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Mehr als 28000 Tote durch das Coronavirus; Satand 14. April 2020, 6 Uhr pm. CEST

 

Mehr als 28 000 Menschen sind nach Quellen der PMOI/MEK im Iran am Coronavirus (COVID-19) gestorben

Heute nachmittag gab die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI) bekannt, daß das Coronavirus in 273 Städten des Iran das mehr als 28 200 Menschen das Leben gekostet hat.

Zu den Toten in verschiedenen Provinzen gehören: 4 550 in Teheran, 2 700 in Qom, 2 400 in Khorasan Razavi, 2 310 in Gilan, 2 030 in Iafahan, 1 060 in Alborz, 970 in Golestan, 770 in Kermanshah, 690 in Fars, 460 in Semnan, 260 in Chaharmahal und Bakhtiari, 230 in Ilam, 150 in Bushehr und 65 in Hormozgan. Hinzu kommen die in anderen Provinzen registrierten Fälle.

Aufruf der Widerstandsführung zur Revolte und nationalen Solidarität der Iraner


Khamenei und das IRGC sind die Ursache für die Verbreitung des Coronavirus. Das Iranische Volk steht vor der Wahl: Khamenei und sein Regime müssen gestürzt werden
In den letzten Tagen verteilten die Widerstandseinheiten und Unterstützer der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) in Teheran, Shiraz, und Karadsch die Botschaften von Herrn Massoud Rajavi, dem Führer des iranischen Widerstands, und die Aufrufe von Frau Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran, zur Solidarität mit den Opfern des Coronavirus. Rebellische Jugendliche schrieben Graffitis in mehreren Städten, darunter Teheran, Maschad, Behbahan, Isfahan, Kerman, Semnan, Boroudscherd und Shiraz, und beschuldigten Khamenei und sein korruptes Regime, für die schnelle Ausbreitung des Coronavirus im Iran verantwortlich zu sein. Unterstützer der MEK wiederholten auch die Ziele des iranischen Volkes und die Entschlossenheit zur Revolte und zum Sturz des Regimes und betonten die Notwendigkeit nationaler Solidarität im Kampf gegen zwei Arten von Viren zur gleichen Zeit: das Coronavirus und das Mullah Virus.
Einige Slogans lauteten: „Massoud Rajavi: Durch Rebellionen und immer mehr Aktivitäten wird die Herrschaft des kriminellen Klerus zerstört werden und ein großer Frühling wird die Dunkelheit und Kälte des Winters überwinden“, „Massoud Rajavi: Der ausgeplünderte Reichtum des iranischen Volkes muss wieder seinen Interessen zugutekommen“, „Massoud Rajavi: Lasst uns einen Aufstand machen, um unsere Rechte von der herrschenden inhumanen Theokratie wiederzubekommen“, „Maryam Rajavi: Khamenei und die Revolutionsgarden sind die Ursache für die Ausbreitung des Coronavirus, lasst uns unsere Empörung gegen sie richten“, „Maryam Rajavi: Die Mullahs verbreiten Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, lasst uns dagegen rebellieren“, „Maryam Rajavi: Die Mullahs wollen nicht den Iran und der Iran und die Iraner wollen nicht die Mullahs“ und „Maryam Rajavi: Es gibt nur die eine Lösung, das Coronavirus, die Armut und die Repression im Iran loszuwerden: ein vollkommener Regimewechsel“.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
12. April 12, 2020

Teheran- 11. April 2020

Karadsch- 11. April 2020

Karadsch- 11. April 2020

Shiraz- 11. April 2020

Teheran, Shiraz, Kerman- 11. April 2020

Teheran -9. April 2020

Teheran -9. April, 2020

-8. April 2020

Teheran -8. April 2020

Teheran -8. April 2020


Teheran-8. April 2020

Das iranische Regime nimmt während der Epidemie des Coronavirus sein Volk als Geisel, um die Aufhebung der Sanktionen zu erreichen

Iran, April 2020: Während der Ausbreitung des Coronavirus fehlt es in der Teheraner Metro an Abstand zwischen den Menschen

Seit dem Ausbruch des Coronavirus im Iran und seiner Vertuschung im Lande konzentrieren sich die diplomatischen Institutionen des Regimes – z. B. das Außenministerium – darauf, die von den USA verhängten Sanktionen für die im Lande zu verzeichnende große Rate der Sterblichkeit verantwortlich zu machen. Das „Ara-Asra-Forschungszentrum“, ein Think Tank, der dem Höchsten Führer des Regimes, Ali Khamenei, nahe steht, hatte in einem am 14. März veröffentlichten Artikel die Diplomaten des Regimes angewiesen, im Namen des Außenministeriums und in inoffiziellen Kanälen auf die sofortige Aufhebung aller – auch der von den USA verhängten – Sanktionen hinzuwirken und zugleich die Ärzteschaft dahingehend zu beeinflussen, daß sie das iranische Regime als „Opfer“ und nicht als Epizentrum der Krankheit hinstelle. Damit sollte die andere Seite des „Bioterrorismus“ bezichtigt werden.

NCRI-FAC

@iran_policy

Iran: The Epicenter of Coronavirus and Its Expansion to World
A report by a think-tank close to the regime’s supreme leader Ali Khamenei, over how to confront the reports that is the epicenter of the

Iran: The Epicenter of Coronavirus and Its Expansion to World – NCRI

The coronavirus was first found in the Chinese city of Wuhan. With the formation and spread of this virus in Wuhan, the whole city was

Der Iran: Das Epizentrum der Pandemie des Coronavirus und dessen Ausbreitung in die Welt

Unterdessen erhielt die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI; Mujahedin-e Khalq oder MEK) von den Revolutionsgarden (IRGC) des Regimes und seiner Quds-Truppe die Nachricht, diese sende weiterhin Geld an die Hisbollah im Libanon. Zum Teil wird es in besonderen Paketen und Koffern geschickt; Schutzoffiziere der Quds-Truppe bringen es per Flugzeug von Teheran in den Libanon. Mit einem Teil dieses Geldes werden die Ausgaben der Truppen der Hisbollah im Libanon beglichen; andere Summen werden den Truppen der Hisbollah in Syrien und ihren Angehörigen ausbezahlt.

Mit diesen Maßnahmen wird bestätigt, daß das Regime durchaus in der Lage wäre, seinem Volk zu helfen; doch statt dessen gebrauchen die Mullahs die Ressourcen des Landes zur Finanzierung des Terro-rismus. Außerdem haben die gewaltigen finanziellen Stiftungen, die mit Khamenei verbunden sind, dem Volk überhaupt nicht geholfen. Sie bedienen sich der Epidemie als einer Möglichkeit, in Richtung auf die Aufhebung der internationalen Sanktionen Druck auszuüben.

