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Ein weiterer schockierender Aspekt der Armut des iranischen Volkes: Leben auf Dächern


Teheran, Leben auf Dächern

Nach den bisher schon bekannten schockierenden sozialen Phänomenen im Iran wie Leuten, die in Gräbern schlafen, Slum-Bewohnern und Frauen, die in Erdlöchern und in Kanälen hausen, gibt es jetzt ein weiteres schockierendes soziales Problem: Menschen, die auf Dächern leben. Die berüchtigte Herrschaft des iranischen Regimes hat dem iranischen Volk nichts als Armut, Not, Zerstörung und Krieg eingebracht.
Dieses schmerzliche soziale Phänomen ist wie andere auch das direkte Produkt der institutionalisierten Korruption des Regimes und der äußersten Armut in der Bevölkerung. Die falsche Wirtschaftspolitik des Regimes zusammen mit der institutionalisierten Korruption haben die Mietkosten für Wohnungen erhöht. Dieses Problem hat zusätzlich zur COVID-19 Pandemie, durch die viele arbeitslos werden, die hohe Inflationsrate und die soziale Ungerechtigkeit die Zahl der an den Rand gedrängten Menschen anwachsen lassen, so dass viele auch auf Dächern schlafen.
Die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim schrieb am 25. Juni: „Laut der Statistik des Ministeriums für Straßen und städtische Entwicklung ist der Durchschnittspreis pro Quadratmeter einer Wohneinheit in den 22 Distrikten Teherans um 2 Millionen Toman auf 19,071 Millionen Toman [etwa 950 $] gestiegen“.


In solch einer Situation sind Millionen arme Leute, die Schwierigkeiten haben, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, nicht nur einer Unterkunft beraubt, sondern es wird für sie zu einem unerreichbaren Traum, ein Ort zur Miete zu finden. Die Union iranischer Grundstücksberater hat am 25. Juni zugleich bekannt gegeben: „Laut dem letzten Zensus von 2016 gibt es 2,6 Millionen leer stehende Wohneinheiten im Iran. Aber die meisten leer stehenden Wohneinheiten innerhalb von Teheran sind Luxuseinheiten und große Gebiete im Norden von Teheran. Die unteren und mittleren Klassen in der Gesellschaft können nicht einmal Untergeschosse oder Läden mieten“.
Die erwähnten Luxuseinheiten gehören meist Amtsträgern des Regimes und deren Verwandten. Diese Villen und Luxushäuser heißen auch Busenhügel. Was das betrifft, ist der Fall von Ali Shamkani, dem Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats und einem der Topbeamten des Regimes, mit seiner Gang ein Beispiel für die systematische Korruption im Regime. Im Zuge von einem der Grabenkämpfe des Regimes haben zwei junge Kleriker der rivalisierenden Fraktion die Korruption von Shamkani und seinen Angehörigen bloßgestellt. Der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) hat dazu einen umfassenden Bericht veröffentlicht. In einem Abschnitt dieses Berichts heißt es: „Die staatliche Nachrichten Website Ensaf hat am 6. März 2019 nach einigen Enthüllungen von Milad Gudarzi, einem Mitglied von Sadr al-Sadatis [einem Kleriker der rivalisierenden Fraktion] Organisation ‚Gerechtigkeit suchende Jugend‘ einen Bericht über Villen und Luxushäuser in Lavasan und den Busenhügel von Teheran veröffentlicht. Dort wird unter anderem erwähnt, dass Gudarzi nach Lavasan ging, um Untersuchungen über die Luxusvillen von Shamkani und seinen Partnern anzustellen. Dort traf er Shamkanis Schwiegersohn Hassan Mir Mohammad Ali. Dieser Mir Mohammad Ali versucht sich selbst als anders zu präsentieren und gibt sich so, als ob er von der Sache wegkommen will. Trotzdem weist er in seinen Reden auf wichtige Dinge hin. In Wirklichkeit ist Hassan Mir Mohammad Ali, der Schwiegersohn von Ali Shamkhani, einer der wichtigsten Villenbauer im Bezirk Lavasan“.
„Am 21. Oktober 2019 hat die gleiche staatliche Nachrichten Website Ensaf einen Bericht veröffentlicht über die Villen im Bezirk Lavasan. Dort ist zu lesen: ‚Nach dem Video Milad Gudarzis, einem Reporter der der Gerechtigkeit suchenden Bewegung zuzurechnen ist, und seinen Enthüllungen über Hassan Mir Mohammad Ali (Ali Shamkanis Schwiegersohn), sind wir in seine Villa gegangen, um näher in Augenschein zu nehmen, was in Lavasan passiert. Mir Mohammad Ali glaubt, dass, obwohl er beim Bau seiner Villa einige Gesetze verletzt hat, seine Ankläger auch keine reine Weste haben. Er sagte, dass in Lavasan Verletzungen der Bauregeln üblich seien und dass die Stadtverwaltung die entsprechende Bußzahlung erhält, was legal ist. Wenn deshalb die Regelverletzung keine Buße bekommen soll, behandelt bitte jeden gleich‘“, so der Bericht des NWRI.
Außerdem haben allein die Institutionen, die unter der Kontrolle des Obersten Führers Ali Khamenei stehen, das iranische Volke um Hunderte von Millionen Dollar geprellt. Es gibt ferner täglich viele Berichte über eine weit verbreitete Korruption und über ein Streben der Räuber des Regimes nach politischer Rente.
Obwohl Milliarden von Dollar an Ressourcen innerhalb des Iran da sind, mit denen den Menschen geholfen werden könnte, ist das Existieren solcher Orte nicht nur herzzerreißend für jeden Menschen, der Zeuge von solchen Szenen wird, sondern es zeigt auch die Tiefe der Tragödie und die Verkettung von Krisen auf Grund der Herrschaft der Mullahs.
Jedoch hat diese institutionalisierte Korruption und Armut zugleich mit der Unterdrückung des Regimes die iranische Gesellschaft in ein Pulverfass verwandelt.
Mohammad-Reza Mortazavi, der Chef der iranischen Müller Assoziation und Präsident der iranischen Assoziationen für die Nahrungsmittelindustrie, hat seine große Angst vor einem Aufstand der Bevölkerung zum Ausdruck gebracht mit den Worten: „Der soziale Hass, der die Mittelklasse beherrscht, ist einer der Faktoren, die eine Prosperität des Landes verhindern. Dieser Hass wird sich in ein Ressentiment verwandeln. Das erinnert mich an die ersten Tage der Revolution. Manche Leute liefen in die Häuser und beschlagnahmten diese Häuser… Ich habe diesen Tag noch vor Augen und es ist mir sonnenklar, dass diese Tage zurückkommen werden. Als jemand, der die Gesellschaft kennt und ein Auge auf sie hat, sehe ich, dass dieser Hass wächst und [sich in eine Revolution verwandelt] und explodiert“.
Ja, wie er es versichert, ist der Tag „wo Arbeiter diese Busenhügel angreifen und sie niederbrennen“ und dieses Regime stürzen, nicht allzu fern.

