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Verhaftungen und Misshandlung von medizinischem Personal durch das Regime trotz seiner unermüdlichen Bemühungen

Nachrichten aus dem Iran zeigen, dass das Regime einen weiteren Arzt verklagt hat, welcher die Menschen vor den Ausbruch des Coronavirus gewarnt hat. Dr. Rahim Yousefpour kommt aus der Stadt Saqqez in der Provinz Kurdistan und wurde von den Behörden der Justiz des Regimes verhört. Das Verhör fand am 5. April 2020 statt.
„Ich habe schon vor einem Monat vor Covid-19 gewarnt. Aus diesem Grund haben mich die Behörden acht Mal verhört. Ich komme vor Gericht, weil ich die Wahrheit gesagt habe….Wenn ihr mich nicht mehr seht, dann liegt das nicht daran, dass ich an dem Coronavirus erkrankt bin oder ich einen Autounfall hatte“, sagte er in einem Video, was Online verbreitet wurde.
Seit dem Ausbruch des Coronavirus haben Vertreter des Regimes immer wieder versucht, die Existenz dieser Krise zu leugnen oder herunter zu spielen. Sie haben Duzende Bürger und medizinisches Personal verhaften lassen, welche das Volk vor dem Virus warnten oder die Wahrheit darüber aussprachen. Die Inaktivität des Regimes und seine kriminelle Vertuschung sorgte für die rasante Verbreitung des Virus im gesamten Iran, welches fast als 19.000 Menschen das Leben kostete. Die Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) gaben am Sonntag bekannt, dass das Virus in mindestens 242 Städten im Iran aktiv ist und dass es 18.600 Tote gegeben hat.
Iranische Krankenschwestern versuchen weiterhin unermüdlich, denjenigen zu helfen, welche mit dem Coronavirus infiziert sind, obwohl es an medizinischer und präventiver Ausrüstung mangelt. Sie haben nicht gezögert, den Opfern zu helfen, selbst wenn es dafür ihr eigenes Leben kostete. Die staatliche Zeitung Hamshahri zitierte den Leiter des Rates der Mediziner, Mohammadreza Zafarghandi:“ Bisher sind 170 Ärzte und Krankenschwestern in Ghom mit dem COVID 19 Virus infiziert worden und 37 Ärzte und Krankenschwestern sind daran verstorben.“ Unabhängige Quellen des iranischen Widerstandes sowie Menschenrechtsgruppen wie Human Rights Monitor berichten, dass mindestens 78 Mitarbeiter im Gesundheitswesen während der iranischen Coronavirus – Krise verstorben sind. Das iranische Volk würdigt den selbstlosen Einsatz des medizinischen Personals und nennt sie Engel und dankt ihnen auf den sozialen Medien unter dem Hashtag #iranangels.
Die steigenden Todeszahlen des medizinischen Personals im Iran werden auch dort den Mangel an Medizin im Iran verursacht. Die Corona – Krise hat offensichtlich gemacht, welcher Mangel im Iran an medizinischen Einrichtungen, Ausrüstung und Medizin im Iran herrscht.
In einem exklusiven Bericht schrieb der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI):“ Das iranische Regime hat eine systematische Kampagne gestartet, um die US Sanktionen als den zentralen Grund für den Mangel verantwortlich zu machen und dass diese für das Desaster im Iran gesorgt haben. Die Lobbyisten von Teheran und die Beschwichtiger haben diesen Punkt bereits aufgegriffen.“
Der Mangel an Medizin ist einzig und allein der institutionalisierten Korruption und der Ausplünderung des nationalen Wohlstandes für Unterdrückung im Iran und dem Export von Terrorismus ins Ausland geschuldet. Die Korruption ist überall im medizinischen und pharmazeutischen Sektor des Iran zu finden und an ihr sind die höchsten Vertreter des Regimes beteiligt. Selbst der Gesundheitsminister Saied Namaki sagte dazu am 15. Juli 2019:“ 1,3 Milliarden Dollar wurden für den Kauf von medizinischer Ausrüstung bereit gestellt. Niemand weis, wo diese Summe geblieben ist und wer genau das Geld bekommen hat, was davon gekauft wurde und wer das Material bekommen hat.“
Marzieh Vahid Dastjerdi, der Gesundheitsminister während der zweiten Amtszeit von Mahmoud Ahmadinejad, sage bereits 2014 in einem TV Interview:“ In 2012, zum Höhepunkt der Sanktionen, sagte ich zu meinen Freunden im Komitee für spezielle Maßnahmen in der Regierung, dass wir alles unternehmen sollten, um so viel Medizin wie möglich mit ausländischer Währung zu kaufen. Wir brauchen 2,5 Milliarden Dollar, um Medizin und andere medizinische Ausrüstung wie zum Beispiel bei Herzkrankheiten zu bekommen…Doch nur 41 Millionen Dollar wurden vom Ministerium bereit gestellt. Das andere Geld wurde für den Import von Kosmetik für Frauen und andere Dinge ausgegeben….Die staatliche Währung wurde dazu benutzt, um Autos der Marke Porsche zu importieren…aber medizinisches Material und andere notwendige Güter für diesen Bereich standen nur auf Platz acht der Liste der Prioritäten. Selbst Hundefutter, Schaufeln und Sattel standen davor auf Platz vier und fünf.
„Importe und der Markt für Medizin sind in der Hand von wenigen Leuten, die besondere Verbindungen zum Regime haben. Diese Monopolisten kontrollieren aktiv den Markt und sichern die Institutionen, die hinter dem Vorhang agieren“, heißt es in dem Bericht des NWRI.
Weiter heißt es im Bericht des NWRI:“ Das Regime importiert auch unter der Hand Medizin zu einem günstigeren Preis und bietet sie dann auf dem inländischen Markt an. Damit setzt es das Leben der Patienten aufs Spiel.“
Der gesamte Iran ist durchdrungen von der institutionalisierter Korruption der obersten Anführer des Regimes. Neben dem weitreichenden Diebstahl wird ein künstlicher Mangel geschaffen, um die Preise in die Höhe zu treiben. Dafür sind Monopolisten verantwortlich, welche Medizin horten. Dies wird von den höchsten Kreisen des Regimes gedeckt. Die Krise ist bereits seit vielen Jahren im Land zu sehen gewesen und die Coronavirus Pandemie hat sie offensichtlich gemacht.
Trotz all des Hortens von medizinischer Ausrüstung unternehmen die iranischen Ärzte und das medizinische Personal alles, um den Patienten zu helfen, die an COVID-19 erkrankt sind und sie riskieren dabei ihre eigene Gesundheit und ihr eigenes Leben.
Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des NWRI, drückte ihre Beileid für den Verlust so vieler Menschenleben aus und sie dankte den Ärzten und Krankenschwestern des Landes, dass sie trotz all der Beschränkungen durch den herrschenden religiösen Faschismus ihr Leben für die Patienten riskieren. „Dies sind die Symbole des Stolzes der iranischen Nation“, sagte sie.