Der iranische Widerstand hat bereits des öfteren betont, daß diese riesigen Holdings und Finanzinstitutionen wie der „Orden auf Befehl von Imam Khomeini (EIKO)“ und „Astan Quds Razavi“ der Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden sollten, damit sie das Coronavirus bekämpfen kann.

Die staatliche Tageszeitung „Jomhuri-e Eslami“ veröffentlichte in ihrem Editorial einen Brief von Massih Mohajer, der seit 1981 ihr Herausgeber ist: „Angesichts des wirtschaftlichen Rückgangs, den das Coronavirus bewirkte – was sollten die großen finanziellen Institutionen wie der ‚Orden auf Befehl von Imam Khomeini‘, die ‚Mostafan-Stiftung der Islamischen Revolution‘ und ‚Astan Quds‘ tun – wenn nicht die verarmte Bevölkerung mit ihrem Gelde unter-stützen?!“

„Zu diesen Finanz-Mächten gehören der ‚Orden auf Befehl von Imam Khomeini‘, die ‚Mostafan-Stiftung der Islamischen Revolution‘ und ‚Astan Qds Rauzavi‘. Die gewaltigen Geldmengen und Einrichtungen, die diese Zentren besitzen, würden, wenn sie den Teilen der Gesellschaft, denen das Coronavirus geschadet hat, hülfen, deren Probleme rasch lösen. Diese Vermögen und Einrichtungen gehören“, so fährt der Artikel fort, „dem Volk und sollten genau in solchen Situationen eingesetzt werden, um dessen Probleme zu lösen.“

Vor dem Ausbruch der Pandemie des Coronavirus, am 21. September 2019, sagte Behzad Nabavi, der in verschiedenen Regierungen Minister gewesen ist, in einem Interview mit der staatlichen Nach-richtenagentur „Alef“: „In unserem Lande gibt es vier Institutionen, die 60% des Volksvermögens kontrollieren. Es sind das ‚Exekutive Hauptquartier der Anweisung des Imam (Setad Ejraie Farman Imam)‘, ‚Khatam-ol-Anbiay Base‘, ‚Astan-e Quds‘ und die ‚Stiftung der Unterdrückten und Behinderten‘. Keine von diesen Institutionen steht mit der Regierung oder dem Parlament in Ver-bindung.“

In einem Bericht über die Rolle von ‚Astan Quds Razavi (AQR)‘ ent-hüllte der Nationale Widerstandsrat des Iran, wie das Regime, insbesondere das IRGC und die Quds-Truppe, sich dieser gewaltigen Finanz-Stiftung bedienen, um den Terrorismus zu finanzieren und überall in der Welt professionelle Spione und Söldner zu rekrutieren.

Es heißt in dem Bericht des NWRI: „Obwohl ‚Astan-e Quds Razavi‘ nicht das reichste Konglomerat des Iran ist, sagen doch seine Funktionäre, es sei die größte islamische Finanz-Stiftung (Moqofati). Das AQR verwaltet alle finanziellen Stiftungen, die in Jahrhunderten angehäuft worden sind; sein Kustode wird vom Höchsten Führer des iranischen Regimes, Ali Khamenei, ernannt. In den vergangenen 40 Jahren haben nur drei Personen diese Stellung innegehabt.“

Nach dem Bericht des NWRI finanziert AQR die „Konferenz und Organisation Neuer Horizont“, über die am 13. Februar 2019 vom Außenministerium der Vereinigten Staaten eine Sanktion verhängt wurde. Die Hauptaufgabe der „Neuen Horizonts“ besteht nach dem Bericht des NWRI darin, „die Terrorhandlungen der Quds-Truppe in ein kulturelles Gewand zu hüllen und geheimdienstliche Erkenntnisse zu gewinnen. Das wird zum Beispiel durch ‚Tagungen‘ und andere Veranstaltungen bewerkstelligt, auf denen Agenten für die Quds-Truppe des IRGC rekrutiert und von Ausländern Nachrichten gesammelt werden.“

„Die Beziehung zwischen der AQR und der terroristischen Quds-Truppe der Revolutionsgarden hat sich“ – so heißt es in dem Bericht – „in den vergangenen Jahren – besonders unter deren Kommandeur Qassem Soleimani – erweitert.“

 

Damals schrieb der NWRI: „Das iranische Regime bedient sich der Stiftungen wie der ‚Astan-e Quds‘, um Sanktionen zu umgehen und seine repressive, terroristische Politik zu finanzieren. Seitdem das IRGC auf die schwarze Liste gesetzt wurde und die USA ihre Sanktionen, mit denen sie die wirtschaftlichen Ressourcen des Regimes treffen wollen, erweitert haben, bedient dies sich der AQR und ähnlicher Institutionen, um die Sanktionen zu umgehen und seine repressive, terroristische Politik zu finanzieren.“

Während das Coronavirus im Iran immer mehr Todesopfer fordert, setzt das Regime seine Repression im Lande sowie die Finanzierung des Terrorismus im Ausland fort. Es liegt daran, daß es auf diesen Pfeilern steht und sie höher achtet als das Leben seines Volkes.

Und dennoch: Bei allem nehmen die Mullahs das Leben seines Volkes zum Geisel und benutzen es als Hebel zur Aufhebung der Sanktionen, die sich gegen ihre illegale Tätigkeit richten. Das Regime hätte die finanziellen Mittel, seinem Volk zu helfen und hat finanzielle und humanitäre Hilfe (welch letztere von den Sanktionen der USA ausgenommen sind) empfangen – doch weithin zurückgewiesen; es ist nicht gewillt, dem iranischen Volk zu helfen.

Es ist, wie Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des NWRI, bei vielen Anlässen sagte: „Für Khamenei und Rouhani sind das Leben und Wohlergehen des Volkes wertlos. Sie wollen nichts anderes, als ihr Regime vor der Drohung des Aufstands zu schützen. Die kriminelle Entscheidung, den Menschen die Rückkehr an die Arbeit zu befehlen, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit; sie wird zahllose Opfer fordern.“

„Das IRGC und die großen Finanz-Institutionen des Regimes, die das Vermögen des iranischen Volkes ausgeplündert haben, könnten“ – so fügte sie hinzu – „für die Ausgaben der Arbeiter und der Arbeitslosen aufkommen, um sie während der Ausgangssperre vor der Ansteckung mit dem COVID- 19 zu schützen.“

„Das religiöse Regime erfährt“ – so sagte Frau Rajavi – „keine Behinderungen oder Verbote des Erwerbs und Imports von Medizin und medizinischem Gerät, aber statt um das Leben des iranischen Volkes kümmert es sich nur um seine eigenen Taschen, die unter den Sanktionen leiden.“

Schon jahrelang“ – so schloß Frau Rajavi – „sagt der iranische Widerstand: Es müssen Lebensmittel, Medizin und die Löhne, die den Schwestern, den Arbeitern und Lehrern vorenthalten wurden, unter Aufsicht der Vereinten Nationen beschafft werden.“

 