EDITORIAL: Desinformation über den Widerstand und die MEK durch das iranische Regime


Freunde der MEK bei der großen Versammlung FREE IRAN in Paris 2018

Während des religiöse Regime im Iran mit der Krise seines Lebens konfrontiert wird, die es am meisten herausfordert, und um sein Überleben kämpft, verlegt es zu dem Zweck, das Bild der demokratischen Opposition zu entstellen, auf weitere Desinformation über die wichtigste Oppositionsbewegung, die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK) und das Bündnis „Nationaler Widerstandsrat des Iran (NWRI)“.

Der Aufstand des iranischen Volkes zu Beginn des Januars 2018 eröffnete sowohl dem Regime als auch dem Widerstand ein neues Zeitalter. Die Widerstandseinheiten der MEK spielten bei der Formulierung, Verbreitung und Leitung der Forderung eines Wandels des Regimes eine bedeutende Rolle. Der Höchste Führer des Regimes, Ali Khamenei, griff die MEK wegen ihrer Schlüsselrolle öffentlich an.

Im November 2019 brach im ganzen Lande ein weiterer Aufstand aus; im folgenden Januar kamen Demonstrationen in vielen Provinzen hinzu. Während beider Aufstände skandierte die Jugend die Slogans der MEK, die dem „Wandel des Regimes“ galten; die Widerstands-einheiten der MEK spielten bei der Verbreitung der Proteste im Lande erneut eine Schlüsselrolle.

Jetzt warnen Funktionäre des Regimes, darunter der Höchste Führer Ali Khamenei, davor, daß die Art, wie das Regime den Dissens früher unterdrückt hat sowie sein fehlerhafter Umgang mit der Epidemie des Coronavirus in den kommenden Monaten zu noch intensiveren Protesten führen könnte. Khamenei und andere nahmen in ihren Warnungen besonders die MEK aufs Korn, weil diese in den Aufständen eine führende Rolle gespielt haben und für das Regime die wichtigste Bedrohung darstellen. Doch wie es scheint, wird diese Anerkennung von Funktionären des iranischen Geheimdienstes und Lobbyisten in politischen Kreisen des Westens und den internationalen Medien aggressiv herausgefordert. Die koordinierte Verteufelungskampagne dauert schon Jahre lang an; das Regime legte den zentralen Akzent auf die falsche Einschätzung der MEK als terroristischer Gruppe – in den Vereinigten Staaten und Europa. Dabei wurde diese Einschätzung von den Gerichten endgültig zurückgewiesen; das führte zu einer endgültigen Entlastung der Gruppe und ihrer Streichung von allen einschlägigen Listen bis 2012.

Gleichwohl bestehen die falschen Beschuldigungen weiter fort; sie werden vom Regime gespeist und manipuliert – auf der trügerischen Grundlage, es handle sich um eine isolierte, nicht-repräsentative Gruppe – was so weit geht, daß die MEK als eine sektiererische Bewegung bezeichnet werden.

So geschehen zuletzt vor dem Hamburger Landgericht – nach einer Herausforderung durch die Frankfurter Allgemeine Zeitung in einem am 13. Mai veröffentlichten Artikel. In diesem Falle bezog sich das Gericht auf drei besondere Behauptungen, deren Aufnahme in den Artikel gegen die grundsätzlichen Regeln des Journalismus verstieß. Außerdem stellte das Gericht fest, jede von diesen ehrenrührigen Behauptungen könnten mit Bußgeldern bis zu einer Höhe von €250 000 belegt werden; sie seien von den online-Speicherungen des Artikels zu entfernen und von jeder weiteren Veröffentlichung auszuschließen.

Die derart festgesetzte Buße und allgemeine Behandlung gleicht jener, die sich im März 2019 gegen die Wochenzeitung DER SPIEGEL gerichtet hatte – und zwar im Zusammenhang mit einer vom NWRI in derselben Region erhobenen Klage. Sowohl die FAZ als auch DER SPIEGEL verbreiteten den Vorwurf, die MEK würden auf ihrem Gelände in Albanien eigene Mitglieder foltern.

Das gerichtliche Vorgehen gegen die FAZ, DEN SPIEGEL und andere Presseorgane trug dazu bei, daß die Quelle dieser Falsch-Nachrichten geklärt werden konnte. Zu den den Gerichten vorgelegten Beweisen gehörten Dokumente, die Verbindungen zwischen dem Ministerium für Nachrichten und Sicherheit des Iran (MOIS) und einigen der in den diffamierenden Artikeln zitierten Quellen nachwiesen.

Das MOIS sieht auf eine lange Geschichte der Taktik zurück, seine Funktionäre und Denunzianten als ehemalige Mitglieder der MEK auszugeben und dadurch seine Vorwürfe der Folter, der Ausbildung zum Terrorismus und einer unmäßigen Kontrolle ihrer Mitglieder seitens ihrer Leitung scheinbar zu substantiieren. Diese Verwendung irreführender Quellen geht Berichten zufolge Hand in Hand mit der Rekrutierung „freundlicher Journalisten“ – ein Phänomen, das immer dann, wenn sich iranische Funktionäre mit einem beträchtlichen Engpaß konfrontiert sehen, zum Einsatz kommt – zur Verteufelung der Haupt-Opposition in den westlichen Medien.

Von hier zu dem Engpaß, mit dem das Regime spätestens seit Januar 2018 konfrontiert wird: Auf der einen Seite der anhaltenden Unruhe im Lande mit der Arbeit der Widerstandseinheiten der MEK überall im Iran und dessen zunehmender internationalen Isolierung, wobei seine höchsten Behörden die MEK als Quelle ihrer Probleme diffamieren, während sie auf der anderen Seite ihre Lobbyisten im Ausland erklären lassen, sie – die MEK – seien nicht repräsentativ, unbedeutend, sektiererisch usw.

Die Urteile der deutschen Gerichte gehören zu den Indikatoren, die zeigen, daß die Mullahs gegenüber dem Widerstand einen anderen Ton finden müssen, besonders angesichts der Zunahme der Unruhe im Land aufgrund der düsteren sozialen und wirtschaftlichen Lage.

Wachsende internationale Isolation des iranischen Regimes


Die internationale Isolation des iranischen Regimes nimmt zu wegen der unheilvollen Aktivitäten der Mullahs und ihrer Drohungen. Das Regime hat einige heftige Schläge erhalten, besonders in den letzten beiden Wochen. Diese Entwicklungen könnten zu einer Gesamtsicht einer internationalen Isolation des Regimes veranlassen.
Der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergie Organisation hat am Freitag das iranische Regime aufgerufen, die Verweigerung des Zugangs zu zwei verdächtigen Atomanlagen für die Organisation zu beenden und mit den Inspektoren vollständig zu kooperieren. Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), hat diese Resolution begrüßt und zugleich unterstrichen: „Die Politik und die Aktionen des Mullah Regimes erlauben fünf Jahre nach dem Atomabkommen mit den P5+1 Ländern keinen Zweifel daran, dass dieses Regime das Projekt, eine Atombombe zu erwerben, niemals aufgegeben hat und mit Täuschung und Verschleierung fortfährt. Das Regime benutzt alle Einrichtungen und Zugeständnisse, die ihm das Atomabkommen gebracht hat, um Terrorismus, das Führen von Krieg in anderen Ländern und Repression im Inland zu betreiben“. Diese Resolution erhöht den Druck auf das Regime und bestätigt zugleich die Absichten des Regimes, zur Atombombe zu gelangen, und damit das Gebot, dass die internationale Gemeinschaft sofort interveniert.