 

Die iranischen Mullahs sehen die Tragödie des Coronavirus als eine Möglichkeit, die internationale Gemeinschaft zu einem Ende der Sanktionen zu bewegen


Im Iran begann der Coronavirus in Ghom. Weil die Mullahs den Ausbruch negierten, um eine höhere Wahlbeteiligung bei den Scheinwahlen am 21. Februar zu erreichen, worden die Nachrichten aus der Stadt geheim gehalten. „Der Grund für die hohe Opferzahl durch den Coronavirus war die Anwesenheit von 700 religiösen Studenten aus China in den geistlichen Schulen in Ghom“, sagte Dr. Mohammad Hossein Bahraini, der Leiter der Universität für medizinische Wissenschaften in Mashhad, am 24. Februar.
„Leider wurden drei Wochen nach dem Ausbruch des Coronavirus in Ghom vergeudet und seine Veröffentlichung fand sehr spät statt“, sagte Ahmad Amirabadi Farahani, ein Politiker aus Ghom am 24. Februar. 50 Menschen waren in dieser Zeit bereits gestorben.
„Im Iran gab es bereits Gerüchte über den Ausbruch des Coronavirus. Doch es gibt keine freien und unabhängigen Medien, welche die Nachricht verbreiteten und sie haben die Konsequenzen akzeptiert. Es gab einige Gerüchte, aber das bürokratische System der Regierung sagte, dass dies nur Verschwörungstheorien sind, welche dem Land schaden wollen. Sie sagten, dass die Zahl der Toten auf Influenza B beruhen und dass es in dieser Zeit üblich ist. Sie sagten, dass jeder verhaftet wird, der weiter solche Nachrichten verbreitet. Leugnen und Leugnen. Warum?“, sagte Abbas Abdi am 27. März auf der Webseite Fararo.
Das iranische Regime hat keine präventiven Maßnahmen unternommen, um den Ausbruch des Virus zu vermeiden. Im Gegenteil, sie haben ihre finanziellen Beziehungen und die Exportbeziehungen mit China verdoppelt. Alle anderen Länder stoppten die Flüge aus China, der Iran hat sie erhöht. Der Iran ist so über Ghom der zweite große Exporteur des Coronavirus in der Welt geworden. 30 Länder haben bestätigt, dass Infizierte aus dem Iran in ihr Land kamen. “Der Iran war der Grund für den Ausbruch des Coronavirus in 17 Ländern, auch im Irak“, sagte Dr. Edham Esmail, der Vertreter der WHO im Irak.
„Warum wurde trotz der Erfahrungen aus China und der frühen Warnungen durch den Gesundheitsminister den Menschen erlaubt, dass sie sich ohne Restriktionen treffen und einkaufen gehen konnten, was zu dem Höhepunkt der Krise zu neuen iranischen Jahr führte? Herr Präsident! Warum wurde trotz all dem Flehen und Bitten der Ärzte und der Krankenschwestern in den Krankenhäusern, dass die Menschen zu Hause bleiben sollten, weiterhin erlaubt, dass Menschen zwischen den Städten reisen konnten?“, schrieb am 28. März Mostafa Mirsalim, der Leiter des Zentralkomitees der Motalefeh Partei, in einem Brief an Rouhani.
Rouhani gab klare Anweisungen, die Städte nicht unter Quarantäne zu stellen.“ Rouhani war gegen die Quarantäne, weil der glaubte, dass im Moment der beste Zeitpunkt ist, Verhandlungen über ein Ende der Sanktionen zu beginnen. Seine ständige Betonung auf die Sanktionen und der Verweis auf die Sensibilität der internationalen Gemeinschaft zeigen dies. Dies scheint die Priorität seiner Politik zu sein.“, sagte Abbas Abdi, ein sogenannter Journalist der Reformer.
Eine solche Quarantäne, wie wir sie in Frankreich oder in Großbritannien gesehen haben, braucht genug Macht in der Regierung. Sie muss genug Macht in der Exekutive, bei den Entscheidungen und der Verteilung notwendiger Materialien und auch ein Vertrauen in der Bevölkerung haben. Keine dieser Strukturen existiert im Iran.
Es ist daher nicht überraschend, warum Anti – Sanktionsstimmen nun wieder aufflammen. Doch es gibt einen großen Unterschied zwischen den Sorgen des iranischen Volkes um sein Leben und die Menschenrechte im Land und den Sorgen des Regimes. Ein Ende der Sanktionen hilft nur dem Regime und es hilft dabei, dass es mit den Repressalien und dem Druck gegenüber dem iranischen Volk fortsetzt.
Das Regime hat 100 Milliarden Dollar im Krieg in Syrien ausgegeben. Rund 700 Millionen Dollar werden jedes Jahr für die Hisbollah ausgegeben und 100 Millionen fließen an die Hamas und weitere Millionen an die Huthis im Jemen.
Der oberster Führer des iranischen Regime soll ein Vermägen in Höhe von 100 Milliarden Dollar besitzen. Die US Sanktionen behindern keinen Import von Gütern im Bereich der Medizin und für das Gesundheitswesen.
Unter diesen Umständen hat das iranische Volk in keinster Weise Vertrauen in das Regime. Für das Regime ist seine terroristische Agenda in der Region wichtiger als das Leben des Volkes. Das Regime sieht den Ausbruch des Coronavirus nur als eine Chance, um die internationale Gemeinschaft zu einem Ende oder zu teilweisen Aufhebung der Sanktionen zu drängen.

18.600 Tote durch das Coronavirus in 242 Städten Irans bis zum 5. April

Maryam Rajavi: Die Entscheidung Khameneis und Rouhanis, die Menschen zur Arbeit zurückkehren zu lassen, wird zahllose weitere Opfer fordern

 

Heute gab die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK) bekannt, daß die vom Coronavirus in insgesamt 242 Städten des Iran bewirkten Todesfälle die Zahl 18 600 überschritten haben. Die Zahl der Todesfälle beträgt in Teheran 2 350, in Qom 1 900, in Khorasan Rasavi 1 450, Alborz 700, Kermanshah 580, Hamedan 530, West-Azerbaijan 390, Kerman 320, Semnan 290, Ost-Azerbaijan 240, sowie in Chaharmahal und Bakhtiari 70. Diese Zahlen haben Augenzeugen in jeder Stadt und Provinz – Widerstandseinheiten der MEK, der „Simaye-Azadi“ (Widerstand) und Fernsehreporter sowie Freunde der MEK und des iranischen Widerstands im Lande – an das inländische Soziale Hauptquartier der MEK weitergegeben; es hat sie überprüft und zusammengestellt. Doch offensichtlich entsprechen diese Zahlen nicht allen Opfern, die die Nation zu beklagen hat. Die wirkliche Zahl der Todesfälle im ganzen Land, in allen Städten und Dörfern, ist weit größer. Das Gesundheitsministerium des Landes beschränkt sich in seinen täglichen, unzutreffenden Berichten auf jene Menschen, die in den Krankenhäusern gestorben sind und zuvor auf das Coronavirus positiv getestet worden waren. M. a. W.: Jene, die außerhalb der Krankenhäuser starben – besonders in ländlichen Gebieten – und jene, die nicht getestet wurden, werden von den offiziellen Zahlen nicht berücksichtigt. Außerdem werden viele der Todesopfer nach akuter Erkrankung der Atemwege bestattet; diese wird dann als Todesursache angegeben – ein Pseudonym des Corona-virus. Aus Qom erhält man schreckliche Berichte; sie weisen auf mehrere tausend Tote hin. Diese Berichte unterliegen aber zu ihrer Bestätigung noch weiterer Ermittlung.

Gestern rief der Sprecher des Gesundheitsministeriums für die Provinzen Ost-Azerbaijan, Fars, Mazandaran, Isfahan und Khorasan Razavi den „roten Alarm“ aus. Heute dehnte er das Alarmgebiet auf Teheran aus. „Was die Verbreitung des Coronavirus betrifft, wird“, so sagte er, „keine Provinz als weiß betrachtet.“ Mahmoud Nouri, stellvertretender Behandlungsleiter an der Universität für die medizinischen Wissenschaften in Yazd, sprach von „einer Zunahme kritisch kranker Patienten in den vergangenen Tagen: „In der ICU (d. i. Intensivstation) befinden sich 97.“ Der Pressesprecher der Universität für die medizinischen Wissenschaften in Tabriz räumte ein, es seien in Ost-Azerbaijan 90 Mitarbeiter des medizinischen Personals am Coronavirus erkrankt.