Neuerer Stand beim Coronavirus mehr als 26 000 Tote am 12. April 2020 um 18:00 Uhr


Mehr als 26 200 Tote durch das Coronavirus (COVID-19) im Iran

Zahl der Todesfälle im Iran nach Quellen der PMOI MEK
ZAHL DER OPFER (AM 12. APRIL 2020 UM 18 UHR CET)
Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI) hat heute Nachmittag, am 20. April 2020, bekannt gegeben, dass das Coronavirus das Leben von mehr als 26200 in 266 Städten im ganzen Iran gekostet hat.
Zu den Toten in mehreren Provinzen gehören: 4 050 in Teheran, 2 630 in Ghom, 2 320 in Razavi Khorasan, 1 070 in Khusistan, 990 in Alborz, 920 in Golestan, 730 in West Aserbaidschan, 675 in Hamedan, 530 in Ardabil, 530 in Fars, 420 in Kurdistan, 420 in Zanjan, 395 in Yazd, 140 in Bushehr und 65 in Süd Khorasan. Die neuesten Meldungen deuten auf einen Spitzenwert bei der Zahl der Getöteten in der Stadt Shiraz im südlichen Zentraliran hin und darauf, dass sich die Geschwindigkeit, mit der Menschen in der Provinz Teheran sterben, beschleunigt hat. Hinzukommen die Fälle, die in anderen Provinzen registriert wurden.

Iran: Vertrauliche Anweisungen der zentralen Überwachung und des Kommandos der Staatssicherheit zur Unterdrückung von Protesten und Aufständen in Gefängnissen

 

iran

Nach dem Ausbruch des Coronavirus im Iran haben die in den Gefängnissen des Iran immer schlechter werdenden hygienischen Zustände und die kriminelle Nachlässigkeit des Regimes, die die Häftlinge weder behandelt noch entläßt, zu einigen Revolten geführt.

„Ergreifen Sie die notwendigen präventiven Maßnahmen, korrigieren Sie die Informationen, machen Sie Gebrauch von den Möglichkeiten der Sicherheitsräte der Provinzen und der Gefängnisgarden!“

„Ergreifen Sie präventive Maßnahmen, um jedwede Revolte und alle Sicherheitsprobleme in den Gefängnissen zu verhindern!“

Die Sicherheitskräfte der Islamischen Republik des Iran (SSF)
Einstufung: Vertraulich
Datum: 4. April 2020
Vom Zentrum für Kommando und Aufsicht
Betr.: Präventive Maßnahmen, um jedwede Revolte und alle Sicherheitsprobleme in den Gefängnissen zu verhindern.

Mit Respekt – nach dem Operativen Direktorium der Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) haben während der Ausbreitung des Coronavirus im Lande viele Faktoren in einigen der Gefängnisse des Landes zu Revolten und Zusammenstößen geführt. Davon sind die wichtigsten:

Die Aufrufe feindlicher, konterrevolutionärer Kreise an die Angehörigen von Häftlingen zur Veranstaltung von Demonstrationen, die weitreichende Verbreitung von Nachrichten über den Ausbruch des Coronavirus, Nachrichten über einen Mangel an medizinischer Ausrüstung, Gerüchte, die besagen, der Staat benutze die Gelegenheit, um Personen, die wegen politischer Vergehen und Verstößen gegen die Sicherheit verurteilt wurden, zu eliminieren, Aufstachelung der Häftlinge zum Protest gegen die hygienischen Zustände etc. Die Justiz hat versucht, die Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus in den Gefängnissen zu mindern, indem sie Maßnahmen ergriff wie Besorgung medizinischen Gerätes, zeitweilige Entlassung (von Häftlingen), Antrag auf Amnestie bzw. Verringerung des Strafmaßes von Häftlingen. Diesen Maßnahmen zum Trotz entschloß sich eine Reihe der gefährlicheren Häftlinge – denen weder Amnesty noch Entlassung gewährt worden war – zum Aufruhr und zur Zerstörung. Bitte, ordnen Sie an, daß neben der Beachtung der folgenden Punkte jede relevante Nachricht sofort an das Zentrum für Kommando und Kontrolle gesandt wird – zur Weiterleitung an die SSF:

1. Im Sinne der Anordnungen wird betont, daß zur Kontrolle über die Situation und zur Verwaltung besagter Örtlichkeiten des Feldes Spezialeinheiten, die in den Provinzen stationiert sind, ohne Beschränkung der operativen Kontrolle des Provinzkommandos der SSF unterstellt werden sollen.

2. In Anbetracht der neuen Instruktionen und Direktiven revidieren Sie die früheren Handlungspläne zur Vorbeugung, eliminieren Sie die Kopfzahl-Fehler, nutzen Sie Kapazitäten der Provinzen, wenden Sie sich an deren Sicherheitsräte sowie an die Einheit zum Schutz der Gefängnisse und begeben Sie sich an die notwendige Koordination mit der Organisation der Gefängnisse.

3. Um Überraschungen zuvorzukommen, beaufsichtigen Sie regelmäßig die Berichterstattung in den sozialen Medien und sonstwo, um geheimdienstliche Wachheit zu gewinnen und die vorbeugenden Maßnahmen ergreifen zu können, die notwendig sind, um jede Gefährdung der Ordnung und Sicherheit in den Gefängnissen zu vermeiden.

Ende des Dokuments.

Dies Dokument ist ein Beispiel der Repression, des Verbrechens, der Verstöße gegen das humanitäre Recht und das Völkerrecht, begangen in Khameneis Gefängnissen; ferner demonstriert es die Angst des Regimes vor dem Aufruf des iranischen Widerstands, angesichts der Ausbreitung des Coronavirus Häftlinge zu entlassen und Angst vor der vom Leiter des iranischen Widerstandes an alle Landsleute gerichteten Aufforderung, den Häftlingen Schutz, Quarantäne und Versorgung zukommen zu lassen.

Seit dem 21. März 2020 forderten Häftlinge in Aligudarz, Tabriz, Saqqez, Hamedan, Mahabad, Shiraz (Adel Abad) und Ahvaz (dem Sheiban- und dem Sepidar-Gefängnis), von denen Dutzende getötet bzw. verletzt wurden, ein Minimum an Achtung vor dem Recht zu überleben. Das Regime antwortet damit, daß es auf sie schießt und sie hinrichtet. Am 11. April 2020 wurde in Saqqez ein rebellischer Häftling namens Mostafa Alimi hingerichtet. Mohammad Jabbari, der Ankläger des Regimes in Kurdistan, sagte: „Dieser Häftling gehörte zu den wichtigsten Planern und Leitern des Ausbruchs aus dem Gefängnis von Saqqez am 27. März 2020.“