 

@Maryam_Rajavi
The clerical regime’s policies and conduct, five years after the nuclear deal with P5+1 countries, leaves no shred of doubt that it has never given up its project to obtain nuclear weapons and it continues to deceive and conceal its activities. #Iran

Ein weiterer Schlag für das iranische Regime war die Resolution 374 des US Repräsentantenhauses, die von Abgeordneten beider Parteien des Repräsentantenhauses aus 41 Staaten und 12 Ausschüssen mehrheitlich Unterstützung genießt. Diese Resolution fordert zu sofortigem Handeln auf, um den Bedrohungen durch das Regime zu begegnen und „erkennt die Rechte des iranischen Volkes an und seinen Kampf dafür, eine demokratische, säkulare und atomwaffenfreie Republik zu errichten“.

Eine dritte Entwicklung, die einmal mehr die laufenden Menschenrechtsverletzungen des Regimes unterstreicht, war die Verlängerung des Mandats von Javaid Rehman, dem Sonderberichterstatter über die Situation der Menschenrechte im Iran.

NCRI-FAC
@iran_policy
UN Human Rights Council Extends Mandate of Special Rapporteur on Human Rights in #Iran


Zudem widmet das US Außenministerium einen großen Teil seines Jahresberichts von 2019 über den Terrorismus in verschiedenen Ländern dem Terrorismus des iranischen Regimes. Das Außenministerium spricht einmal mehr über das iranische Regime als einem „staatlichen Förderer von Terrorismus“ und hebt die unheilvollen Aktivitäten des Regimes und die Finanzierung von terroristischen Stellvertretergruppen hervor. Schon am 22. Mai befasste sich das Außenministerium in einem Tatsachenbericht mit dem vereitelten Plan eines Bombenanschlags gegen die Jahresversammlung des NWRI unter dem Motto „Free Iran“ im Juni 2018, was zur Verhaftung des sogenannten „Diplomaten“ des iranischen Regimes Assadollah Assadi führte.

Des Weiteren kommt hinzu, dass die USA den UNO Sicherheitsrat den Entwurf für eine Resolution zur Ratifikation vorgelegt haben, wonach das Waffenembargo gegen das Regime, das normalerweise im Oktober ausläuft, unbegrenzt verlängert werden soll. China und Russland werden wahrscheinlich ihr Veto gegen die Resolution einlegen, aber die USA haben erklärt, dass sie einen zweiten Plan verfolgen, wenn das Veto erfolgt. Es gibt Berichte, dass der Plan B der USA darin besteht, den automatischen Auslösemechanismus zu aktivieren, der in der Resolution 2231 des Sicherheitsrats eingebettet ist. Dadurch würden alle sechs vorherigen Resolutionen des Sicherheitsrats, die mit dem illegalen Atomwaffenprogramm des iranischen Regimes im Zusammenhang stehen, wieder aktiv und die Verlängerung des Waffenembargos gegen das Regime wäre ein Teil davon. Ein Resolutionsentwurf der drei europäischen Mächte, ein Waffenembargo begrenzt bis 2023 zu verabschieden, der zwar eine unbegrenzte Verlängerung des Waffenembargos verhindern und zugunsten des Regimes ausfallen würde, traf auf eine Reaktion des Regimes. Da es von Krisen geschüttelt ist und da seine Tage gezählt sind, übt auch eine solche Resolution Druck auf die Maschinerie der Kriegstreiberei aus.
Das Regime ist sehr besorgt wegen der Verlängerung der Sanktionen. Der Präsident des Regimes Hassan Rohani hat sich dazu mehrfach geäußert und mit Vergeltung „gedroht“.
Die sogenannten „Vergeltungsaktionen“ des Regimes bestehen in nichts anderem als einem Rückzug vom Vertrag der Non-Proliferation [NPT] und außerdem der Verletzung des Zusatzprotokolls des NPT. Der Rückzug aus dem NPT würde bedeuten, dass das Regime den Atomvertrag von 2015 mit den Weltmächten vollständig verlassen würde, der formell unter der Bezeichnung Gemeinsamer umfassender Maßnahmeplan oder JCPOA bekannt ist. Die eigenen Experten des Regimes betrachten dies als selbstmörderisch und als einen Schuss ins eigene Bein. Das deshalb, weil das bedeuten würde, dass dieser Schritt die Absicht des Regimes bestätigen würde, Atomwaffen zu erhalten, und zu internationalen Maßnahmen führen würde. Deshalb warnte die staatliche Website Fararu: „Ein Rückzug aus dem NPT und seine Zurückweisung wird als Bedrohung des Zugangs zu friedlicher Atomenergie gesehen und könnte den Boden bereiten für eine weitere Konfrontation mit dem Iran [dessen Regime]“.
Davoud Hermidas-Bavan, einer der Experten des Regimes, nennt den Rückzug des Regimes aus dem NPT „einen großen Fehler“ und erklärte gegenüber der staatlichen Website Aftab Nachrichten: „Die Beziehungen zur IAEO zu beenden bereiten den Weg für weitergehende Sanktionen und der Iran [dessen Regime] wird mit härteren Entscheidungen [der internationalen Gemeinschaft] zu rechnen haben. Meiner Meinung nach ist das Verlassen des NPT ein großer Fehler und es führt zu Ergebnissen, die für das Regime nicht wünschenswert sind“.
Feridun Madschlesi, ein weiterer Experte des Regimes, nannte die Entscheidung, den NPT zu verlassen, eine “gefährliche Entscheidung oder eine ‘Sein oder Nichtsein’ Entscheidung”.
Außerdem gibt es noch etwas, nämlich dass das US Finanzministerium mit seiner neuesten Maßnahme vom Donnerstag, vier Stahl, Aluminium und Eisen Unternehmen des iranischen Regimes mit Sanktionen belegt hat, somit den Metallsektor des Regimes, darunter einen Zulieferer der Firma Mobarakeh Stahl – den größten Stahlproduzenten des Iran. Das US Finanzministerium hat ferner zwei Verkaufsagenturen mit Sitz in Deutschland und drei mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) sanktioniert, die im Besitz der Firma Mobarakeh Stahl sind oder von ihr kontrolliert werden.
Das iranische Regime benutzt riesige nationale Ressourcen für seine Politik der Kriegstreiberei. Zugleich hat die iranische Bevölkerung mit der COVID-19 Pandemie zu kämpfen, die bis jetzt das Leben von 62 100 Menschen gefordert hat.