Dessen ungeachtet erklärte Hassan Rouhani unverfroren: „Wir haben weiße (d. h. vom Virus freie) Provinzen im Süden des Landes; dort können die Schulen ohne Probleme wieder öffnen. Die Provinzen Bushehr, Hormozgan, sowie Sistan und Belutschistan … können ihre Tätigkeit wieder aufnehmen.“ Als Termin für die Wiederaufnahme von „Geschäften“ mit niedrigem Risiko und „wirtschaftlicher Tätigkeit“ setzte Rouhani den 11. April fest. Er sagte: „Wir bedienen uns eines Prozesses Schritt für Schritt, um die Dienste wieder zu eröffnen.“ „Ab der nächsten Woche werden die Büros mit zwei Dritteln ihrer Angestellten ihre Arbeit wieder aufnehmen; ein Drittel darf weiterhin zu Hause bleiben.“

Dabei haben in den vergangenen Tagen der Gesundheitsminister des Regimes, die „Organisation der Gesundheitsfürsorge“ sowie viele Funktionäre des Regimes vor einer Wiederaufnahme der Verwaltung und der finanziellen Tätigkeit gewarnt. Gestern warnte Seyed Hassan Inanlou, der stellvertretende Behandlungsdirektor der Universität für die medizinischen Wissenschaften von Alborz, wenn man sein normales Leben aus finanziellen Gründen beibehalte, „dann wird die Krankheit explodieren; die Krankenhäuser werden mit Patienten überfüllt sein, wir werden die Kontrolle verlieren und die Fähigkeit, die Ausbreitung des Virus zu beeinflussen einbüßen.“ Er sagte: „Dann wird eine Million Menschen sterben.“ Unterdessen gab die „Nationale Behörde für die bürgerliche Registration“, die dem Innenministerium untersteht, bekannt: „Bis auf Weiteres wird sie ihre Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium einstellen. Sie wird ihm keine persönlichen Daten mehr überlassen. Denn das Ministerium ist mit diesen Informationen nicht sachgemäß und professionell verfahren; es hat bei der Registrierung der Informationen nicht dem ‚Memorandum des Verständnisses‘
entsprochen.“ Dabei handelt es sich um einen weiteren Versuch, die zunehmende Zahl der Todesopfer und die aktuelle Statistik zu verbergen. Auf der anderen Seite behauptete Rouhani: „Zwischen den Behörden der Regierung gibt es keine Unstimmigkeit. Anders als bei (unseren) Feinden und den Konter-revolutionären, die die Bürger vor die Wahl von Gesundheits- oder finanzieller Tätigkeit stellen, kann bei uns finanzielle Tätigkeit mit den Erfordernissen der Gesundheit in Einklang gebracht werden. Es besteht kein Konflikt zwischen den Ministerien für Industrie, Bergbau und Handel einerseits und dem Gesundheitsministerium sowie anderen Ministerien auf der anderen Seite.“

„Sie finden irgendwo irgendetwas, lassen es durch ausländische Medien veröffentlichen, die es ihrerseits aufblasen“, sagte Rouhani mit verschwiegener Bezugnahme auf Enthüllungen seitens des iranischen Widerstands.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Wider-standsrates des Iran (NWRI), sagte dazu: „Das Regime fürchtet die Wahrheit. Die kriminelle Entscheidung des (Höchsten Führers des Regimes) Ali Khamenei und (seines Präsidenten Hassan) Rouhani, den Menschen die Rückkehr zur Arbeit zu befehlen, wird zu zahllosen weiteren Todesopfern führen. Rouhanis Anweisung, ‚Geschäfte und wirtschaftliche Tätigkeit wieder aufzunehmen‘, gefährdet die Gesundheit von Millionen Iranern. Den weltweit anerkannten Maßstäben entgegen, sendet das Mullah-Regime, anstatt das Überleben des iranischen Volkes mit dem Vermögen der von Khamenei und dem IRGC kontrollierten Firmen – das vor allem dem iranischen Volk gestohlen wurde – mit auch nur einem Minimum des dazu Notwendigen zu unterstützen, sein Volk zum Altar des Coronavirus. Inkompetenz, Diebstahl und die unter der Theokratie verheerenden Klassenunterschiede verschlimmern jeden Tag die Katastrophe.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran

den 5. April 2020

Vertuschte Iran Epidemie?


Angeblich schon Anfang Februar Corona-Fälle

Frankfurter Allgemeine Zeitung – Die iranische Regierung hat die Verbreitung des CoronAavirus mehr als zwei Wochen lang vertuscht. Das geht aus Krankenhausakten hervor, die dem oppositionellen „Nationalen Widerstandsrat Iran“ zugespielt wurden und die dieser Zeitung vorliegen. Erstmals hatte Iran am 19. Februar bekanntgegeben, dass sich in der Stadt Qom zwei Personen mit dem Virus infiziert hätten. Noch am selben Abend wurde ihr Tod mitgeteilt. Die Dokumente erhärten den Verdacht, dass Iran die Verbreitung des Coronavirus geheim gehalten hat, um bei der Parlamentswahl am 14. Februar eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu erreichen.

Ausgestellt wurden die Dokumente, deren Echtheit nicht bestätigt ist, vom „Nationalen Notrufdienst“ der Provinz Teheran. Sie betreffen sechs Patienten, die demnach vom 3. bis zum 7. Februar mit dem Verdacht auf eine Sars-CoV-2-Infektion in die Notaufnahmen von drei Krankenhäusern in Teheran eingeliefert worden sind. Bei den sechs Patienten handelte es sich um männliche iranische Staatsbürger im Alter von 24 bis 38 Jahren. Bei einem Patienten ist ausdrücklich vermerkt, dass er seit mehreren Tagen über einschlägige Symptome klage.

Angegeben sind auf den Dokumenten jeweils eine Einlieferungsnummer, das Datum und die Uhrzeit der Einlieferung sowie der Name, das Alter und die Adresse des Patienten. Darauf folgen die Erkennungsnummern der betreuenden Ärzte und die Symptome der in die Notaufnahme eingelieferten Patienten. Bei allen sind Fieber, Atemnot – teilweise sogar eine akute – und der Verdacht auf Infektion mit dem Coronavirus angegeben.

Auf einem Dokument ist zudem vermerkt, dass sich das Krankenhauspersonal durch Schutzkleidung schützt. Unter den ersten erbrachten Leistungen erscheinen Blutuntersuchungen sowie Sauerstoffzufuhr und Atemhilfen.

Sofern die Dokumente echt sind, belegen sie erstmals, dass die iranische Regierung weit früher als zugegeben von der Verbreitung des Coronavirus gewusst hat, jedoch zu spät zu handeln begonnen hat.

Der „Nationale Widerstandsrat Iran“, der aus den Volksmudschahedin hervorgegangen ist und seinen Sitz in Paris und Albanien hat, gibt zudem Zahlen der Corona-Infizierten und Todesfälle in Iran bekannt, die über denen der iranischen Regierung liegen.

Am Sonntag bezifferte das Gesundheitsministerium die Zahl der Infizierten mit 38 309 und die Zahl der Todesopfer mit 2640. Demgegenüber spricht der „Nationale Widerstandsrat“ auf der Grundlage von Angaben der Krankenhäuser und Leichenhallen sowie internen Berichten von Ärzten von 13 000 Toten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet ebenfalls mit Zahlen, die um das Fünffache über den offiziellen Werten liegen könnten.

Präsident Hassan Rohani verteidigte die Politik seiner Regierung. Iranischen Medien zufolge sagte er bei einer Sitzung des Kabinetts, es gebe Schritt für Schritt eine Besserung. In einigen Provinzen seien die Spitzenwerte bereits überschritten worden. Trotz allem Leid festige der Kampf gegen das Virus die nationale Einheit. Seine Regierung müsse die Pandemie ebenso bekämpfen, wie sie die Wirtschaft zu schützen habe.

Lügen des iranischen Regimes über die Auswirkungen des Coronavirus, nachdem es die Menschen bewusst in Gefahr gebracht hat.

Karte für den Coronavirus Ausbruch mit der Zahl der Todesfälle im Iran

Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI, Mujahedin-e Khalq oder MEK)  hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass fast 16 000 Menschen ihr Leben durch das Coronavirus lassen mussten.

Seit das neuartige Coronavirus aus Flügen aus China zuerst den Iran erreicht hatte, haben Ärzte und Aktivisten wegen der Auswirkungen auf Iraner Alarm geschlagen. Nach anfänglichem Ableugnen verwandelte sich die Reaktion des Kleriker Regimes in eine schlauere Desinformationskampagne und zuletzt konzentrierte es sich darauf, westliche „Feinde“ zu Sündenböcken zu machen für ein zunehmend unleugbareres Desaster.