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Wider-standsrates des Iran (NWRI), hat schon mehrfach die Entsendung einer Ermittlungskommission in die Gefängnisse des Regimes gefordert – um die Situation der Häftlinge zu erforschen, besonders derer, die vermißt werden, verletzt wurden oder erkrankt sind. Ferner rief Frau Rajavi die Angehörigen, Verwandten und Freunde der Häftlinge auf, ihre Situation nicht zu ignorieren und ihre Kampagne bis zur bedingungslosen Entlassung der Häftlinge fortzusetzen. Das Regime muß sie alle entlassen – darin besteht die einzige Möglichkeit, sie vor der Ansteckung mit dem Coronavirus zu retten.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)

Ausschuß für Sicherheit und die Bekämpfung des Terrorismus

den 12. April 2020

Iran: 23.100 Todesfälle durch das Coronavirus in insgesamt 251 Städten

Maryam Rajavi: Wieder einmal zeigte sich an dem Verhalten Khameneis, daß das religiöse Regime sich in einer tödlichen Sackgasse befindet; es zeigte sich, daß dem Regime das Leben des Volkes gleichgültig und ihm nur an der Erhaltung seiner Macht gelegen ist

Die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI / MEK) gab heute, am 9. April 2020, bekannt, daß der vom Coronavirus bewirkte Todeszoll in insgesamt 251 Städten des Landes die Zahl 23 100 überschritten hat.

Die Zahl der Todesopfer beträgt in Teheran 3 050, Gilan 2 100, Khorasan Razavi 1 900, Isfahan 1 810, Khuzestan 1 000, Alborz 910, Kermanshah 670, West-Azerbaijan 650, Hamedan mindestens 590, Loresan 540, Kurdistan 390, Semnan 370, Kerman 365, Ost-Azerbaijan 355, Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad 135, Chaharmahal und Bakhtiari 100 und Bushehr 80.

Medizinische Kreise in Karaj weisen darauf hin, daß die Zahl der Toten allein in der Stadt mehr als 800 beträgt und alle Bestattungen, bei denen als Todesursache akute Erkrankung der Atmungswege angegeben wird, in Wirklichkeit auf das Coronavirus zurückzuführen sind. Nach diesen Quellen sterben in der Provinz Alborz täglich mehr als 20 Personen am Coronavirus; wenn man die Zahlen derer hinzunimmt, bei denen die Todesursache nicht angegeben wird, nimmt die Zahl auf mindestens 30 zu.

In Neyshabur (im Nordwesten des Iran) steigert sich die Zahl der Toten täglich. Die Krankenhäuser können nicht mehr adäquat handeln, und der Hauptfriedhof der Stadt steht vor schweren Engpässen. Bis zum 6. April 2020 sind etwa 180 Todesopfer auf dem Hauptfriedhof bestattet worden. Die Sicherheitskräfte hindern die Leute am freien Eintritt in den Friedhof. Patienten, die auf den Dörfern sterben, werden dort bestattet; ihr Tod wird nirgends registriert.

Während Khamenei und Rouhani den Menschen die Rückkehr zur Arbeit befehlen, sagte Alireza Zali, der Leiter der in Teheran ansässigen Nationalen Taskforce zur Bekämpfung des Coronavirus: „Seit dem Beginn der Ausbreitung des Coronavirus haben wir ständig eine Zunahme der Patienten – außer an zwei oder drei Tagen. … Während der letzten drei Tage erlebten wir eine besorgniserregende Zunahme der kritisch Kranken – sowohl bei den Einheiten, die die Patienten aufnehmen, als auch bei denen, die sie ambulant behandeln. … Teheran ist eines der wichtigsten Zentren der Ausbreitung – mit keiner anderen Provinz zu vergleichen.“ Die Zahl der Toten in Teheran ist so groß, daß Zali die Anstrengungen der städtischen Beamten und der Bestattungsorganisation „Behesht-e Zahra“ zur Bestattung der Leichen als „großes Drama“ bezeichnete.

Vor drei Tagen nannte Rouhani die Lage in Sistan und Belut-schistan „klar“ (d. h. frei vom Virus). Gestern schrieb die staatliche Tageszeitung „Shahrvand“, in einem Brief an den Gouverneur Seyed-Saeid Seyed-Hosseini habe der Leiter der Gesundheitsorganisation von Zahedan betont, die Zahl der Patienten habe in den vergangenen zehn Tagen auf das 2 1/2fache zugenommen. Er schreibt: „Voll Sorge erwarte ich für die Provinz den Beginn einer zweiten Welle des Virus in den nächsten Tagen. Wenn die Anzahl der Patienten zunimmt, werden die für Schutz und ärztliche Behandlung vorhandenen Mittel und die Krankenhausbetten nicht mehr ausreichen.“ Derselben Zeitung zufolge sind in Sistan und Belut-schistan 26 Personen gestorben; sie waren als vom Coronavirus angesteckt registriert worden – sowie 135 weitere als an akuter Erkrankung der Atemwege leidend (das ist das Pseudonym des Coronavirus).

Während die der religiösen Diktatur anhaftende Korruption und Inkompetenz zu täglich mehr Todesfällen führt, bezog sich Khamenei – nach zweiwöchiger Abwesenheit – während seiner 45 Minuten dauernden Rede überhaupt nicht auf die zahllosen Todesopfer des Coronavirus; er sprach auch den Trauernden kein Beileid aus, erwähnte nicht die schweren Probleme, mit denen die Menschen konfrontiert sind und versprach keine Hilfe von den hunderten von Milliarden Dollars – dem Vermögen des Volkes, das von den finanziellen Kartellen, die er kontrolliert, ausgeplündert wurde.

Mit Bezug auf die Coronavirus-Epidemie sagte Khamenei: „Es ist im Vergleich mit vielen anderen Problemen eine geringfügige Angelegenheit; wir haben in der Welt und in unserem eigenen Lande viele Probleme erlebt, die nicht weniger schwer wogen. … Wir sollten die Verschwörungen unserer Feinde nicht vergessen. … Niemand möge denken, daß wir, wenn wir unsere Feindseligkeiten einstellen, keine Feinde mehr haben werden. Sie können die Islamische Republik nicht akzeptieren, nicht begreifen, nicht ertragen.“

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI), sagte: Wieder einmal zeigte sich an dem Verhalten Khameneis, daß das religiöse Regime sich in einer tödlichen Sackgasse befindet und dem Regime das Leben des Volkes gleichgültig ist. Er machte klar, daß es ihm nur um die Erhaltung der herrschenden Theokratie zu tun ist. Wie immer suchte Khamenei die Aufmerksamkeit des Volkes von den Verbrechen des Regimes abzulenken, die es während der vom Coronavirus bewirkten Katastrophe durch Bezichtigung der Feinde und ihrer Verschwörungen begangen hat. Dabei leben immer noch 80 Millionen Iraner unter dem Druck und der Repression, die vom Mullah-Regime ausgeübt wird. Mit Bezug auf die Ermordung von Häftlingen und die entsetzlichen gegenwärtigen Zustände in den Gefängnissen des Regimes gab Amnesty International bekannt, es sei zu befürchten, daß die Sicherheitskräfte in den iranischen Gefängnissen 36 Häftlinge ermordet hätten. Es müssen sofort unabhängige Ermittlungen zum Tod der iranischen Häftlinge angestellt werden. Die Verantwortlichen müssen vor Gericht gestellt werden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

den 9. April 2020

Die Coronakrise und die Furcht des Regiemes vor möglichen Aufständen durch die Aktivitäten der MEK