Steven Mnuchin
@stevenmnuchin1
The Iranian regime continues to prioritize the funding of terrorist groups over the needs of the Iranian people. @USTreasury took action today to further restrict revenues from a key Iranian sector. home.treasury.gov/news/press-rel

Vertreter des iranischen Regimes: Ein bis zwei Millionen Iraner werden an COVID – 19 sterben


Die Todeszahlen wegen COVID-19 steigen im Iran stark an und die Vertreter des iranischen Regimes sind gezwungen, zuzugeben, welche Dimensionen diese Krise hat.
Die staatliche Nachrichtenagentur ISNA zitierte Mohammad Kakavand, den Leiter des Borujerd Netzwerkes für Gesundheit und Behandlung, am Sonntag mit folgenden Worten:“ Unsere Erfahrungen am Boden zeigen, dass 20% der Bevölkerung von Borujerd (Westiran) mit dem COVID-19 infiziert sind. Wir stehen kurz davor, dass mehr als 50% des iranischen Volkes mit dem Virus infiziert sind. Wenn man bedenkt, dass drei bis vier Prozent von ihnen sterben werden, dann sind das ein oder zwei Millionen Iraner.“
Weiterhin sagte am Samstag Behrooz Koleidari, der Vizekanzler für Behandlung an der Universität für medizinische Wissenschaften in Isfahan:“ Vor zwei Wochen hatten wir 320 Patienten in den verschiedenen medizinischen Zentren in Behandlung. Heute morgen stieg diese Zahl auf 567 Patienten und von ihnen sind 136 auf der Intensivstation. 74 dieser Patienten sind an Beatmungsgeräten angeschlossen, welche sie am Leben halten.“
Die Vertreter des iranischen Regimes haben vom ersten Tag der Krise eine Desinformationskampagne begonnen, um COVID 19 und seine Auswirkungen zu leugnen und herunter zu spielen. Der Präsident des Regimes, Hassan Rouhani, war dabei an vorderster Front in dieser Kampagne. Jetzt steigt die Zahl der Toten an und Rouhani ist gezwungen, die Schwere der Krise zuzugeben. So sagte Rouhani am Sonntag:“ Sechs Monate sind nun vergangen, als die Krankheit begann und es gibt keine Impfung und diese wird wohl noch drei bis 12 Monate auf sich warten lassen. Wir müssen uns also auf eine lange Zeit vorbereiten.“


Das Mullahregime spielte die Krise herunter und vertuschte sie. Die Volksmojahedin Iran (PMO/MEK) gaben am Sonntag bekannt, dass nun mehr als 62.000 Menschen am Coronavirus verstorben sind. Die steigende Zahl der COVID-18 Toten ist ein direktes Resultat dieser Politik des iranischen Regimes. Das Regime hat die Existenz des Virus im Iran wochenlang geleugnet, um weitere Verluste der Wahlbeteiligung in seiner Scheinwahl im Februar zu vermeiden. Die Enthüllungen der MEK und der internationale Druck zwangen am Ende das Regime, die Existenz des Virus zuzugeben. Seitdem spielten die Mullahs die Krise herunter. Das Regime erklärte zwar eine nationale Quarantäne (Lockdown), aber hob sie schnell danach wieder auf und zwang die Menschen, wieder an die Arbeit zu gehen. Die steigenden Todeszahlen sind ein direktes Resultat der Pläne des Regimes, die Wirtschaft und die sozialen Aktivitäten wieder fortzusetzen und selbst jetzt, wo die Fälle wieder ansteigen, ist keine Änderung in Sicht.
Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), sagte in dieser Hinsicht:“ Der steigende Trend der Verbreitung des Coronavirus im Iran ist das direkte Resultat der kriminellen und inhumanen Politik des Regimes. Khamenei und Rouhani sind die Ersten, die es zu benennen gilt, wenn es um die Verantwortlichen geht, die für eine solch hohen Zahl an Todesopfern unter unseren Landsleuten zuständig sind.“

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People’s Mojahedin Organization of Iran (PMOI/MEK)
@Mojahedineng
Over 62,100 people have died of the novel #coronavirus in 340 cities checkered across all of #Iran’s 31 provinces, according to reports tallied by the Iranian opposition PMOI/MEK as of Sunday afternoon local time, June 28.

Frau Rajavi betont zudem:“ Anstatt dem Volk zu helfen und alle nicht systemrelevanten Geschäfte zeitweise zu schließen, haben die Mullahs die Arbeiter und Angestellten wieder zur Arbeit geschickt und nun behaupten sie auch noch, dass sich nur 9 Prozent der Menschen an die Hygienevorgaben halten.“

Weil die Zahl der Toten durch den Coronavirus im Iran steigt, sollte die internationale Gemeinschaft sofort aktiv werden und dem iranischen Volk unabhängig helfen. Frau Rajavi sagt dazu:“ Das inhumane Mullahregime ist für die neue Welle und die steigenden Zahlen der Opfer verantwortlich. Sie denken an nichts anderes, als wie sie das Volk weiter ausplündern können und ihre absurde Herrschaft am Leben halten.“

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Maryam Rajavi
@Maryam_Rajavi
Replying to @Maryam_Rajavi

Instead of helping the people of #Iran, and shutting down non-essential businesses temporarily, the mullahs sent workers and toilers to work, and yet they claim that the people observed less than 9 percent of all the hygiene protocols. #COVID19

Iran: Drei für die Umwelt Engagierte wurden getötet, während sie das Feuer in Paveh löschten

Das IRGC, die Armee und Organe der Regierung verfügen über die Ausstattung, die zur Löschung von Feuern benötigt wird – besonders in wilden Gegenden wie Paveh. Aber das Regime setzt sie nicht ein.

Am Sonntag, den 28. Juni kamen drei für die Umwelt engagierte Männer: Mokhtar Khandani aus Nosud, Yasin Karimi aus dem Dorf Shamshir und Bilal Amini, Einwohner von Paveh, ums Leben, als sie versuchten, ein Feuer in den Bergen von Markhil/Paveh einzudämmen. Einige andere erlitten Brandwunden.

Nach Berichten von Augenzeugen und örtlichen Funktionären liegt die Ursache dieser menschlichen Katastrophe in dem Mangel an irgendeiner Unterstützung seitens des Staates und seiner militärischen Organe, die ja die Ausstattung besitzen, die man zum Löschen eines Feuers benötigt – und dies, zumal das Feuer in einem unzugänglichen Gelände ausbrach, so daß Bautechnik, Hubschrauber und Flugzeuge hätten eingesetzt werden müssen. Da sie nicht zur Stelle waren, begannen die Leute, besonders für die Umwelt Engagierte, das Feuer mit leeren Händen, ohne das notwendige Gerät, zu löschen.

Am Sonntag abend brachte eine große Zahl von Einwohnern der Stadt Paveh ihren Respekt vor den Todesopfern zum Ausdruck.

Dies Feuer in Paveh war nur eines von Dutzenden von Wildfeuern, die während der zurückliegenden Wochen in verschiedenen Teilen des Landes ausbrachen. Das religiöse Regime, das im Lande die Umwelt zerstört, hat nichts getan, um diese Brände zu verhindern, und nichts, um sie zu löschen. Die Revolutionsgarden und die Armee besitzen durchaus das Gerät, das nötig ist, um solchen Bränden zu begegnen; allein das religiöse Regime weigerte sich, es zum Einsatz zu bringen.