Laut den Behörden des Regimes hat die Gesamtzahl der Fälle von Covid-19 zu Beginn dieser Woche die 40 000 überschritten. Kaum einen Tag später wurde eingeräumt, dass 3000 davon tödlich verlaufen sind. Aber trotz der Registrierung einer täglichen Zunahme um tausende von Fällen und über 100 Toten, bleiben die Narrative des Regimes immer noch hinter der Beschreibung der elenden Situation durch iranische medizinische Experten und in den Berichten der MEK zurück.

Viele dieser Berichte haben die Trends mit Dutzenden von Toten täglich in einzelnen Krankenhäusern hervorgehoben. Anfang März stellte eine Krankenschwester ein Video ins Netz, das ihre Erlebnisse wiedergibt  nach einer Zahl von Toten, die an einem Tag die 100 überschritten hat. Aber die Behörden des Regimes beließen es nicht nur nicht dabei, ihre Beschreibung bei der Darstellung des eigenen Narrativs  zu übergehen; sie verhafteten sie, weil sie diesem widersprochen hatte. Und sie war bei weitem nicht die einzige Person, der das beschieden war. Andere Mitglieder des medizinischen Personals gaben gegenüber westlichen Journalisten an, dass sie glaubten, sie würden überwacht.

Im Februar stellte die Justiz des Regimes klar, dass „Gerüchtemacherei“ in Bezug auf das Coronavirus jemanden bis zu drei Jahren ins Gefängnis bringen könne und außerdem einer Bestrafung durch brutales Auspeitschen aussetzen werde. Vorfälle, die danach kamen, zeigten, dass die Behörden des Regimes keine Skrupel hatten, diese Drohungen wahrzumachen, auch wenn es Ärzte und Krankenschwestern traf, deren Dienste dringend benötigt wurden bei der Rettung des Lebens ihrer Landsleute.

Zugleich haben Regierungsbehörden, wie berichtet wird, medizinische Mittel gehortet und falsch zugeordnet, darunter auch Ausrüstungen für den persönlichen Schutz. Dadurch ist das Risiko von Krankheit und Tod bei den in medizinischen Berufen Tätigen gewachsen. Die MEK hat genau die Zahl der von Corona bedingten Todesfälle nachverfolgt und dies sowohl beim Krankenhauspersonal als auch bei den Menschen allgemein. Laut der Koalition der Aktivisten sind mehr als 100 Ärzte und Krankenschwestern bisher gestorben.

Es wäre schlimm genug, wenn das iranische Regime die Fakten verschleiern würde, um Panik zu vermeiden und die Inkompetenz seiner Reaktionen auf die Krise zu maskieren. Aber die Wirklichkeit ist noch schlimmer, weil es mehr als reine Inkompetenz war, das den Iran in diese Katastrophe geführt hat. Die Behörden des Regimes haben nicht einfach die Folgen der Pandemie  heruntergespielt, nachdem diese sich verfestigt hatte. Sie leugneten schlichtweg, dass es eine solche gebe, und ermutigten die Menschen sogar, krank zu werden, in vollem Bewusstsein dessen, dass sie sterben könnten.

Einige der letzten Aufdeckungen des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) und der MEK bestätigen das. In der vergangenen Woche veröffentlichte die Koalition Dokumente, die ein Aktivistennetz von der Nationalen Notstandsorganisation im Iran bekommen hat. Die Dokumente beschreiben Einweisungen eines halben Dutzend Menschen in ein Krankenhaus mit dem Verdacht auf eine Coronavirus Infektion. Obwohl diese offiziellen Regierungsdokumente vom 28. Januar datiert waren, geschah es erst am 19. Februar, dass Amtsträger des Regimes die ersten öffentlichen Erklärungen darüber abgaben, dass die Krankheit den Iran erreicht hatte.

Auch dann spielten die Erklärungen den Ernst der Situation noch dramatisch herunter. Als Vorläufer öffentlicher Narrative, die die US Sanktionen und ausländische Verschwörungen für die steigende Zahl der Todesfälle verantwortlich machten, sprechen die Erklärungen der Amtsträger vom Februar über Befürchtungen, dass das Coronavirus ein Produkt der westlichen Propaganda sei mit dem Ziel, die Iraner vor den Parlamentswahlen in dem Monat zu demoralisieren.

Einen Monat später benutzte der Präsident des Regimes Hassan Rohani dies als Begründung für ein Lob für seine Regierung. „Obwohl die Wahlen für den 21. Februar angesetzt waren, hätten wir warten und erst am 22. Februar bekanntgeben können“, erklärte er prahlerisch. „Aber das machten wir nicht und sprachen ehrlich zu den Menschen”. Die Dokumente der Nationalen Notstandsorganisation entlarven das als blanke Lügen. Aber auch die Äußerungen Rohanis gehen darüber hinweg, dass das Regime nichts unternahm, um zu Vorsichtmaßnahmen bei den Wählern zu ermutigen.

Stattdessen ging es ihm wie verschiedenen anderen Amtsträgern um die höchstmögliche Wahlbeteiligung. Zugleich versorgte sie das erste Getuschel über eine um sich greifende Epidemie mit einer Ausrede, falls die Beteiligung nicht erreicht wurde. Eine große Mehrheit der Iraner boykottierte die diesjährigen Parlamentswahlen als Zeichen der Opposition gegen die theokratische Diktatur. Aber von den wenigen Leute, die wählen gingen, wurden Tausende in den nächsten beiden Wochen krank und breiteten das Virus unter den übrigen Iranern aus.

Dasselbe kann gesagt werden über diejenigen, die die Feierlichkeiten für den Jahrestag der Regimegründung zuvor im gleichen Monat besuchten. Denn mehr als eine Woche vor der sorgfältig inszenierten Veranstaltung wussten die Behörden um ein tödliches Virus, das in der Bevölkerung grassierte. Dennoch blieb der Besuch der Veranstaltung verpflichtend für Angestellte der Regierung und das Regime tat alles, was in seiner Macht stand, um die Straßen mit falschen Symbolen seiner Legitimität zu füllen.

Es gibt keine genauen Zahlen darüber, wie viele Menschen als Folge der vorsätzlichen Vernachlässigung der öffentlichen Gesundheit durch das Regime gestorben sind. Dies steht wie alles andere in seinem Verhalten der letzten Zeit als Sinnbild dafür, wie viel mehr Sorge das Regime um die eigene Macht hat als um das Volk.

 

 

EDITORIAL: Coronavirus Ausbruch im Iran: Der Aufruhr in den Gefängnissen ein Zeichen der Instabilität des Regimes


Eins der bedeutendsten sozialen Phänomene in den kritischen Tagen des Ausbruchs des Coronavirus im Iran sind die Rebellionen und Fluchten von Gefangenen in verschiedenen iranischen Städten.