Seit dem Ausbruch des Coronavirus bleibt das iranische Regime bei Untätigkeit und Vertuschung. Verschiedene Amtsträger des Regimes haben vor einem möglichen öffentlichen Aufbegehren und der Rolle der der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) bei der Bloßstellung ihrer Untätigkeit gewarnt.
Wegen der inneren und internationalen Krise ist der Ausbruch des Coronavirus in der Tat eine Bedrohung der Sicherheit für das Regime. In Abgrenzung gegenüber der Untätigkeit und Vertuschung des Regimes hat die MEK die reale Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus genau verfolgt und bekannt gegeben, dass Sie bis jetzt die 20 400 überschreitet. Zugleich haben Dutzende von Widerstandseinheiten und Unterstützer der Organisation ihr Leben verloren bei der Hilfe für Opfer des Coronavirus.
Das Regime hat versucht, das Coronavirus zum Anlass für Unterdrückungsmaßnahmen zu nehmen, und seine Militärpräsenz und Patrouillen verstärkt, um die Menschen zu zwingen, zuhause zu bleiben, ohne ihnen finanzielle Unterstützung zu geben.
In einer Erklärung vom 11. März schrieb der Nationale Widerstandsrats Iran (NWRI), dass die MEK „bekannt gegeben hat, dass die Zahl der Todesfällen der Provinz Alborz die 120 erreicht hat. Mehrere Mitglieder der Widerstandseinheiten und Unterstützer der MEK, die herbeigeeilt sind, um den Angesteckten zu helfen, sind auch unter den Opfern, darunter Negar Siyah Mortazavi, Moharamali Esmaili und Hassan Nayyeri in Karadsch und Sorkh-e Hessar.”
Diese Aktionen haben zugleich mit der Enthüllung des wahren Ausmaßes der Coronavirus Krise im Iran die Popularität der Organisation weiter erhöht, da sie von der MEK, deren Mitgliedern und Unterstützern als nationale Pflicht betrachtet werden. Besonders in der Jugend ist das so. Außerdem hat es die Absicht der MEK verdeutlicht, nämlich eine führende Rolle bei der Führung der iranischen Gesellschaft in Freiheit und Demokratie zu spielen. Zugleich hat dies jedoch das Regime alarmiert und seine Amtsträger in Wut versetzt.
In einem Interview mit der Website Khaba Fori vom 6. April 2020 hat Akbar Torkan, der frühere Minister für Verteidigung und Transport unter Rafsanjani und zeitweilige Berater von Rohani seine Furcht vor Offenlegungen der Fakten durch den Iranischen Widerstand zum Ausdruck gebracht: „Das neue iranische Kalenderjahr erweist sich als nicht so einfach… Außer dem Coronavirus müssen wir das Tirana Virus im Auge behalten. Wir haben es jetzt mit zwei Virenarten zu tun, die eine ist das Coronavirus und die andere ist das Tirana Virus, das aus der Hauptstadt von Albanien kommt. Etwa 1500 Mitglieder der MEK haben in Lagern dort ihren Sitz, wo sie an ihren Computern sitzen in Hallen nach dem neuesten Stand der Technik und betreiben täglich eine psychologische Kriegführung im Internet gegen die Islamische Republik. Alle Mitglieder der Monafeqin haben sich organisiert, um von dort eine psychologische Kriegführung gegen die Islamische Republik zu betreiben… Sie verbreiten Gerüchte und Lügen, soviel sie können“.
In einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA meint Hamid Baidinejad, Botschafter des Regimes im Vereinigten Königreich: „Das Netz der MEK und anderer Opponenten gegen die Islamische Republik will uns in eine intellektuelle Sackgasse zwingen mit einer durchgeplanten Politik der Nachrichtenverbreitung und Mediennutzung“. Er fährt fort: „Die MEK Mitglieder und das Oppositionsnetz verfolgen eine vorgeplante Propaganda, um es dahin zu bringen, dass auf der einen Seite [das Regime] und internationale Isolation steht und Länder, die nicht bereit sind, dem Iran dringende Hilfe zu schicken, und dass auf der anderen Seite [das Regime] bereit ist, internationale Hilfe zurückzuweisen selbst auf die Gefahr hin, Menschenleben aufs Spiel zu setzen. Der Hauptzweck dieser Propaganda ist, bei den Menschen Misstrauen gegenüber Amtsträgern [des Regimes] zu erzeugen“. Baidinejad behauptet das zu einer Zeit, wo Videoaufzeichnungen aus dem Iran demonstrieren, wie das Regime Masken und Desinfektionsmittel stapelt, statt sie unter den Menschen zu verteilen.
Die Enthüllungen der MEK und ihre Aktivitäten außerhalb des Iran konterkarieren die Kampagne des Regimes und seiner Apologeten, die die US Sanktionen als Ursache des Coronavirus Ausbruchs im Iran hinstellen, und werfen ein Licht auf die verheerende Rolle des Regimes.
Das Regime ist in einer Sackgasse. Es ist weder willens noch in der Lage, die Coronavirus Krise zu beheben. Wenn das Regime die wahren Ausmaße dieser Krise enthüllt, muss es mit einem Volksaufstand rechnen, und wenn es sich vornehmen würde, den Menschen zu helfen, müsste es das Budget kürzen oder zumindest etwas reduzieren, das es für die von ihm beauftragten terroristischen Gruppen oder Unterdrückungskräfte innerhalb des Iran vorgesehen hat, besonders für die Revolutionsgarden (IRGC). Wenn das Regime auf der anderen Seite sein Missmanagement, die Unterdrückung und das Lügen fortsetzt, wird die Gesellschaft aufbegehren und es wird einen Volksaufstand geben in der direkten Verbindung mit der Bewegung des Iranischen Widerstandes.
Am Dienstag stand auf der Website des Parlaments des Regimes ein Zitat des Abgeordneten Mohammad Mehdi Zahedi: „Die Post-Coronavirus Situation stellt das Land vor eine soziale, sicherheitsbezogene, politische und wirtschaftliche Bedrohung, die leider ignoriert wird. Eine Vernachlässigung der Post-Coronavirus Situation wird für das Land schwerwiegende Konsequenzen haben“.
Die Furcht des Regimes vor einem Volksaufstand spiegelte sich auch in den staatlichen Zeitungen wieder.
Am Dienstag hieß es in der staatlichen Zeitung Iran-Emrouz: „Wir werden einen großen sozialen Umbruch haben, wenn das mit dem Coronavirus vorbei ist. Die Situation wird sich dann nicht beruhigen. Es wird genau wie in der Zeit nach den Wahlen von 2017 (den Aufständen) sein und wir werden mehrfach gewaltige Vorfälle erleben“.
Am gleichen Tag steht in der staatlichen Tageszeitung Sharq: „(Im Lichte der) Ereignisse vom November 2019 und Januar 2020 (der Proteste im Iran) und der Art der Slogans, die da benutzt wurden und dem Grad der Teilnahme an den Wahlen im Februar … wenn die Situation so bleibt …, wird die Toleranz der nationalen Wirtschaft – der derzeitige Ölmarkt, der irreparable Schaden für den Lebensunterhalt durch das Coronavirus und der wachsende Druck auf verarmte Sektoren der Gesellschaft vorausgesetzt – stark beeinträchtigt sein“. Gestern (7.4.) meldete die gleiche Zeitung, dass 15 Millionen Menschen, die einen Tageslohn erhalten, zusammen mit ihren Angehörigen, was sich auf 40 bis 50 Millionen Menschen summiert, eine verletzliche Bevölkerung sind und deshalb eine bedeutendere Bedrohung für die Gesellschaft als das Coronavirus.
Am 14. März veröffentlichte die staatliche Nachrichtenagentur Mizan, die mit der staatlichen Justiz verbunden ist, eine Analyse des “Asra Thinktank” über die derzeitige Situation der iranischen Gesellschaft nach dem Ausbruch des Coronavirus unter der Überschrift „Der Coronavirus Ausbruch und die Herausforderungen an verschiedenen Fronten“. Dieser Thinktank, der mit dem Obersten Führer des Regimes Ali Khamenei in Verbindung steht, schreibt: „Bei einer schwerwiegenden Knappheit an Gütern und Waren besteht die Möglichkeit einer Rebellion. Aber auch wenn es Aufstände gegen das Regime gibt, sollte das Ausmaß der Resilienz gegenüber der Krise erwähnt werden. Die Überschreitung der Grenzen der Resilienz und ein Mangel an einem Mechanismus des zentralisierten Krisenmanagements können regionale Aufstände in landesweite Aufstände verwandeln. Die Verbindung der Corona Krise im Iran mit vergangenen Entwicklungen wie dem November 2019 schafft einen Prozess der Rebellion“.
Dazu erklärte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des NWRI: „Die Verzweiflung und Hysterie der Amtsträger gegenüber der MEK und dem Iranischen Widerstand ist, je mehr sie sich dem Ende des Regimes nähern, ganz offensichtlich und verständlich“.