Nach der Nachrichtenagentur IRNA sagte Fereydoun Yavari, der Generaldirektor des Krisenmanagements von Kermanshah, am 28. Juni: „Unzugängliches Gelände und Landminen in dieser Gegend machen es erforderlich, daß zum Löschen von Feuern Flugzeuge oder Hubschrauber eingesetzt werden; doch offensichtlich hat solches Gerät im Schutz unserer Umwelt keinen Platz.“ Er fuhr fort: „Ich wünsche, daß für jede kleine Gruppe von Provinzen ein Gelände eingerichtet wird, auf dem Flugzeuge oder Hubschrauber stationiert werden. In Gegenden wie Bozin und Markhil ist das Gelände rauh, und es ist dort starkes Gefälle vorhanden. Daher ist die Gefahr, daß Retter stürzen, dort sehr groß.“
Das unmenschliche, uniranische Regime der Mullahs – entweder plündert es das Vermögen des Landes, oder es setzt es für die Repression sowie für unpatriotische nukleare Projekte und Raketenprojekte oder die Kriegstreiberei im Ausland ein. Für dies Regime sind die Interessen der Nation, das Leben der Menschen und die Umwelt ohne Wert. Es ist das Regime, das die Arbeiter – jene, die schuften müssen – auf den Altar des Coronavirus bringt, die Menschen preisgibt, die von Fluten und Erdbeben heimgesucht werden und noch zwei Jahre darnach in Zelten und Containern leben müssen. Anstatt ihnen zu helfen, zerstört das Regime ihnen die Häuser über ihren Köpfen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)
den 9. Juni 2020

Freies Iran-Gipfeltreffen: Iran erhebt sich für Freiheit Weltgipfel „Freier Iran“: Der Iran erhebt sich für die Freiheit


Die Widerstandseinheiten der MEK sind der Schlüssel für einen Regimewechsel im Iran
In jedem Jahr hält der Iranische Widerstand in Paris seine jährliche große Versammlung „Free Iran“ [Für Freiheit im Iran] ab. Aus der ganzen Welt kommen zehntausende Iraner und Unterstützer der Hauptoppositionsbewegung des Iran, der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI oder MEK), um an der großen Veranstaltung teilzunehmen. Auch Hunderte von bekannten Politikern, Würdenträgern, Menschenrechtsaktivisten und Parlamentarier aus den USA und aus Europa reihen sich bei der jährlichen Versammlung ein und präsentieren ihre Gedanken über die Situation im Iran und über den iranischen Widerstand.
Im vergangenen Jahr wurde die Versammlung in Ashraf-3 in Albanien abgehalten, d.h. in der Hauptbasis der MEK und dem Epizentrum des Widerstandes für die Freiheit. Ashraf-3 beherbergte Hunderte von internationalen Würdenträgern aus 47 Ländern. Die Besucher sahen dort eine ausgedehnte Stadt in Albanien, die jetzt das Heim der wichtigsten iranischen Oppositionsbewegung, der MEK bildet. Unter den Besuchern in Ashraf-3 waren frühere Premierminister, Außenminister, Parlamentarier, Diplomaten und Botschafter aus den USA und aus Europa.

Das iranische Volk hat sehr unter den Händen des Kleriker Regimes gelitten. In den vergangenen 41 Jahren hat das Regime 120 000 Menschen hingerichtet, darunter MEK Mitglieder, deren Unterstützer und politische und Menschenrechts- Aktivisten. Dazu ist auch das Massaker an 30 000 politischen Gefangenen im Sommer 1988 zu rechnen. Außer der Unterdrückung im Inland hat das iranische Regime auch jahrzehntelang eine Politik der Intervention in der Region und des Exports von Terrorismus betrieben und es verfolgt ein Programm für Atomwaffen.
Dank der Bemühungen des Iranischen Widerstands wurden die Anstrengungen des Regimes, im Inland die Bevölkerung zu unterdrücken und im Ausland die Region zu destabilisieren und ein Atomprogramm zu entwickeln, bloßgestellt.
Seit Jahren besteht der Iranische Widerstand auf einer Politik für einen Regimewechsel durch das iranische Volk und durch eine massenhafte Erhebung. Er bestand außerdem darauf, dass die einzige Lösung für eine Befreiung des iranischen Volkes und dafür, dass Frieden in der Region einkehrt, eine Erhebung des iranischen Volkes ist, die das Regime wechselt.


Seit 2012 hat die MEK entsprechend einer Strategie der 1000 Ashraf im ganzen Iran Widerstandseinheiten gebildet und organisiert. Seit Jahren waren diese Einheiten aktiv, indem sie Bilder der Führer von Führern des Widerstands in allen Städten zur Schau stellten und Proteste organisierten. In den Jahren 2017, 2018 und 2019 haben diese Einheiten eine große Rolle gespielt bei der Organisation und Fortsetzung von Aufständen.
Schon ein oberflächlicher Blick auf die Erklärungen und Positionen der Regimeführer und staatlichen Medien zeigt, dass die Widerstandseinheiten der MEK den Kern der Aufstände bildeten.
Aber auch die brutale Niederschlagung der Aufstände hat die Jugend nicht von der MEK und ihren Widerstandseinheiten wegbringen können.
In den letzen Wochen und Monaten haben das staatliche Radio und Fernsehen, Medienanstalten und Websites des iranischen Regimes mehrfach bei vielen Gelegenheiten die Rolle der MEK bei der Führung, Organisation und Lenkung der Proteste und Aufstände im Iran zugestanden.
Am 17. Mai 2020 forderte die staatliche Website Erja Nachrichten die Amtsträger des Regimes auf, wachsam gegenüber der öffentlichen Aufnahme der Ideale und Slogans der MEK zu sein, besonders bei Universitätsstudenten und Intellektuellen des Landes. Sie unterstrich das „unheimliche Erwachen von schlafenden Zellen“ der MEK „zu Tausenden“ innerhalb des Landes und äußerte Angst vor der Ausdehnung der Aktivitäten der MEK und ihrer Widerstandseinheiten.
In der jährliche Versammlung spiegelt sich auch noch etwas anderes wieder: die Welt wird Zeuge einer gangbaren demokratischen Alternative, die in der Lage ist, das Regime zu stürzen. Das kam in fast jeder der Ansprachen zum Ausdruck, die bei der 5tägigen Veranstaltung in Ashraf-3 2019 von Gastrednern aus den USA, aus Europa und der muslimischen Welt gehalten wurden.
Die bedeutendste Botschaft der jährlichen Versammlung ist die, dass ein Regimewechsel im Iran bevorsteht, weil die demokratische Alternative bereit steht und die Fähigkeit hat, ihn herbeizuführen. Der 10 Punkte Plan der gewählten Präsidentin des Iranischen Widerstands Frau Maryam Rajavi, der auf vielfache internationale Unterstützung stößt, fordert die Maßgeblichkeit der Menschenrechte, eine demokratische Republik, die Trennung von Religion und Staat, Gleichberechtigung der Geschlechter, freie und faire Wahlen, Rechtsstaatlichkeit, Gerechtigkeit, Beseitigung der Todesstrafe, Marktwirtschaft und Verzicht auf Atomwaffen für einen Iran, der mit seinen Nachbarn in friedlicher Koexistenz lebt.
Westliche Regierungen und Politiker müssen einsehen, dass ein vollständiger Bruch mit der verheerenden Politik des Appeasements für sie notwendig ist. Sie müssen auf die regionalen Aggressionen fest und entschieden reagieren. Es müssen noch mehr umfassende Sanktionen gegen das extremistische Regime verhängt werden. Die Botschaften des Regimes müssen überall auf der Welt geschlossen werden, weil sie internationalen Terrorismus und Spionage finanzieren und fördern. Und nicht zuletzt müssen die legitimen Rechte des iranischen Volkes und seines organisierten Widerstandes auf einen Sturz der brutalen Diktatur, die im Iran herrscht, endlich anerkannt werden.
In diesem Jahr haben die iranischen Gemeinschaften wegen der Vorherrschaft der Coronavirus Pandemie anerkannt, dass sie ihre jährliche Versammlung am 17. Juli online abhalten. Wie in den vorherigen Jahren werden viele angesehene Persönlichkeiten sich an der virtuellen Konferenz beteiligen, um ihre Unterstützung für einen freien Iran bekannt zu geben.
Bemerkenswert ist, dass am 17. Juni 2020 eine Mehrheit des US Repräsentantenhauses in einer überparteilichen Resolution ihre Solidarität mit dem Wunsch des iranischen Volkes nach einer demokratischen, säkularen und atomwaffenfreien Republik des Iran erklärt hat.
Am 20. Juni 2020 erklärte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des NWRI, in einer Online Konferenz:
„Die Resolution, die von der Mehrheit im US Repräsentantenhaus unterzeichnet wurde, die das Recht des iranischen Volkes auf die Errichtung einer demokratischen Republik auf der Grundlage der Trennung von Religion und Staat anerkennt, liefert ein glaubwürdiges Modell für alle Regierungen und die internationale Gemeinschaft, dem in Hinblick auf den Iran und das iranische Volk gefolgt werden kann.