Im Verlauf der letzten 10 Tage haben Gefangene in mindestens neun Städten im Iran wie Khorramabad, Aligodarz, Täbris, Saqqez, Hamedan, Mahabad, Ahwaz, Teheran und Shiraz rebelliert.
In den letzen Wochen wurden mehrere Gefangene mit dem Coronavirus infiziert, während das iranische Regime eine Politik des Schweigens betrieben hat, manche sind daran gestorben.
Am 12. März 2020 hat der Nationale Widerstandsrat Iran bekanntgegeben, dass Berichte aus verschiedenen Gefängnissen des iranischen Regimes darauf hin deuten, dass das Coronavirus sich in verschiedenen Gefängnissen ausgebreitet hat, darunter in Teheran im Fashafouyeh Gefängnis, im Evin Gefängnis, im Gohardasht Gefängnis von Karaj, im Zentral Gefängnis dort, im Qezel Hassar Gefängnis, im Gefängnis von Orumieh, im Shiban Gefängnis von Ahwaz und im Gefängnis von Kashan. Der politische Gefangene Amir Hossein Moradi, der bei den Aufständen im November 2019 verhaftet und wegen der Teilnahme an den Protesten zum Tode verurteilt wurde, ist unter den vom Virus Angesteckten.
Am gleichen Tag warnte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran, zum wiederholten Mal vor dem Ausbruch des Coronavirus in den Gefängnissen des Iran und rief den UN Sicherheitsrat, den UN Generalsekretär, den UN Menschenrechtsrat und die hohe Kommissarin der UNO für Menschenrechte dazu auf, „das Kleriker Regime für seine kriminelle Vertuschung der Ausbreitung des Virus und für die Gefährdung des Lebens von Menschen im Iran zu verurteilen“.
In den Tagen vor dem persischen Neujahrstag behauptete das Regime, zeitweise Zehntausende Gefangene freigelassen zu haben.
Die Aufstände in den Gefängnissen in verschiedenen Städten im ganzen Land in den letzten Tagen haben die Behauptungen des Regimes untergraben und lassen darauf schließen, dass die Aussage eine bewusste Täuschung war und dass die Gefangenen, besonders die politischen Gefangenen, in den Gefängnissen immer noch in einer gefährlichen Lage sind.
In den meisten Fällen sind Dutzende von Insassen nacheinander aus den Gefängnissen ausgebrochen, was zeigt, dass die Insassen, die entkommen sind, eine breite Hilfe und viel Beistand genießen.
Der Ankläger in der Provinz Kurdistan hat deshalb gedroht, „diejenigen, die sich beteiligt haben am Verbergen und an Hilfeleistungen bei kollektiven Ausbrüchen aus dem Gefängnis,“ strafrechtlich zu verfolgen. Die Gefangenen könnten sogar Hilfe von Gefängniswärtern bekommen haben. Staatliche Nachrichtenagenturen haben gemeldet, dass vier Wärter im Saqqez Gefängnis aus diesem Grund verhaftet worden sind.
Die Fortsetzung der Ausbrüche aus dem Gefängnis und der Rebellionen von Gefangenen zeigen, dass trotz der äußersten Bereitschaft und Mobilisierung des Regimes nach den ersten und zweiten Fällen das System der Kontrolle und Verwaltung in den Gefängnissen erschüttert worden ist.
Die Destabilisierung der Kontrolle des Regimes über die Gefängnisse demonstriert die Tiefe der Instabilität und Verzweiflung bei der Kontrolle des explosiven Gesellschaft des Iran, die sich in einem größeren de facto Gefängnis befindet. Die Faktoren, die Gefangene dazu gezwungen haben, ihr Leben zu riskieren und sie den bewaffneten Kräften entgegenzustellen sind die gleichen bei normalen Bürgern. Diese Faktoren, darunter ein maximaler wirtschaftlicher Druck und die Unterdrückung zusammen mit dem tödlichen Coronavirus, das von den Mullahs verbreitet worden ist, haben die iranische Gesellschaft so explosiv gemacht.
Und dieser Faktor hat das Regime tief verärgert. Jedoch hat der Oberste Führer des Regimes Ali Khamenei unter dem Vorwand der Bekämpfung des Coronavirus offiziell seinen Stabschef beauftragt, eine Basis für Sicherheit und Militär aufzubauen. Diese Basis, die teilweise Regierungsaufgaben unter ihre Kontrolle genommen hat, ist in Wirklichkeit eine Militärregierung für die Kontrolle der Situation und den Kampf gegen mögliche Aufstände.
Die Amtsträger des Regimes haben klar verstanden, dass eine solche Situation ihr ganzes Regime an den Rand eines Sturzes bringt. Aus diesem Grund sagen mitten im Coronavirus Ausbruch, der das Leben von iranischen Menschen dahingerafft hat, der Präsident des Regimes Hassan Rohani und andere Führungsleute prahlerisch, wir haben keine Knappheit an Medikamenten oder vorbeugender Ausrüstung wie Masken oder an Krankenhauseinrichtungen zum Kampf gegen das Virus und sie behaupten sogar, das 10000 Krankenhausbetten leer sind.
Auf der anderen Seite argumentiert das Regime in seiner Propagandakampagne für das Ausland, dass der Grund für die zunehmende Zahl der Toten durch das Coronavirus in der Knappheit an Medikamenten und medizinischer Ausrüstung liegt, die durch die US Sanktionen bedingt ist. Auf diese Weise versucht das Regime, das Coronavirus als eine „Gelegenheit“ dafür zu benutzen, die Sanktionen aufzuheben.
Genaugenommen bedeutet das, dass das Regime seine alte Methode benutzt, nämlich Geiseln zu nehmen, dieses Mal die iranische Bevölkerung, und sie umzubringen, um die Gegenpartei dazu zu zwingen, Zugeständnisse zu machen.
Was aber offensichtlich bei diesem finsteren und kriminellen Komplott und dieser unvorstellbaren Gräueltat nicht berücksichtigt wird, ist der Hauptparameter, das Volk und sein aufziehender Sturm des Zorns.

Ausbruch des Coronavirus im Iran: Militärkräfte verlassen ihre Basen

Iran, Ausbruch des Coronavirus in der Garnison Birjand: Soldaten sind geflohen und die Hälfte der Basis wurde evakuiert. Die Nachrichten aus dem Iran zeigen, dass Soldaten und bewaffnete Einheiten die Militärbasen wegen des Coronavirus verlassen haben. Dies zeigt die Instabilität des Regimes und dass die Situation außer Kontrolle geraten ist.

Mittwoch nacht veröffentlichten die Volksmojahedin Iran (PMO/MEK) Berichte aus dem Iran, die zeigen, dass Soldaten die Militärbasen in Urmia (Nordwestiran) verlassen haben. Auch Soldaten aus Birjand, Provinz Süd – Khorasan  (Ostiran), haben die Basis verlassen.

Die Berichte aus dem Iran zeigen weiterhin, dass in den letzten Tagen in der Parandak Garnison in Teheran rund 400 Soldaten mit dem Coronavirus infiziert waren und dass einige ihr Leben verloren haben. Auch in der Nouzeh Luftbasis (Westiran) hat ein Großteil des Militärpersonals die Basis verlassen.

Diese Entwicklung findet zeitgleich mit dem Ausbruch Duzender Insassen der Gefängnisse im Iran statt. Der Coronavirus hat laut Zählungen der MEK bisher fast 16.000 Menschen das Leben gekostet.

Die Berichte der MEK aus dem Iran zeigen, dass am 31. März die Insassen des Sheyban  Gefängnisses in Ahvaz (Provinz Khuzestan, Südwestiran) einen Aufstand begonnen haben. Auch die Insassen der Zellen 12 und 15 im Zentralgefängnis von Tabriz (Nordwestiran) haben am Montag einen Protest gestartet. Auch die Insassen im Adel Abad Gefängnis in Shiraz, einer großen Stadt im Iran, haben am Sonntag nach Ortszeit einen Austand begonnen.

Die Unterdrückung im Inland und der Export von Terrorismus ins Ausland sind zwei Pfeiler der Existenz des Regimes. Die berüchtigten Gefängnisse des Regimes sind Orte verschiedener Arten von Folter und die militärischen Einheiten sind sehr wichtige Werkzeuge der Unterdrückung, allen voran die Revolutionsgarden (IRGC), die eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der kriegerischen Pläne des Regimes in aller Welt spielen. Die Berichte aus dem Iran zeigen, dass viele Mitarbeiter der Taskforce der IRGC nun fordern, ihre Basen verlassen zu können.

Das Regime lehnt die Freilassung der Gefangenen oder militärisches Personal unter Quarantäne zu setzen oder ihre Basen zu schließen, ab. Das zeigt zwei Dinge auf: Zum einen interessiert sich das Regime nicht um das Wohl des Volkes, nicht einmal um das Wohl seines eigenen Militärs und zum anderen dienen alle Maßnahmen nur dazu, sein Überleben zu verlängern. Es ist eindeutig, dass das Regime in einer Sackgasse ist und es keine Wahl oder Lösung gibt.