Iran: Warnung vor einem großen Desaster in den Gefängnissen

In den Gefängnissen des iranischen Regimes sind die Häftlinge aufgrund von dessen kriminellen Nachlässigkeit der Gefahr der Infektion mit dem Coronavirus ausgesetzt

Aufforderung, dringend zur Entlassung der Häftlinge, besonders der politischen Gefangenen, tätig zu werden

Trotz der Coronavirus-Epidemie weigert sich das inhumane religiöse Regime, Häftlinge zu entlassen – besonders die politischen Gefangenen.

Herr Mohammad Hossein Seperhi, ein Lehrer, aus politischen Gründen in Mashhad inhaftiert, wurde nach Auskunft seines Bruders von dem Coronavirus angesteckt. Doch die Henker des Regimes weigern sich, ihn zu entlassen. Er wurde in der vorigen Wochen zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI), verurteilte das harte Urteil und forderte die sofortige Entlassung von Herrn Seperhi und anderen politischen Gefangenen in Mashhad, denen die Ansteckung mit dem Virus droht, besonders Herrn Hashem Khastar (einem weiteren Lehrer, der ungerecht inhaftiert und zu 20 Jahren verurteilt worden ist).

Die Zahl der Gefangenen, die am 30. März im Sepidar-Gefängnis von Ahvaz durch das IRGC erschossen wurden, hat sich auf 10 vergrößert; darunter sind Faizullah Mokhtari, Sajjad Pishdad (Mahrooi), Alireza Hajivand, Mohammad Tamaoli, Mohammad Lefteh, Mohammad Salamat, Ali Khafaji, Majid Zobidi, Shahin Zuhairi and Seyed Reza Khorsani (Moghinami). Die beiden Häftlinge Majid Qaitasi und Ismail Qalavand wurden am 31. März während einer Rebellion im Shiban-Gefängnis ermordet.

Faizullah Mokhtari wurde in den Kopf geschossen; doch als Todesursache gibt die Sterbeurkunde Erstickung an. Der Geheimdienstzweig des iranischen Regimes in Ahvaz hat die Angehörigen der im Sheiban- und im Sepidar-Gefängnis Ermordeten davor gewarnt, die Ursache des Todes ihrer Lieben bekannt zu geben. Am Sonntag, den 5. April demonstrierte eine große Zahl von Verwandten der Häftlinge vor dem Justizgebäude des Regimes in Ahvaz.

Viele Häftlinge in verschiedenen Gefängnissen des Landes, darunter der Haftanstalt von Groß-Teheran (Fashafuyez), Ghezel Hesar, Urmia &c., wurden mit dem Coronavirus infiziert; einige sind gestorben. Die Zahl der in diesen Gefängnissen Einsitzenden beträgt ein Mehrfaches ihrer Kapazitäten; es fehlt an dem Mindestmaß sanitärer Einrichtungen.

Außerdem hat die Justiz der Mullahs in den Gefängnissen eine Mafia von Raub und Verbrechen eingesetzt. Sie benutzen Häftlinge als Sklaven, schmuggeln Drogen in die Gefängnisse, erpressen die Häftlinge und ihre Angehörigen, stehlen ihnen die Essensrationen und machen die Gefängnisse zu Erwerbsquellen der Justiz. Die Stiftungen der Zusammenarbeit in den Gefängnissen – mit ihrem mehr als 1200 Lagern in den Gefängnissen des Iran – haben sich in eine Quelle erheblichen Verdienstes der Mullah-Justiz verwandelt: Sie pressen den Häftlingen Geld ab, indem sie ihnen Dinge zu einem Mehrfachen ihres Preises verkaufen.