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Maryam Rajavi
@Maryam_Rajavi
Replying to @Maryam_Rajavi

At the 40th anniversary of the start of Iranian people’s nationwide resistance, Day of Martyrs and Political Prisoners- June 20, 2020 #FreeIran2020 #Iran maryam-rajavi.com/en/item/maryam


Die Resolution verurteilt den staatlich geförderten Terrorismus des Kleriker Regimes und besonders den geplanten Terroranschlag gegen die Jahresversammlung des Iranischen Widerstands im Jahr 2018.
Der Geist dieser Resolution kann zusammengefasst werden in der Unterstützung des Rechtes des iranischen Volkes, das Regime zu wechseln und eine demokratische Republik herbeizuführen. Sie konstatiert, dass das iranische Volk die monarchische Diktatur abgelehnt hat und die religiöse Tyrannei genauso wenig akzeptiert und sich ihr widersetzt. Sie bezieht sich auch auf den Zehn Punkte Plan des Iranischen Widerstandes und verweist auf ihn, der das Bild eines freien Iran zeichnet:
1. Nein zu velayat-e faqih; Ja zu Volkssouveränität in einer pluralistischen Republik auf der Grundlage eines allgemeinen Wahlrechts.
2. Redefreiheit, Freiheit für politische Parteien und Versammlungen, Freiheit der Presse und des Internet; Auflösung des IRGC und Entlassung der Mitglieder, ebenso der terroristischen Quds Armee, der Agenten in Zivil, der unpopulären Bassidsch, des MOIS, des Rates der kulturellen Revolution und aller unterdrückerischen Patrouillen und Institutionen in den Städten, Dörfern, Schulen, Universitäten, Ämtern und Fabriken;
3. Verpflichtung zur Gewährung individueller und sozialer Freiheiten und der Rechte, die im Einklang stehen mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte [der UNO]; Auflösung aller Organisationen, die mit Zensur und Inquisition beauftragt sind; Suche nach Gerechtigkeit für die umgebrachten politischen Gefangenen, Verbot der Folter und Beseitigung der Todesstrafe;
4. Trennung von Religion und Staat und Freiheit der Religion und des Glaubens.
5. Vollständige Gleichberechtigung der Geschlechter in Bezug auf politische, kulturelle und wirtschaftliche Rechte und gleiche Teilhabe von Frauen an politischer Führung; Beseitigung aller Formen von Diskriminierung; das Recht, die eigene Kleidung zu wählen, zu heiraten, sich scheiden zu lassen, auf Bildung und Beschäftigung; Ächtung aller Formen der Ausbeutung von Frauen gleichgültig unter welchem Vorwand;
6. eine unabhängige Justiz und ein Rechtssystem in Übereinstimmung mit internationalen Standards mit der Unschuldsvermutung, dem Recht auf Verteidigung, dem Recht auf Berufung und dem Recht auf eine Verhandlung vor einem öffentlichen Gericht; volle Unabhängigkeit der Richter; Beseitigung der Scharia Gesetzgebung der Mullahs und Auflösung der Revolutionsgereichte;
7. Autonomie und Beseitigung der doppelten Ungerechtigkeiten gegen iranische Nationalitäten und Volksgruppen in Anlehnung an den Plan des NWRI für die Autonomie des iranischen Kurdistan;
8. Gerechtigkeit und Chancengleichheit in den Bereichen der Beschäftigung und des Unternehmertums für alle Menschen im Iran in einer freien Marktwirtschaft; Wiederherstellung der Rechte von Arbeitern, Bauern, Krankenschwestern, Angestellten, Lehrer und Rentnern.
9. Schutz und Wiederherstellung der Umwelt, die unter der Herrschaft der Mullahs zerstört wurde.
10. Ein atomwaffenfreier Iran, der über keinerlei Massenvernichtungswaffen verfügt; Frieden, Koexistenz und internationale und regionale Kooperation.
Da wir gerade den 40. Jahrestag des Kampfes gegen die religiöse Tyrannei begehen, erneuert der Iranische Widerstand seine Verpflichtungen gegenüber dem iranischen Volk und gegenüber den 120 000 Märtyrern zur Freiheit.
Von Anbeginn an haben wir erklärt, dass unser Ziel nicht die Machtergreifung um jeden Preis ist. Stattdessen ist unser Ziel, die Wünsche des iranischen Volkes nach Herstellung der Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie um jeden Preis zu erfüllen“.