Die Inaktivität des Regimes, seine Vertuschungen und sein Umgang bei der Verbreitung des Virus im Iran und gegenüber den iranischen Gefängnissen und seinen militärischen Basen wird nun durch eine schmutzige Kampagne der Rechtfertiger des Regimes damit erklärt, dass die Sanktionen für den Ausbruch des Virus verantwortlich sind.

Wenn das iranische Regime sich wirklich um das Wohl des Volkes bemüht, warum setzt es dann seine Vertuschung fort und spielt die Krise herunter? Warum lehnt es jede internationale Hilfe ab und warum verweist sie Ärzte ohne Grenzen (MSF) des Landes, indem man sagt, man hätte genug medizinische Ausrüstung?

Die Antwort ist einfach. Nach diversen Ereignissen wie der tödlichen Niederschlagung der Proteste im Iran mit über 1500 Toten und der Lüge über den Abschuss eines ukrainischen Passagierjets sowie den folgen Protesten und dem historischen Boykott der Scheinwahlen ist dem Regime bewußt geworden, dass jeder soziale Konflikt und jede öffentliche Empörung in einem Aufstand münden könnte, welcher das Regime stürzt.

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), sagte dazu: „Was unser Land verletzlicher als alle Krankheiten und Naturkatastrophen macht, ist diese brutale und ausplündernde Diktatur, die nicht zögert, selbst undenkbare Verbrechen zu begehen, nur um seine erbärmliche Herrschaft aufrecht zu erhalten.“

Frau Rajavi ergänzt:“ Wenn wir uns ansehen, wie das Regime mit dem Ausbruch des Coronavirus in Ghom umgegangen ist, dann ist deutlich, dass diese aktuelle Krise keine medizinische Frage ist, sondern vielmehr auf einem politischen Problem beruht.“

„Es gibt keine Verbote oder Hindernisse beim Kauf und Import von Medizin und medizinischer Ausrüstung für das klerikale Regime, doch dieses Regime ist nur daran interessiert, seine eigenen Taschen zu füllen, weil es unter den Sanktionen leidet. Es geht nicht um das Überleben des Volkes.“, ergänzte Frau Rajavi.

Frau Rajavi sagte im Hinblick auf die Lösung der Probleme:“ Es gibt nur eine Lösung für die Krise beim Coronavirus, bei Armut, Unterdrückung und Tyrannei. Diese Lösung ist der Sturz der gesamten religiösen Diktatur der Mullahs.“

15.500 Todesfälle durch das Coronavirus in 237 Städten des Iran Mehr als 15 500 im Iran am Coronavirus (COVID-19) Gestorbene – der Todeszoll nach Quellen der PMOI (MEK) Heute nachmittag, am 1. April 2020, gab die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK) bekannt, in insgesamt 237 Städten des Iran habe der Todeszoll die Zahl 15 500 überschritten. Die Zahl der Todesfälle beträgt in Ost-Azerbaijan 200, in Alborz 620, in Fars 260, Qazvin 260, Qom 1650, Kurdistan 260, Kerman 180, Kermanshah 415, Golestan 750, Gilan 1460, Lorestan 420, in der Zentralprovinz 250 und in Hamadan 315. Dem erschreckenden Ausmaß der vom Coronavirus im ganzen Iran bewirkten Tragödie zum Trotz fügte Hassan Rouhani seinen astronomisch vielen Lügen hinzu, in den Einheiten intensiver Behandlung (ICU) seien tausende von Betten unbelegt. Er behauptete, man habe innerhalb der Gesellschaft Abstand durchgesetzt; der Plan sei der Quarantäne, wie sie in China, Europa und den Vereinigten Staaten gehandhabt werde, überlegen: „Während in industrialisierten, fortgeschrittenen und prahlerischen Ländern dies Experiment gescheitert ist, behaupten wir aufgrund unseres guten, kohärenten Umgangs mit der Krankheit und unserer fachkundigen medizinischen Arbeit eine gute Position.“ Erzürnt über die Enthüllung von Tatsachen und Zahlen, die die vom Coronavirus im Iran bewirkte Katastrophe betreffen, stellte Rouhani lügnerisch fest: „Die Nation hat den Feinden und Lügnern eine entschiedene Antwort erteilt, doch sie bleiben bei ihren Lügen.“ Aber Rouhanis Doppelzüngigkeit entgegen räumte Saeed Namaki, der Gesundheitsminister des Regimes, ein: „Wir sollten uns keiner Illusion hingeben; immer noch haben wir die Phase nicht erreicht, in der wir die Verbreitung des Virus kontrollieren könnten. Wir befinden uns jetzt in der Phase, in der wir die Krankheit verwalten können. Wann immer wir die Fähigkeit erreichen, das Virus einzudämmen, werden wir es der Öffentlichkeit mitteilen.“ Außerdem warnte Alireza Zali, der mit der Leitung des Teheraner Hauptquartiers zur Bekämpfung des Coronavirus beauftragt worden ist, vor der Gefahr einer „Corona-Explosion in Teheran“. Er bezeichnete die Lage als unbefriedigend: „Kein Bezirk von Teheran ist gegenüber der Krankheit immun geblieben.“ Unverschämt gab er dem Volk die Schuld und warnte: „Wir sollten das sanfte Reden verlassen und im Umgang mit dem Volk Zwangsmittel einsetzen.“ Zugleich erklärte Asadollah Abbasi, der stellvertretende Sprecher des Regimes, gestern gegenüber der Nachrichtenagentur „Tasnim“, die mit der Quds-Truppe des IRGC verbunden ist: „Von hundert auf das Coronavirus getesteten Abgeordneten ergab sich bei 23 ein positives Ergebnis, und bei 40 der Verdacht der Infektion.“ Eine andere Entwicklung: Dr. Adham Ismail, der Vertreter der Weltgesundheitsorganisation im Irak, sagte am 30. März gegenüber dem staatlichen Fernsehen „Al-Iraqiya“: „Die ersten Anzeichen (der Virus-Infektion) im Iran fanden sich in Qom. An demselben Tage entschieden wir uns dazu, die Grenzen zu schließen. … Im Iran wurde die Lage so (schlimm), daß weder Freund noch Feind glücklich war. … Wenn der Iran nicht mit dem Virus infiziert worden wäre, hätten wir im Irak nicht eine so schwere Zeit bekommen. Und wenn der Iran nicht nachlässig gewesen wäre und statt dessen die Flüge nach China und von dort gestrichen hätte, so hätte die Infektion ihn nicht erreicht. Statt dessen setzten – zusätzlich zu der Wahl – Gläubige ihre Besuche der heiligen Stadt Qom fort. … Der Iran hat die Epidemie in 17 Länder getragen. Wenn er in dieser Krise keine Rolle gespielt hätte, wäre es – aufgrund unserer Maßnahmen – im Irak zu keinem Ausbruch gekommen. … Es ist offenkundig bei unserem Pendeln in den Iran zu Verstößen gegen die Regeln gekommen.“ Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI) den 1. April 2020

Mehr als 15 500 im Iran am Coronavirus (COVID-19) Gestorbene – der Todeszoll nach Quellen der PMOI (MEK)

Heute nachmittag, am 1. April 2020, gab die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK) bekannt, in insgesamt 237 Städten des Iran habe der Todeszoll die Zahl 15 500 überschritten. Die Zahl der Todesfälle beträgt in Ost-Azerbaijan 200, in Alborz 620, in Fars 260, Qazvin 260, Qom 1650, Kurdistan 260, Kerman 180, Kermanshah 415, Golestan 750, Gilan 1460, Lorestan 420, in der Zentralprovinz 250 und in Hamadan 315.