Erneut warnte Frau Rajavi vor den Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die in den Gefängnissen des Regimes begangen werden; sie forderte den Generalsekretär der Vereinten Nationen, deren Sicherheitsrat und Menschenrechtsrat sowie den Hochkommissar für die Menschenrechte und die Europäische Union auf, dringend zur Rettung der Häftlinge tätig zu werden. Sie forderte außerdem die Entlassung aller Häftlinge, besonders der politischen Gefangenen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)

den 8. April 2020

Iran: Mullahregime bereitet während der Coron– Krise ein Massaker an politischen Gefangenen vor


Iran, Evin Gefängnis in Teheran

Nach großem sozialen und internationalen Druck hatte sich das iranische Regime entschlossen, einige Gefangene wegen des Coronavirus frei zu lassen. Die Welt klagte das Regime für seine Leugnung und Vertuschung im Rahmen des Ausbruch des Coronavirus an, nachdem Angehörige von Gefangenen ihre Angst darüber verbreitet hatten, dass sich das Virus in den Gefängnissen ausbreitet.
Der Leiter der Justiz des Regimes gab danach bekannt, dass 90.000 Gefangene frei gelassen werden, doch keine unabhängige Quelle konnte die Entlassung einer solchen Anzahl von Gefangenen bestätigen. Die Aufstände in den letzten Wochen in mehreren Gefängnissen des Landes zeigen, dass diese Beruhigungsstrategie des Regimes nur ein Manöver war und das kein politischer Gefangener frei gelassen wurde.
Die internationale Gemeinschaft, seine Organisationen und seine politischen Aktivisten hatten immer wieder das Regime aufgefordert, die Gefangenen temporär zu entlassen, damit sich der Coronavirus nicht in den Gefängnissen ausbreitet. Doch trotz all der Forderungen der internationalen Gemeinschaft hat das Regime bis heute nicht einen politischen Gefangenen frei gelassen, nicht einmal durch Zahlung einer hohen Kaution. Im Gegenteil, sie haben diesen Gefangenen zusätzlich den Zugang zu medizinischen Einrichtungen im Gefängnis verweigert.
Dies führte zu mehreren Aufständen in den Gefängnissen, unter anderem am 3. April in Abadan, wo Gefängniswärter das Feuer auf die Gefangenen eröffneten und dabei 20 Insassen erschossen und rund 100 verletzten.
Vom 27. – 29. März gab es ähnliche Aufstände in den Gefängnissen von Saqqez, Tabriz und Shiraz (Adel Abad), wo die Wärter die Gefangenen attackierten.
Am 4. April sagte ein Augenzeuge aus Ahvaz:“ Dieses Gefängnis ist wie ein Lagerhaus. In jedem dieser Lagerhäuser befinden sich 1000 Gefangene. Insgesamt sind 8000 Gefangene hier.“
Um die Wärter zu zwingen, die Tore zu öffnen, haben die Gefangenen die Zellen in Brand gesetzt. Doch die Wärter kamen dem nicht nach und so starb ein 25 Jahre alter Gefangener in den Flammen.
Am 30. März wurden die sieben Gefangenen Mohammad Tamoli, Mohammad Lafteh, Mohammad Salamat, Ali Khafaji, Majid Zobeydi, Shahin Zoheyri und Seyedreza Khorassani (Maghinami) von unterdrückenden Sicherheitskräften und Gefängniswärtern erschossen und viele weitere Insassen verletzt. Das Regime versuchte, dieses grauenvolle Verbrechen zu vertuschen und eine Untersuchung der Vorfälle zu verhindern.
Am 31. März rebellierten die Gefangenen des Sheyban Gefängnisses in Ahvaz gegen das Regime und die Ausbreitung des Coronavirus in den Gefängnissen. Einheiten der IRGC und Spezialeinheiten des Gefängnisses griffen die Insassen an und es waren über mehrere Stunden Schüsse in der Anlage zu hören. Augenzeugen sagten, als es dunkel wurde, gingen die Rettungskräfte in das Gefängnis und sie wurden von Soldaten begleitet, damit man die Verletzten abtransportieren konnte.
Rupert Colville, der Sprecher des UN Menschenrechtsrates, drückte seinen Sorge darüber aus, dass er im Rahmen einer virtuellen Sitzung am 4. April Berichte über Unruhen in den iranischen Gefängnissen erhalten habe, nachdem die Insassen über den Ausbruch des Coronavirus in den Gefängnissen besorgt waren.
„Im Iran und in anderen Ländern finden in den Gefängnissen Aufstände statt, weil die Gefangenen Angst haben und weil sie nun keinen Kontakt mehr zu Angehörigen aufnehmen können. Es gibt sehr viele Fragen in dieser Angelegenheit“, sagte Colville.
„Wir sind entsetzt über den Tod eines minderjährigen Straftäters, der laut Berichten von Sicherheitskräften schwer geschlagen wurde.“, ergänzte Colville. „Die Gefangenen protestieren gegen die Haftbedingungen und dass die Behörden sie im Rahmen der COVID-19 Pandemie nicht temporär frei lassen.“
Laut der Gefangenen aus dem Evin Gefängnis hat die Gefängnisleitung keine effektiven Maßnahmen oder Hilfen angeboten, um die Verbreitung des Coronavirus in dem Gefängnis zu verhindern. Es gibt keine Gesichtsmasken oder Desinfektionsmittel und einige Zellen wurden nur einmal desinfiziert.
Weitere traurige Berichte über den Ausbruch des Coronavirus in den Gefängnissen des Iran gibt es aus dem Fashafouyeh Gefängnis in Teheran, aus Gohardasht, Ghezelhesar und dem Zentralgefängnis in Karaj, ebenso aus Urmia, Ahvaz (Sheyban Gefängnis) und Kashan.
„In der Islamischen Republik gibt es keine wirklichen politischen Gefangenen“, sagte Gholamhossein Esmayili, der Sprecher der Justiz des Regimes, der damit die Frage der politischen Gefangenen herunter spielen wollte, als er über die Ermordung von Alireza Shir Mohammad Ali im Fashafouyeh Gefängnis befragt wurde. Das Regime hält dort die politischen Gefangenen zusammen mit gewöhnlichen Strafgefangenen in einer Zelle.
Esmayili nannte die politischen Gefangenen statt dessen Terroristen und ausländische Spione und bezeichnete sie weiter als „Kriminelle, welche die Sicherheit gefährden“ und „traurige Beispiele“.
„Sie agieren nur gegen die nationale Sicherheit und sie sind alle zu mehr als fünf Jahren Haft verurteilt worden und daher können wir ihnen keinen Hafturlaub geben.“, sagte Esmayilli, womit er die Grundlage für ein Massaker in den Gefängnissen legte.
Aus Angst vor weiteren Aufständen hat das Regime die Organisation der Sicherheit im Teheraner Fashafouyeh Gefängnis an die Einheiten der IRGC übergeben.
Das Regime hat es nicht einmal versucht, den Menschen zu helfen oder die politischen Gefangenen frei zu lassen. Es nutzt statt dessen die Situation, um Dissidenten in den Gefängnissen mit dem Coronavirus zu beseitigen oder mit Unterdrückung und einem Schlag gegen das öffentliche Potential zum Aufstand und Sturz des Regimes zu unternehmen. Das Regime hat die IRGC schon oft für die Unterdrückung des Volkes eingesetzt und der größte Teil des Budget des Regimes ist für die unterdrückenden Institutionen reserviert worden.
Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran, forderte den UN Hochkommissar für Menschenrechte, den Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage im Iran und andere internationale Gremien auf, sofortige Schritte zu unternehmen, damit das Regime den Ort der Inhaftierung und die Bedingungen von inhaftierten und verletzten Gefangenen mitteilt, die nun verschwunden sind. Sie rief auch die Angehörigen und Freunde der Gefangenen auf, alles zu unternehmen, um die Bedingungen der Inhaftierten heraus zu bekommen und so lange nicht zu ruhen, bis diese bedingungslos entlassen werden. Das klerikale Regime muss sie frei lassen. Das ist der einzige Weg, um sie vor dem Coronavirus zu retten.