Iran: Todesurteile und Haftstrafen für verhaftete Demonstranten, um einen Aufstand zu verhindern

Justizchef von Isfahan: Die MEK sollte wissen, dass ein erneuter Bruch (Aufstand) wie in 2009, 2017/2018 und im letzten November zu einer entschlossenen Reaktion führen wird. Das Urteil der „Verdorbenheit auf der Erde“ ist bei acht Fällen verhängt worden, die in Zusammenhang mit den oben genannten Vorfällen stehen.
Aus Angst von weiteren Aufständen und Protesten und der Aktivitäten der Widerstandseinheiten, welche die Atmosphäre des Terrors und der Einschüchterung durchbrechen, versucht die herrschende religiöse Diktatur verzweifelt, einen weiteren Volksaufstand zu verhindern, indem die Atmosphäre der Angst durch Hinrichtungen, lange Haftstrafen und Verhaftungen von Jugendlichen erhöht wird.
Gestern äußerte Mohammad Reza Habibi, der Chef des Justizministeriums in Isfahan, seine Angst vor einem weiteren Aufstand und sagte:“ Lassen sie die Marionetten der Mujahedin-e Khalq (MEK/ PMOI) wissen, dass wenn noch mal etwas so wie in 2009, Dezember 2017- Januar 2018 und im November letzten Jahres schief läuft, dann werden wir entschlossen handeln….Das Urteil der „Verdorbenheit auf der Erde“ wurde in acht Fällen bestätigt, die im Zusammenhang mit den oben genannten Vorfällen stehen.“. Sein Zitat wurde heute über die Nachrichtenagentur Mehr verbreitet. Das Urteil „Verdorbenheit auf der Erde“, welches das Regime neu geschaffen hat, gilt als Todesurteil.
Nasruddin Salehi, der Staatsanwalt des Regimes von Shahinshahr und Meymeh, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur ISNA, dass die heutigen Todesstrafen und Haftstrafen für die nach seinen Worten „bewaffneten Räuber und Anführer der November – Unruhen“ welche das „öffentliche Eigentum mit vorher detailliert ausgearbeiteten Plänen zerstört haben“ erfolgt seien. Er ergänzte:“ Das Urteil wird umgesetzt, sobald wir die abschließende Erlaubnis vom Büro des Staatsanwaltes erhalten haben“. Er warnte zudem: „Die Verbreitung von Lügen, die wissentliche oder unwissentliche Störung der öffentlichen Ordnung, sei es über digitale oder andere Wege der Telekommunikation, wird mit einer Strafe von 91 Tagen bis zwei Jahren Haft oder mit Geldstrafen oder beidem belegt.“
Die politischen Gefangenen Amir Hossein Moradi (26), Saeed Tamjidi (28) und Mohammad Rajabi (26) wurden wegen ihrer Teilnahme an dem Aufstand im November verhaftet und zum Tode verurteilt, nachdem sie zuvor eine lange Zeit gefoltert wurden. Nun stehen sie vor der Gefahr der Hinrichtung.
Das Ministerium für Geheimdienste, der Geheimdienst der IRGC und andere unterdrückende Sicherheitsdienste haben eine große Zahl von Jugendlichen, Unterstützern und Familienangehörigen der MEK in Teheran und anderen Provinzen wie Gilan, Kermanshah und Khuzestan verhaftet, verhört und bedroht. Zusätzlich dazu haben die Sicherheitsdienste und der Geheimdienst viele junge Menschen in verschiedenen Städten kontaktiert und sie davor gewarnt, mit der MEK in Kontakt zu treten, ansonsten drohen ihnen schwere Konsequenzen.
Der iranische Widerstand ruft den UN Generalsekretär, den UN Menschenrechtsrat und den Hochkommissar für Menschenrechte sowie alle weiteren relevanten Berichterstatter und Menschenrechtsorganisationen auf, das Leben der politischen Gefangen im Iran zu schützen. Er wiederholt die Aufrufe von Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), welche die Gründung einer internationalen Delegation zur Erlangung von Fakten und einen Besuch der iranischen Gefängnisse und der Gefangenen, insbesondere der politischen Gefangenen, vorschlug.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
27. Juni 2020

Iran: Die Epidemie des Coronavirus auf dem neuesten Stand am 28. Juni 2020 – mehr als 62 100 Tot


Mehr als 62100 am Coronavirus (COVID-19) Gestorbene im Iran nach Quellen der PMOI/MEK

DIE ZAHL DER TODESFÄLLE (AM 28. Juni 2020, 18 Uhr mitteleuro-päischer Sommerzeit)

Die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI) hat am Nachmittag des 28. Juni 2020 bekannt gegeben, daß in insgesamt 340 Städten des Iran dem Coronavirus mehr als 62 100 Personen zum Opfer gefallen sind.

Der Todeszoll in verschiedenen Provinzen: 3725 in Khorasan Razavi, 2895 in Mazandaran, 2030 in Sistan und Belutschistan, 1690 in West-Azerbaidschan, 1535 in Kermanshah, 1362 in Hamedan, 1285 in Fars, 1270 in Kurdestan, 794 in Yazd, 595 in Hormozagan, 05 in Chaharmahal und Bakhtiari. Ferner liegen Berichte aus anderen Provinzen vor.

Die Explosion ereignete sich in dem Gelände von Parchin, in dem Sprengköpfe für ballistische Raketen hergestellt werden


Der Nationale Widerstandsrat des Iran – Ausschuß zu Sicherheit und Bekämpfung desTerrorismus

Die Explosion ereignete sich in dem Gelände von Parchin, in dem Sprengköpfe für ballistische Raketen hergestellt werden

Davood Abdi, Brigadegeneral des IRGC und Generaldirektor der Abteilung des Ministeriums für Verteidigung und Versorgung für die öffentlichen Beziehungen, behauptete: „Um 23.30 Uhr oder um Mitternacht exlodierte in dem Gelände von Parchin ein Gasspeicher. Die Feuerwehr löschte das dadurch verursachte Feuer.“

Das ist eine reine Lüge. Augenzeugen in Hamamk und in dem Dorf Nik – auf der östlichen Seite die dem Ort der Explosion Nächsten – sagten, die Wirklichkeit, die sie bezeugen könnten, widerlege diese Behauptung. Im Besonderen: In den umliegenden Dörfern wurden die meisten Fenster der Häuser zersplittert; ältere Mauern erlitten Risse. Eine Reihe der Bewohner wurde getötet bzw. verwundet; der Rote Halbmond kam zu dem Gelände, um zu helfen. Der Verkehr der Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeuge von Teheran nach Pakdasht hatte ebenso mit der Explosion zu tun wie das den Bewohnern von Hamamk und Nik erteilte Verbot, das Gelände zu verlassen. Über dem Ort der Explosion halten sich seit heute morgen Hubschrauber auf.

Die massive Explosion ereignete sich auf dem Gelände, das der Herstellung von Munition gilt – besonders Sprengköpfen ballistischer Raketen.

Auf dem Gelände von Parchin befinden sich Dutzende militärischer Fabriken, hunderte von Warenhäusern und Speichergebäuden, außerdem Dutzende Tunnel und unterirdische Anlagen.

Am 21. April 2017 hatte der Iranische Widerstand während einer Pressekonferenz in Washington DC 12 Pläne und geheime Projekte des Regimes in Parchin enthüllt und die Inspekteure der UNO aufgefordert, das Gelände zu untersuchen. Es handelte sich um Folgendes:

1. Die Pläne 1, 2, 3 und 6: Zeioldin, und Plan 8: Chemische Industrie.

2. Die Pläne 4 und 11: Kreuzfahrtschiffsbau (?)

3. Plan 5: Munitionsindstrie

4. Die Pläne 7, 9, 11 und 12: (Raketen- und Flugzeugindustrie)
5. Plan 10: Luftverteidigungssystem (die Fabriken „Sayyad Shirazi“ und „Babaie“).

Zuvor, am 7. November 2014, hatte der Iranische Widerstand enthüllt, daß das Regime zwei Explosionskammern errichtet hatte; sie wurden im Rahmen des Atomwaffenprojekts von Parchin zu starken Explosions-Tests benutzt.