Dem erschreckenden Ausmaß der vom Coronavirus im ganzen Iran bewirkten Tragödie zum Trotz fügte Hassan Rouhani seinen astronomisch vielen Lügen hinzu, in den Einheiten intensiver Behandlung (ICU) seien tausende von Betten unbelegt. Er behauptete, man habe innerhalb der Gesellschaft Abstand durchgesetzt; der Plan sei der Quarantäne, wie sie in China, Europa und den Vereinigten Staaten gehandhabt werde, überlegen: „Während in industrialisierten, fortgeschrittenen und prahlerischen Ländern dies Experiment gescheitert ist, behaupten wir aufgrund unseres guten, kohärenten Umgangs mit der Krankheit und unserer fachkundigen medizinischen Arbeit eine gute Position.“

Erzürnt über die Enthüllung von Tatsachen und Zahlen, die die vom Coronavirus im Iran bewirkte Katastrophe betreffen, stellte Rouhani lügnerisch fest: „Die Nation hat den Feinden und Lügnern eine entschiedene Antwort erteilt, doch sie bleiben bei ihren Lügen.“ Aber Rouhanis Doppelzüngigkeit entgegen räumte Saeed Namaki, der Gesundheitsminister des Regimes, ein: „Wir sollten uns keiner Illusion hingeben; immer noch haben wir die Phase nicht erreicht, in der wir die Verbreitung des Virus kontrollieren könnten. Wir befinden uns jetzt in der Phase, in der wir die Krankheit verwalten können. Wann immer wir die Fähigkeit erreichen, das Virus einzudämmen, werden wir es der Öffentlichkeit mitteilen.“

Außerdem warnte Alireza Zali, der mit der Leitung des Teheraner Hauptquartiers zur Bekämpfung des Coronavirus beauftragt worden ist, vor der Gefahr einer „Corona-Explosion in Teheran“. Er bezeichnete die Lage als unbefriedigend: „Kein Bezirk von Teheran ist gegenüber der Krankheit immun geblieben.“ Unverschämt gab er dem Volk die Schuld und warnte: „Wir sollten das sanfte Reden verlassen und im Umgang mit dem Volk Zwangsmittel einsetzen.“

Zugleich erklärte Asadollah Abbasi, der stellvertretende Sprecher des Regimes, gestern gegenüber der Nachrichtenagentur „Tasnim“, die mit der Quds-Truppe des IRGC verbunden ist: „Von hundert auf das Coronavirus getesteten Abgeordneten ergab sich bei 23 ein positives Ergebnis, und bei 40 der Verdacht der Infektion.“

Eine andere Entwicklung: Dr. Adham Ismail, der Vertreter der Weltgesundheitsorganisation im Irak, sagte am 30. März gegenüber dem staatlichen Fernsehen „Al-Iraqiya“: „Die ersten Anzeichen (der Virus-Infektion) im Iran fanden sich in Qom. An demselben Tage entschieden wir uns dazu, die Grenzen zu schließen. … Im Iran wurde die Lage so (schlimm), daß weder Freund noch Feind glücklich war. … Wenn der Iran nicht mit dem Virus infiziert worden wäre, hätten wir im Irak nicht eine so schwere Zeit bekommen. Und wenn der Iran nicht nachlässig gewesen wäre und statt dessen die Flüge nach China und von dort gestrichen hätte, so hätte die Infektion ihn nicht erreicht. Statt dessen setzten – zusätzlich zu der Wahl – Gläubige ihre Besuche der heiligen Stadt Qom fort. … Der Iran hat die Epidemie in 17 Länder getragen. Wenn er in dieser Krise keine Rolle gespielt hätte, wäre es – aufgrund unserer Maßnahmen – im Irak zu keinem Ausbruch gekommen. … Es ist offenkundig bei unserem Pendeln in den Iran zu Verstößen gegen die Regeln gekommen.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)

den 1. April 2020

Die dubiosen Behauptungen des iranischen Regimes über die Freilassung von Gefangenen folgen einem langen Muster der Täuschung


Ärzte im Iran versuchen, einem Coronavirus – Patienten zu helfen

Das iranische Regime hat behauptet, es hätte 100.000 Gefangene wegen der Coronavirus – Pandemie entlassen. Doch man sollte nicht alles, was das theokraitsche Regime in dieser aktuellen Situation sagt, für bare Münze nehmen.
Die Mullahs logen über den Ausbruch des Coronvairus und sie logen über die Konsequenzen von dem Moment an, wo die ersten Covid-19 Fälle im Iran bekannt wurden und es gibt absolut keinen Grund, anzunehmen, dass sich das Verhalten von Teheran im Verlauf der Krise zum Besseren verändert hat.
Die Freilassung von Gefangenen in einem derart großen Ausmaß ist nicht in Einklang mit der Mentalität eines Regimes zu bringen, welches der größte Vollstrecker der Todesstrafe seit vielen Jahren ist. Die Behauptung der Entlassung ist eher in dem Kontext zu sehen, dass das Regime im Rahmen der Krise alles unternimmt, um seine Macht zu sichern.
Seit der Coronavirus im ganzen Iran verbreitet wurde, ist die Frage des Schicksals der politischen Gefangenen und der nicht – gewalttätigen Sträflinge eine Angelegenheit des besonderen Drucks auf die Gemeinschaft der Aktivisten im Iran geworden. Es betrifft neben den Zehntausenden Gefangenen viele ihrer Angehörigen und internationale Menschenrechtsgruppen wie Amnesty International. Das Regime ist in dieser Zeit besonders sensibel für solchen Druck in einer Zeit, wo das Coronavirus die Zahl der Todesopfer immer weiter in die Höhe schnellen lässt. Eine solche Situation lässt die Gefahr von Unruhen steigen und die landesweiten Aufstände vor einigen Monaten sind den unterdrückenden Sicherheitskräften immer noch in Erinnerung.
Im Gegensatz zu den Behauptungen der Entlassung von Gefangenen wurde erst am 31. März 2020 eine 16 Jahre lange Haftstrafe plus zwei Jahre im Exil für Hashem Khastar von der iranischen Justiz verhängt. Er ist der Vertreter der iranischen Lehrervereinigung in der Provinz Khorassan Razavi. Andere politische Aktivisten, die zum Rücktritt von Khamenei aufriefen und ihre politische Meinung äußerten, wurden ebenfalls zu langen Haftstrafen verurteilt.
In den letzten Jahren ist die Aussicht auf einen Regimewandel in Teheran immer mehr von einem weit entfernten Traum abgerückt. Seit Beginn 2018 gab es landesweite Aufstände, die von einem kompletten Wandel der Regierung durchdrungen waren. Im November 2019 wurden diese Slogans wieder im ganzen Land gerufen, nachdem die Regierung beschlossen hatte, die Benzinpreise inmitten der wirtschaftlich harten Bedingungen der Bürger im Iran massiv zu erhöhen.
In dieser Zeit gab es auch zahlreiche kleine Proteste, die selbst nach dem Ausbruch des Coronavirus nicht verstummten. Dazu gehörten auch der Protest im Januar nach dem Abschuß eines ukrainisches Passagierflugzeuges durch die Revolutionsgarden und der folgenden Vertuschungsaktion, die mehrere Provinzen erreichten. Andere Protestaktionen fanden in den mittelalterlichen Gefängnisse im Iran statt, wo Aktivisten die Freilassung ihrer Landsleute forderten und darauf hinwiesen, welche schlechte Behandlung die politischen Gefangenen im Rahmen der Coronavirus – Krise erhielten.
Alle diese Proteste können eine Inspiration für die nächste landesweite Bewegung für einen Regimewandel sein. Doch Teheran hat einige Techniken dafür entwickelt, wie solche Bewegungen nicht aufblühen können. Dazu gehört nicht nur brutale Unterdrückung, sondern auch öffentliche Desinformation. Und letzteres könnte die völlige Ablehnung des Fehlverhaltens des Regimes oder ein Versprechen auf Veränderung zur Folge haben, auf dass das Regime umgehend verzichtet.
Solche falschen Versprechen zeigen nur, wie man versucht, die Bewegung von Aktivisten zu limitieren, die in den iranischen Gefängnissen wächst. Hungerstreiks sind sehr beliebt und sichern die Unterstützung des iranischen Volkes. Das Regime weis das und es weis, dass nun die Situation eskalieren könnte, wenn weitere Hungerstreiks begonnen werden. Und dafür wird auch einfach nur gelogen, wenn es um die Bedenken der Insasse geht oder wenn sie eine Überprüfung ihre Fälle fordern.
Diese Art von Täuschung kann funktionieren, wenn das Interesse in der Länge des Hungerstreiks nachlässt. Doch die kurzfristigen Lösungen des Regimes schaffen auf lange Sicht nur weitere Probleme. Die Situation der politischen Gefangenen wird die Menschen immer mehr skeptisch machen und das Volk wird mit Protesten reagieren. Das Resultat dessen sind immer mehr Proteste, sowohl in den Gefängnissen als auch außerhalb und irgendwann führen sie zu Unruhen und diese hat das Regime in den letzten zwei Jahren zur Genüge erlebt.
Die fragwürdige Behauptung der Entlassungen von Gefangenen folgt dem gleich Muster, doch in einem größeren Stil. Die Lüge ist so unglaubwürdig, dass der Pfad für weiteren Aktionismus immer enger wird. Es gibt bereits in den letzten Wochen einige Anzeichen, dass es größere Aufstände in den Gefängnissen geben wird und das es Massenausbrüche von Gefangenen geben könnte, die eine kritische Masse erreichen.
Es wurden bereits Vorfälle aus dem Gefängnis für den Großraum Teheran, dem Parsilon Gefängnis in Khorramabad, dem Abad Gefängnis in Shiraz, dem Saqqez Gefängnis in Kurdistan und anderen Gefängnissen gemeldet. Daher nutzen die iranischen Machthaber nun die Gelegenheit, um Gefangene zu verlegen und andere verschwinden zu lassen, mehr als sie es unter normalen Umständen bereits tun.
Das Regime zeigt ein langes Muster der Lügen, welche nur seinem eigenen Überleben dienen soll. Die internationale Gemeinschaft sollte alles in ihrer Macht stehende tun, um die Wahrheit zu untersuchen und dazu gehören auch die Behauptungen der iranischen Justiz über die Freilassung von Gefangenen. Sie sollte auch wissen, dass die iranischen Gefängnisse immer noch voller politischer Gefangener sind und dass dies nur einen nächsten Schritt dazu bedeutet, dass das iranische Volk die theokratische Diktatur stürzen wird.

