propaganda im Geheimdienstministerium und des Büros des Ministeriums für Kultur und islamische Richtlinien in Teheran, Karaj, Mashhad, Rasht, Shiraz, Abhar, Dezful, Mahshahr, Bandar Abbas, Regan (Kerman), Balyan (Kazerun) und Nikshahr (Sistan und Belutschistan) in Brand gesetzt..

Bilder der Aktionen finden sie unten.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
14. März 2022

Mashhad – Bilder von Chomeini und Khamenei werden in Brand gesetzt – 10- März 2022


Rasht – Brennendes Bild von Chomeini – 10. März 2022

Karaj – Brennendes Bild von Chomeini – 10. März 2022

Shiraz – – Brennendes Bild von Chomeini – 10. März 2022

Bandar Abbas – Bilder von Chomeini und Khamenei werden in Brand gesetzt – 10. März 2022

Bandar Abbas – Brennende Bilder von Chomeini und Khamenei – 10. März 2022

Balyan – Brennendes Emblem einer Bassidsch Basis – 10. März 2022

Dezful – Brennendes Emblem einer Bassidsch Basis – 10. März 2022

Der Generalkonsul des Kleriker Regimes in Schweden stößt wilde Beleidigungen gegen die bekannte iranische Sängerin Gisu Shakeri aus

Am Mittwoch, dem 9. März, hat Mohammad Reza Nili, der Generalkonsul des Kleriker Regimes in Schweden, eine hässliche Beleidigung gegen die bekannte iranische Sängerin Frau Gisu Shakeri ausgestoßen, nachdem sie sich dagegen wehrte, von ihm vor dem schwedischen Gericht fotografiert und gefilmt zu werden, wo Hamid Noury, einem der Henker des Regimes, der Prozess gemacht wird für seine Rolle beim Massaker von 1988 an 30 000 Gefangenen im Iran.
Die Agenten des Regimes sind erzürnt über Frau Shakeris rückhaltlose Unterstützung des Widerstands des iranischen Volkes, besonders zur Verteidigung der Rechte und Freiheit iranischer Frauen, und ihr Zerreißen von Bildern Khomeinis, Khameneis und Ebrahim Raisis bei ihren Auftritten in den Kundgebungen. Zuvor hatten Agenten des Regimes die rebellische Künstlerin Frau Shakeri mehrfach deshalb beleidigt, verleumdet und bedroht.
Die Beleidigung Frau Shakeris durch den Diplomaten des Kleriker Regimes ist unzweifelhaft eine klare Verletzung der schwedischen und europäischen Gesetze. Er sollte bestraft werden mit der Ausweisung und darin gehindert werden, wieder beim Gericht aufzutauchen.
Es scheint, dass in der gestrigen Anhörung der Argumente und Fragen von Kenneth Lewis, dem Anwalt des Klägers, die Botschaft und die Regimebeamten in Schweden stark frustriert und verärgert hatten. In seinen wohl erwogenen Ausführungen gestern hat Herr Lewis, ein prominenter schwedischer Anwalt und Jurist, Hamid Noury so sehr in die Enge getrieben, dass er verschiedene Eingeständnisse gemacht und Nourys Steuerleute im Hintergrund, besonders von der Botschaft des Regimes, in Furcht versetzt hat, was Nilis abscheuliches Verhalten vor dem Gerichtsgebäude erklären würde.
Kenneth Lewis legte Dokumente vor, darunter ein Tonband von Nasserian (mit dem Kleriker Mohammad Mogiseh [1] – einem kriminellen Richter, der berüchtigt ist für die Verurteilung von Gefangenen zum Tode oder zu langen Gefängnisstrafen mit falschen Beschuldigungen) und Ali Razini[2] (Chef des Zweigs 41 des Obersten Gerichts des Regimes), die Behauptungen Hamid Nourys und aller nachrichtendienstlichen Agenten des Regimes widerlegten, dass der Henker, der an dem Massaker 1988 im Gohardasht Gefängnis beteiligt gewesen sei, ein anderer Hamid Noury (Hamid Abbasi) gewesen sei. Die Zitate und Argumente waren so stark, dass Noury unvermeidlich zugeben musste, dass die Stimme auf dem Tonband die von Nasserian war, und versuchte, seine früheren Aussagen irgendwie zu rechtfertigen.
Ähnlich veranlasste der Verlauf der Ereignisse vor dem schwedischen Gericht Kazem Gharibabadi, den Beauftragten für Auswärtige Angelegenheiten in der Justiz des Regimes, sich als Berserker aufzuführen und gegen die Mujahedin-e Khalq (MEK/PMOI) auszukeilen. Ganz verzweifelt hat er an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, die Hohe UN Kommissarin für Menschenrechte, die Präsidenten des Rats der EU, deren Kommission und das Europäische Parlament eine Reihe von Briefen geschrieben, um sich über das Ansehen zu beschweren, das die MEK unter den europäischen Parlamentariern und Institutionen genießt..
Am 20. Februar hatte der Außenminister des Kleriker Regimes Hossein Amir-Abdollahian, ein Helfer des beseitigten Befehlshabers der terroristischen Quds Armee Qassem Soleimani, sich mit den Außenministern Belgiens und Schwedens in München getroffen, und sich über die in den beiden Ländern gelaufenen und laufenden Prozesse gegen das Regime beschwert. Was den Prozess gegen Hamid Noury anbetrifft, äußerte er gegenüber dem schwedischen Außenminister: „Es ist unakzeptabel, dass die bilateralen Beziehungen zwischen unseren Ländern von der Verschwörung der Mujahedin-e Khalq (MEK) ins Visier genommen wird“.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
10. März 2022
________________________________________
[1] Laut dem vom NWRI veröffentlichten Tonband hatte sich Mohammad Moghiseh stark gegen Nourys Reise nach Schweden widersetzt wegen seiner Rolle bei dem Massaker von 1988, aber andere Akteure des Regimes hatten die Sache heruntergespielt und Hamid Noury darin bestärkt, zu fahren.
[2] – Das Transkript von Ali Razinis Tonband: „Seht mal, wie wichtig war ihre Information? Je mehr ich darüber nachdenke: was haben sie eigentlich in der Hand? Hat er (Hamid Noury) Informationen von großem Gewicht? Oder war er 1981 Vernehmer in Evin? Was wird dabei herauskommen? Nichts, das sind alles abgenutzte Informationen”.