Nationaler Widerstandsrat des Iran (NWRI)
Ausschuß für Sicherheit und Bekämpfung des Terrorismus
den 26. Juni 2020

Irans Coronavirus-Desinformation hat immer mehr tödliche Folgen


Die Epidemie des Coronavirus im Iran

Am Anfang dieser Woche berichtete der Nationale Widerstandsrat des Iran, die Anzahl der durch die Epidemie des Coronavirus im Iran bewirkten Todesfälle betrage bereits mehr als 60 000. Der NWRI verfolgt seit der Ausbreitung des Virus die Infektionsraten und die Zahl der Todesfälle sorgfältig; er arbeitet daran, der von den Funktionären des Regimes und den staatlichen Medien systematisch betriebenen Falsch-Information entgegenzutreten.

Der vom Regime offiziell bekannt gegebene Todeszoll beträgt nicht einmal ein Sechstel der vom NWRI vertretenen Zahl. Am Montag gab Teheran die Zahl 9 742 an; sie erfährt keine Bestätigung außer durch Erklärungen, die die offizielle Darstellung unterstützen wollen. Auf der anderen Seite leiten sich die Schlüsse des NWRI von Untersuchungen der in den iranischen Krankenhäusern anzutreffenden Zustände, verbreiteten Augenzeugenberichten und offiziellen Dokumenten ab, die das Geheimdienst-Netzwerk der Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK) gesammelt hat.

Außerdem sind sich auch die Funktionäre des iranischen Regimes nicht einig über die gering ausfallenden Schätzungen, die von den staatlichen Medien vertreten werden. Einige versuchen verzweifelt, Mitgliedern anderer Fraktionen die Schuld daran zu geben. Durch ihr Abrücken von der offiziellen Darstellung, die das Regime vorträgt, wollen sie verhindern, daß der öffentliche Zorn über die Lügen des Regimes zunimmt. Doch anstatt wirksam tätig zu werden, belassen sie es bei einer lächerlichen Geste der Opposition; sie geben vor, sie hätten die Öffentlichkeit vor der immer noch bestehenden Gefahr gewarnt, mit dem Coronavirus angesteckt zu werden. Mit einem Wort: Es handelt sich hier um ein weiteres Symptom der im Regime anhaltenden Machtkämpfe.

Einige der prominentesten Beispiele dieser Uneinigkeit stammen von Alireza Zali, dem Leiter der vom Gesundheitsministerium des
Regimes zum Coronavirus eingesetzten Task Force. Unlängst hat Zali eingeräumt, daß ungefähr 20% der Bevölkerung der Provinz Teheran von der Krankheit betroffen sind. Allein dadurch entsteht erheblicher Zweifel an den bescheidenen Zahlen, die das Regime angibt; außerdem werden dadurch die vom NWRI erstatteten Berichte bestätigt, wonach der Todeszoll allein in der Hauptstadt größer ist als die Zahl der Todesfälle, die das Regime in Bezug auf das ganze Land vorträgt.

Andere Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums verallgemeinern offenbar die auf die eine Region bezogenen Schätzungen Zalis, indem sie angeben, es könne sich derzeit im Iran um 20 Millionen an COVID-19 erkrankten Personen handeln. Damit rückt das Land rasch an das verheerende Szenario heran, das von der Welt-Gesundheits-Organisation entworfen wird und wonach etwa die Häflte der 83 Millionen Iraner vom Virus betroffen werden können, was zu einem Todeszoll von hunderttausenden führen würde.

Wenn es zu einem solchen Ende kommt, wird dies ein direktes Ergebnis der abschätzigen, vorsätzlich schädlichen Politik des iranischen Regimes sein. Gleiches kann bereits über die derzeitige Situation gesagt werden; ihr Grund sind mehr als zwei Monate Vernachlässigung der Abstandsregeln. Und was die Sache noch schlimmer macht: Diese Regeln wurden im Iran weit später in Kraft gesetzt als in den Ländern seiner Umgebung, obwohl in ihnen das Problem des COVID-19 weit weniger ernst war. Dennoch wurden die Abstandsregeln kaum betont. Daran zeigt sich sowohl das mangelnde Interesse des Regimes an der Gesundheit des Volkes als auch seine Entschlossenheit, die Wirtschaft ohne Rücksicht auf den dazu erforderlichen menschlichen Preis zu stützen.

Diese Entschlossenheit zeigte sich lebhaft im März – am Beginn des iranischen Kalenderjahres -, als die Ausbreitung des Coronavirus im Iran schon voll im Gange war. Damals erklärte der Höchste Führer des Regimes, Ali Khamenei, die nächsten zwölf Monate würden „ein Jahr gesteigerter Produktion“ sein – Ausdruck seiner kriminellen Politik, die die inländische Wirtschaft höher stellt als die öffentliche Gesundheit, den bürgerlichen Frieden, die internationale Versöhnung und alles andere.

Der Höchste Führer blieb mit seinem gesamten Regime an einen egoistischen Kurs des Handelns gebunden. Das zeigte sich erneut am 11. April, als die Behörden des Regimes mit Plänen zur Wiederaufnahme der wirtschaftlichen und sozialen Tätigkeit vorpreschten, obwohl es soeben zu Zunahmen der Todesfälle gekommen war.

Natürlich waren diese Steigerungen in Wirklichkeit bedeutender, als es die vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Schätzungen erkennen ließen. Während der folgenden beiden Monate stellte sich heraus, daß es für das Regime immer schwieriger wurde, die Tatsachen zunehmender Infektionsraten und Todesfälle zu vertuschen. Wie der NWRI bewiesen hat: Der Ernst dieser Zunahme hat schon immer das übertroffen, was zu berichten das Regime gezwungen war. Betrüblicherweise wird der immer größere Abstand zwischen den beiden Zahlenreihen von den internationalen Medien nicht überall anerkannt; sie neigen weiterhin zu unkritischer Wiederholung der vom iranischen Regime offiziell angegebenen Schätzungen. Es ist dringend geboten, daß dieser Tendenz Einhalt geboten wird, bevor das Ausmaß der Epidemie im Iran sich noch weiter verschlimmert. Nach allem haben die vergangenen Monate, die von falscher Information beherrscht wurden, absolut klar gemacht, daß Teheran seine Gesundheitspolitik von sich aus niemals ändern wird. Solange es damit zurecht kommt, wird es sich stets für die Lüge entscheiden, um die Politik zu rechtfertigen, die Khamenei dem Lande verordnet hat.

Dieser Zustand wird andauern, bis die internationale Gemeinschaft ernsthaft beginnt, die erdichteten Darstellungen aus dem Iran ernsthaft in Frage zu stellen und bloßzustellen. Der NWRI die korrekten Informationen weithin bereits vorgelegt; und er hat die Eigenart der vom Regime begangenen Täuschungen erläutert. Die gänzliche Bestätigung dieser Informationen hängt von dem Maß ab, in dem die Gesundheitsbehörden der Welt die Ausbreitung der Epidemie im Iran untersuchen. Doch das Regime wird eine solche Untersuchung niemals zulassen, bis seine Kampagne der Desinfor-mation in der ganzen Welt bekannt geworden ist.