Ausbruch des Coronavirus im Iran: Wo liegt die Lösung für diese andauernde Krise?

 

Ausbruch im Iran
Während das Coronavirus sich weiterhin im ganzen Iran ausbreitet und Todesfälle hinterlässt, ergibt sich die Frage: wo liegt die Lösung?
Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI, Mujahedin-e Khalq oder MEK) hat am Montag bekanntgegeben, dass das Coronavirus bis jetzt das Leben von fast 15000 Menschen im ganzen Iran gefordert hat.
Das Regime wusste seit den allerersten Tagen vollständig über die Ausbreitung von COVID-19 bescheid. Um aber dennoch eine größere Beteiligung bei den Scheinwahlen für das Parlament im Februar zu bekommen und um die Geschäftsinteressen in China weiter zu erfüllen, hat das Regime die Wahrheit gegenüber der Öffentlichkeit verborgen und seine Fluglinien wie Mahan Air von den Revolutionsgarden setzten ihre Flüge fort.
Als die Nachrichten über das Ausmaß dieser Krise vom MEK Netz und von unparteiischen Leuten online enthüllt wurde, fing das Regime damit an, diejenigen zu verhaften, die die Wahrheit mitteilten und bestätigte dann zögerlich die Existenz dieses Virus, versuchte aber trotzdem das herunterzuspielen und blieb bei Lügen darüber.
Der Präsident des Regimes Hassan Rohani spielte in dieser Kampagne der Täuschung und der Lügen eine führende Rolle. „Wir gehören nicht zu den Ländern, wo die Patienten in den Krankenhäusern auf dem Boden liegen oder die Zahl der Toten so hoch ist, dass sie mit Gefrierlastwagen transportiert werden mussten“. „Die Infrastruktur für das Gesundheitswesen und die Therapie ist so stark, dass sie bis heute aufrechterhalten werden konnte. Selbst wenn es Wochen braucht, steht unser Gesundheitssystem bereit“, behauptete Rohani.
Zugleich sprachen hohe Amtsträger des Regimes von einer Verschwörungstheorie und vom Bioterrorismus der Vereinigten Staaten. Am 22. März erklärte Khamenei: „Erstens habt ihr (die Vereinigten Staaten) selber Knappheit… Wenn ihr also über etwas verfügt, benutzt es selbst. Zweitens habt ihr mutmaßlich das Virus hergestellt. Man muss nicht bei Verstand sein, wenn man darauf vertraut, dass ihr Medizin bringt. Eure Medikamente könnten sogar die Krankheit weiter ausbreiten oder das Virus stabilisieren. Oder wenn ihr einen Arzt schickt, könnt ihr die toxischen Wirkungen des Virus testen, den ihr geschaffen habt. Weil gesagt wird, dass nach dem, was man über die iranischen Gene weiß, ein Teil des Virus besonders für den Iran geschaffen worden ist“.
Während das Regime versuchte, die Krise im Iran herunterzuspielen, versuchten seine Verteidiger in dem Versuch, das Leben iranischer Menschen als Geiseln zu nehmen, die Schuld den US Sanktionen zuzuschieben, um entweder Druck auf die USA ausüben zu können, damit sie die Sanktionen aufheben, oder Mitleid zu erregen oder irgendwie seine beispiellose internationale Isolation zu beenden. Die Sanktionen haben das Netz des Terrorismus des Regimes beeinträchtigt und, da Terrorismus einer der Pfeiler seiner Existenz ist, braucht es die Beseitigung jener. Aber die Frage ist: Wenn sich das Regime wirklich um das Leben der Menschen sorgt, warum hat es die Gefangenen nicht freigelassen trotz der täglichen Rebellionen in iranischen Gefängnissen? Warum hat das Regime die „Ärzte ohne Grenzen“ ausgewiesen, die ein Behelfskrankenhaus im Iran bauen wollten und warum hat es Hilfen der USA zurückgewiesen? Humanitäre Hilfe ist nicht in den US Sanktionen eingeschlossen. Wenn sich das Regime um die Menschen sorgt, warum hat es einerseits seine Unterdrückungsmaßnahmen verstärkt und ein verdecktes Kriegsrecht verhängt und warum beliefert es die Bevölkerung nicht mit den Bedarfsgütern, damit die Menschen nicht gezwungen sind, zur Arbeit zu gehen? Dem Regime wird es nicht möglich sein, Gefangene freizulassen oder seine Unterdrückungskräfte zu stoppen, weil der andere Pfeiler seiner Existenz die Unterdrückung im Inland ist. Nachdem während der Proteste im Iran im November 1500 Menschen getötet wurden, weiß das Regime, dass jedes Zugeständnis für die minimalen Forderungen zu seinem Sturz führen. Wenn es auf der anderen Seite internationale Hilfe akzeptiert oder NRO Mitgliedern erlaubt, den Iran zu betreten, um den iranischen Menschen zu helfen, werden seine Vertuschungen und seine Täuschungskampagne auffliegen und das Regime wird umso mehr international isoliert und als wahrer tödlicher Virus identifiziert werden.
Dazu erklärte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI): „Die Ausweisung der „Ärzte ohne Grenzen“, die nach vorheriger Übereinkunft und Koordination nach Isfahan gekommen waren, demonstriert, dass die Mullahs ihre kriminelle Vertuschung fortsetzen wollen, besonders über die Zahl der Todesfälle. Dies zeigt, dass das Hauptproblem im Iran die korrupte Diktatur ist, die an nichts anderes denkt als daran, wie sie ihren Griff nach der Macht bewahrt, und für die Menschenleben wertlos sind. Das Regime will Hilfe ohne Überwachung bekommen, damit dann das IRGC und Amtsträger des Regimes darüber verfügen können“.
Für das Regime ist der Coronavirus Ausbruch, wie es das auch schon gesagt hat, eine Bedrohung der Sicherheit. Weil das Regime und seine Apologeten genauso wie das iranische Volk und dessen Widerstand weiß, dass die endgültige Lösung der Sturz des Regimes ist.