Rouhani vertuscht und lügt weiter, während sich die Zahl der Todesopfer 19.000 nähert

Seit dem Ausbruch des Coronavirus im Iran versuchen die Funktionäre des Regimes nach tagelanger Leugnung von dessen Existenz, die Krise zu verharmlosen. Am Sonntag gab die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI, Mujahedin-e Khalq oder die MEK) bekannt, es hätten bisher im Iran durch die Ausbreitung des Coronavirus mehr als 18 600 Menschen das Leben verloren.

Hassan Rouhani, der Präsident des Regimes, erklärte unverfroren am Sonntag: „Wir haben im Süden das Landes weiße (d. i. vom Virus freie) Provinzen; dort können die Schulen ohne Problem wieder geöffnet werden: Bushehr, Hormozgan, Sistan und Belutschistan … können ihre Tätigkeiten wieder aufnehmen.“

Unterdessen rief Kianush Jahanpur, der Sprecher des Gesundheits-ministeriums des Regimes, über die Provinzen Ost-Azerbaijan, Fars, Mazandaran, Isfahan, Khorasan Razavi und Teheran den ‚roten Alarm‘ aus. Er sagte: „Was die Verbreitung des Coronavirus betrifft, kann keine Provinz als weiß angesehen werden.“

Während die Regierungen auf dem gesamten Globus die Zeiten der Quarantäne verlängern und die Menschen bitten, zu Hause zu bleiben, erklärte Rouhani den 11. April zum Beginn der „Geschäfte“ und „wirtschaftlichen Tätigkeit“ mit geringem Risiko. Er sagte: „Schritt für Schritt werden die Dienste wieder eröffnet.“ „Ab der nächsten Woche werden die Ämter mit zwei Dritteln ihrer Angestellten wieder arbeiten; das dritte Drittel darf noch zu Hause bleiben.“

Der Ausbruch des Coronavirus hat einmal mehr die unmenschliche Natur des Regimes sowie seine Unfähigkeit und mangelnde Bereitschaft, dem iranischen Volk zu helfen, unter Beweis gestellt. Aufgrund seiner institutionalisierten Korruption und der Unterstützung des Terrorismus im Ausland hat das Regime den nationalen Reichtum ausgeplündert. Und gleichzeitig hat es die Unterdrückung im Innern verstärkt. Wer erwartet schon, dass ein Regime, das während der iranischen Proteste im November 2019 über 1.500 Menschen massakriert und ein ukrainisches Flugzeug abgeschossen hat und dann tagelang leugnete, dass es sich zusammen mit seiner vier Jahrzehnte währenden Unterdrückung um das Leben der Menschen kümmern würde?

Die Ausbreitung des Coronavirus zeigt erneut das inhumane Wesen des Regimes, seine Unfähigkeit und seinen Mangel an dem Willen, dem iranischen Volk zu helfen. Aufgrund der in ihm institutionalisierten Korruption und der Art, wie es im Ausland den Terrorismus unterstützt, kam es dazu, daß es das Vermögen des Volkes ausplünderte – und zugleich die Repression im Lande immer mehr steigerte. Wer kann von einem Regime, das während der Demonstrationen im November 2019 mehr als 1500 Menschen massakrierte und das ein ukrainisches Flugzeug abschoß, um diese Tat anschließend tagelang zu leugnen, und all dies nach 40 Jahren der Repression, erwarten, daß ihm das Leben seines Volkes am Herzen liegt?

Das Regime hat alle internationalen Hilfsangebote abgelehnt; es hat die „Ärzte ohne Grenzen“, die dort waren, um ein Behelfskrankenhaus zu bauen, aus dem Iran ausgewiesen, und – wichtiger noch – es hat die Freilassung der Häftlinge, besonders der politischen Gefangenen abgelehnt, während sich das Coronavirus in den iranischen Gefangenen rapide verbreitete. Trotz allen diesen inhumanen Maßnahmen macht das Regime unzutreffend die von den USA verhängten Sanktionen für die sich verschärfende Corona-Krise im Iran verantwortlich.

Das Mullah-Regime betrachtet die durch das Coronavirus bewirkte Epidemie als Bedrohung der Sicherheit, als existentielle Bedrohung. Es fürchtet den Zorn des Volkes und einen weiteren Aufstand. Doch die Wahrheit besteht darin, daß das Regime sich in einer Falle befindet. Seine Funktionäre sind nicht in der Lage, den Todeszoll exakt mitzuteilen; es war auch nicht in der Lage, die Zahl der bei den iranischen Demonstrationen Umgekommenen anzugeben. Denn wenn sie das getan hätten, so wären ein weiterer Aufstand des Volkes und internationale Isolation die Folgen gewesen. Außerdem ist das Regime wegen der in ihm institutionalisierten Korruption unfähig und nicht gewillt, dem iranischen Volk zu helfen. Daher sollte niemand erwarten, daß das Regime irgendetwas unternehmen wird, um das Virus unter Kontrolle zu bringen. Wenn es – auf der anderen Seite – seine repressiven Maßnahmen und seine Weigerung, dem Volk zu helfen, fortsetzt, auch dann wird es zu einem Aufstand und zu gesteigertem Haß des Volkes gegen es kommen – wie es schon bei dem beispiellosen Boykott der Farce der Parlamentswahl im Februar geschah.

Dazu sagte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI): „Das Regime hat Angst vor der Wahrheit. Die kriminelle Entscheidung von (dem Obersten Führer des Regimes, Ali) Khamenei und (seinem Präsidenten Hassan) Rouhani, die Menschen wieder zur Arbeit zu bringen, wird unzählige Opfer fordern. Rouhanis Richtlinie zur Wiederaufnahme von „geschäftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten“ gefährdet die Gesundheit von Millionen Iranern. Im Gegensatz zu allgemein anerkannten Standards ist das Regime der Mullahs, anstatt dem iranischen Volk die Mindestgrundlage für den Lebensunterhalt zu bieten, indem die Mittel in von Khamenei und IRGC kontrollierten Wirtschaftseinheiten verwendet werden, die der iranischen Nation in erster Linie gestohlen wurden das iranische Volk zum Altar des Coronavirus schicken. Inkompetenz, Diebstahl und enorme Klassenunterschiede unter der herrschenden Theokratie verschärfen jeden Tag das Ausmaß der Katastrophe. “